Die Psyche ist die Seele im psychologischen Sinn.
Dabei ist die Seele im psychologischen Sinn der Grund der die psychischen Phänomene. bzw. ist dies die Basis aus der die psychischen Phänomene hervorgehen.
In diesem Sinn entsteht entsteht beim Menschen die Psyche als Folge dieser zu Grund liegenden Einheit bzw. als Folge dieser virtuellen Einheit die psychische Funktion mit all den unterschiedlichen psychischen Erscheinungen.
Und man kann im Hinblick auf den menschlichen Körper – und hier insbesondere im Hinblick auf das Nervensystem des Menschen sagen dass die menschliche Psyche als Folge der neuronalen Funktion. entsteht bzw. dass die psychischen Phänomene als Folge der körperlichen Funktion und hier inbesondere als Folge der neuronalen Funktion des menschlichen Gehirns entstehen.
Auch hoch entwickelte Tiere zeigen psychische Aktionen und psychische Reaktionen bzw. ein Verhalten das darauf schließen lässt, dass sie über ein Vorstadium einer menschlichen Psyche verfügen das jedenfalls im Hinblick auf die emotionalen Funktionen der menschlichen Psyche sehr viele Ähnlichkeiten aufweist.
Dies kann man insbesondere bei den Primaten und anderen mit diesen näher verwandten Säugetieren beobachten bzw. in der Wissenschaft wissenschaftlich gestützt nachweisen bzw. wissenschaftlich belegen.
Allerdings sind hoch entwickelte Tiere nicht zu Denkfunktionen befähigt, wie man sie nur beim Menschen finden kann bzw. wie sie sich nur beim Menschen entwickelt haben. Nur beim Menschen hat sich die Fähigkeit zum Denken in Begriffen entwickelt.
Beziehungsweise findet man deswegen nur beim Menschen eine Denkfunktion die man als begriffliches Denken bezeichnen kann.
Und deswegen findet man unter den Lebewesen nur beim Menschen eine Sprache die auf Begriffen beruht. Beziehungsweise können unter den Lebewesen nur Menschen auf der Grundlage von Worten bzw. auf der Grundlage von Begriffen miteinander kommunizieren.
Hingegen findet man sehr wohl bei gewissen Tieren – etwa bei Primaten und anderen mit diesen näher verwandten Säugetieren psychische Verhaltensweise die darauf schließen lassen dass der Mensch sich aus nicht näher bekannten Primaten entwickelt hat.
Und so gesehen kann man sagen, dass bei hoch entwickelten Tiere sich zwar eine nonverbale Denkfunktion bzw. ein nonverbales Denken entwickelt hat, weil viele psychische Aktionen und psychische Reaktion Ähnlichkeiten mit menschlichem Verhalten aufweisen.
Beziehungsweise hat in der Verhaltensbeobachtung die Wissenschaft dies belegen können.
In diesem Sinn findet man also bei gewissen Tieren nonverbale Denkfunktion inklusive der emotionalen Funktionen die vom tierischen Nervensystem geleistet werden, die in ähnlicher Form vom menschlichen Nervensystem geleistet werden und werden deswegen gewisse Tiere als Begleiter und Helfer des Menschen eingesetzt (Haushund, Jagdhund, Schutzhund, Blindenhund).
In diesem Sinn bildet die Psyche also sowohl beim hoch entwickelten Tier wie auch beim Menschen eine virtuelle Einheit. die man nicht physisch fassen kann bzw. die man nicht physisch (physikalisch, körperlich, biologisch, chemisch, biochemisch usw.) messen und direkt bestimmen kann. Sondern kann man bezüglich der psychischen Funktion nur indirekt bzw. aufgrund der neuronalen Funktion erschließen kann.
Dies bedeutet dass man die Psyche und ihre Funktion nur jenseits der physis und damit nur metap-physisch begreifen kann.
Das bedeutet: Man kann als in Begriffen denkender Mensch den Sachverhalt in Bezug auf die Psyche nur begrifflich bzw. nur geistig fassen bzw. bereifen.
Und deswegen kann man sagen, dass nur der Mensch das Verhalten der Menschen und das der Tiere in Worten beschreiben kann.
Man kann die Psyche also nicht so wie den menschlichen Körper physisch begreifen, sein Gewicht, sein Größe usw. physisch bzw. physikalisch bestimmen.
Sondern man kann die Psyche nur aufgrund der psychischen Erscheinungen begreifen respektive aufgrund der psychischen Verhalten mental bzw. geistig erkennen und nur geistig durch Worte bzw. durch Begriffe auf der Grundlage einer menschlichen Sprache beschreiben/besprechen bzw. sprachliche kommunizieren.
Demgemäß wird dieser Teil der lebendigen Einheit beim Menschen auch als menschliche Seele im psychologischen Sinn bezeichnet.
(Anmerkung: die Seele im theologischen Sinn bezieht sich nicht auf die Psyche im Sinn des Lebens auf dieser irdischen Welt – sondern bezieht sich auf das jenseitige Leben im Sinn der Theologie – jenseits der Welt).
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Die Psyche ist also die Seele des Menschen – im psychologischen Sinn – und es ist diese lebendige bzw. dies vitale Einheit die Ursache der psychischen Phänomene, die sich bei diesem einmalig existenten Lebewesen bzw. bei diesem einmalig existenten Menschen als einmalig existierende Person durch die Erscheinungen seiner Seele bzw. durch die Erscheinungen seiner Psyche durch das persönliche – man kann auch sagen durch das individuelle Seelenleben manifestieren.
Allerdings kann man auch bezüglich der Tiere insbesondere bezüglich der hoch entwickelten Tiere, sagen dass diese über eine tierische Psyche verfügen die sich durch die tierischen Phänomene zum Beispiel durch ihr typisches Verhalten gemäß ihrer Gattung bzw. gemäß ihrer Art manifestiert.
Das heißt durch das Verhalten bzw. das Agieren und Reagieren der Tiere kann man ebenfalls als Folge einer tierischen Psyche verstehen bzw. durch diese Kausalität verursacht verstehen.
Beziehungsweise kann man aus dem Verhalten bzw. aus dem Reagieren der Tiere insbesondere der hoch entwickelten Tiere auf eine tierische Psyche schließen.
Respektive manifestieren sich auch bei Tieren tierische psychische Phänomene – ähnlich so wie sich beim Menschen manifestieren um so mehr je mehr das Tieren sich in seinem Verhalten dem Menschen ähnlich ist.
Demgemäß kann man sagen, dass der Begriff Psyche die Seele oder das Seelenleben der hochentwickelten Lebewesen mit einem Nervensystem betrifft, so wie dieses natürliche Geschehen auf der Erde in der Natur und hier in der belebten Natur entstanden ist bzw. in der belebten Natur sich bei den Tieren weiter entwickelt hat bis schließlich aus hoch entwickelten Tieren die Hominiden entstanden sind und schließlich der Homo sapiens bzw. damit der Mensch entstanden ist.
Dabei stammt der Begriff Psyche aus dem Griechischen und meint: den „Hauch“ der nicht physisch bzw. der nicht körperlich mit Händen begriffen sondern der nur geistig / mental begriffen werden kann.
Und es lehrt die Erfahrung und die Beobachtung in der Natur und beim Menschen in seiner jeweiligen Kultur dass dieser „Hauch“ sich am Verhalten/Agieren und Reagieren der Lebewesen manifestiert.
Deswegen kann man sagen, dass die Psyche als Teil des Lebewesens als virtuelle Einheit im Gegensatz zum tatsächlich existenten Körper als körperliche Einheit existiert, weil man den Körper tatsächlich mit den eigenen Händen begreifen kann, was im Gegensatz dazu bei der Psyche nicht möglich, weil man die Psyche nur virtuell durch den Begriff der Idee begreifen kann respektive diese Ideen nur geistig durch diese virtuelle Einheit begreifen kann.
Respektive kann man die Psyche nur durch die systematische Einheit der Idee geistig begreifen, die als der Begriff der Idee im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig erfasst/auffasst/begreift.
Und weil nur der Mensch durch das begriffliche Denken eine Idee bzw. den Begriff der Idee erfassen kann, kann man sagen, dass unter den Lebewesen auf der Erde nur sie durch ihr begriffliches Denken die Psyche eines Lebewesens geistig erkennen können, weil diese Einheit als die systematische Einheit der Idee in ihrem Bewusstsein als Idee bzw. als Begriff der Idee respektive als gesprochenes Wort, in einer menschlichen Sprache erscheint, falls sie die Merkmale der Idee durch ihr begriffliches Denken bzw. durch ihr menschliches Denken geistig auffassen. (vergleiche mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant).
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Beziehungsweise hat sich – unter einem anderen Blickwinkel betrachtet bei den Lebewesens in der belebten Natur erst bei den Tieren und insbesondere beim Menschen dieser metaphysische Teil des Lebewesens so ausgebildet, dass man auf dessen Existenz infolge der psychischen Phänomene bzw. infolge der psychischen Erscheinungen schließen kann.
Wohingegen bei den Pflanzen als Lebewesen dieser Teil des Lebewesens sich noch nicht als für uns Menschen erkennbare psychische Phänomene erkennbare Art und Weise bei den Pflanzen manifestiert.
Deswegen kann man sagen, dass beim Tier das Ganze des Lebewesens aus dem Körper und der Psyche besteht bzw. dass bei den Tieren das Ganze das Lebewesens aus dem Körper und der Psyche besteht, wohingegen bei der Pflanze die Psyche als eigener Teil noch nicht ausgebildet ist bzw. bei den Pflanzen sich dieser Teil des Lebewesens nicht als eigener Teil ausgebildet vorhanden ist, wie dies bei denen hoch entwickelten Tieren und insbesondere beim Menschen der Fall ist.
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Unter einem weiteren Blickwinkel betrachtet kann man auch sagen, dass bei den Tieren der Körper als physischer Teil im Gegensatz zum metaphysischen Teil der Psyche besteht und das Ganze des Lebewesens bildet.
Hingegen hat sich beim Menschen im Gegensatz zu den Tieren darüber hinaus auch der menschliche Geist als Teil der Psyche gebildet.
Und deswegen kann man sagen, dass der Mensch als Ganzes aus bzw. als Einheit aus: Körper, Psyche und Geist besteht.
Wohingegen bei Tier als Einheit aus Körper und Psyche besteht.
Und wie die Erfahrung bzw. die Beobachtung der Menschen und der hoch entwickelten Tiere lehrt kann man sagen, dass sich bei diesen Lebewesen das einzelnen Individuum auf individuelle Art und Weise im Laufe seines Lebens entwickelt.
Wobei sich dieser Sachverhalt insbesondere bei den unterschiedlichen Tieren und den unterschiedlichen Menschen durch die unterschiedlichen Aktionen und Reaktionen auf deutliche Art und Weise manifestiert.
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Somit ist erkenntnistheoretisch betrachtet die Psyche die virtuelle Einheit die aus den einzelnen psychischen Phänomenen entsteht bzw. bilden diese psychischen Phänomene als Ganzes das Seelenleben des jeweiligen Lebewesens.
In diesem Sinn lehrt die Beobachtung in der Natur dass sich bei den Tieren insbesondere bei den hoch entwickelten Tieren eine tierische Psyche im Lauf der Zeit in der Natur entwickelt hat bzw. wie diese sich im Lauf der Zeit bis zu einem gewissen Grad beim einzelnen Individuum auf individuelle Art und Weise weiter entwickelt.
Und es lehrt die Geschichte der Natur dass sich aus der Psyche der hoch entwickelten Tiere – konkret ausgehend von gewissen Primaten, die vor langer Zeit auf der Erde lebten sich aus der Psyche der Primaten im Lauf der Zeit die menschliche Psyche entwickelt hat.
Und so gesehen ist dies der Grund bzw. die Ursache warum die Tiere durch ihr Seelenleben auf diese tierische Art und tierische Weise in ihrem Leben erleben.
Respektive warum die Tier durch ihr tierisches psychisches Geschehen in ihrem Leben als Tiere ihr Dasein auf ihre auf ihre Art und auf ihre Weise erleben.
Und es ist dies analog auch der Grund warum der Mensch durch seine menschliche Psyche bzw. durch sein menschliches Seelenleben sein Leben auf seine individuelle Art und Weise erlebt.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass die Psyche die Ursache bzw. der Grund ist warum wir Menschen unser Leben durch das psychische Geschehen erleben.
Und all dieser Sachverhalt manifestiert sich für den äußeren Beobachter entsprechend durch das Verhalten der einzelnen anderen Menschen, wie auch durch das Verhalten der einzelnen anderen Tiere jeweils gemäß ihrer Art bzw. gemäß ihrer Verhaltensweise.
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Die Psyche – eine Folge der Aktivität des Nervensystems – bei Tier und Mensch:
Bei Tieren und beim Menschen kommt es infolge des Lebens zum entsprechenden Seelenleben und ebenso zum entsprechenden Erleben.
Beziehungsweise kommt es infolge des Erlebens zur Manifestation der psychischen Erscheinungen respektive zur Manifestation der psychischen Phänomene die sich ihrerseits beim Menschen durch das Seelenleben des Lebewesens manifestieren bzw. dies sich beim Tier durch sein Verhalten manifestieren bzw. zeigen (Anmerkung weil wir als Menschen keine Kenntnis über das innerseelische Erleben des Tieres haben, was hingegen wir Menschen sprachlich kommunizieren können).
Dabei hat sich bei den Lebewesen, die man als Tiere bezeichnet in ihrem Nervensystems die neuronale Funktion derart entwickelt dass als eine Teilfunktion davon die psychische Funktion entstanden ist, die wir in Bezug auf die Tiere nur in Bezug auf das Verhalten kennen, in Bezug auf das Seelenleben des Menschen jedoch aus der sprachlichen Mitteilung der Menschen – und nicht nur aus dem Verhalten – kennen..
Und diese Teilfunktion des Nervensystems die die psychische Funktion bewirkt, ist die Ursache bzw. ist dies der neuro-biologische Grund der Psyche bzw. ist dies der Grund als dessen Folge sich das Seelenleben des Lebewesens – während seines Lebens durch die Lebenserscheinungen bzw. durch die Lebensmerkmale sich manifestiert.
Beziehungsweise werden die Lebenserscheinungen respektive die Lebensmerkmale durch die neuronale Funktion bewirkt, oder man kann auch sagen, dass sie durch die neuronalen Aktivität im lebenden Lebewesen verursacht bzw. im Verbund mit der Aktivität der anderen Organe und Organsysteme sich zeigen bzw. sich manifestieren.
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Dabei bezieht sich der Begriff Psyche also auf das Ganze der psychischen Phänomene bzw. auf das Ganze der psychischen Erscheinungen bzw. auf das Ganze der wie sie sich beim jeweiligen Lebewesen während seiner Lebenszeit manifestieren.
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Die psychischen Erscheinungen bzw. die psychischen Phänomene entstehen als Folge der neuronalen Aktivität:
Neuro-biologisch betrachtet entstehen bei Tieren und beim Menschen die psychischen Phänomen bzw. die psychischen Erscheinungen infolge der neuronalen Aktivität.
Beziehungsweise entsteht infolge der neuronalen Aktivität im Lebewesen die neuronale Funktion.
Und diese neuronale Funktion, die im Nervensystem des Lebewesens infolge der neuronalen Aktivität entsteht, bewirkt im Verbund mit den Organen des Organismus einerseits psychische Funktion und andererseits die körperliche Funktion und beim Menschen darüber hinaus auch die geistige Funktion.
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Ein Teil der psychischen Phänomene – kann von außen beobachtet werden:
Durch das Verhalten des Lebewesens kann ein Teil der psychischen Phänomene von außen – also aus der Position des äußeren Beobachters beobachtet werden.
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Ein anderer Teil der psychischen Phänomene – kann vom Menschen von Innen vom eigenen Bewusstsein aus in der Selbstreflexion – in der Innenschau – in der Schau des eigenen Selbst – beobachtet werden:
Und man kann diesen Teil des Seelenlebens bzw. diesen Teil der Psyche in der Selbstreflexion durch Worte benennen bzw. mit eigenen Worten diese psychischen Erscheinungen verbal beschreiben.
Man kann also diese Erscheinungen der Psyche durch Begriffe in einer menschlichen Sprache in menschlichen Begriffen beschrieben und geistig sprachlich durch den eigenen Geist – im übertragenen Sinn – begreifen.
Dies ist auf Grund der geistigen Anschauung der Ideen bzw. auf Grund der Anschauung der Begriffe der Ideen durch das menschliche Denken möglich. Allerdings ist das dadurch erlangte Wissen beschränkt, weil menschliches Denken beschränkt ist bzw. diese Art von Denken in vielen Bereichen nur zu beschränktem Wissen führt .
Deswegen kann man bei Beobachtung des Verhaltens der Tiere – und ebenso bei Beobachtung des Verhalten der Menschen -von gewissen psychischen Phänomenen in Worten sprechen, weil diese von außen sichtbar sind bzw. kann man daraus auf das momentane Erleben der Tiere bzw. der Menschen schließen. (Verhaltensbeobachtung in der Verhaltenspsychologie; in der Zoologie bzw. in der menschlichen Psychologie)
Bezüglich dem Erleben des Menschen wissen wir, zum großen Teil aus der eigenen Erfahrung und der Selbstbeobachtung des seelischen Geschehen im eigenen Inneren deswegen auch über das eigene Innenleben bescheid, insofern wir durch die innere und ebenso durch die äußere Beobachtung gewisse Phänomene bei uns selbst beobachten können.
Beziehungsweise können wir und diese Phänomene durch die passenden Begriffe benennen.
Deswegen ist unser Wissen über die menschliche Psyche wesentlich umfangreicher und detaillierte als das über die tierische Psyche bzw. über die Psyche der Tiere.
Ungeachtet dessen kann man jedoch berechtigt sagen, dass die neuronale Aktivität bzw. dass die neuronale Funktion sowohl bei den Tieren wie auch beim Menschen einerseits die körperliche Funktion und andererseits die psychische Funktion bewirkt.
Und es entsteht beim Menschen darüber als Teilfunktion der psychischen Funktion die geistige Funktion, weil sich beim Menschen das Vermögen in den Begriffen bzw. in der Worten einer menschlichen Sprache zu denken entwickelt hat.
Demgemäß kann man auch sagen, dass die psychische Funktion die psychischen Phänomene bewirkt, die ihrerseits als Ganzes die Psyche beim jeweiligen Lebewesens repräsentieren.
Und es hat sich darüber hinaus beim Menschen auch die geistige Funktion entwickelt die die geistigen Phänomene bewirkt.
Beziehungsweise entstehen die geistigen Phänomen beim einzelnen Menschen infolge seines menschlichen Geistes., der sich bei ihm im Laufe seines Lebens entwickelt hat.
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Das Tier hat noch keine Seele im Sinn der menschlichen Seele (im neuro-biologischen Sinn):
Das Tier hat noch keine Seele im Sinn der Seele des Menschen.
Womit her die Seele im psychischen Sinn und im neuro-biologischen Sinn gemeint ist und nicht die Seele im theologischen Sinn.
Jedoch zeigt sich auch bei den Tieren, in Abhängigkeit von Grad der Entwicklung im Vergleich der Tiere untereinander dass bei ihnen gemäß den unterschiedlichen Gattungen psychische Erscheinungen vorkommen, die Anlass dazu geben daraus zu schließen, dass dieses Lebewesen zum Beispiel:
Wahrnehmungen aus der Umwelt aufnimmt und diese in seinem Nervensystem integriert um infolge angemessen bzw. adäquat zu reagieren.
Durch die Wahrnehmung der Reize die die Sinne bzw. die Sinnesorgane wahrnehmen kommt es also zur Aktion bzw. zur Reaktion des Lebewesens und kann man aus diesem Verhalten auf eine tierische Psyche schließen.
Demgemäß kann man bei höher entwickelten Tieren beobachten dass diese Empfindungen die durch die Sinneswahrnehmung ausgelöst wahrnehmen, dass sie Schmerzen erleben.
Dass Verlust zu Trauer führt, etwa bei Verlust eines Jungtieres, dass Erregung durch Reize ausgelöst auftritt, dass im Zustand der Ruhe und Sättigung Zufriedenheit eintritt, wenn die Schafherde nach dem Fressen ruhig in der Wiese liegt.
Ebenso kennt man das Verhalten der Tiere durch ungewohnte Reize wie dies zur Unruhe bis Angst und Angstreaktion führt. Ebenso unter Umständen das Phänomen der Aggression usw.
All diese psychischen Erscheinungen bzw. diese psychischen Phänomene werden bei Beobachtung entsprechender Situationen sichtbar und kann man daraus auf eine tierische Psyche bzw. auf ein Seelenleben der Tiere schließen, das sich innerhalb einer bestimmten Gattung durch typische psychische Phänomene manifestiert.
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Beim Menschen manifestieren sich psychische Phänomene die man bei Tieren nicht beobachten kann:
Beim Menschen haben sich über die psychische Phänomene, wie man sie bei den Tieren beobachten kann auch zusätzliche psychische Phänomen entwickelt, die bei den Tieren nicht vorkommen.
Vor allem ist der Mensch zum Sprechen in einer menschlichen Sprache befähigt, falls er in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist.
Und man bemerkt beim Vergleich einer menschlichen Sprache mit einer tierischen Sprache, dass die menschliche Sprache durch artikulierte Lauf-Folgen auszeichnet die zur Ausbildung von Worten und in weiterer Folge zur Abstraktion geführt hat.
Man kann also diesbezüglich festhalten dass parallel mit der sprachlichen Entwicklung auch die Entwicklung des Gehirns parallel eingetreten sein muss, sodass dies psychischen Leistungen – die Wortbildung und infolge die Abstraktion möglich geworden ist.
gibt es jedoch die ganze Palette der psychischen Erscheinungen bzw. gibt es beim Menschen das Ganze das man als das menschliche Seelenleben bezeichnet.
In diesem Sinn stellt man sich vor, dass es beim Tier gemäß dem Grad seiner Entwicklung es eine beschränkte psychische Funktion gibt, die entsprechend mit einer beschränkte Psyche des Tieres korreliert.
Im Gegensatz dazu ist der Mensch der eine normale psychische Entwicklung durchlaufen hat, in seiner psychischen Funktion nicht eingeschränkt.
Beziehungsweise verfügt dieser Mensch über die ganze Fülle der psychischen Phänomene, wie sich dies durch sein Seelenleben entsprechen manifestiert.
Und weil beim Menschen über die tierische Funktion bzw. über die animalische Funktion hinaus nicht nur das situative Denken und das situative Entscheiden möglich ist – sondern er durch sein Denken an eine Zukunft und an eine Vergangenheit denken kann, hat sich beim Menschen eine Denkfunktion entwickelt die man in dieser Form und in dieser Ausprägung bei keinem Tier finden kann.
Deswegen findet man beim Menschen neben dem Körper und der Psyche auch die geistige Funktion bzw. korreliert die geistige Funktion mit dem Geist der Person.
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Die Psyche – ein natürliches Phänomen:
Die Psyche ist bei den Tieren und auch beim Menschen ein natürliches Phänomen das neuro-biologisch betrachtet infolge der Aktivität bzw. infolge der Funktion des Nervensystems entsteht.
Durch die Wahrnehmung der Reize kommt es als Folge der neuronalen Aktivität bzw. als Folge der neuronalen Funktion zur Manifestation der Erscheinungen die man als psychische Erscheinungen bzw. als psychische Phänomene bezeichnet.
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Erkenntnistheoretisch betrachtet ist die Psyche eine virtuelle Einheit:
Erkenntnistheoretisch betrachtet bzw. philosophisch betrachtet ist die Psyche ist eine virtuelle Einheit.
Aus dieser zugrunde liegend gedachten Einheit gehen nämlich die psychischen Erscheinungen – sowohl beim Tier wie auch beim Menschen – hervor.
Und weil das Seelenleben der Tiere, gemäß ihrem Grad der Entwicklung beschränkt ist kann man bei ihnen noch nicht von einer menschlichen Seele bzw. von einer menschlichen Psyche sprechen.
Hoch entwickelte Tiere haben im Vergleich zum Menschen ein beschränktes Seelenleben:
Im Vergleich zum Menschen haben die hoch entwickelten Tier deswegen ein beschränktes Seelenleben, weil sie zum Beispiel noch nicht über ein begriffliches Denken bzw. weil sie noch nicht über ein verbales Denken verfügen.
Unzweifelhaft verfügen hoch entwickelte Tiere über ein situatives Denken insofern sie auf Grundlage der in ihrem Nervensystem verarbeiteten Reize sie angemessen bzw. adäquat agieren und reagieren können.
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Die menschliche Psyche ist als Weiterentwicklung aus der tierischen Psyche entstanden:
In diesem Sinn ist die menschliche Psyche als Weiterentwicklung der tierischen Psyche entstanden.
Beziehungsweise ist die Psyche der Tiere der Teil des Lebewesens den man als tierische Psyche bezeichnen kann, wie dies aus dem tierische Verhalten ableitbar ist bzw. wie man dies aus den tierischen Aktionen und Reaktionen erkennen kann.
Und man kann aus diesen Aktionen und Reaktionen auch schließen kann dass Tiere Fühlen/Erleben/auf Reize hin reagieren wie wir Menschen dies besonders von den Haustieren her kennen.
Jedoch auch Menschen die in ihrem Beruf etwa in der Landwirtschaft tätig sind zweifeln nicht am am Vorhandensein einer tierischen Psyche – etwa im Hinblick auf die auftretenden Phänomene: Angst, Freude, Lust, Trauer, Durst, Hunger usw. – wie sie bei hoch entwickelten Tieren beobachtet werden können.
Und deswegen kann man sagen, dass die menschliche Psyche eine Weiterentwicklung der tierischen Psyche ist und lässt die sogar den Schluss zu dass das Erleben eine Manifestation des Lebens ist, so wie dies sich beim einzelnen Lebewesen manifestiert.
Aus diesem Sachverhalt kann man schließen, dass es auf dieser Welt – auf dem Planeten Erde – ausgehend von der tierischen Psyche – über die Psyche der niederen Tiere bis zur Psyche der Primaten – einer Spezies von Affen im Rahmen der Entwicklung des Lebens gekommen ist.
Und dass schließlich irgendwann in Folge weiteren Entwicklung der psychischen Funktion – und der damit einhergehenden Differenzierung des Nervensystems – insbesondere der neuronalen Struktur des Kortex im Gehirn die psychische Funktion entstanden ist wie sie sich bei den Hominiden manifestiert hat.
Und es kam dann im Übergang von den Hominiden zum Menschen dazu dass sich eine erste einfache menschliche Sprache entwickelt hat.
Und zwar mit der Bezeichnung von Objekten durch erste Worte – und dass dann damit verbunden das menschliche Denken in Worten bzw. in Begriffen in der jeweiligen menschlichen Sprache begonnen hatte.
Auf diese psychische Entwicklung können wir schließen weil sich bereist bei den am höchst entwickelten Tiere in gewisser Hinsicht ein ähnliches Verhalten bzw. ein ähnliches Agieren und Reagieren in elementaren Situationen beobachtet werden kann, wie es in gleicher Form beim Menschen vorkommt wenn das Denken und Überlegen praktisch noch keine Rolle spielt.
Man denke etwa an den Futterneid der Vögel am Vogelhaus, oder an das Verhalten wenn es um die Dominanz am Vogelhaus in einer Vogelgruppe geht.
Und man denke an das unterschiedliche Verhalten der einzelnen Tiere wenn man etwa beobachten konnte wie ein Hund aus unserer Nachbarschaft einen anderen Hund aus seinem Hundenapf kein Wasser trinken ließ, wohingegen ein anderer Hund die zuließ nach dem er selbst seinen Dust schon gestillt hatte.
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Es gilt weiterhin der Spruch:
Letztlich entscheidet die Macht bzw. das Vermögen des Stärkeren.
Und
Es ist unnatürlich wenn sich der Schwächere dem Stärkeren unterwirft – (dieser Spruch stammt von Immanuel Kant).
Hat sich an diesem natürlichen Phänomen in der Menschheitsgeschichte etwas geändert?
Allerdings wird dieser Sachverhalt erst seit einigen Jahrzehnten in der Wissenschaft wissenschaftlich systematisch untersucht und dokumentiert.
Das heißt dieser Bereich der Biologie – die Zoologie und hier die Verhaltenspsychologie als Wissenschaft wurde erst vor einigen Jahrzehnten begründet und es wird erst seit dieser Zeit das tierische Verhalten und das tierische Reagieren wissenschaftlich untersucht und entsprechend beschrieben.
Das heißt, dass die Tier-Psychologie als empirische Wissenschaft erst vor einigen Jahrzehnten begründet worden und es wird erst seit dieser Zeit das tierische Verhalten wissenschaftlich begründet, tier-psychologisch bzw. verhaltens-psychologisch systematisch untersucht und studiert – erkennt man dadurch die Ähnlichkeiten und die Unterschiede in den Aktionen und Reaktionen der Tiere im Vergleich zu denen der Menschen.
Beziehungsweise kann man auf dieser Grundlage das tierische Verhalten im Vergleich zm menschlichen Verhalten verstehen und erklären.
Und es liefert so gesehen die Biologie bzw. die Neuro-Biologie manch eine Erklärung für den gemeinsamen Grund des Lebens und damit auch der Psyche und schließlich des Geistes wie er sich erst beim Menschen als Folge des verbalen Denkens bzw. als Folge des menschlichen Denken in den Begriffen einer menschlichen Sprache entwickeln konnte.
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Oder von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet kann man aus dieser Entwicklung erkennen wie sich von der tierischen Sprache die menschliche Sprache entwickelt hat.
Parallel mit der Entwicklung der neuronalen Struktur beim Tier wurde ab einem gewissen Punkt das sprachgebundene Denken in Worten und damit auch das Sprechen in den Worten in dieser menschlichen Sprache möglich.
Damit hatte sich also in dieser menschlichen Gesellschaft eine menschliche Sprache entwickelt, in der die Menschen dieser Gesellschaft unter einander in dieser Sprache kommunizieren könnten.
Und damit entwickelt sich durch das Denken und Sprechen in dieser Sprache auch der persönliche Geist der einzelnen Personen in dieser menschlichen Gesellschaft.
Beziehungsweise kann man sagen, dass mit der Entstehung und Entwicklung der Worte bzw. mit der Entstehung und Entwicklung der Begriffe in der jeweiligen Sprache sich auch der Geist der einzelnen Personen der Gesellschaft weiter entwickeln konnte.
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Weiteres zur menschlichen Psyche bzw. zur Seele des Menschen:
Wie gesagt ist die menschliche Psyche das Ganze aus dem das Seelenleben des Menschen als Individuum entsteht.
Man stellt man sich nämlich vor, dass es eine solche zu Grunde liegende Einheit bzw. eine projektierte Einheit gibt, aus der das Seelenleben entsteht bzw. die man als Psyche bezeichnet aus der die psychischen Phänomene hervorgehen bzw. als deren Folge sich die psychischen Phänomene manifestieren.
Als Mensch denkt man also, dass es eine solche zugrunde liegende Einheit gibt, aus der das Seelenleben des einzelnen Menschen entsteht und dass sich dieses in der jeweiligen Situation etwa als Bewusstsein, als Freude, als Trauer oder als Fähigkeit zu Denken, zu Fühlen oder in einer anderen Form als psychisches Phänomen manifestiert.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass diese psychische Phänomen sich auf diese Art und Weise beim einzelnen Menschen auf diese individuelle Art und Weise in der jeweiligen Situation manifestieren.
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Die Psyche als Ganzes bzw. als Einheit kann nicht erkannt werden:
Dabei kann man die Psyche nicht als Ganzes geradezu als Einheit erkennen. – wie dies der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers auf Grundlage der Philosophie von Immanuel Kant erkannt bzw. realisiert hat.
Sondern man kann sich diesem Ganzen als Idee nur durch das Schema der Idee nähern. (vgl. mit Jaspers Zitat).
Das heißt, ich kann als Mensch bzw. als denkende Person die Psyche nur durch den Begriff der Idee erkennen, der als die systematische Einheit der Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vgl. mit Jaspers Zitat und mit Kant Zitat 7).
In diesem Sinn ist die Psyche das Ganze aus dem die einzelnen psychischen Phänomene beim einzelnen Menschen als Individuum entstehen.
Und es bedeutet dies, dass man die Psyche bzw. dass der Begriff Psyche nur durch die systematische Einheit der Idee erkennen kann, in dem man die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst. (vgl. mit Kant Zitat 7)
Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, kann man sagen, dass ich dieses Ganze als Einheit nicht geradezu erkennen kann, sondern dass ich mich diesem Ganzen als Idee durch das Schema der Idee nur nähern kann, weil hier die Einheit die systematische Einheit der Idee ist (vgl. mit Jaspers Zitat und mit Jaspers Zitat 17).
Dies bedeutet, dass man die Psyche – und ihre Erscheinungen – respektive die psychischen Phänomene – nur mit der philosophischen Methode der Dialektik erkennen bzw. nur durch den Gegensatz der Ideen erkennen kann und dass man als Person den psychischen Sachverhalt nur auf dieser Grundlage näher fachlich qualifiziert beschreiben und definieren kann (vgl. mit Jaspers Zitat).
Und ferner bedeutet dies, dass die Psychologie als Wissenschaft generell die psychischen Erscheinungen bzw. die psychischen Phänomene nur geistig begründet erfassen kann.
Das heißt, man kann die psychischen Erscheinungen nur auf der Grundlage der Gegensätze der Ideen respektive nur dialektisch begründet in der psychologischen Praxis und ebenso in der Psychologie als Wissenschaft, erfassen und wissenschaftlich, fachlich begründet studieren.
Und es bedeutet dies ebenfalls, dass auch die Psychiatrie als empirische Wissenschaft die krankheitswertigen psychischen Phänomene respektive die psychopathologischen Phänomene und damit die unterschiedlichen psychischen Symptomenkomplexe der verschiedenen psychischen Störungen nur phänomenologisch begründet auf der Grundlage der Gegenätze der Ideen – somit nur dialektisch begründet – in der psychiatrischen Diagnostik erfassen kann.
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Der Begriff Psyche stammt aus dem Griechischen:
Der Begriff Psyche stammt aus dem Griechischen und bezeichnet im übertragenen Sinn den „Hauch“, weil man dieses Nicht-Materielle respektive dieses „Geistige“ respektive dieses „Meta-physische“ nur durch den Begriff der Idee vorstellen und erkennen kann, weil dieser Begriff als systematische Einheit der Idee im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).
(griechisch – ψυχὴ Psyche – Hauch/Atem)
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Die Psyche – eine virtuelle Einheit:
Die Psyche ist eine virtuelle Einheit aus der die einzelnen psychischen Phänomene entstehen, die sich teils im Bewusstsein der Person und teils durch die äußere Erscheinung in ihrem Verhalten manifestieren.
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Die Psyche der Grund bzw. die Ursache der psychischen Phänomene:
Die Psyche ist also der Grund bzw. die virtuelle Einheit aus der die psychischen Phänomene entstehen, die sich im Bewusstsein der erkennenden Person manifestieren.
Insofern man sich vorstellt, dass diese Ursache der psychischen Erscheinungen gibt.
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Erkenntnistheoretisch betrachtet ist der Begriff Psyche ein regulativer Begriff.
Insofern dieser Begriff als systematische Einheit den Zusammenhang der psychischen Erscheinungen „regelt“.
Demgemäß kann man durch diesen Begriff den Zusammenhang der psychischen Erscheinungen rational begründet verstehen und teils auch rational begründet erklären.
Somit ist der Begriff Psyche die systematische Einheit der Idee, durch die ich die einzelne psychische Erscheinung geistig geistig begreifen kann, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vergleiche mit Kant Zitat 13 und Kant Zitat 7)
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Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass man durch den Begriff Psyche den jeweiligen psychischen Sachverhalt rational begründet (geistig) verstehen und durch rationale psychologische Argumente begründet erklären kann.
Und man kann deswegen sagen, dass eine sinnvolle Argumentation bezüglich der Psyche nur mit der Hilfe der philosophischen Methode der Dialektik möglich ist – wie dies der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers auf Grundlage der Philosophie von Immanuel Kant erkannt bzw. realisiert und in seinem Buch Allgemeine Psychopathologie beschrieben hat (vgl. mit Jaspers Zitat 12).
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Psyche eine mentale Einheit aus der die psychischen Phänomene entstehen:
Die Psyche ist eine mentale Einheit aus der die psychischen Phänomene entstehen.
Erkenntnistheoretisch betrachtet respektive philosophisch betrachtet ist also dies die systematische Einheit der Idee aus der die psychischen Phänomene entstehen, die das Seelenleben des Menschen bilden.
In diesem Sinn ist die Psyche des Menschen die zu Grunde liegende Einheit bzw. die zu Grunde liegende Ursache der psychischen Phänomene, die teils sich im durch das bewusste Erleben manifestieren und die teils sich durch das Verhalten manifestieren, ohne dass dies der Person unbedingt bewusst ist.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man also sagen, dass die psychischen Phänomen teils bewusst erlebt werden und dass sie teils unbewusst erlebt werden, weil sich dies im Verhalten entsprechend zeigt, auch wenn es der betroffenen Person gar nicht bewusst ist.
In diesem Sinn gibt es vermutlich ein Unbewusstes das in der Tiefe der Psyche bzw. der Seele wirkt, auch wenn die jeweilige Person sich dessen gar nicht bewusst ist.
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Entspannung der Psyche:
Die Entspannung der Psyche erfolgt am „Punkt“ der Indifferenz.
An diesem virtuellen Punkt kommt es nämlich zum Loslassen der psychischen Spannung.
Dadurch kommt es also zur Entspannung der Psyche bzw. ergibt sich daraus auch die positive Entwicklung von weiteren psychischen Phänomen:
Die Selbstsicherheit entwickelt sich positiv. Die Gelassenheit nimmt zu bzw. entwickelt sich damit die innere Ruhe positiv.
Alle dies geschieht, falls man am virtuellen Punkt der Indifferenz verweilt bzw. dies kultiviert und wirkt sich dies positiv auf die Gelassenheit und die Selbstsicherheit aus.
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Es stellt sich die Frage: haben auch Tiere eine Psyche?
Bei hoch entwickelten Tieren kann man zweifelsohne psychische Reaktionen erkennen, die den menschlichen Reaktionen ähnlich sind, so wie sich diese durch die psychischen Phänomene und durch das Verhalten bzw. durch die Verhaltensweise manifestiert.
Andererseits kann man sagen, dass nur beim Menschen sich der (menschliche) Geist – als Teil der(menschlichen) Psyche – bei der einzelnen Person entwickelt hat, falls das Individuum die Möglichkeit hatte in einer menschlichen Gesellschaft aufzuwachsen.
Dies ist der Grund bzw. die Ursache warum nur der Mensch als lebendes Individuum unter den Lebewesen in den Begriffen einer Sprache denken und sprechen kann.
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Zweifelsohne kann jedoch auch ein hoch entwickeltes Tier als lebendes Lebewesen bzw. als lebendes Individuum das in einer Gruppe von Tieren dieser Art aufgewachsen ist, und sich in darin entwickeln und lernen konnte, gemäß dieser Gattung mit anderen Tieren dieser Art – soweit möglich in dieser tierischen Sprache – kommunizieren.
Das heißt, dass dieses Tier als Individuum infolge seiner Eigenheiten in einem gewissen Umfang gelernt hat auf tierische Art und Weise gemäß dieser Gattung zu kommunizieren bzw. kann es gemäß seiner Art situativ angemessen agieren und reagieren.
Mit anderen Worten kann man sagen, dass dieses Tier gemäß der Situation gelernt hat adäquat zu agieren oder zu reagieren, falle es derart tierisches Wissen im Rahmen seiner Entwicklung erwerben konnte bzw. gelernt hat.
Oder falls dieser Art von Tieren dieser Instinkt als Eigenheit gegeben ist.
In diesem Sinn kann auch manch ein Tier als Individuum mehr oder weniger großes tierisches Vermögen zu kommunizieren attestiert werden, wenn gleich man nicht sagen kann dass ein Tier über ein Denkvermögen wie ein Mensch verfügt.
Deswegen kann man auch sagen, dass nur beim Menschen sich die geistige Funktion so entwickelt hat, dass er in einer menschlichen Sprache sprechen und in menschlichen Begriffen denken kann.
Es handelt sich beim jeweiligen Tier also um ein beschränktes Vermögen – wie es sich aus seinen Verhaltensweisen: aus den Aktionen und Reaktionen im Zusammenhang der unterschiedlichen Situationen ergibt. Und man kann dieses Verhalten im Hinblick auf das Denken als Vorstufe zum menschlichen Denken bzw. zum menschlichen Denkvermögen bezeichnen.
Man kann also auch bei Tieren im Hinblick auf gewisse Situationen von einer adäquaten Aktion oder Reaktion sprechen wie diese bei dieser Gattung von Lebewesen zu beobachten ist bzw. dieses Vermögen sich in der Natur bei dieser Art von Lebewesen auf natürliche Art und Weise entwickelt hat (situative Entscheidung, oder Entscheidung gemäß dem Instinkt, Schwarmwissen (Schwarmintelligenz) usw.)
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Beim Menschen kann man die Erscheinungen der Psyche unter folgenden Gesichtspunkten betrachten:
Man kann die menschliche Psyche in das (menschliche) Bewusstsein und in das außerhalb des (menschlichen) Bewusstsein gelegene (menschliche) Unbewusste gliedern.
Oder man kann den menschlichen Geist – als Teil der menschlichen Psyche – beschreiben, insofern dieser die geistigen Phänomene hervorbringt bzw. die geistige Funktion leistet in deren Folge die geistigen Werke der jeweiligen Individuen entstehen.
So gesehen ist die geistige Funktion also ein Teil der psychischen Funktion.
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Und weil der Mensch in der Natur aus den Primaten als hoch entwickelten Tieren hervorgegangen ist, kann man im Hinblick auf geistigen Leistungen der Menschen sagen, dass nur er unter den hoch entwickelten Lebewesens in der Lage ist auf der Grundlage von Begriffen über Sachverhalte sinnvoll zu Denken, Nachzudenken respektive um dadurch weitergehende Überlegungen anzustellen.
In diesem Sinn gibt es also graduelle Unterschiede mit Sprüngen zwischen der menschlichen Psyche und der tierischen Psyche – wobei eine gewisse Denkfunktion auch den hoch entwickelten Tieren zu attestieren ist.
Oder in anderen Worten kann man sagen, dass sich bei hoch entwickelten Tieren in mehr oder weniger beschränkter Form sich eine Denkfunktion entwickelt hat.
Dabei spricht dieser Sachverhalt wie er sich durch die Naturbeobachtung zeigt unzweifelhaft dafür dass der Mensch sich aus hoch entwickelten Tieren – eben aus den Primaten – zum Homo sapiens entwickelt hat.
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Erkenntnistheoretisch betrachtet ist der Begriff Psyche eine projektierte Einheit aus der die einzelnen psychischen Phänomene bzw. die einzelnen psychischen Erscheinungen entstehen.
So entstehen etwa das Bewusstsein, das Fühlen, die Empfindung, das Denken, das Gedächtnis, die Erinnerung, das Vergessen und so weiter aus der Psyche bzw. sind all diese Phänomene der Psyche Ergebnisse der psychischen Funktion.
All diese Erscheinungen der Psyche bzw. all diese Erscheinungen der menschlichen Seele bilden insgesamt das Seelenleben des einzelnen Menschen als Individuum bzw. als einzigartige und einmalig existierende Person.
Somit ist die Psyche der Ursprung aus dem das Seelenleben der einzelnen Person entsteht.
In diesem Sinn stellt man sich vor, dass es eine solche zu Grunde liegende Einheit gibt, aus der die einzelnen psychischen Phänomene hervorgehen und diese so das Seelenleben dieses Individuums – während des Lebens – ab der frühesten Kindheit bis zum Tod bilden.
Der Begriff Psyche stammt aus dem Griechischen und bezeichnet den Hauch bzw. den Atem aus dem das Seelenleben entsteht.
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Phänomene der Psyche – im wachen Zustand und im Schlaf bei einer bestimmten Person:
Bei einer bestimmten Person manifestieren sich einerseits im wachen Zustand und andererseits im Schlaf die typischen psychischen Phänomene.
Und selbstverständlich manifestieren sich auch in anderen psychischen Zuständen typische psychische Phänomene so etwa im Halbschlaf, im Tagtraum, in der Trance, beim Einschlafen, beim Aufwachen usw.
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Psyche im wachen Zustand:
Im wachen Zustand befindet sich die Psyche der Person in einem Zustand in dem sie normalerweise bei klarem Bewusstseins und in den Qualitäten orientiert ist.
Man ist in diesem Zustand normalerweise also in Bezug auf den Ort, die Zeit und die situativen Gegebenheiten orientiert. Das heißt ihre Orientierung ist in diesem Zustand gegeben bzw. nicht eingeschränkt und demgemäß kann die Person besonnen handeln bzw. reagieren.
Psyche im Schlaf:
Im Schlaf ist die Psyche mit ihrem Innenleben konfrontiert. Das heißt die Orientierung in Bezug auf die äußere Situation – den Ort, die Zeit usf. ist nicht gegeben. Demgemäß ist die Person im Traum mit ihren Fantasien befasst, die aus ihrem Unbewussten ihr gerade in den Sinn kommen. Das heißt dass ihr Erleben in diesem Zustand praktisch keinen realen Bezug zur Wirklichkeit hat.
Demgemäß überwiegen im Traum fantastische Gedanken und Erlebnisse die keinen Bezug zur Realität haben.
Was hingegen im wachen Zustand nicht der Fall ist.
In diesem Sinn ist die Psyche der Grund aus dem das Seelenleben der Person sowohl sowohl im wachen Zustand wie auch im Schlaf entsteht.
Somit ist die Psyche der Ursprung der psychischen Phänomene die entweder im Bewusstsein der Person erscheinen, oder die in ihrem Unbewussten wirken – und auf diesem Weg das Verhalten und Reagieren mehr oder weniger beeinflussen oder manchmal geradezu bestimmen.
In diesem Sinn stellt man sich vor, dass es eine solche zu Grunde liegende Einheit gibt, aus der die verschiedenen Erscheinungen der Seele – eben die unterschiedlichen psychischen Phänomene – und die sonstigen Phänomene entstehen.
In diesem Sinn denkt man, dass es diese hypothetische Einheit tatsächlich gibt, aus der das Bewusstsein, das Gedächtnis, das Fühlen, das Denken, die Emotion, das Unbewusste und all die anderen psychischen Phänomene entstehen.
Dank der Psyche entstehen das Wachbewusstsein im wachen Zustand und das Traumbewusstsein im Schlaf.
Dadurch wird des bewusste Erleben im wachen Zustand möglichst klar und der Realität gemäß hingegen das Erleben im Schlaf bzw. im Traum fantastisch bzw. träumerisch und von der Realität entrückt bzw. entkoppelt.
Neben der körperlichen Wahrnehmung ist die Psyche auch Basis der körperlichen Empfindung.
Man kann also sagen, dass die Psyche gesamte bewusste Erleben und auch das unbewusste Erleben umfasst.
Mit dem unbewussten Erleben meint man den Teil des Seelenlebens der das Unbewusste bildet bzw. aus diesem entsteht.
Es ist das Unbewusste also der Teil des Seelenlebens dessen sich die Person als Subjekt gar nicht bewusst ist, der jedoch in der Tiefe der Seele wirkt.
Der menschliche Geist – Teil der Psyche bzw. der psychischen Funktion:
Der menschliche Geistes ist der Teil der Psyche bzw. der psychischen Funktion.
Durch den Geist entstehen die Gedanken und die anderen geistigen Phänomene.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass der Geist durch den mentalen Prozess entsteht.
Auf dieser Grundlage kommt es also in der Psyche bzw. im Geist zur geistigen Funktion.
Die Psyche kann man unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten:
Man kann die Psyche unter dem Blickwinkel betrachten, wie Karl Jaspers dies in seinem Buch: Allgemeine Psychopathologie beschrieben hat.
In Bezug auf das Seelenleben schreibt er treffend:
Das Seelenleben und seine Inhalte sind zerspalten in Gegensätze. Durch Gegensätze aber hängt alles wieder zusammen (vgl. mit Jaspers Zitat 9).
In diesem Sinn kann man die Psyche und ihre Erscheinungen unter verschiedenen Blickwinkeln bzw. unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten.
Dadurch erkennt man die Zusammenhänge und kann diese in Folge in den verschiedenen Bereichen des fachlichen Wissens systematisch studieren.
Man kann z. B. in Bezug auf die Funktion der Psyche sagen, dass die geistige Funktion eine Teilfunktion der psychischen Funktion ist.
Oder man kann aus dem Blickwinkel der Biologie betrachtet sagen, dass die psychische Funktion neben der körperlichen Funktion existiert und damit das Leben des Lebewesens möglich macht und dass man dieses Geschehen in der körperliche Geschehen und in das psychische Geschehen gliedern kann.
In diesem Sinn ist die Psyche bzw. das psychische Geschehen der Teil des Menschen der im Gegensatz zum Körper bzw. der im Gegensatz zum körperlichen Geschehen existiert.
Man kann also sagen, dass die Psyche der gegensätzliche Pol zum Körper ist und umgekehrt kann man sagen, dass der lebende Körper neben der Psyche bzw. neben dem Seelenleben existiert.
Im Hinblick auf das Verhalten und Reagieren der am höchsten entwickelten Tiere – etwa in Bezug auf die Primaten – kann man mit gutem Grund sagen, dass auch sie seelische Reaktionen zeigen – ähnlich wie der Mensch. Deswegen kann man berechtigt sagen, dass auch sie eine Psyche haben die mit dem Körper eine Einheit bildet.
Demgemäß haben auch diese neben dem Menschen am höchsten entwickelten Lebewesen einen Körper und eine Psyche die ein Ganzes bilden.
Allerdings bemerkt man im Vergleich mit den am höchsten entwickelten Tieren dass nur der Mensch zum Denken in Begriffen fähig ist.
Daher kann man nur in Bezug auf den Menschen mit gutem Grund sagen, dass nur er und damit nur die einzelne Person über einen Geist verfügt der sie zum Denken, zum Nachdenken, zum Überlegen auf der Grundlage von Begriffen befähigt und dass daher nur er seine wohl überlegten und auch die weniger wohl überlegten Handlungen daraus ableiten kann.
Die Noopsyche und die Thymopsyche bilden die gegensätzlichen Pole der Psyche:
Die Psyche kann man in die gegensätzlichen Pole: Noopsyche und Thymopsyche gliedern.
Dabei ist die Thymopsyche der Ursprung der Gefühle, der Emotionen der Affekte und anderer psychischer Erscheinungen die das Gemüt bzw. den Gemütspol bilden.
Hingegen ist die Noopsyche der Ursprung der Gedanken und damit auch der Ideen und weiterer psychischer Phänomene, weil diese durch das Denken in Begriffen und auch durch nicht begrifflich fundierte Vorstellungen entstehen.
Erkenntnistheoretisch bzw. philosphisch betrachtet wird damit deutlich, dass die Noopsyche und die Thymopsyche dialektische Pole sind. Es sind diese zwei also dialektische Einheiten aus denen die Gegensätze des Seelenlebens abgeleitet werden können, wie dies Karl Jaspers in seinem Buch Allgemeine Psychopathologie beschrieben hat (vgl. mit Jaspers Zitat 9).
Diese beiden Pole kann man also als dialektische Basis des Seelenlebens bezeichnen, aus der die verschiedenen Erscheinungen der Psyche entstehen.
Die Psyche ist also die systematische Einheit der Idee aus der das Seelenleben entsteht (vgl. mit Kant Zitat 7).
Zum Begriff Psyche aus Sicht der Psychologie:
Aus Sicht der Psychologie ist der Begriff Psyche der Begriff einer psychologischen Idee.
Zum Begriff Psyche aus Sicht der Philosophie:
Aus Sicht der Philosophie ist der Begriff Psyche die Basis des Geistes der Person, und es hat daher der Philosoph Hegel sein Buch Phänomenologie des Geistes geschrieben.
Erkenntnistheoretisch betrachtet wird der Begriff Psyche durch die systematische Einheit der Idee erkannt, in dem ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig erfasse (vgl. mit Kant Zitat 7).
Ich kann auch sagen, dass der Begriff der Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig erfasse (vgl. mit Kant Zitat 7).
Da ich diese Idee nicht physisch überprüfen kann bzw. hier die Idee eine bloße Idee im Sinne von Immanuel Kant ist, kann ich auch sagen, dass der Begriff Psyche eine transzendentale Einheit ist bzw. dass dies der Begriff einer transzendentalen Idee ist.
Eben, weil eine psychologische Idee eine transzendentale Idee ist (vgl. mit Kant Zitat 8a), wie dies Immanuel Kant in seiner Schrift: Kritik der reinen Vernunft aufgezeigt hat, kann man sagen, dass die Psyche bzw. dass der Begriff Psyche eine zweckmäßige Einheit ist.
Man kann nämlich durch die zu Grunde liegend gedachte virtuelle Einheit – die man als Psyche bezeichnet – die Zusammenhänge in Bezug auf die psychischen Erscheinungen – auf die hier präsentierte Art und Weise – somit psychologisch begründet – verstehen und erklären.
Allerdings kann man Sachverhalte in Bezug auf die Psyche auch durch andere Theorien erklären und verstehen, wie dies etwa aus der Literatur der verschiedenen Fachbereiche (Psychologie, Psychiatrie, Biologische Psychiatrie, Psychotherapie, Soziologie usf.) bekannt ist.
Unabhängig von den verschiedenen Theorien – wird jedoch in ferner Zukunft gelten was Karl Jaspers in seinem Buch „Allgemeine Psychopathologie“ – ab der 4. Auflage – geschrieben hat:
Wenn ich das Ganze als Idee auch nicht geradezu erkennen kann, so nähere ich mich ihm – mit Kants Worten – durch das „Schema“ der Idee (vgl. mit Jaspers Zitat).
Wie man sich überzeugt kann man das Ganze als Idee tatsächlich nicht als „Einheit“ erkennen, sondern man kann sich diesem Ganzen durch das Schema der Idee nur nähern.
An dieser Stelle darf darauf hingewiesen werden an welcher Stelle Jaspers seiner „Allgemeinen Psychopathologie“ auf die Ideenlehre von Immanuel Kant verweist (vgl. mit Jaspers Zitat 14 und Jaspers Zitat 14a).
Psychologische Ideen sind bloße Ideen im Sinne von Immanuel Kant:
Wie man sich überzeugt sind psychologische Ideen bloße Ideen im Sinne von Immanuel Kant (vgl. mit Kant Zitat 4).
In diesem Sinn stellt man sich vor, dass es eine (systematische) Einheit gibt, die man als Psyche bezeichnet, aus der die unterschiedlichen psychischen Erscheinungen bzw. die unterschiedlichen psychischen Phänomene hervorgehen.
Der Begriff Psyche aus Sicht der Psychologie ein psychologischer Begriff:
Der Begriff Psyche ist aus der Sicht der Psychologie betrachtet ein psychologischer Begriff.
Aus Sicht der Psychotherapie bzw. aus Sicht der sogenannten Tiefenpsychologie betrachtet kann man sagen, dass die Psyche der Grund ist aus dem die Inhalte des Bewusstseins und auch die des Unbewussten entstehen.
Die Psyche umfasst also das bewusste Erleben, wie es infolge der Sinneswahrnehmung und der mentalen Prozesse im Bewusstsein der Person entsteht, oder wie es spontan als Folge der Aktivität der Psyche aus dem Unbewussten entsteht und gelegentlich im Bewusstsein oder im Traum oder in sonst einem Bewusstseinszustand etwa in Trance/Hypnose/im Halbschlaf etc. sich manifestiert.
Es ist trifft hier also zu, dass dies eine (systematische) Einheit ist, von der man sich vorstellt, dass sie der Ursprung aller psychischen Erscheinungen ist.
Neuro-biologisch betrachtet ist die Psyche eine Folge der neuronalen Aktivität bzw. der neuronalen Funktion.
Diese Leistung des Nervensystems und hier insbesondere die des zentralen Nervensystems entsteht vor allem durch die neuronalen Prozesse im Gehirn.
Dieser Sachverhalt wird in der Neuropsychologie und in der Neurophysiologie im Hinblick auf die Funktion der Psyche im vor allem im Zustand der psychischen Gesundheit in den jeweiligen Wissenschaften systematisch untersucht und systematisch studiert.
Hingegen werden in der Biologischen Psychiatrie die neurobiologischen Grundlagen der psychischen Störungen bzw. der psychischen Krankheiten – unter anderem mit Methoden der Systemischen Neurowissenschaften. systematisch untersucht (etwa mit der Methode der Funktionellen Magnetresonanztomographie fMRT).
Erfahrungen aus der klinischen Psychiatrie gaben Anlass zur Schichtenlehre bzw. zur Schichtenregel nach Karl Jaspers:
Erfahrungen aus der klinischen Psychiatrie gaben Anlass zur Schichtenlehre bzw. zur Schichtenregel nach Karl Jaspers.
Auch andere Erfahrungen geben Anlass dazu, sich vorzustellen dass die Psyche in Schichten aufgebaut ist. Man denke etwa daran, dass ein gewisses Erlebnis das man in der Vorzeit hatte angestoßen durch einen Anlass sogleich andere diesbezügliche Erinnerungen an die damalige Zeit bzw. an die damaligen Erlebnisse wachruft.
So kann man sich zum Beispiel vorstellen, dass Erinnerungen aus der frühen Kindheit in einer Schicht gespeichert bzw. gelagert sind – und dass durch das Hervorholen bzw. durch das Erinnern einem auch andere Ereignisse aus dieser Zeit in den Sinn kommen, weil sie in der selben Schicht im Gedächtnis gespeichert sind.
Daher hat man die Vorstellung entwickelt, dass es einen derartigen Speicher – eben ein individuelles Gedächtnis gibt.
Und es ergab sich daraus die Vorstellung dass die Psyche in Schichten aufgebaut ist, weil die eine Assoziation etwa aus der selben Zeit die nächste diesbezügliche ins Bewusstsein bringt.
Die Entspannung bewirkt den Übergang in eine tiefere Schicht der Psyche:
Die Entspannung bewirkt den Übergang in eine tiefere psychische Schicht, weil das Loslassen dem Prinzip der Natur entspricht sich auf dem niederen Energie-Niveau einzupendeln. Dabei wird dies durch die psychische Indifferenz befördert. Diese Haltung des „weder-noch“ begünstigt also diesen natürlichen Vorgang. Beziehungsweise wird dadurch der psychische Widerstand überwunden der das Verweilen in der Schicht bewirkt. Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass es dadurch zur Auflösung der allenfalls vorhandenen Konditionierung kommt.
In diesem Sinn ist die Entspannung das was die Erholung bewirkt. Beziehungsweise kann man unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet auch sagen, dass dies ein Faktor der Heilung ist. Also sowohl in Bezug auf den Körper wie auch in Bezug auf die Psyche – nämlich in dem Fall wenn ein körperliches Leiden besteht, oder falls in der Vorzeit ein Erlebnis eine Traumatisierung – und damit etwa eine psychische Störung hinterlassen hat.
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Weiteres zur Psyche und zur psychischen Funktion:
In diesem Sinn stellt man sich vor, dass das Bewusstsein als Zentrum der Psyche etwa in Bezug auf das Gemüt also die Stimmung, das sich Fühlen, die Emotionen und ebenso die Vorstellungen, die Gedanken, die geistigen Bilder usf. als Folge der Funktion der Psyche somit infolge der psychischen Funktion entstehen.
Es entstehen auf dieser Grundlage also sowohl die affektive Funktion und ebenso die kognitive Funktion als Teilfunktion der psychischen Funktion.
Und in gleicher Weise kann man sagen, dass die geistige Funktion die das Denken und damit neben anderen geistigen Phänomenen den Verstand und die Vernunft hervorbringt ebenso der Psyche entspringt.
In diesem Sinn kann man sagen, dass die Psyche die komplexe Einheit ist aus der die normalen psychischen Phänomene und ebenso die abnormen bzw. die psychopathologischen Phänomene entstehen, wie sie in der Psychopathologie beschrieben und definiert worden sind.
Anders formuliert kann man als sagen, dass alles was in der Psychologie durch psychologische Begriffe und in der Psychiatrie durch psychiatrische Begriffe beschrieben worden ist, als Folge der Aktivität der Psyche im Zustand der psychischen Gesundheit und in dem der psychischen Krankheit entsteht.
Man kann also festhalten, dass die Psyche das Ganze des Seelenlebens umfasst, wie es sich im Zustand der normalen psychischen Erscheinung und in dem der psychischen Störung im klinischen Erscheinungsbild manifestiert.
Dabei werden in der psychiatrischen Diagnostik die unterschiedlichen psychischen Störungen aufgrund der unterschiedlichen klinischen Erscheinungen und daher auf Basis der Psychopathologie bzw. auf Basis der Phänomenologie durch das psychiatrische Denken erfasst.
Psyche im Hinblick auf das Wachbewusstsein und den psychischen Zustand des Traumes im Schlaf:
Man kann sagen, dass die Psyche die Einheit ist aus der die einzelnen psychischen Erscheinungen im Wachbewusstsein, im Halbschlaf und damit auch im Traum/ während des Schlafes entstehen.
Psyche im Hinblick auf die Diagnose von psychischen Störungen:
Die Psyche ist die Einheit aus der die normalen psychischen Phänomene und auch die psychopathologischen Phänomene entstehen die sich bei psychischen Störungen in Form der unterschiedlichen psychischen Symptomenkomplexe manifestieren. Diese bestimmen dann die jeweilige psychiatrische Diagnose.
Dabei wird in der Psychiatrie das einzelne psychopathologische Phänomen und auch der psychische Symptomenkomplex der psychischen Störung durch das psychopathologische Denken im Sinn von Karl Jaspers erkannt (vgl. mit Jaspers Zitat 11).
Demgemäß werden in der psychiatrischen Diagnostik die psychopathologischen Phänomene und und die psychischen Symptomenkomplexe der psychischen Störungen psychopathologisch begründet erkannt und bestimmt.
Man stellt als Psychiater sich also vor, dass es diese zu Grunde liegende Einheit gibt, die im Zustand der psychischen Gesundheit, die normalen psychischen Phänomene hervorbringt hingegen im Zustand der psychischen Krankheit bzw. im Fall einer krankheitswertigen Störung der Psyche – die psychopathologischen Phänomene und auch den ganzen psychischen Symptomenkomplex der psychischen Störung.
Dabei wird im Zustand der psychischen Gesundheit die Psyche als Einheit erlebt, weil das Nervensystem immer gesamthaft agiert und reagiert.
Allerdings ist man beim Studium der Psyche auf die Zergliederung der psychischen Erscheinungen gekommen. Man hat hier in der Psychologie bzw. in der Phänomenologie und Psychopathologie die einzelnen psychologischen Begriffe bzw. die psychopathologischen Begriffe respektive die psychiatrischen Begriffe definiert.
Dies haben in der Psychiatrie tätige Ärzte (Psychiater) so gemacht um über die unterschiedlichen Formen der psychischen Störungen sinnvoll nachdenken und argumentieren zu können (vgl. mit Jaspers Zitat 12).
Die Psyche ist also die (systematische) Einheit, die bewirkt, dass die psychischen Phänomene im Bewusstsein der Person erscheinen (griechisch: phenomenon – das was erscheint, das Erscheinende).
Man kann die Psyche und ihre Funktion also nur subjektiv gültig erkennen und bestimmen. Dies bedeutet man kann in Bezug auf die Psyche nur subjektives Wissen erlangen.
Und man kann die Psyche und ihre Funktion, weil sie durch Ideen erkannt wird unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und studieren. Allerdings kann man die Erscheinungen der Psyche immer nur geistig bzw. nur mental erfassen – weil es sich dabei – wie oben stehend ausgeführt um bloße Ideen handelt (vgl. mit Kant Zitat 4).
Durch die Funktion des Nervensystems – somit durch die Neurobiologie kann man die Erscheinungen der Psyche biologisch begründet erklären und daher die psychische Funktion biologisch begründet verstehen – aber biologisch bestimmen kann man diese Erscheinungen nicht, eben weil es sich bei der Psyche um eine transzendentale Einheit handelt bzw. dies der Begriff einer transzendentalen Idee ist (vgl. mit Kant Zitat 8a).
Ebenso kann man sagen: der Begriff der Psyche eine hypothetische Einheit ist von der man sich vorstellt, dass es sie als wirkliche Einheit gibt. Man kann auch sagen, dass der Begriff Psyche ist eine nützliche und damit eine zweckmäßige Einheit, im Sinne von Immanuel Kant ist, weil man durch diesen Begriff der ein regulativer Begriff ist den Zusammenhang der psychischen Erscheinungen unter dem jeweiligen phänomenologischen Aspekt sinnvoll verstehen und erklären kann.
Dies bedeutet: man kann die Psyche und ihre Erscheinungen, je nur durch ein Konzept erkennen kann, falls man den psychischen Sachverhalt durch den entsprechenden Begriff auffasst.
Somit ist die Psyche eine Einheit, die nicht auf der Ebene der körperlichen Funktion „physisch“ begründet mit Methoden der körperlichen Diagnostik bestimmt und überprüft werden kann. Dies besagt, dass man die Psyche nicht mit einer „physischen“ Methode „physisch“ messen und physisch quantifizieren kann.*
In der Biologsichen Psychiatrie bemüht man sich also mit Methoden der Systemischen Neurowissenschaften vergeblich um psychische Störungen etwa mit der Methode der Funktionellen Magnetresonanztomographie zu quantifizieren.
Eben, weil es sich bei einer derartigen Einheit um eine hypothetische Einheit bzw. eine nur projektierte Einheit (vgl. mit Kant Zitat 5) handelt.
Daher bemüht man sich in der Psychologie und ebenso in der Psychiatrie – und auch in anderen Wissenschaft vergeblich – wenn man etwa den Willen, eine Angst, die Intelligenz, eine Demenz oder sonst ein einzelnes psychisches Phänomen oder den ganzen psychischen Symptomenkomplex der psychischen Störung in der Diagnostik objektiv gültig messen und objektiv gültig bestimmen will.
Allerdings kann man etwa mit der Methode der funktionellen Magnetresonanztomographie erkennen welche Bereiche des Gehirns im Rahmen des Erlebens der unterschiedlichen Phänomene mehr oder weniger aktiv sind. Aber – wie gesagt – man kann nicht physisch (biologisch, physiologisch, bildgebend usf.) erkennen und physisch messen was die Person gerade erlebt, dass heißt die Biologie liefert nur die Erklärung und das Verständnis bzw. das biologisch begründete Verstehen.
Mit anderen Worten: es handelt sich hier bei dieser problematisch zum Grund gelegten Einheit um ein Konzept durch das man die unterschiedlichen Erlebnisse und damit die verschiedenen psychischen Phänomene mental auffassen verstehen und erklären und unter diesen Begriffen „denken“ respektive sich vorstellen kann.
Mit nochmals anderen Worten: es ist diese Einheit also eine projektierte Einheit (vgl. mit Kant Zitat 5), die in der Form des Begriffs der Idee, der ein regulativer Begriff ist, im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint, wenn diese gewisse Dinge erlebt und geistig auffasst.
In diesem Sinn versteht man unter der Psyche in der Alltagssprache und insbesondere in der Psychologie, in der Psychiatrie und in der Psychotherapie eine Einheit, wie sie beim gesunden und beim kranken bzw. beim krankheitswertigen Seelenleben sich als psychische Störung manifestiert.
Karl Jaspers hat den Sachverhalt richtig erkannt. Karl Jaspers hat erkannt, dass man ein psychisches Phänomen und damit die Psyche nur auf der Grundlage einer Idee im Sinne von Immanuel Kant erkennen kann (vgl. mit Jaspers Zitat). Im Gegensatz zu Karl Jaspers hat Emil Kraepelin sich getäuscht, als dieser geglaubt hat, dass man gewisse psychische Krankheiten, etwa die Einheit Dementia praecox, aus der einige Zeit später die diagnostische Einheit Schizophrenie hervorgegangen ist, in Zukunft wird allgemein gültig bestimmen können (vgl. mit Kraepelin Zitat 1).
Emil Kraepelin hat sich also getäuscht, als er geglaubt hat, dass man in der Psychiatrie auf der Grundlage des naturwissenschaftlichen Verständnisses ein biologisch fundiertes Wissen erlangen kann, wie dies in der Medizin in vielen Bereichen möglich ist (vgl. mit Kraepelin Zitat 2). Überhaupt hat Emil Kraepelin sich getäuscht als er geglaubt hat, dass die Psychiatrie sich zu einem kräftigen Zweig der medicinischen Wissenschaft fortentwickelt (vgl. mit Kraepelin Zitat 2).
Wegen der Unterschieds in der Erkenntnisbasis ist dies grundsätzlich unmöglich.
Abschließend kann man also festhalten dass die Psyche einerseits eine komplexe Einheit ist die man durch verschiedene Gesichtspunkte betrachten und in der jeweiligen Wissenschaft systematisch untersuchen kann.
Vom Gesichtspunkt der Funktion her betrachtet kann man sagen, dass die Psyche eine komplexe Funktionseinheit ist die in unterschiedliche Teilfunktion bzw. in unterschiedliche Funktionseinheiten gegliedert werden kann – etwa in die Funktionseinheit die das Bewusstsein leistet, das Gedächtnis, die Merkfähigkeit leistet usf.
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Weiteres zur transzendentalen Deduktion des Begriffs Psyche* in meinem Buch:
Diagnostik, Klassifikation und Systematik in Psychiatrie und Medizin
erschienen im April 2019 im Verlag tredition
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(letzte Änderung 12.01.2026; abgelegt unter: Definition, Medizin, Nervensystem, vegetatives Nervensystem, Physiologie, Psyche, Psychiatrie, biologische Psychiatrie, Psychologie, Psychopathologie, Psychosomatik, Psychotherapie, Wissenschaft, psychiatrische Wissenschaft, psychiatrischer Begriff, psychologischer Begriff)
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weiter zum Beitrag: Psychologie
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