Natur

Die Natur ist das Ganze der natürlichen Objekte und der natürlichen Erscheinungen.

Dabei sind die unterschiedlichen natürlichen Objekte und die unterschiedlichen natürlichen Erscheinungen im Lauf der Zeit in der Natur erschienen bzw. haben sich diese im Lauf der Zeit in der Natur manifestiert.

Und erdgeschichtlich betrachtet ist der Mensch erst vor sehr kurzer Zeit als Lebewesen auf der Erde erschienen. Und erst seit noch viel kürzerer Zeit ist der Mensch überhaupt in der Lage auf der Grundlage von Begriffen in seiner menschlichen Sprache bzw. auf der Grundlage der Worte in seiner menschlichen Sprache bzw. ist der Mensch erst seit kurzem in der Lage sich Gedanken/Vorstellungen/Theorien über die Entstehung der Natur zu bilden.

Respektive kann der Mensch die Natur als Ganzes und ihre Entstehung bzw. die Entstehung des Kosmos als Ganzes erst seit kurzen überhaupt auf der Grundlage von Worten einer menschlichen Sprache durch die Begriffe der Ideen bzw. durch die Begriffe der Worte geistig begreifen.

Das bedeutet, dass der Mensch als ein zum begrifflichen Denken befähigtes Lebewesen, erst seit sehr kurzer Zeit auf der Grundlage seines menschlichen Geistes in der Lage ist sich sinnvolle Gedanken bzw. sinnvolle Vorstellungen zu bilden. Und kann er auf dieser Grundlage sinnvolle Theorien über die Natur und ihre Entstehung entwickeln.

Der Mensch kann – erdgeschichtlich betrachtet – also erst seit kurzer Zeit über die Natur und ihre natürlichen Objekte bzw. über die Natur und ihre natürlichen Erscheinungen sinnvoll denken und nachdenken und sich dazu gewisse Theorien bilden durch die er die natürlichen Sachverhalte sinnvoll verstehen und sinnvoll erklären kann.

Darüber hinaus ist der Mensch jedoch nicht in der Lage das Wesen der Natur wirklich zu erkennen und wirklich zu verstehen, weil dies den menschlichen Geist überfordert.

Das bedeutet das der Mensch das Wesen der Natur durch die Begriffe einer menschlichen Sprache nicht wirklich begreifen und geistig erfassen kann, weil dies das menschliche Denkvermögen übersteigt.

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Die Natur als Ganzes kann man nur durch eine Idee begreifen:

Die Natur als Ganzes bzw. als Einheit kann man als Mensch nur durch eine Idee bzw. nur durch den Begriff der Idee „Natur begreifen, weil man die natürlichen Objekte und die natürlichen Erscheinungen nur durch den Begriff der Idee „Natur“ als Ganzes begreifen kann.

Respektive kann man als Mensch das Ganze als Einheit die durch die natürlichen Objekte und durch die natürlichen Erscheinungen als Ganzes und damit als Einheit gebildet wird, nur durch den Begriff der Idee „Natur“ begreifen.

Dies bedeutet dass man sämtliche Objekte und sämtliche Erscheinungen – wie sie in der Natur – zur Anschauung gelangen nur durch den eigenen Geist begreifen kann.

Beziehungsweise kann ich die Natur als Ganzes bwz. diese Einheit nur durch die systematische Einheit der Idee begreifen, weil diese Einheit in meinem Bewusstsein als Gegenstand in der Idee erscheint, falls ich die Merkmale der Idee, nämlich die natürlichen Objekte und die natürlichen Erscheinungen, durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vergleiche mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant).

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Respektive können wir Menschen diese Einheit, die uns nur Gegenstand in der Idee gegeben ist, nur durch den Begriff der Idee erkennen, falls wir die Merkmale  der Idee: nämlich die natürlichen Objekte und die natürlichen Erscheinungen als Ganzes durch diese (systematische) Einheit geistig begreifen/erfassen/auffassen.

Beziehungsweise erscheint der Begriff „Natur“ in meinem Bewusstsein als die systematische Einheit der Idee, falls ich die Merkmale der Idee, nämlich die natürlichen Objekte und die natürlichen Erscheinungen durch das Schema der Idee („Natur“) geistig auffasse. (vgl. mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant).

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Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass die „Einheit Natur“ als Wort ausgesprochen und als Begriff von einer denkenden Person als Wort in einer menschlichen Sprache gemeint/gedacht wird, falls wir als Menschen die natürlichen Objekte und die natürlichen Erscheinungen, – so wie wir sie auf dieser Welt – auf der Erde – in der Natur beobachten bzw. durch den Begriff „Natur“ geistig begreifen gleichzeitig durch das Wort „Natur“ verbalisiert in einer menschlichen Sprache durch diesen Begriff verbalisiert aussprechen können.

Oder unter einem anderen Blickwinkel betrachtet in Schriftform in einer menschlichen Schrift durch die passenden Schriftzeichen/Buchstaben bezeichnen können.

Deswegen kann man sagen, dass die „Einheit Natur“ die systematische Einheit der Idee ist, die in unserem Bewusstsein als der Begriff der Idee erscheint, falls wir ihre Merkmale der Idee Natur als Ganzes durch den Begriff Natur als Einheit geistig auffassen.

Beziehungsweise können wir diese (systematische) Einheit nur geistig begreifen – weil sie uns als Erkenntnisobjekt nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist.

Respektive können wir diese (systematische) Einheit durch das (menschliche) Wort „Natur“ in verbalisierter Form benennen/aussprechen und auf dieser Grundlage in der gesprochenen menschlichen Sprache sprachlich – oder auch schriftlich in der verwendeten menschlichen Schrift –  auf Grundlage der schriftlichen Bezeichnung bzw. auf Grundlage der Schriftzeichen mit anderen Menschen entsprechend kommunizieren können.

Womit man dann – eben als außen stehende beobachtende/denkende/auffassende Person – bzw. als denkender Mensch das Ganze der natürlichen Objekte und der natürlichen Erscheinungen mit dem Wort „Natur“ geistig erfasst.

Falls man als denkender Mensch durch das begriffliche Denken diese Einheit als Ganzes bzw. als Begriff bzw. als Erkenntnisobjekt geist erfasst.

Und wie wir tag täglich erleben ist uns die Natur tatsächlich als Erkenntnisobjekt bzw. als Gegenstand in der Form der natürlichen Objekte und in der Form der natürlichen Erscheinungen zur persönlichen Erkenntnis gegeben.

Und können wir uns mit anderen Menschen über dieses Erkenntnisobjekt – das wir als Natur in Schriftform bezeichnen entweder schriftlich oder mündlich bzw. in verbalisierter Form uns unterhalten / uns damit etwa im Unterricht, im Fach Biologie oder im Fach Naturgeschichte, in der Schule oder beim Studium an der Universität als Studierende oder in einer Wissenschaft etwa in einem Teilgebiet der Naturwissenschaften als Forschende beschäftigen.

Und deswegen kann man berechtigt sagen, dass die „Einheit Natur“ uns Menschen als Gegenstand bzw. als Ganzes nur als gedachte Einheit bzw. nur als mentale Einheit gegeben ist und demgemäß erscheint diese mentale Einheit  bzw. dieses mentale Erkenntnisobjekt als entsprechendes Wort für diese gedachte Einheit.

Respektive ist diese gedachte Einheit uns in unserem Bewusstsein nur als Gegenstand in der Idee gegeben und kann dieses mentale Erkenntnisobjekt in unserem menschlichen  Gedächtnis bzw. in unserem natürlichen Gedächtnis entsprechend auch nur auf natürliche Art und Weise gespeichert bzw. als natürlicher Gedächtnisinhalt gespeichert respektive auf natürliche Art und Weise gemerkt werden.

Respektive können wir die Natur als Ganzes und damit als Gegenstand bzw.  als Erkenntnisobjekt nur als mentales Erkenntnisobjekt erkennen bzw. nur als mentales Erkenntnisobjekt durch unser begriffliches Denken geistig begreifen, falls wir die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffassen.

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Die Natur bestand bevor der Mensch auf dieser Welt erschienen ist:

Die Natur bestand bereits – als das Ganze der natürlichen Erscheinungen und der natürlichen Objekte auf dieser Welt – bevor der Mensch auf dieser Welt erschienen ist.

Das heißt die Natur war bereits existent bevor der Mensch auf dieser Welt erschienen ist.

Und es entstand sodann, als Folge des Erscheinen des Menschen auf dieser Weilt, im Lauf der Zeit auch die Kultur als Ganzes bzw. entstanden die einzelnen Kulturen in den unterschiedlichen menschlichen Gesellschaften.

Es war nämlich so, dass der Mensch durch den Erwerb des menschlichen Denken bzw. durch das menschliche Denkvermögen, im Lauf der Zeit, in die Lage kam künstliche Dinge zu schaffen, die es zuvor in der Natur nicht gegeben hat.

Und es sind demgemäß auf der Welt in den unterschiedlichen menschlichen Gesellschaften bzw. in den unterschiedlichen menschlichen Kulturen die künstliche Dinge erschienen die es zuvor in der Natur nicht gegeben hat.

Auf dieser Grundlage auf der Grundlage des menschlichen Denkvermögens bzw. auf der Grundlage des menschlichen Denken entstanden auf dieser Welt, der Erde, neben den natürlichen Dingen und den natürlichen Erscheinungen auch künstliche Dinge durch des Menschen Hand.

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Nach dem der Mensch auf dieser Welt erschienen war – entstand im Lauf der Zeit – die (menschliche) Kultur: 

Nach dem der Mensche auf dieser Welt erschienen war – entstanden im Lauf der Zeit – in den unterschiedlichen menschlichen Gesellschaften – die unterschiedlichen menschlichen Kulturen.

Beziehungsweise entstand durch das Erscheinen des Menschen in der Natur zusätzlich die Kultur als Ganzes als Produkt der Menschheit.

Es war nämlich so, dass der Mensch durch den Erwerb des menschlichen Denken bzw. durch den Erwerb des menschlichen Denkvermögen er in die Lage kam bzw. er fähig wurde künstliche Dinge – zum Beispiel Werkzeuge – zu schaffen, die es zuvor in der Natur nicht gegeben hat.

Und es sind infolge dieses Vermögen der Menschen – in den unterschiedlichen menschlichen Gesellschaften künstliche Dinge von den Menschen geistig erfunden und händisch geschaffen/erschaffen worden, die es zuvor in der Natur nicht gegeben hat.

Auf  Grundlage des menschlichen Denkvermögens entstanden also auf der Welt neben den natürlichen Objekten auch künstliche Objekte bzw. künstliche Dinge durch Menschen Hand.

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In diesem Sinn muss man als Mensch unterscheiden was auf dieser Welt schon zuvor – vor dem Erscheinen des Menschen in der Natur – in dieser Bestand hatte bzw. bestand und was auf dieser Welt erst durch das Erscheinen des Menschen und infolge durch Menschen Hand geschaffen und durch die menschliche Kultur hinzugekommen ist.

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Die Natur kann man als Mensch nur durch eine Idee begreifen:

Wie oben stehend ausgeführt kann man als Mensch die Natur als Ganzes nur durch eine Idee begreifen.

Man kann also dieses Ganze, der natürlichen Objekte und der natürlichen Erscheinungen, nur durch eine Idee bzw. nur durch den Begriff der Idee „Natur“ geistig begreifen bzw. geistig erfassen/auffassen/bedenken.

Das heißt man kann die Natur als Einheit nur durch die systematische Einheit der Idee bzw. nur durch den Begriff der Idee geistig erfassen.

Das bedeutet man kann als Mensch die Natur – als Ganzes – nur geistig begreifen, in dem man die einzelnen Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst. (vgl. mit Kant Zitat 7, aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant)

Nur das einzelne Ding in der Natur das einzelne natürliche Objekt bzw. das einzelne physische Objekt kann man mit den eigenen Händen (physisch) begreifen.

Beziehungsweise kann ich im Gegensatz dazu die Natur als Ganzes bzw. als Einheit nur geistig begreifen.

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Das Ganze der Natur kann unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und gliedern.:

Man kann dieses Ganze der Natur als Einheit, wie es sich als die Natur auf dieser Welt, und im ganzen Kosmos, uns Menschen präsentiert, unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und gemäß diesen Gesichtspunkten unterschiedlich gliedern.

Man kann die Natur als Ganzes – als Kosmos – in die unterschiedlichen Objekte, wie sie im Kosmos vorkommen: in die unterschiedlichen Sonnen, die mit ihren Planeten die sie umkreisen die unterschiedlichen Galaxien bilden – die in ihrer Gesamtheit den Kosmos als Ganzes bilden.

Oder man kann die einzelnen Objekte im Kosmos, etwa die Planeten gemäß ihren unterschiedlichen Aggregatzuständen studieren, wie sie zum Beispiel auf den Planeten unseres Sonnensystems, vorkommen und man kann konkret diesen Sachverhalt in der Naturwissenschaft systematisch studieren.

In diesem Sinn kann man die Objekte die insgesamt die Natur bilden zum Beispiel bezüglich der unterschiedlichen Stoffe in der Wissenschaft systematisch untersuchen.

Man kann die unterschiedlichen Stoffe wie sie in der Natur auf dieser Welt – der Erde – vorgefunden werden gemäß ihrer Beschaffenheit gliedern, in die Stoffe die in der Natur im festen Aggregatzustand vorgefunden werden, oder im flüssigen oder im gasförmigen Aggregatzustand.

All dies kann man auf der Erde und soweit möglich im Kosmos in der Naturwissenschaft – hier etwa in der Astronomie uns ihren Wissenschaften systematisch untersuchen und systematisch studieren.

Oder man kann die einzelnen Stoffe, die aus Atomen bestehen, in die unterschiedlichen Atome, gemäß ihrer unterschiedlichen Masse gliedern.

Und weiter kann man gewisse Atome gemäß der unterschiedlichen Zusammensetzung der Atomkerne gliedern (in die Atome und in die Isotope dieser Atome).

Und man findet, dass in der in der unbelebten Natur und in der belebten Natur ale Stoffe bzw. diese unterschiedlichen Atome vorkommen.

Und dass jedoch in der belebten Natur Verbindungen aus Stoffen – in der Form von Molekülen vorkommen – wie man sie in der unbelebten Natur nicht finden kann.

Und man findet in der belebten Natur natürliche Bedingungen erforderlich sind damit Leben überhaupt existieren kann.

Dazu zählen Wasser, ein gewisser Temperaturbereich der in Abhängigkeit von der Energie existiert und zur Ausbildung einer Atmosphäre auf dieser Welt geführt hat in dem die Moleküle – wie sie in der belebten Natur vorkommen – sich bilden und und unter diesen Bedingungen existieren können, was unter anderen Bedingungen – etwa bei höherer Temperatur nicht möglich, oder was ohne Wasser nicht möglich ist.

Demgemäß ist eine gewisse Strahlungsenergie erforderlich wie sie von der Sonne unseres Sonnensystems ausgestrahlt und auf der Erde, durch die Atmosphäre abgemildert eintrifft, und genau diesen Temperaturbereich in Abhängigkeit von der Sonnenstrahlung – und anderen Faktoren – erzeugt.

All dies – und anderes mehr – ist also erforderlich damit Leben existieren kann.

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Ähnlich wie die unbelebte Natur kann man die belebte Natur unter verschiedenen Aspekten bzw. unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und hier zum Beispiel die unterschiedlichen Lebewesen in die unterschiedlichen Arten bzw. in die unterschiedlichen Gattungen gliedern.

Diesbezüglich findet man – unter einem gewissen Aspekt betrachtet einerseits die Einzeller und andererseits die Vielzeller, wobei man unter den Einzellern und unter den Vielzellern spezialisierte Zellen finden kann wie sie in der anderen Gattung nicht finden kann.

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In diesem Sinn kann man gemäß der philosophischen Methode der Dialektik die natürlichen Erscheinungen in der unbelebten Natur und ebenso in der belebten Natur, soweit sie nicht physisch durch Fakten begründet bestimmt werden können, auf Grundlage der Gegensätze unterscheiden und gemäß den unterschiedlichen Gesichtspunkten bzw. gemäß den unterschiedlichen Aspekten dialektisch zu gliedern und systematisch in der Wissenschaft zu studieren.

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Auf dieser Grundlage entstand also insbesondere die Naturwissenschaft mit ihren Disziplinen in denen die Natur und damit die natürlichen Objekte und die natürlichen Erscheinungen in der Naturwissenschaft in den einzelnen Disziplinen  systematisch erforscht und systematisch studiert werden können.

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Und diesen Ansatz zur Erforschung der Natur hat erstmals der schwedische Naturforscher Carl von Linné angewandt und in seinem Werk Systema Naturae publiziert.

Aus der Suche nach einem System bzw. auf der Suche nach der natürlichen Ordnung gelangte Carl von Linné also zu seiner persönlichen Sichtweise – wie die Natur systematisch erforscht und studiert werden kann bzw. entstand auf dieser Grundlage im Lauf der nachfolgenden Zeit die Systematik der Naturwissenschaften wie wir sie heute kennen.

Dabei hatte diese Suche nach einem System in den Dingen und in den Objekten bzw. in den Erscheinungen nach der Antike im Abendland neuerdings in der Renaissance wieder begonnen – und war dies die Zeit in der die Wiege der Wissenschaften entstand.

Dabei sei an dieser Stelle angemerkt, dass nach Ansicht des Schreibers dieser Zeilen das Werk Systema Naturae  von Carl von Linné erst geschaffen werden konnte nach dem zuvor das zentrale Werk von Immanuel Kant, die Kritik der reinen Vernunft publiziert worden war.

Nach Ansicht des Schreibers dieser Zeilen war damit nämlich die theoretische bzw. die geistige Grundlage für die Systematik sämtlicher Wissenschaften geliefert, nämlich die geistige Grundlage gemäß der die natürlichen Objekte und ebenso die natürlichen Erscheinungen nach einem System geordnet erforscht und systematisch studiert werden können. (vergleiche mit Kant Zitat 7).

Und bezüglich der davor bestehenden Unmöglichkeit diese geistige Ordnung zu erkennen sei auf die Einleitung der Kritik der reinen Vernunft verwiesen – siehe diesbezüglich Kant Zitat 10.- in dem Kant aufzeigt wie ….

gänzlicher Indifferentism, die Mutter des Chaos und der Nacht, in Wissenschaften, aber doch zugleich der Ursprung, wenigstens das Vorspiel einer nahen Umschaffung und Aufklärung derselben, wenn sie durch übel angebrachten Fleiß dunkel, verwirrt und unbrauchbar geworden.

… überwunden werden kann.

Nach dem Kant also den großen Unterschied der Erkenntnisobjekte aufgezeigt hatte – war erst die Möglichkeit für die weitere Entwicklung der Wissenschaft geschaffen – und konnte zum Beispiel sich aus der Alchemie in weiterer Folge die Chemie als Wissenschaft bzw. als Teilbereich der Naturwissenschaft entstehen.

Beziehungsweise konnte man erst in der Folge auch in anderen Bereichen unterscheiden was objektives Wissen ist und was nur subjektives Wissen ist.

Beziehungsweise konnte man erst in Folge erkennen wo menschliches Wissen auf Fakten bzw. auf Tatsachen beruht und wo andererseits menschliches Wissen auf Ideen bzw. auf den Begriffen der Ideen beruht. (vgl. mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant)

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Über die weitere Erforschung der Natur und der natürliche Objekte und der natürlichen Erscheinungen:

Die Erfahrung (Empirie) war also zum Ausgangspunkt der Erforschung der Natur der natürlichen Objekte und der natürlichen Erscheinungen geworden.

Dabei ist aus der Alchemie und ihren Experimenten in weiterer Folge die Chemie als empirische Wissenschaft hervorgegangen bzw. ist auf Grundlage der Erfahrung (Empirie) entstanden.

Analog konnte auch die Physik als empirische Wissenschaft erst entstehen nach dem diese Grundlage des Wissens geklärt war.

Beziehungsweise kam es in der Zeit bzw. ab der Renaissance – schrittweise zur Etablierung der Basiswissenschaften im Sinn der Naturwissenschaften auf der einen Seite und zur Schaffung der Geisteswissenschaften auf der anderen Seite.

Und es entstanden – wie bekannt ist auch die ersten Universitäten.

Man kann also festhalten dass die Natur im Sinn der Naturwissenschaften erst erforscht werden konnte nach dem die Basis des Wissen hier gemeint die Basis des menschlichen Wissens geklärt war.

Und es entstand auf diesem Weg z. B. auch die Biologie als empirische Wissenschaft und ebenso deren Spezialbereiche in denen z. B. die unterschiedlichen Arten von Lebewesen zum Beispiel in der Embryologie systematisch auf der Grundlage eines Systems erforscht und systematisch studiert werden.

Überhaupt ist damit die Systematik der Wissenschaft und damit auch Systematik in die der Naturwissenschaft möglich geworden.

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Systematische Erforschung und Untersuchung der Natur in der Naturwissenschaft:

In der Naturwissenschaft hat man z. B. die in der unbelebten Natur vorkommenden Stoffe und ihre Eigenheiten in den Basiswissenschaften (Physik und Chemie) die unterschiedlichen Stoffe systematisch erforscht und untersucht – und dabei im Laufe der Untersuchungen das Periodensystem entdeckt.

Oder man hat in der belebten Natur, infolge der Forschung und Untersuchung, in den einzelnen biologischen Wissenschaften zum Beispiel die unterschiedlichen Einzeller und die unterschiedlichen Vielzeller an den verschiedenen Lebensorten bzw. in den verschiedenen Biotopen entdeckt.

Auf dieser Grundlage konnte man die unterschiedlichen lebenden Zellen und damit die unterschiedlichen Lebewesen gemäß den unterschiedlichen Arten und Gattungen gliedern.

Diesbezüglich hat der schwedische Forscher Carl von Linne´ als Erster die erste Systematik der Natur in seinem Buch Systema Naturae beschrieben.

Allerdings konnte man die einzelnen Zellen und ihre spezifischen Einheiten erst später systematisch mit Hilfe des Mikroskops, Lichtmikroskops, Elektronen-Mikroskops und mit sonstigen biochemischen Methoden systematisch erforschen und systematisch studieren.

Weil im Lauf der Zeit diese Methoden von den Menschen auf dieser Welt entwickelt worden waren und in den jeweiligen Wissenschaften zur Anwendung kamen.

Und man konnte damit sowohl in der unbelebten Natur die einzelnen Stoffe und ihre Zusammensetzung,  wie auch in der belebten Natur die einzelnen Lebewesen: die einzelnen Einzeller, die einzelnen Vielzeller: die einzelnen Pflanzen in der Pflanzenwelt, die einzelne Tiere in der Tierwelt und so auch den Menschen in den Basiswissenschaften und in der klinischen Fachbereichen der Wissenschaft in der universitären Medizin und in anderen Bereichen systematisch erforschen und studieren.

In diesem Sinn kann man die Natur , die natürlichen Objekte und die in der Natur vorkommenden Lebewesen in unterschiedliche Bereiche/Arten/Gattungen/Klassen – nach einem System geordnet – gliedern und gemäß der jeweiligen Systematik systematisch studieren.

Dabei hat man zum Beispiel im Zusammenhang der Erforschung der unterschiedlichen Stoffe in der Naturwissenschaft – wie bereits erwähnt –  im Lauf der Zeit das Periodensystem entdeckt bzw. konnten die Forscher in den einzelnen Basiswissenschaften die einzelnen Stoffe systematisch erforschen und studieren, und haben diese Forscher durch ihre systematischen Forschungen z. B. die Eigenheiten der unterschiedlichen Atome gemäß den gleichartigen Eigenheiten in Perioden gliedern und konnte man so auf Grundlage dieser Eigenheiten auch die unterschiedlichen Atome und Isotope in dieses natürliche System einordnen.

Oder man konnte – ähnlich in der belebten Natur die unterschiedlichen Lebewesen der unterschiedlichen Arten bzw. Gattungen in unterschiedliche Klassen gliedern – beziehungsweise entstand deswegen das Buch Systema Naturae – wie es von Carl von Linne´ veröffentlicht worden.

Auf diese Art und Weise versuchten Menschen also seit geraumer Zeit die natürliche Ordnung durch künstliche Ordnungen – in den je unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Wissenssystematisch zu erfassen und zu beschreiben.

 

Man konnte also ausgehend von der ersten beschriebenen künstlichen Ordnung der Natur, dem Systema Naturae – von Carl von Linne´infolge des weiteren menschlichen Wissens – wie es zwischenzeitlich erlangt worden war – weitere künstliche Ordnungen beschreiben bzw. auf der Grundlage von Begriffen definieren.

Auf dieser Grundlage konnten die Menschen also ein Raster von Ideen – durch die Begriffe der Ideen – bzw. durch die systematischen Einheiten der Ideen – über die Dinge und die Erscheinungen – so wie sie in der Natur – im Laufe der Zeit – entdeckt worden waren, legen.

Damit entstand also die Systematik der Naturwissenschaft – so wie wir sie heute – in der Gegenwart in diesem Moment – kennen.

Und so konnte man die Erscheinungen – sowohl in der unbelebten Natur – wie auch in der belebten Natur durch von Menschen definierten Begriffe bzw. durch systematische Einheiten: beschreiben, gliedern, definieren, klassifizieren und in der jeweiligen Wissenschaft systematisch studieren.

Und es entstanden auf dieser Grundlage die unterschiedlichen Naturwissenschaften bzw. die unterschiedlichen Teilwissenschaften (Physik, Chemie – aus der Alchemie – weiters die Astronomie, die Astro-Physik, die Atom-Physik, die Kern-Physik usw.) die allesamt mit der natürlichen Ordnung befasst sind, die auf dem natürlichen Prinzip beruht.

So gesehen beruht die Naturwissenschaft als Ganzes bzw. bilden die einzelnen Teilwissenschaften das Ganze der Naturwissenschaft, die ihrerseits auf der natürlichen Ordnung bzw. auf dem natürlichen Prinzip beruht.

Und es sind auf dieser Grundlage die natürlichen Dinge und damit die natürlichen Objekte in der Natur und  ebenso die natürlichen Erscheinungen in der Natur in den unterschiedlichen Bereichen der Naturwissenschaft in weitere Ordnungen bzw. in weitere Unterordnungen gegliedert worden, so zum Beispiel in der Tierkunde sind die unterschiedlichen Tiere z. B. in die unterschiedlichen Gattungen der Säugetiere, die teils an Land leben oder die teils im Wasser und an Land leben, oder die die ganze Zeit ihres Lebens im Wasser leben, im Meer oder nur im Süßwasser usw. in die unterschiedlichen Gattungen bzw. in die unterschiedlichen Arten gegliedert worden.

In diesem Sinn kann man das Ganze der Natur gemäß den unterschiedlichen natürlichen Objekten und gemäß den unterschiedlichen natürlichen Erscheinungen in den jeweiligen Wissenschaften systematisch erforschen und systematisch studieren.

Und man konnte auf diesem Weg die natürliche Ordnung durch die künstlichen Ordnungen – im Lauf der Zeit zunehmend – besser angenähert und auch detaillierter beschreiben und gliedern, wenngleich man die natürliche Ordnung als solche, als Mensch nicht wirklich kennt, weil man das natürlichen Prinzip gemäß dem die natürliche Ordnung beschaffen ist, nicht kennt.

Und deswegen konnte man diese wunderbare natürliche Ordnung als Ganzen, durch die menschlichen, künstlichen Ordnungen angenähert, wie erwähnt in die Bereiche der natürlichen Objekte und in die der natürlichen Erscheinungen bzw. in die natürlichen Phänomene gliedern.

Damit wird deutlich, dass die Natur, die auf dem natürlichen Prinzip beruht, diese wunderbare natürliche Ordnung hervorgebracht hat und dass man als Mensch dieses Ganze – so wie es sich als Natur präsentiert bzw. manifestiert nur bewundern, weil man viele Zusammenhänge des natürlichen Prinzips – und auch den Zusammenhang im Ganzen – nicht wirklich kennt bzw. weil man sie als Mensch auf der Grundlage des menschlichen Denkens – respektive auf Grundlage des menschlichen Denkvermögensgeistig nur beschränkt  denkend erfassen bzw. beschränkt denkend in Begriffen geistig begreifen kann.

Man kann also sagen, dass das begriffliche Denkvermögen bzw. dass das begriffliche Denken nicht ausreicht um den Zusammenhang der natürliche Objekte und der natürlichen Erscheinungen durch den menschlichen Verstand wirklich zu begreifen und wirklich zu verstehen.

Deswegen kann man sagen, dass die Natur als Ganzes und damit als Einheit sich für uns Menschen als Wunder manifestiert, in das das menschliche Wissen nur beschränkt eindringen kann.

Und dies gelingt in weiten Bereichen nur durch die philosophische Methode der Dialektik die durch den Gegensatz der Ideen gewisse Zusammenhänge erkennt – und infolge diese durch die Begriffe einer menschlichen Sprache beschreiben bzw. definieren kann.

In diesem Sinn kann man auf der Grundlage der natürlichen Dialektik gewisse Zusammenhänge – so wie sich in der Natur manifestieren bzw. präsentieren durch das menschliche Denken bzw. durch das begriffliche Denkenangenähert – durch das Schema der Idee – (vgl. mit Jaspers Zitat) -bzw. durch die systematische Einheit der Idee (vgl. mit Kant Zitat 7) erkennen.

Diesen Sachverhalt hat – meines Wissens – erstmals im Prinzip –  der Arzt, Psychiater und Philosoph Karl Jaspers – vor bald 100 Jahren – auf der Grundlage der Philosophie von Immanuel Kant erkannt.

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Die Natur kann man – wie ausgeführt – unter verschiedenen Aspekten betrachten und studieren:

Wie vorangehend ausgeführt kann man die Natur unter verschiedenen Aspekten betrachten und studieren.

Dabei kann man sie als Mensch -die Natur allerdings nicht als Ganzes erfassen, sondern man ist als Mensch gezwungen das Ganze in Begriffe – gemäß der philosophischen Methode der Dialektik – zu zerlegen bzw. in Begriffe zu gliedern – die alle samt in Bezug auf dieses Ganze definiert worden sind – bzw. die aus diesem Ganzen in Bezug auf ihre Definition abgeleitet worden sind.

In diesem Sinn kann man dieses Ganze auf der „Ebene der Ideen“ in gegensätzliche systematische Einheiten gliedern bzw. diesen systematischen Einheiten gemäß diesen Gegensätzen definieren.

Demgemäß kann man auch die Natur als Ganzes nur mit Hilfe der philosophischen Methode der Dialektik ins Detail eingehend beschreiben und in menschlichen Begriffen geistig erfassen.

Um es also nochmals zu betonen man kann dieses Ganze das wir unter dem Begriff Natur denkend erfassen nur durch den Gegensatz der Ideen erfassen.

Und weil es sich bei diesen Ideen – im gegenständlichen Fall – um bloße Ideen handelt, kann man die zu Grunde liegenden Zusammenhänge nicht physisch begründet erfassen/messen/überprüfen/objektivieren usw.

Sondern man kann nur geistig in die jeweilige (geistige) Materie – durch das eigene Denken bzw. durch das eigene Nachdenken – durch die Begriffe der (bloßen) Ideen eindringen um dadurch die zu Grunde liegenden Zusammenhänge bestmöglich zu verstehen.

Beziehungsweise kann man diese Zusammenhänge dadurch rational durch diese Begriffe bzw. durch diese systematischen Einheiten – verstehen – und kann man dadurch gewisse Zusammenhänge auch rational begründet erklären.

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Die Natur – kann man wie bereits ausgeführt in natürliche Objekte und in natürliche Erscheinungen gliedern:

Diesbezüglich kann man die Natur in das Ganze der natürlichen Objekte und in das der natürlichen Erscheinungen gliedern.

Oder man kann sagen:

Die Natur ist das Ganze, wie es gemäß der natürlichen Ordnung entstanden ist und demgemäß auf Grundlage der natürlichen Ordnung weiterhin auf natürliche Art und Weise besteht bzw. in Zukunft fortbesteht.

Oder:

Die Natur ist das Ganze wie es durch das natürliche Prinzip entstanden ist und gemäß diesem Prinzip  weiterhin auf natürliche Art und Weise besteht bzw. infolge der natürlichen Funktion auf natürliche Art und Weise im Ganzen und im Detail funktioniert.

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Die Natur ist ein Einheit:

Die Natur ist eine Einheit bzw. ein Ganzes das gemäß der natürlichen Ordnung aufgebaut ist und das gemäß der natürlichen Ordnung – auf dieser Welt bzw. auf unserer Erde – auf eine bestimmte – für uns Menschen – nicht wirklich verständliche Art und Weise funktioniert*.

(Anmerkung*: weil wir die natürliche Ordnung, das natürliche Prinzip und die natürliche Funktion, die in der Natur wirksam ist – infolge unseres beschränkten menschlichen Denkvermögens – nicht wirklich verstehen können – deswegen können wir uns diesem Ganze als (der natürlichen) Einheit – mit Hilfe der philosophischen Methode der Dialektik – bzw. durch das Schema der Idee nur nähern; vergleiche mit Jaspers Zitat und mit Kant Zitat 7 – aus der „Kritik der reinen Vernunft“ – und zwar aus dem Kapitel:  „Transzendentale Dialektik, Von der Endabsicht der natürlichen Dialektik der menschlichen Vernunft“, Seite 583, Suhrkamp, Taschenbuchausgabe, herausgegeben von Wilhelm Weischedel, 1. Auflage 1974, ISBN  3-538-27653-7

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Natürliche Funktion – die in der Natur wirksam ist:

In diesem Sinn gibt es die natürliche Funktion die in der Natur wirkt – bzw. die in der unbelebten Natur wirksam ist und die ebenso in der belebten Natur wirksam ist.

Deswegen findet man in der Wissenschaft in der unbelebten Natur und ebenso in der belebten Natur gewisse Gemeinsamkeiten in Bezug auf diese natürliche Ordnung.

Man kann demgemäß sagen, dass aus dieser Ordnung der Natur einerseits die unterschiedlichen elementaren Einheiten – nämlich die unterschiedlichen Atome hervorgegangen sind bzw. sind diese unterschiedlichen Atome gemäß dem natürlichen Prinzip auf dieser Erde bzw. dieser Welt erschienen – als Manifestation der natürlichen Energie.

Und man kann andererseits sagen, dass aus diesen unterschiedlichen elementaren natürlichen Einheiten bzw. aus diesen unterschiedlichen Atomen in weiterer Folge – auf dieser Welt bzw. auf unserer Erde gewisse Gegebenheiten seit Anbeginn gegeben waren und als zusätzlich – infolge der natürlichen Entwicklung zusätzliche, natürliche Bedingungen für das Leben erfüllt waren – gemäß dem natürlichen Prinzip auch die Lebewesen entstanden sind bzw. damit die belebte Natur entstanden ist aus der die Lebewesen hervorgegangen sind..

Und deswegen bildet die unbelebte Natur mit der belebten Natur ein natürliches Ganzes das gemäß der natürlichen Ordnung nach dem natürlichen Prinzip entstanden ist – und das sich weiter gemäß dem natürlichen Prinzip – im Lauf der kommenden Zeit – weiter entwickelt.

Deswegen z. B. die Ausdehnung des Kosmos in dem sich die vielen Galaxien mit ihren Sonnensystemen und den sie umkreisenden Planeten befinden – und all dies entstand und entwickelt sich weiter bzw. weiterhin gemäß dem natürlichen Prinzip.

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Weiteres zur Natur unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet:

Wie ausgeführt, kann die Natur unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und nach einem System geordnet gegliedert werden und können sodann die Teile des Systems als Ganzes und gemäß den Einheiten in der Wissenschaft weiter systematisch studiert werden.

Oder man kann von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet die Natur in die Wirklichkeit einteilen, wie sie sich einerseits durch die natürlichen Objekte präsentiert und wie sie sich andererseits als tatsächlich existierende Wirklichkeit in der Form der natürlichen Erscheinungen präsentiert.

Demgemäß kann man die Wirklichkeit, wie sie auf dieser Welt – und vermutlich im ganzen Kosmos – existiert, einerseits in  die Erkenntnisobjekte gliedern, die durch faktische Einheiten uns zur Erkenntnis gegeben sind und andererseits in die Erkenntnisobjekte, die von uns Menschen nur durch systematische Einheiten erkannt und bestimmt werden können.

Damit wird deutlich, dass nur ein Teil bzw. nur ein Teilbereich der Natur auf Grundlage der Physis – also der Physik/Atomphysik im Sinn der tatsächlich existierenden natürlichen Tatsachen in der Wissenschaft auf der Grundlage von faktischen Einheiten systematisch studiert werden kann, wohingegen der andere Teil bzw. der andere Teilbereich, nämlich der der natürlichen Erscheinungen nur auf der Grundlage von systematischen Einheiten systematisch studiert werden kann.

Dies bedeutet, dass die Wirklichkeit der Natur für uns Menschen nur in einem Teil bzw. nur in einem Teilbereich auf physische Einheiten zurückgeführt werden kann, wohingegen der andere Teil bzw. Teilbereich nur auf meta-physische Einheiten zurückgeführt werden kann.

Das heißt nur ein Teil der Natur ist uns in der Form von Gegenständen schlechthin gegeben, der andere Teil der Natur ist uns nur als Gegenstand in der Idee gegeben. (vergleiche mit Kant Zitat 7)

Somit kann man festhalten, dass nur ein Teil der Natur in der Wissenschaft auf Grundlage von Tatsachen respektiver auf der Grundlage von faktischen Einheiten physisch erforscht werden kann, die uns Gegenstände schlechthin gegeben sind.

Der andere Teil der Natur kann in der Wissenschaft nur auf der Grundlage von Gegenständen in der Idee  respektive nur auf der Grundlage von systematischen Einheiten erforscht werden.

Das bedeutet dass das menschliche Wissen über die Natur grundsätzlich beschränkt bleiben wird, insofern nur der physisch Teil durch Tatsachen respektive durch Objekte begründet in der Wissenschaft erforscht werden kann.

Der andere Teil der Natur, der meta-physische Teil der Natur, wird in der Wissenschaft vorhersehbar niemals physisch erforscht werden können, weil das diesbezügliche Wissen immer auf Ideen bzw. auf physisch nicht überprüfbaren Erkenntnisobjekten beruhen wird.

Deswegen gilt – und wird vorhersehbar auch in ferner Zukunft für uns Menschen, und damit für die Wissenschaft gelten, dass wir dieses Ganze als Idee niemals physisch begründet erkennen und bestimmen können.

Das diesbezüglich Wissen wird auch in ferner Zukunft für den einzelnen Wissenschaftler bzw. für den einzelnen Forscher immer nur persönliches Wissen sein.

Es wird dies also ein Wissen für die jeweils erkennende Person sein, die gewisse Zusammenhänge durch ihr persönliches Denken im Sinn von persönlichem Wissen erlangt.

Derartiges Wissen über die Dinge und ihre Zusammenhänge kann nur durch die Begriffe der Ideen durch persönliches Denken erlangt werden.

Einen physischen Beweis wird es dafür nicht geben, eben weil dieses persönliche Wissen ist auf systematischen Einheiten beruht respektive dieses persönliche Wissen auf nicht beweisbaren Ideen beruht.

Das heißt ein großer Bereich des Wissens über die Natur beruht auf bloßen Ideen.

Dabei handelt es sich also um physisch im Experiment nicht überprüfbare Ideen, wie dies bereits vor mehr als 250 Jahren Immanuel Kant erkannt und in seiner Schrift Kritik der reinen Vernunft aufgezeigt hat.

Deswegen hat der Arzt, Psychiater und Philosoph Karl Jaspers auf der Grundlage der Philosophie von Immanuel Kant zu recht geschrieben (Anmerkung: in Bezug auf die Erscheinungen – in Psychologie und Psychiatrie) dass ich kann mich diesem Ganzen (als Idee) durch das Schema der Idee nur nähern kann. (vgl. mit Jaspers Zitat) (Anmerkung: dies gilt auch für die theoretische Physik etwa für die Quantenphysik)

Mit anderen Worten kann ich sagen, dass ich die Natur als Ganzes bzw. als Einheit – in diesem Teilbereich – nur in der geistigen Dimension und zwar nur durch den Begriff der Idee als die systematische Einheit der Idee erkennen kann.

Das heißt ich kann die Natur als Einheit nur geistig respektive nur durch mein Denken erfassen, falls ich die Merkmale der Idee (vermittelt) durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Dabei ist der Begriff „Natur“ die systematische Einheit der Idee, die als Gegenstand in der Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich die einzelnen Merkmale dieser (systematischen) Einheit durch das Schema der Idee geistig auffasse.

Mit anderen Worten kann ich sagen, dass ich die Natur als Ganzes – als Erkenntnisobjekt – nur als mentales Erkenntnisobjekt erfassen und somit nur geistig erkennen kann.

Mit nochmals anderen Worten kann ich sagen, dass ich unter diesem Begriff „Natur“ die ganze Vielfalt der natürlichen Erscheinungen und der natürlichen Objekte als eine mir gegebene (systematische) Einheiten denken kann, die als mentales Erkenntnisobjekt in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich die jeweilige Sache oder den jeweiligen Sachverhalt und dem entsprechenden Begriff geistig auffasse.

Der Begriff Natur erscheint also jeweils in meinem Bewusstsein – im jeweils gemeinten Sinn – falls ich die Sache oder den Sachverhalt durch die jeweiligen Merkmale entsprechend geistig auffasse/denke/bzw. mir vorstelle.

In einem weiteren Sinn gedacht, kann ich auch sagen, dass die Natur das Ganze ist, das durch eine höhere Macht/durch das Göttliche/durch Gott/durch eine überirdische Kraft usw. geschaffen worden ist, insofern dieses Überirdische in Form des entsprechenden Geistes wirksam ist und dabei diese wunderbare Vielfalt – die wir als Natur bezeichnen – geschaffen hat.

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Natur an sich – Beschreibung der Natur durch Begriffe:

Die Natur an sich ist wie sie ist. Sie existiert ohne menschliche Ordnungen.

Und sie funktioniert so wie sie ist, und zwar bereits seit unvorstellbar lange Zeit bevor die Menschen auf dieser Welt erschienen sind.

Die Natur existiert also ohne Begriffe: ohne scharf abgegrenzte Ordnungen, ohne scharf abgegrenzte Bereiche, ohne Kategorien, ohne Gattungen, ohne Arten – wie sie von Menschen definiert und beschrieben worden sind.

All diese Begriffe haben die Menschen, die auf dieser Welt in ihren menschlichen Gesellschaften bzw. in ihren Kulturen sich entwickelt haben und in diesen Kulturen leben auf ihre Art und Weise definiert.

Beziehungsweise haben diese Menschen in ihren Gesellschaften und demgemäß auch in ihren Kulturen in ihren unterschiedlichen Sprachen durch unterschiedlich Worte die Dinge und die Sachverhalte durch unterschiedliche Worte bzw. durch unterschiedliche Begriffe benannt.

Und es konnten auf dieser Grundlage die Menschen die die gleiche Sprache sprechen bzw. verstehen können die Dinge und die Sachverhalte sprachlich kommunizieren.

Auf diesem Weg entstanden zum Beispiel im Abendland in der Medizin die Begriffe Organ, Organismus, Nervensystem, Verdauungssystem, Immunsystem, Hormonsystem, Verdauungsapparat, Bewegungsapparat usw. usf.

Oder es sind im alten China bereits die Begriffe  Yin und Yang beschrieben bzw. definiert worden – und es entstand auf dieser Grundlage das Wissen über die Meridiane und ihre Funktion mit den besonderen Akupunktur-Punkten, wie sie gemäß der Akupunktur schon im antiken China beschrieben worden sind.

Oder wie sie im antiken Indien in Bezug auf den Yoga in Sanskrit beschrieben worden sind.

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Natur – natürliche Ordnung:

Die Menschen haben schon vor langer Zeit die Ordnung der Dinge in der Natur beobachtet und deswegen haben diese Menschen geglaubt, dass es eine natürliche Ordnung geben muss, weil alles in der Natur auf wunderbare Art und Weise geregelt abläuft.

Deswegen dachten sie als denkende Wesen bzw. als denkende Lebewesen dass in der Natur alles auf eine wunderbare Art und Weise geregelt ist.

Deswegen sagten sie dass es Götter geben muss die diese Dinge regeln – und es entstanden auf dieser Grundlage in den menschlichen Gesellschaften bzw. in den menschlichen Kulturen die Religionen durch die man diese Zusammenhänge auf eine sinnvolle Art und Weise verstehen und und auf sinnvolle Art und Weise erklären konnte.

Und so ist es bis heute geblieben – selbst im Zeitalter in dem vielfach die Wissenschaft bzw. der Glaube an die Wissenschaft den Glauben in den menschlichen Gesellschaften weitgehend abgelöst – den sie früher in Ehren hoch gehalten hatten.

Wie man sich überzeugt kann man auch heute im Zeitalter der Dominanz der Wissenschaft verschiedene Dinge nicht durch Fakten begründet wissen sondern muss man diese anderweitig erklären.

Dies ist grundsätzlich so weil das menschliche Wissen durch den Horizont der Erfahrung beschränkt und immer beschränkt bleiben wird, weil es die Erfahrung diesen Horizont nicht überschreiten kann.

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Die Natur funktioniert nach einem ordnenden Prinzip:

Die Natur funktioniert – wie man sich als denkendes Subjekt selbst überzeugt – nach einem ordnenden Prinzip das diese Vielfalt und diese wunderbare Ordnung hervorgebracht hat.

Demgemäß erkennt man als Mensch als denkendes Wesen bzw. als denkendes Subjekt in der Natur unter anderem das Streben nach Ausgleich und nach Harmonie.

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Die Natur ist das Maß aller Dinge:

Man kennt den Spruch: „Die Natur ist das Maß aller Dinge.“

Als Mensch neigt man jedoch dazu dessen Bedeutung zu ignorieren bzw. den Gehalt der Bedeutung nicht zu beachten oder man erkennt die Bedeutung ganz einfach nicht.

Vielmehr ist der Mensch, infolge seines Denkvermögens bzw. infolge seiner Fantasie geneigt das Maß das ihm die Natur vorgegeben hat zu ignorieren bzw. ist er – weil verschiedene Dinge im Lust bereiten geneigt es zu überschreiten.

Während die Tiere als Lebewesen ganz natürlich gemäß ihrem Wesen leben, neigt der Mensch – wegen seines Denkvermögen bzw. wegen seiner Fantasie – dazu sich vorzustellen, die Dinge und die Möglichkeiten über alle natürlichen Grenzen hinaus auszudehnen.

Die Vorstellung ist jedoch eine Sache, die Wirklichkeit ist eine andere Sache.

Und deswegen ist etwa die Möglichkeit der Beschaffung der Befriedigung/der Steigerung der Lust/der Freude usw. auch beim Menschen auf  natürliche Art und Weise limitiert.

Das heißt die grenzenlose Steigerung von Lust/Freude usw. ist ganz einfach nicht möglich, weil unserer Nervensystem im Hinblick auf die neuronale Funktion natürlichen Grenzen unterliegt – und ist deswegen das Erleben auf natürliche Art und Weise limitiert.

Und weil der Mensch diese Maß das ihm von  der Natur vorgegeben worden ist ignoriert – oder geneigt ist zu ignorieren gerät er im Rahmen seiner Möglichkeiten – schnell in ein unnatürliches Streben und damit z. B. in eine Sucht.

Das Streben das eigene Erleben grenzenlos zu steigern. Oder das triebhafte Streben das eigenen Leben durch die Anhäufung von Gütern im Übermaß zu sichern – um den Preis mit anderen Menschen in Konflikt zu geraten ist groß falls die eigene Maß die eigene Grenze nicht beachtet wird.

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Gliederung der Natur in die unbelebte und belebte Natur:

Die Natur kann man – wie gesagt – in die unbelebte Natur und in die belebte Natur gliedern:

In die Gesteine, Mineralien, Salze, Wasser, Gase usf. – wie sie auf dieser Welt und möglicherweise auch auf anderen Planeten im Kosmos – vorkommen – gliedern.

Und andererseits kann man die Natur – so wie wir sie auf dieser Welt kennen – in die belebte Natur gliedern mit den uns bekannten unterschiedlichen Lebewesen – der verschiedenen Arten und Gattungen Einzeller, VielzellerPflanzen, Tiere und Menschen und dabei die bei ihnen vorkommenden natürlichen Phänomene systematisch erforschen und und in der Wissenschaft studieren.

Natur als Gegenstand der Wissenschaft.

Die Natur als Ganzes wird in den einzelnen Naturwissenschaften zum Gegenstand der Wissenschaft.

Ich kann auch sagen, dass in den einzelnen Naturwissenschaften die unterschiedlichen Natureinheiten und die unterschiedlichen natürlichen Phänomene und die natürlichen Objekte systematisch erforscht und systematisch studiert werden.

Man kann also die Natur als Ganzes gegliedert in die einzelnen Bereiche gegliedert nach diesem System  unter den jeweiligen Gesichtspunkten betrachtet systematisch erforschen und systematisch studieren.

In diesem Sinn kann man das Ganze der unbelebten Natur und der belebten Natur gemäß der Physik, Chemie usw. sowie gemäß der Biologie, Mikrobiologie usw. nach diesem System geordnet systematisch erforschen und systematisch studieren.

Weil hier dieses Ganze als Einheit in die unterschiedlichen Untereinheiten und ihre Elemente gegliedert worden ist, kann es in den einzelnen Bereichen des Wissens unter den verschiedenen Aspekten betrachtet systematisch klassifiziert und sodann systematisch studiert werden.

Ich kann also das Ganze – das ich unter dem Begriff Natur teils physisch teils mental begreife – nach einem System geordnet in einzelne Bereiche gliedern und der  Naturwissenschaften systematisch untersuchen und studieren.

So kann man die Natur z. B.. in die „unbelebte Natur „und in die „belebte Natur“ gegliedert werden.

Oder in die einzelnen (chemischen) Elemente, wie sie in der Natur vorkommen, in die unterschiedlichen Feststoffe/Flüssigkeiten/Gase.

Die vorkommenden Lebewesen kann ich in die unterschiedlichen Einzeller und Mehrzeller gliedern, in die unterschiedlichen Pflanzen und Tiere. Auch der Mensch ist in gewisser Hinsicht ein natürliches Lebewesen das aus der Natur hervorgegangen ist und sich auf dem Planten Erde entwickelt hat.

Das Wort Natur beinhaltet also die Mannigfaltigkeit die natürlichen Objekte und der natürlichen Erscheinungen, wie sie auf unserem Planeten Erde und im Kosmos insgesamt vorkommen.

Ich kann die Natur also auf verschiedenen Wegen und unter verschiedenen Gesichtspunkten analysieren/studieren und z. B. die Zusammenhänge durch gewisse Theorien verstehen und erklären.

Ich kann auch sagen, dass ich die natürlichen Gegebenheiten unter dem Begriff Natur auffasse und dadurch den Zusammenhang der einzelnen Einheiten/Faktoren/Merkmale durch dieses Wort und damit durch die jeweilige (systematische) Einheit geistig begreife (vgl. mit Kant Zitat 7 – aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant).

Auf diese Art und Weise kann man teils durch nicht beweisbare Konzepte  die natürlichen Erscheinungen verstehen und erklären und andererseits manche Sachverhalte durch Naturgesetze (Beispiel: Gravitationstheorie/Gravitationsgesetz) erklären und beschreiben.

Die Natur ist mir als „Einheit“ einerseits also nur als Vorstellung – respektive nur als Idee – somit nur als Gegenstand in der Idee in meinem Denken als abgegrenzte Einheit gegeben – nämlich als der Begriff der Idee (vgl. mit Kant Zitat 7) – der als Gedanke in meinem Bewusstsein als Idee erscheint.

An sich kann ich die Natur also nicht als „Einheit“ begreifen  – sondern nur in Form der einzelnen Erscheinungen (Phänomene) bzw. in Form der natürlichen Dinge: Elemente, Gesteine, Lebewesen, Pflanzen, Tiere etc.

Ich kann auch sagen: ich erkenne die Natur in der Form der Gegebenheiten auf der Oberfläche der Erde (Landschaften/Berge/Täler/Seen/Flüsse und der Lebewesen: Pflanzen/Tiere und der Erscheinungen in der unbelebten Natur und in der belebten Natur, jeweils in der Form der einzelnen Individuen, oder in der Form der einzelnen Klassen an Dingen und an Lebewesen usf. – wobei ich jedoch immer – sofern angezeigt und möglich – die Individualität des einzelnen Lebewesens beachten sollte.

Auf diese individuellen Gegebenheiten sollte man zum Beispiel in der Medizin und ebenso in der Psychiatrie – sowohl als Patient – wie auch als Arzt – natürlich auch in der Psychologie und Psychotherapie besonders achten.

So wie man beispielsweise die Individualität und damit die Einzigartigkeit auch im Rahmen der Erkennung von Personen (Diagnostik der Person z. B. durch den individuellen Fingerabdruck, infolge der persönlichen Genetik (individuelles, einmaliges Genmuster -> Einmaliger Fingerabdruck -> einzigartige Manifestation des Hautreliefs) beachtet und hier konkret zur Personenerkennung nützt.

Man erkennt damit, dass infolge der Individualität der Lebewesen die Wissenschaft in gewisser Hinsicht in der Forschung an Grenzen stößt, etwa im Hinblick auf das Auffinden der Ursache einer gesundheitlichen Störung (Krankheit).

Oder auch im Erkennen der Ursache einer psychischen Störung, weil durch wissenschaftliche Studien diese individuellen Gegebenheiten nicht berücksichtigt werden können und man – als Patient und auch als befasster Arzt – praktisch immer mit einer individuellen komplexen Ursache befasst ist (Beispiel: Unverträglichkeit von Kuhmilch: die eine Person kann die im Supermarkt angebotene Kuhmilch vertragen (tolerieren); eine andere Person kann diese Milch nicht vertragen (tolerieren), aber vielleicht verträgt sie Milch in Demeter Qualität aus dem Bioladen; und eine dritte Person kann weder die eine noch die andere Milch vertragen, weil sich bei ihr bereits gewisse Unverträglichkeiten/Allergien und in weiterer Folge nachhaltige Störungen im Immunsystem oder gar eine Autoimmunkrankheit entwickelt hat).

 

Die Natur ist die Lehrmeisterin des Menschen:

Die Natur ist die Lehrmeisterin des Menschen, weil er aus ihr hervorgegangen kann er durch ihr Studium aus ihr das angemessene Wissen ableiten – und die daraus resultierenden Konsequenzen beachten und berücksichtigen – um nicht in Störungen zu provozieren.

Weil die Natur die Basis von fast allem ist sollten wir ständig auf diesen unseren Ursprung achten.

Aus ihr ist unser Körper und auch unsere Psyche hervorgegangen und in weiterer Folge auch unser Geist – und so sollten wir uns daher nicht zu weit von dieser Basis entfernen, weil jede größere Abweichung zu Problemen führen wird.

In diesem Sinn sollte wir auf unsere eigenen Natur achten, weil sie das Maß für unsere Gesundheit und für unser Wohlergehen liefert.

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Die Natur hat auch eine geistige Dimension:

Unter einem gewissen Blickwinkel betrachtet, kann man auch sagen, dass die Natur auch eine geistige Dimension hat, weil alles was ist irgendwie entstanden ist.

Letztlich können wir Menschen allerdings nicht wissen wie dieses Ganze entstanden ist.

Man kann dies also nur durch das menschliche Denken erkennen und nicht physisch bzw. physikalisch, chemisch etc. messen/verorten/bestimmen.

In diesem Sinn kann man nur sagen, dass die Natur von einer transzendenten Einheit geschaffen worden ist, über die man nichts konkretes sagen bzw. wissen kann.

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Erforschung der Natur in der Wissenschaft:

In der Wissenschaft ist die Erforschung der Natur ist zum Teil empirisch – durch Fakten/Objekte/Tatsachen begründet – möglich.

Andererseits kann die Natur und ihre Zusammenhänge in gewissen Teilen bzw. in gewissen Bereichen nur durch Ideen bzw. nur durch Theorien begründet erforscht werden.

Das heißt in diesem Bereich bzw. in diesen Bereichen der einzelnen Naturwissenschaften – sind letztlich keine Experimente möglich die den Zusammenhang im konkreten Fall beweisen – bzw. kann hier die Forschung nur durch die Erfahrung gestützte Theorien/Konzepte liefern die den Zusammenhang der jeweiligen Sachverhalte erklären bzw. kann man diese Sachverhalte auf Grundlage dieser Theorien/Konzepte sinnvoll verstehen. Ohne dass es jedoch möglich ist für diesen erklärten Sinn eine physischen Beweis durch ein Experiment zu liefern.

Deswegen beruht das jeweilige Wissen in der entsprechenden Naturwissenschaft auf einer Idee bzw. auf einer menschlichen Vorstellung – wie sie die entsprechende Theorie ermöglicht.

Hingegen kann der tatsächliche Sachverhalt im Experiment nicht physisch begründet geliefert werden.

Das bedeutet es gibt dafür keinen physischen Beweis (Beispiel: Heisenbergsche Unbestimmtheitsrelation).

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Über die Möglichkeit und die Grenzen des menschlichen Erkennens in der Natur:

In Bezug auf die Möglichkeit und die Grenzen des menschlichen Erkennens in der Natur sei an Immanuel Kant erinnert, wenn Kant in seiner Kritik der reinen Vernunft schreibt:

„Auf welche Art und durch welche Mittel sich auch immer eine Erkenntnis auf Gegenstände beziehen mag, so ist doch diejenige, wodurch sie sich auf dieselbe unmittelbar bezieht, und worauf alles Denken als Mittel abzweckt, die Anschauung. Diese findet aber nur statt, so fern uns der Gegenstand gegeben wird; dieses aber ist wiederum, uns Menschen wenigstens, nur dadurch möglich, daß er das Gemüt auf gewisse Weise affiziere. Die Fähigkeit (Rezeptivität), Vorstellungen durch die Art, wie wir von Gegenständen affiziert werden, zu bekommen, heißt Sinnlichkeit. Vermittelst der Sinnlichkeit also werden uns Gegenstände gegeben, und sie allein liefert uns Anschauungen; durch den Verstand aber werden sie gedacht, und von ihm entspringen Begriffe. Alles Denken aber muß sich, es sei geradezu (directe), oder im Umschweife (indirecte), vermittelst gewisser Merkmale, zuletzt auf Anschauungen, mithin, bei uns, auf Sinnlichkeit beziehen, weil uns auf andere Weise kein Gegenstand gegeben werden kann.

Die Wirkung eines Gegenstandes auf die Vorstellungsfähigkeit, so fern wir von demselben affiziert werden, ist Empfindung. Diejenige Anschauung, welche sich auf den Gegenstand durch Empfindung bezieht, heißt empirisch.“ (Ende des Zitats) (vergleiche mit Kant Zitat 27).

Und weiter schreibt Kant an anderer Stelle in seiner Kritik der reinen Vernunft:

„So enthält die reine Vernunft, die uns anfangs nichts Geringeres, als Erweiterung der Kenntnisse über alle Grenzen der Erfahrung zu versprechen schiene, wenn wir sie recht verstehen, nichts als regulative Prinzipien, die zwar größere Einheit gebieten als der empirische Verstandesgebrauch erreichen kann, aber eben dadurch, daß sie das Ziel der Annäherung desselben so weit hinaus rücken, die Zusammenstimmung desselben mit sich selbst durch systematische Einheit zum höchsten Grade bringen, wenn man sie aber mißversteht, und sie für konstitutive Prinzipien transzendenter Erkenntnisse hält, durch einen glänzenden aber trüglichen Schein, Überredung und eingebildetes Wissen, hiermit aber ewige Widersprüche und Streitigkeiten hervorbringen.

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So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an geht von da zu Begriffen, und endigt mit Ideen. Ob sie zwar in Ansehung aller drei Elemente Erkenntnisquellen a priori hat, die beim ersten Anblicke die Grenzen aller Erfahrung zu verschmähen scheinen, so überzeugt doch eine vollendete Kritik, daß alle Vernunft im spekulativen Gebrauch mit diesen Elementen niemals über das Feld möglicher Erfahrung hinaus kommen könne, und daß die eigentliche Bestimmung dieses obersten Erkenntnisvermögens sei, sich aller Methoden und der Grundsätze derselben nur zu bedienen, um der Natur nach allen möglichen Prinzipien der Einheit, worunter die der Zwecke die vornehmste ist, bis in ihr Innerstes nachzugehen, niemals aber ihre Grenze zu überfliegen, außerhalb welcher für uns nichts als leerer Raum ist.“ (Ende des Zitats) (vgl. mit Kant Zitat 2a).

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Und so gesehen ist das menschliche Erkennen durch die regulativen Prinzipien beschränkt, insofern man zwar mit Hilfe der philosophischen Methode der Dialektik – durch die Gegensätze der Ideen in die jeweilige Materie des Denkens durch den menschlichen Verstand eindringen kann, aber dabei sollte man nicht außer Acht lassen dass das dadurch erlangte Wissen sich auf Ideen gründet, eben, weil alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen anfängt, von da zu Begriffen geht und mit Ideen endigt. (vgl. mit Kant Zitat 2a).

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(letzte Änderung 08.11.2025; abgelegt unter: Abstraktion, Alternativmedizin, Begriff, Definition, Dialektik, denken, Diagnostik, Einheit, systematische Einheit, Erkennen, Gesundheit, Klassifikation, Krankheit / gesundheitliche Störung, Medizin, Natur, Psychiatrie, Philosophie, Wissenschaft)

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