Stress

Stress ist Spannung (Anspannung). Der Begriff Stress stammt ursprünglich aus des Mechanik. (englisch: Stress für Druck, Anspannung; lat. stringere ‚anspannen‘) Im Hinblick auf das Nervensystems und die Psyche ist Stress, sofern er im normalen Bereich gelegen ist, eine natürliche Reaktion, die zur Aktivierung von verschiedenen Systemen im Organismus, so auch zur Aktivierung der neuronalen Funktion führt. Man kann in diesem Fall also von einer natürlichen Stressreaktion sprechen. Es kommt infolge …

nervöser Erschöpfungszustand (nervöse Erschöpfung)

Ein nervöser Erschöpfungszustand ist ein Erschöpfungszustand bei dem Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist. Dabei geht man davon aus dass dies die Folge einer Störung der Funktion des Nervensystems  ist. Das heißt es treten beim nervösen Erschöpfungszustand – den man auch als nervlichen Erschöpfungszustand bezeichnen kann – Symptome auf, die als Folge der chronischen nervlichen Spannung bzw. der nervlichen Anspannung entstanden sind. Man kann …

Erschöpfung (Erschöpfungszustand)

Die Erschöpfung ist ein klinisches Phänomen. Es ist die Erschöpfung ein Zustand bei der die betroffene Person in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist. Die betroffene Person hat das Gefühl dass sie „nicht mehr kann„, und sie ist in diesem Sinn in ihrem Vermögen und in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Man kann daher auch sagen, dass die Person im Zustand der …

Natürliche Stressreaktion

Wird ein Säugetier oder ein Mensch überrascht und bedroht, so wird dadurch eine normale  bzw. natürliche Stress-Reaktion ausgelöst. Das Nervensystem wird durch die Reize aktiviert und in Alarmbereitschaft versetzt. Das Tier oder der Mensch wird psychisch angespannt. Die nervliche Anspannung (Aktivierung des Gehirns) löst verschiedene weitere Reaktionen aus. Die Stresshormone: primär Adrenalin und dann auch Kortison werden vermehrt ausgeschüttet. Als Folge davon steigt der Blutdruck, …

nervlicher Erschöpfungszustand (nervliche Erschöpfung)

Die nervliche Überlastung führt oftmals zu einem nervösen Erschöpfungszustand. Dabei ist die nervliche Belastbarkeit der Menschen verschieden. Manch eine Person ist – wie man sagt – „robust“ und sie kann daher relativ viel „verkraften“. Eine andere Person ist „sensibel“. Das heißt psychische Reize und psychische Belastungen lösen bei ihr stärkere  Gefühle und Empfindungen und daher auch stärkere psychische und körperliche Reaktionen aus. Es kommt daher bei einer …

Burnout

Burnout (Burnout-Syndrom) ist der Zustand, bei dem die chronische psychische Spannung und die damit verbundene psychische Belastung zur psychischen Erschöpfung mit vielfältigen psychischen Symptomen und auch körperlichen Phänomenen geführt hat. Man kann daher auch sagen, dass das Burnout-Syndrom sich auf der Grundlage eines nervösen Erschöpfungszustandes entwickelt hat und zu einer gesundheitlichen Störung des Körpers und der Psyche im Sinne einer chronischen psychischen Störung – meist vom Typ einer …

Depression

Eine Depression ist eine psychische Störung bei der die Funktion des Gemüts erheblich  beeinträchtigt ist. Man spricht in der Psychiatrie daher auch von einer depressiven Störung. Es ist bei einer Depression bzw. bei einer depressiven Störung also vor allem das Erleben im Hinblick auf die psychische Funktion die das Gemüt betrifft gestört. Man spricht daher bei einer Depression von den Symptomen der „Losigkeit“: …

Burnout und Neuroplastizität

Das Konzept der Neuroplastizität ist hilfreich für das Verständnis der Entstehung von Burnout Störungen. Das Burnout Syndrom tritt bekanntlich in Folge langzeitmäßiger Belastung bzw. Überlastung auf. Unabhängig davon, ob die betroffene Person die Entstehung dieser Störung frühzeitig bemerkt hat, oder nicht – zuletzt mündet die Störung in einen Erschöpfungszustand – sprich in eine depressive Störung mit mehr oder weniger typisch ausgeprägten psychischen und körperlichen Symptomen. Eine charakteristische Eigenheit eines …

Burnout – psychische ErklärungBurnout – psychische Erklärung

Das Auftreten eines eines psychisch „ausgebrannten“ Zustandes respektive eines Burnout bzw. eines Burnout-Syndroms ist in der Regel die Folge einer langzeitmäßigen psychischen Belastung bzw. Überlastung die zu einer nervlichen Erschöpfung geführt hat. Psychische Auslöser (Ursachen) sind also oftmals die wesentlichen Faktoren. Demgemäß ist im Rahmen der Therapie die individuelle „Geschichte“ der Störung zu berücksichtigen – und ergeben sich aus dieser persönlichen Geschichte die speziellen Fragestellungen und therapeutischen …