Idee

Eine Idee ist eine Vorstellung die im Bewusstsein der Person erscheint.

Dabei kann diese Vorstellung die im Bewusstsein der Person erscheint sich auf ein begrifflich fassbares Erkenntnisobjekt beziehen.

Oder es bezieht sich diese Vorstellung auf ein Erkenntnisobjekt das nicht durch einen Begriff bzw. das nicht durch Wort, in einer menschlichen Sprache erfasst werden kann.

Beziehungsweise handelt es sich in einem derartigen Fall um ein Erkenntnisobjekt das durch Begriffe bzw. durch Worte in einer menschlichen Sprache nur umschrieben werden kann.

Dabei kann die Idee, die als Vorstellung im Bewusstsein der denkenden Person erscheint sich auf ein tatsächlich gegebenes Objekt bzw. Erkenntnisobjekt beziehen, oder es bezieht sich die Idee auf ein Erkenntnisobjekt das nur durch den Begriff der Idee gegeben ist, falls es sich um eine begrifflich fassbares Erkenntnisobjekt handelt.

In einem derartigen Fall erscheint der Begriff der Idee als die systematische Einheit der Idee, im Bewusstsein der in Begriffen denkenden Person, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Im anderen Fall wenn es sich bei der Vorstellung um ein Objekt bzw. um einen Gegenstand handelt der nicht in Worten erfasst bzw. der nicht in Worten beschrieben sondern nur umschrieben werden kann – ist es nicht möglich diese Vorstellung sprachlich zu kommunizieren.

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Falls sich die Idee auf ein tatsächlich gegebenes Objekt bezieht, dann kann das Erkenntnisobjekt physisch: mit eigenen Händen begriffen/untersucht bzw. manuell oder durch sonst eine physische Methode geprüft werden.

Falls das Erkenntnisobjekt jedoch nur geistig bzw. nur mental begreifbar ist, dann kann dieses Erkenntnisobjekt nur durch den Begriff der Idee erkennen.

Beziehungsweise ist es in einem derartigen Fall nicht möglich das Erkenntnisobjekt durch eine physische Prüfung zu prüfen bzw. ist es nicht möglich das Erkenntnisobjekt physisch/manuell mit den eigenen Händen zu begreifen.

Sondern ist in einem derartigen Fall nur eine geistige bzw. nur eine mentale Prüfung möglich.

Und es handelt sich in einem derartigen Fall um eine bloße Idee im Sinn von Immanuel Kant.

Beziehungsweise ist der Begriff der bloßen Idee ein regulativer Begriff im Sinne von Immanuel Kant. (vgl. mit diesem Beitrag)

 

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Die Idee ist nur als Gegenstand in der Idee gegeben:

Eine Idee ist der Person nur als Gegenstand in der Idee gegeben, wo hingegen ein tatsächlich gegebenes Objekt der Person als Gegenstand schlechthin  tatsächlich gegeben ist. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Und es kann deswegen eine Person, die über eine Idee spricht, dieses Erkenntnisobjekt nicht demonstrieren sondern darüber nur argumentieren, wo hingegen die Demonstration eines tatsächlich gegebenen Objekts möglich ist.

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Eine Idee ist regulativ:

Eine Idee ist regulativ, weil sie den Zusammenhang  der Vorstellungen bzw. der Erscheinungen regelt (vgl. mit Kant Zitat 3a)

Diesen Sachverhalt hat der Philosoph Immanuel Kant erkannt bzw. als Erster bemerkt/realisiert/entdeckt/beschrieben. (vgl. mit Kant Zitat 3a).

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In jedem Fall entsteht die Idee infolge des Erkennens des Zusammenhangs der Erkenntnisobjekte die im Bewusstsein der denkenden Person als Vorstellung erscheinen bzw. als der Begriff der Idee erscheinen.

Beziehungsweise wird dieser Zusammenhang der Erkenntnisobjekte durch den mentalen Prozess in diesem Zusammenhang bzw. in dieser Sequenz erkannt.

Respektive wird dieser Zusammenhang der Erkenntnisobjekte durch das menschliche Denken in dieser Sequenz erkannt, in dem die denkende Person, bzw. die in Worten bzw. in Begriffen denkende Person den Zusammenhang der Erkenntnisobjekte in dieser Sequenz  durch den Begriff der Idee geistig begreifen kann.

Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass die denkende Person den Sachverhalt durch das Wort bzw. durch den Begriff der Idee geistig begreifen kann, falls sie diesen durch das Schema der Idee geistig erfasst. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Und schließlich kann man unter einem weiteren Blickwinkel betrachtet sagen, dass die denkende Person durch den Begriff der Idee den Sachverhalt geistig auffassen kann bzw. dass sie diesen durch ihren mentalen Prozesses  geistig erfassen kann.

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Eine Idee ist nicht konstitutiv:

In keinem Fall ist die Idee konstitutiv, weil sie der denkenden Person nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Beziehungsweise ist die Idee nicht konstitutiv, weil sie nur im Bewusstsein der denkenden Person als Gegenstand in der Idee erscheint.  (vgl. mit Kant Zitat 7)

Im Gegensatz dazu ist ein tatsächlich vorhandenes Objekt der Person als Gegenstand schlechthin in der (gemeinsamen) Wirklichkeit gegeben, wohingegen man dies von einer Idee nicht sagen kann, weil diese nur dem denkenden Subjekt gegeben ist bzw. weil diese im Bewusstsein der denkenden Person nur als Gegenstand in Idee erscheint.

Deswegen kann man nicht sagen, dass die konstitutiv ist bzw.  erschafft/generiert/erzeugt/bewirkt die Idee nur ein mentales Erkenntnisobjekt, aber kein in der Wirklichkeit tatsächlich gegebenes Objekt.

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Erkenntnistheoretisch betrachtet bezieht sich eine Idee entweder auf ein Objekt oder auf eine andere Idee:

Erkenntnistheoretisch betrachtet bezieht sich eine Idee entweder auf ein Objekt bzw. auf ein Erkenntnisobjekt das der denkenden Person als Gegenstand schlechthin tatsächlich gegeben ist.

Oder es bezieht sich die Idee auf ein Erkenntnisobjekt das der denkenden Person nur als Gegenstand in der Idee bzw. nur als die systematische Einheit der Idee gegeben ist, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7)

In einem derartigen Fall handelt es sich bei der Idee um eine bloße Idee.

Dies bedeutet, dass in diesem Fall die Idee, die eine bloße Idee ist, nicht auf ein tatsächlich gegebenes Objekt zurückgeführt werden kann.

Beziehungsweise ist in diesem Fall der Begriff der Idee die systematische Einheit der Idee die im Bewusstsein der denkenden Person erscheint, falls diese den Sachverhalt durch das Schema der Idee geistig auffasst. (vgl. mit Kant Zitat 7)

In einem derartigen Fall ist das Erkenntnisobjekt  respektive der Sachverhalt nur durch die Merkmale der Idee gegeben, falls die denkende Person den Sachverhalt durch das Schema der Idee geistig auffasst und dadurch die systematische Einheit der Idee erkennt bzw. weil dieser Begriff der Idee als Folge des mentalen Prozesses in ihrem Bewusstsein erscheint.

Und es kann die Idee in diesem Fall nicht auf ein Erkenntnisobjekt zurückgeführt werden das als tatsächlich gegebenes Objekt bzw. als Tatsache der Person gegeben ist, sondern ist in diesem Fall das Erkenntnisobjekt der denkenden Person nur als Gegenstand in der Idee gegeben. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Wohingegen im zuerst genannten Fall die Idee ein Erkenntnisobjekt ist das auf eine faktische Einheit bzw. auf eine Tatsache zurückgeführt werden kann.

Beziehungsweise kann man in diesem Fall das Erkenntnisobjekt durch Tatsachen begründet bestimmen.

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Eine Idee ist also ein Erkenntnisobjekt das primär auf einer Vorstellung beruht

Deswegen kann man als denkende Person bzw. als in Begriffen denkendes Subjekt dieses Erkenntnisobjekt, das nur als die systematische Einheit der Idee gegeben ist, nur subjektiv gültig erkennen bzw. kann man dieses Erkenntnisobjekt als denkendes Subjekt nur subjektiv gültig bestimmen.

Wohingegen im zuvor genannten Fall man als denkende Person – infolge des mentalen Prozesses – das Erkenntnisobjekt, das als faktische Einheit gegeben ist, objektiv gültig erkennen und objektiv gültig bestimmen kann, weil es sich auf ein tatsächlich gegebenes Objekt bzw. auf einen Gegenstand schlechthin bezieht, der der denkenden Person als Erkenntnisobjekt tatsächlich gegeben ist.

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Idee – ein Gedanke oder eine sonstige Vorstellung:

Eine Idee kann ein Gedanke oder eine sonstige Vorstellung sein, die im  Bewusstsein der denkenden Person erscheint. Zum Beispiel kann die Idee ein geistiges Bild sein, das im Bewusstsein der denkenden Person erscheint oder es kann dies eine sonstige Vorstellung sein, die als Gedanke oder als geistiges Bild im Bewusstsein der denkenden Person infolge des mentalen Prozesses erscheint.

Zum Beispiel kann dieser Gedanke sich auf irgend eine Sache beziehen, die als Vorstellung im Bewusstsein der denkenden Person in Bezug auf diese Sache erscheint.

Oder es kann diese Idee ein Konzept sein, oder es kann dies eine Theorie sein, oder sonst eine Vorstellung, die im Bewusstsein der denkenden Person als die systematische Einheit der Idee erscheint, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

Man kann auch sagen, dass der Begriff der Idee als die systematische Einheit der Idee im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

Deswegen kann man sagen, dass ein derart mentales Erkenntnisobjekt der erkennenden Person nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist, falls diese Person die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

Im Gegensatz dazu ist ein tatsächlich gegebenes Objekt bzw. ein Gegenstand schlechthin der erkennenden Person als wirklich existentes körperliches Objekt bzw. als physisches Objekt gegeben.

Dies bedeutet das man ein Erkenntnisobjekt das der denkenden Person bzw. dem denkenden Subjekt nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist nur durch die Idee bzw. nur durch den Begriff der Idee und deswegen ur subjektiv gültig erkennen bzw. nur subjektiv gültig bestimmen, wohingegen im Gegensatz dazu ein tatsächlich bzw. ein wirklich existentes Objekt, als Gegenstand schlechthin von der Person bzw. vom Subjekt objektiv gültig erkannt bzw. objektiv gültig bestimmt werden kann.

In diesem Sinn  muss man bei den Erkenntnisobjekten unterscheiden, ob das Erkenntnisobjekt tatsächlich als körperliches Objekt bzw. als physisches Objekt und somit als ein Gegenstand schlechthin im Sinn von Immanuel Kant gegeben ist.

Oder ob das Erkenntnisobjekt nur als geistiger Gegenstand bzw. nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist.

Respektive ob das Erkenntnisobjekt nur als Idee/Vorstellung/als Begriff der Idee/als systematische Einheit der Idee gegeben ist und deswegen nur jenseits der physis (= Natur) nur jenseits der physis, somit nur geistig erkannt und bestimmt werden kann.

Und es ist einleuchtend evident, dass ein geistiges Erkenntnisobjekt respektive ein Erkenntnisobjekt das nur jenseits der physis also nur meta-physisch gegeben ist von der erkennenden Person nur subjektiv gültig erkannt und nur subjektiv gültig bestimmt werden kann.

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Idee – unter einem anderen Blickwinkel – erkenntnistheoretische betrachtet:

Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass die Idee als Gedanke, als Konzept, als Theorie oder als sonstige Vorstellung im Bewusstsein der denkenden Person erscheint., falls diese den jeweiligen Sachverhalt durch den entsprechenden Begriff geistig auffasst.

Beziehungsweise kann man unter diesem Blickwinkel betrachtet, sagen, dass die Idee ein Produkt des Geistes der denkenden Person ist, insofern dieser Gedanke, dieses Konzept, diese Theorie oder die sonstige Vorstellung als Folge des Denkens bzw. als Folge des mentalen Prozesses im Bewusstsein der denkenden Person erscheint.

Und unter einem anderen Aspekterkenntnistheoretische betrachtet, kann man sagen, dass die Idee in Bezug auf den jeweiligen Sachverhalt im Bewusstsein der denkenden Person als Folge des mentalen Prozesses als systematische Einheit der Idee bzw. als Begriff der Idee erscheint, falls die denkende Person die Merkmale der Idee durch das  Schema der Idee geistig auffasst.

Falls also erkenntnistheoretisch betrachtet die Idee nicht auf eine Tatsache zurückgeführt werden kann respektive die Idee eine hypothetische Einheit ist, die in der Psyche bzw. im Geist der denkenden Person entsteht bzw. erscheint, dann kann dieses Erkenntnisobjekt das nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist in der physischen Wirklichkeit nicht physisch überprüft werden.

Man kennt in einem derartigen Fall den ideologisch gegebenen Sachverhalt  bzw. den nur auf der Grundlage von Ideen gegebenen Sachverhalt nicht in physischen Wirklichkeit überprüfen das heißt man kann keinen objektiv gültigen Beweis für das Zutreffen dieser Idee liefern. Deswegen handelt es sich bei derartigem Wissen um subjektives Wissen.

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Eine Idee die nicht allgemein gültig überprüft werden kann ist eine bloße Idee: 

Falls ein objektiv gültiger Beweis in Bezug auf eine Idee grundsätzlich nicht möglich ist, dann handelt es sich um eine bloße Idee im Sinne von Immanuel Kant.

In einem derartigen Fall kann ich die Vorstellung nur durch den Begriff der Idee erkennen und deswegen nur subjektiv gültig bestimmen..

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Eine Idee – ist subjektives Wissen:

Weil die Idee im Bewusstsein der denkenden Person erscheint, handelt es sich dabei um  subjektives Wissen.

Das bedeutet, dass dieses Wissen für das denkende Subjekt bzw. für die denkende Person gültig ist.

Es handelt sich vorerst dabei um subjektiv gültiges Wissen, weil das Führwahrhalten eine Begebenheit in unserem Verstande ist, die auf objektiven Gründen beruhen mag, aber auch subjektive Ursachen im Gemüte dessen (erfordert), der da urteilt. (vgl. mit Kant Zitat 9).

Nur falls ich die Idee auf ein Objekt bzw. auf ein Faktum oder auf eine Tatsache zurückführen kann – also nur falls die Objektivierung möglich ist – nur dann ist das erlangte persönliche Wissen allgemein gültiges Wissen, weil Wahrheit auf der Übereinstimmung mit dem Objekt (vgl. mit Kant Zitat 9) beruht.

In diesem Sinn kann eine Idee eine Vorstellung sein, die etwa durch die Kognition oder durch die Imagination im Bewusstsein der (erkennenden/denkenden/überlegenden etc.) Person  entsteht.

Oder es kann eine Idee in Verbindung mit der sinnlichen Wahrnehmung entstehen.

Oder es entsteht die Idee als Folge der vernünftigen Überlegung.

In diesem Fall entsteht die Idee als Folge des Verstandes und auf Grundlage der Vernunft  der Person.

Es ist hier die Idee also ein (sinnvoller) Inhalt im Bewusstsein, der durch das rationale Denken entsteht.

Oder es ist eine Idee ein Inhalt im Bewusstsein der durch die Fantasie der Person entsteht, etwa ein Einfall der beeinflusst durch die Emotion in Verbindung Gedächtnisinhalten aus dem Unbewussten entsteht.

Eine Idee ist also eine mehr oder weniger sinnhafte Vorstellung in Bezug auf ein Ding oder in Bezug auf einen Sachverhalt, der durch ein inneres geistiges Bild entsteht.

Idee von altgriechisch ἰδέα idéa „Gestalt“, „Erscheinung“, „Aussehen“, „Urbild“.

Durch die Idee kann die Person das Ding oder den Sachverhalt dem Sinn nach in Bezug auf den Zusammenhang sinnhaft bzw. sinnvoll verstehen und erklären.

Daher kann zum Beispiel aus der Idee, die die Person in Bezug auf ein gewisses Geschehen hat eine sinnvolle Theorie entstehen.

Es kann die Idee eine sinnvolle Vorstellung sein, die durch den Begriff der Idee erkannt worden ist, indem die erkennende Person die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig aufgefasst hat und dadurch die systematische Einheit der Idee erkannt hat (vgl. mit Kant Zitat 7).

Es ist also der Begriff der Idee die systematische Einheit der Idee (vgl. mit Kant Zitat 7).

Man kann auch sagen:

Eine Idee ist eine (sinnhafte) Vorstellung, die im Bewusstsein der erkennenden Person als Folge des Denkens entsteht.

Oder man kann sagen: die Idee entsteht im Bewusstsein der Person infolge ihrer Erfahrung und Assoziation auf der Grundlage ihres Gedächtnisses.

Oder es entsteht die Idee infolge der rationalen Überlegung.

Oder es entsteht die Idee infolge der logischen Assoziation.

Schließlich kann man auch sagen, dass die Idee im Bewusstsein der Person durch den mentalen Prozesses entsteht.

Anmerkung: in diesem Beitrag ist nur von Ideen die Rede die durch Begriffe benannt werden können. Bezüglich den vagen/unklaren/unscharfen/undeutlichen Ideen – die nicht konkret benannt werden können, siehe meinen Beitrag über Vorstellungen.

Neurobiologisch betrachtet kann man sagen, dass die Idee infolge der neuronalen Funktion im Gehirn somit als Leistung des Nervensystems im Individuum entsteht.

Und man kann auch sagen, dass eine Idee als Folge der geistigen Synthese in Verbindung mit der Analyse im Bewusstsein der Person als systematische Einheit entsteht.

In diesem Sinn kann man auch sagen, dass eine Idee durch die mentale Integration entsteht, die sich in der Form des Begriffs der Idee auf der Ebene des Bewusstseins manifestiert (vgl. mit Kant Zitat 7).

Eine Idee entsteht also im Bewusstsein einer Person, wenn diese in Folge  der Sinneswahrnehmungen und in Folge der Assoziationen – somit durch das Denken etwas erkennt.

Man findet Ideen, die man auf der Ebene der Objekte überprüfen kann, und andererseits Ideen, die man nicht auf der Ebene der Objekte überprüfen kann, eine solche Idee ist eine bloße Idee im Sinn von Immanuel Kant.

Es gibt also Ideen die unmittelbar auf der Grundlage der sinnlichen Wahrnehmung entstehen und andererseits Ideen, die nicht unmittelbar auf der Grundlage der sinnlichen Wahrnehmung entstehen, sondern die auf der Grundlage der sinnlichen Wahrnehmungen und / oder der internen Operationen des Geistes, sprich die auf der Grundlage der mentalen Prozesse entstehen. (vgl. mit John Locke Zitat) (Weiteres dazu auf Poster 4: EMPIRICISM IN PSYCHIATRY VERSUS EMPIRICISM IN MEDICINE – IN THE LIGHT OF THE PHILOSOPHIES OF JOHN LOCKE, DAVID HUME AND IMMANUEL KANT)

Die zuletzt genannten Ideen bezeichnet David zu recht als komplexe Ideen (vgl. mit David Hume Zitat) und man kann eine solche Idee auch als aus der Erfahrung abgeleitete Idee bezeichnen.

Die Entstehung der Idee gründet sich also in gewissen Fällen unmittelbar auf die sinnliche Wahrnehmung durch die man die systematische Einheit erkennt.

Und in anderen Fällen erlangt man diese systematische Einheit bzw. den Begriff der Idee in Folge der Sinneswahrnehmung und Überlegung.

Man erkennt also den Begriff von manch einer Idee unmittelbar auf der Grundlage der sinnlichen Wahrnehmung und andere Begriffe nicht durch die unmittelbare Anschauung, sondern durch die Überlegung, also in Folge der mentalen Prozesse. In diesem Fall handelt es sich um eine aus der Erfahrung abgeleitete Idee.

In beiden Fällen entsteht der Begriff der Idee jedoch auf der Grundlage des Gedächtnisses und der mentalen Operationen im Bewusstsein der erkennenden Person.

In modifizierter Form kann man daher auch sagen: es erscheint der Begriff der Idee im Bewusstsein der erkennenden Person, wenn diese andere Erkenntnisobjekte durch den Bezug auf  das Schema dieser Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7). Man kann auch sagen: die Idee entsteht im Bewusstsein der erkennenden Person, wenn diese die charakteristischen Merkmale durch den Begriff der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7). Es ist also der Begriff der Idee eine systematische Einheit.  (vgl. mit Kant Zitat 7)

Oder man kann auch sagen: der Begriff der Idee das Schema der Idee. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Bei einer Idee kann es sich um konkrete Vorstellung handeln, die auf der Ebene der Objekte überprüft werden kann, oder es kann sich dabei um eine aus der Erfahrung abgeleitete Idee handeln, die nicht auf der Ebene der Objekte überprüft werden kann und die Immanuel Kant daher als bloße Idee bezeichnet.

Durch eine gewisse Sichtweise gelangt man zu einer gewissen Idee, wenn man den Sachverhalt unter diesem Gesichtspunkt auffasst.

Neurobiologisch betrachtet entspricht eine gewisse Idee einem gewissen Engramm das im Nervensystems sich als eine bestimmten neuronale Funktion manifestiert. Dabei entspricht diesem Engramm ein dynamisches neuronales Muster.

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Es gibt die verschiedensten Ideen (Vorstellungen) und daher auch die verschiedensten Begriffe und damit die verschiedensten Worte.

Eine Idee bezieht sich auf ein Erkenntnisobjekt. Dieses Erkenntnisobjekt kann ein real existentes Erkenntnisobjekt sein, also z.B. ein physisches Objekt oder ein Zeichen, oder eine Zahl, oder es kann sich um ein Erkenntnisobjekt handeln, das uns nur als mentales Objekt – eben als Idee bzw. als Gegenstand in der Idee gegeben ist. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Mit anderen Worten gesagt: eine Idee bezieht sich entweder auf ein Erkenntnisobjekt, das uns tatsächlich als Gegenstand schlechthin gegeben ist, und das daher vorgezeigt – das heißt demonstriert werden kann, und das daher in der Regel auch allgemein gültig bestimmt werden kann (vgl. mit Kant Zitat 7). In einem solchen Fall  spricht man, wenn man das Erkenntnisobjekt identifiziert hat nicht mehr von einer Idee, sondern von einer Sache bzw. von einem real existenten Objekt. Ein solches Erkenntnisobjekt kann man in der Regel objektiv gültig bestimmen.(vgl. mit Kant Zitat 7)

Oder eine Idee bezieht sich auf ein Erkenntnisobjekt, das uns nur auf der Ebene der Vorstellungen mentales Objekt als Gegenstand in der Idee gegeben ist.

Demgemäß gibt es Ideen, die sich auf körperliche bzw. physische Objekte beziehen, oder auf vorzeigbare  Objekte wie Zahlen, Zeichen, Symbole usf. Und andererseits gibt es Ideen, die sich auf mentale Objekte beziehen, z.B. auf einen psychologischen Begriff, oder auf einen juristischen Begriff, oder auf sonst ein Erkenntnisobjekt, das uns nur auf der Ebene der Vorstellungen als mentales Erkenntnisobjekt gegeben ist bzw. das nur in unserem Bewusstsein als mentales Erkenntnisobjekt nämlich als systematische Einheit erscheint. (griechisch: phenomenon – das was erscheint, das Erscheinende)

Eine Idee die sich auf ein Erkenntnisobjekt bezieht, das nicht auf der Ebene der physischen Objekte bestimmt werden kann, nennt Immanuel Kant eine bloße Idee.

Eine Idee die sich auf einen nicht beweisbaren Sachverhalt bezieht ist daher eine nicht beweisbare Theorie.

Idee (gr. εἶδος (eidos) / ἰδέα (idea) = Vorstellung, Urbild) bezeichnet eine geistige Vorstellung.

Lernpsychologisch betrachtet ist eine Idee eine Vorstellung, die in Folge eines Lernprozesses im Bewusstsein einer Person entsteht.

Neuropsychologisch betrachtet ist eine Idee eine Vorstellung, die in Folge der Assoziationen und in Folge der Überlegungen der Person auf der Ebene ihres Bewusstseins entsteht.

Neurophysiologisch betrachtet ist eine Idee ein individuell sich entwickelndes neuronales Muster das im Nervensystem einer Person ensteht bzw. abläuft, wenn diese Person, die von intern, also aus dem Gedächtnis  und die von extern stammenden Informationen durch die mentalen Prozesse verarbeitet.

Es gibt also Ideen, die auf der Grundlage der Erfahrung und auf der Grundlage der Inhalte wie sie im Gedächtnis gespeichert sind im Bewusstsein einer Person entstehen, und die sich auf real existente, physische Objekte beziehen, und andererseits Ideen, die zwar auch aus der Erfahrung abgeleitet worden sind, die sich jedoch nicht direkt auf ein real existentes Objekt beziehen (vgl. mit Kant Zitat 7). Eine solche Idee kann man als eine aus der Erfahrung abgeleitete Idee bezeichnen, oder man kann eine solche Idee auch als bloße Idee bezeichnen, weil man eine solche Idee nicht auf der Grundlage der Erfahrung objektiv gültig überprüfen kann.

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In der Medizin gibt es Ideen (Vorstellungen), die sich direkt auf den Körper bzw. auf körperliche Befunde beziehen. Man kann daher sagen, dass sich diese Ideen direkt auf körperliche bzw. physische Objekte beziehen. Zum Beispiel die Vorstellung (Idee): „Verdacht auf Herzinfarkt“ bezieht sich auf die Vorstellung, dass ein Teil des Herzmuskels infarziert ist. Oder die Verdachtsdiagnose bzw. die Idee „Leucämie“ – ist die Vorstellung dass der vorhandene klinische Symptomenkomplex durch eine Bluterkrankung verursacht wird, die man als Leukämie bezeichnet. Eine solche medizinische Idee bzw. eine solche Verdachtsdiagnose kann man empirisch überprüfen. Das heißt, man kann überprüfen, ob diese Idee bzw. diese Verdachtsdiagnose auf den Sachverhalt zutrifft oder nicht zutrifft. Das heißt man kann objektiv prüfen, ob z.B. die medizinische Diagnose „Leucämie“ zutreffend ist (vgl. mit Kant Zitat 7). Mit anderen Worten man kann sagen, dass man eine solche Idee physisch überprüfen kann, das heißt man kann eine solche Verdachtsdiagnose objektivieren.

Andererseits gibt es medizinische Ideen – und damit medizinische Verdachtsdiagnosen – die man nicht auf der Grundlage der Körperlichkeit überprüfen kann. Man kann manch eine medizinische Idee nicht auf der Grundlage von körperlichen Merkmalen objektivieren. Zum Beispiel kann man die medizinischen Diagnosen: „Spannungskopfschmerz“, oder die Diagnose „Migräne“, oder die Diagnose „Fibromyalgie“, oder auch sonstige funktionelle Diagnosen nicht auf der Grundlage von körperlichen Merkmalen bzw. auf der Grundlage von objektiven Befunden allgemein gültig bestimmen und überprüfen. Sondern kann man nur auf der Ebene der Vorstellungen „prüfen“, ob eine solche Diagnose bzw. eine solche Idee zutreffend ist oder nicht zutrifft.

Solche Diagnosen bzw. solche Ideen sind die medizinische Konzepte, die nicht auf der Grundlage der Körperlichkeit allgemein gültig überprüft werden können. Solche Ideen gründen sich auf einen charakteristischen Symptomenkomplex.

Ein derartiges medizinisches Konzept gründet sich also auf Symptome und nicht objektierbare Phänomene, die als mentale Objekte im Bewusstsein einer Person erscheinen. Es handelt also bei einer solchen Diagnose um eine syndromale Diagnose im engeren Sinn.

Die Symptome und Phänomene werden zwar empirisch auf der Grundlage der Erfahrung erkannt, sie können jedoch nicht auf „physischer“ Basis bestimmt und überprüft werden. Solche Erkenntnisobjekte können nicht vorgezeigt werden, sie können nicht demonstriert werden, weil sie nur als mentale Objekte im Bewusstsein der erkennenden Person als Gegenstände in der Idee erscheinen. (gr. phenomenon – das was erscheint, das Erscheinende)

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In der Psychiatrie, in der Psychologie und auch der Psychotherapie ist man praktisch nur mit solchen Erkenntnisobjekten bzw. mit solchen Ideen befasst, die man nicht direkt auf körperliche Objekte zurückführen kann, und die man daher auch nicht auf dieser Basis objektiv bestimmen kann. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Die psychischen Symptome bzw. die psychischen Phänomene – und in weiterer Folge auch die psychiatrischen Diagnosen – beziehen sich also auf aus der Erfahrung abgeleitete Ideen. In dieser Tatsache findet sich der tiefer liegende Grund warum man die Ideen in der Psychiatrie nicht physisch objektiv bestimmen kann. (Weiteres dazu auf Poster 6: Diagnosis in Psychiatry – the Role of Biological Markers – an investigation in the light of Immanuel Kant`s philosophy)

Karl Jaspers hat erkannt, dass ich in der Psychiatrie das Ganze als Idee nicht geradezu erkennen kann, sondern ich mich dem Ganzen als Idee durch das Schema der Idee nur nähern kann (vgl. mit Jaspers Zitat).

Philosophisch betrachtet ist der Begriff der Idee die systematische Einheit, die durch das Schema der Idee geistig aufgefasst wird (vgl. mit Kant Zitat 7).

In diesem Sinn ist z.B. der Begriff der psychiatrischen Diagnose die systematische Einheit durch die ich den psychischen Symptomenkomplex durch das Schema der Idee geistig auffasse (vgl. mit Kant Zitat 7).

Und es zeigt eine psychiatrische Kategorie die charakteristischen Merkmale der jeweiligen diagnostischen Idee, wie diese zum Beispiel in der Psychiatrischen ICD-10 Klassifikation definiert worden ist.

Analoges wie für die Ideen in der Psychiatrie gilt, gilt auch für die Ideen in der Psychologie und in der Psychotherapie. Auch bei diesen Ideen handelt es sich um Ideen, die aus der Erfahrung abgeleitet worden sind und die man daher nicht „physisch“ bzw. nicht auf der Grundlage von physischen Objekten allgemein gültig bestimmen kann. Es sind somit auch diese Ideen bloße Ideen im Sinn von Immanuel Kant.

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Das Gegenteil von einer Idee ist eine real gegebene Sache:

Das Gegenteil von einer Idee ist eine real gegebene Sache die als Tatsache bzw. Faktum existent ist und die daher etwas Gegensätzliches zur Idee ist.

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Neuro-biologisch betrachtet beruht die Idee auf einem neuronalen Muster:

Neuro-biologisch betrachtet beruht die Idee, die im Bewusstsein der denkenden Person infolge des mentalen Prozesses erscheint auf einem neuronalen Muster das infolge der neuronalen Aktivität im Nervensystem, hier vor allem infolge der neuronalen Aktivität im Kortex des Gehirns durch den neuronalen Prozess entsteht.

Unter diesem Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass der neuronale Prozess im Nervensystem, hier vor allem der neuronale Prozess infolge der neuronalen Aktivität im Kortex des Gehirns, die Idee erzeugt die im Bewusstsein der denkenden Person als Folge dieses neuronalen Musters erscheint.

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Anmerkung: Infolge des beschriebenen Sachverhalts wird klar, dass die „Welt der Ideen“ – oder man kann auch sagen die Sphäre der Ideen – respektive die geistige Dimension der Menschen nur mit Hilfe der philosophischen Methode der Dialektik – auf der Grundlage von Ideen bzw. auf der Grundlage von Konzepten respektive auf der Grundlage von Theorien erforscht werden kann.

Beziehungsweise ist nicht zu erwarten, dass die Neuro-Biologie – oder sonst einen Neuro-Wissenschaft als physisch begründete Wissenschaft für diesen Bereich des menschlichen Wissens, der meta-physisch bzw. geistig begründet ist, Wesentliches liefern erforschen bzw. liefern kann, sondern es wird dieser Bereich des menschlichen Wissens weiterhin nur dialektisch begründet erforscht werden können.

Dies ist jedenfalls die Ansicht bzw. die Sichtweise des Schreibers dieser Zeilen.

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(letzte Änderung/letzter Eintrag: 20.01.2026, abgelegt unter: Definition, Idee, Philosophie, philosophische Begriffe)

zuletzt pos. 1 am 126.07.2025 davor am 05.07.2025

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weiter zum Beitrag: kann eine Idee als geistiges Werkzeug wirken?

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weiter zum Beitrag: Konzept

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