Gedanke

Ein Gedanke ist der Denk-Inhalt der durch den Denk-Prozess entsteht.

Man kann auch sagen, dass ein Gedanke das Denk-Ergebnis ist das durch den Denk-Prozess entsteht.

Dabei muss man heutzutage unterscheiden, ob der Denk-Prozess auf natürliche Art und Weise oder auf künstliche Art und Weise entsteht damit dadurch ein Denk-Inhalt bzw. ein Denk-Ergebnis entsteht.

Der künstliche Denk-Prozess, wie er in einer technischen Apparatur bzw. wie er in einer technischen Struktur durch die künstliche Datenverarbeitung entsteht, liefert ein künstliches Denk-Ergebnis, hingegen liefert der natürliche Denk-Prozess, wie er im Nervensystem bzw. in der neuronalen Struktur des Lebewesens durch den neuronalen Prozess entsteht ein natürlichesDenk-Ergebnis.

Beziehungsweise kann man beim neuronalen Prozess der das menschliche Denken erzeugt sagen, dass der menschliche Gedanke durch den mentalen Prozess entsteht.

Analoges wie für das Denk-Ergebnis gilt für den Denk-Inhalt., weil der Denk-Inhalt entweder als Ausgabe einer künstlichen, technischen Apparatur/technischen Struktur entsteht..

Oder es entsteht der Denk-Inhalt als Ausgabe einer natürlichen neuronalen Struktur, die im Verbund mit den anderen Organen und Organsystemen des Organismus, entsteht.

.

Weiteres über die Gedanken die durch das menschliche Denken entstehen:

Ein Gedanke ist das Ergebnis des mentalen Prozesses der denkenden Person, der infolge der geistigen Funktion als Vorstellung im Bewusstsein der denkenden Person entsteht.

Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass der mentale Prozess durch die geistige Funktion ensteht die ihrerseits die Vorstellungen  erzeugt, die im Bewusstsein der denkenden Person erscheinen.

Eine derartige Vorstellung kann Beispiel als einzelner Gedanke bzw. als einzelner Bewusstseinsinhalt im Bewusstsein der denkenden Person erscheinen.

.

Neuro-biologisch betrachtet entsteht der Gedanke durch die neuronalen Funktion, die durch den neuronalen Prozess – bei dem vor allem im Kortex des menschlichen Gehirns in Bezug auf den neuronalen Prozess aktiv ist, den Bewusstseinsinhalt als Vorstellung erzeugt, die im Bewusstsein der denkenden Person als Gedanke entsteht bzw. erscheint.

Auf diese Art und Weise entsteht also der natürliche Gedankengang der sich in manchen Fällen als natürlicher bzw. als spontaner Gedankenstrom manifestiert.

Beziehungsweise entsteht auf diese Art und Weise der Gedankengang der auf dem momentanen Denken der denkenden Person beruht.

Dabei beruht der einzelne Gedanke auf einem neuronalen Muster das in der Sequenz mit weiteren neuronalen Mustern – die momentane Gedanken-Kette/Gedankensequenz bildet.

Beziehungsweise erzeugt die neuronale Aktivität die neuronalen Muster in der momentanen Sequenz die ihrerseits mit der Gedanken-Kette korrelieren.

Beziehungsweise die in anderen Fällen den spontanen Gedankenstrom erzeugen der sich in der Form der spontan auftauchenden Vorstellungen im Bewusstsein der denkenden Person manifestiert.

Die einzelne Vorstellung bzw. der einzelne Gedanke wird also durch den mentalen Prozess erzeugt, der sich vor allem im Kortex des Gehirns abspielt.

Beziehungsweise der infolge der neuronalen Aktivität – vor allem im Kortex des Gehirns abläuft und dadurch die spontan auftauchenden Vorstellungen erzeugt, wie sie sich im Bewusstsein der denkenden Person manifestieren.

Neuro- biologisch betrachtet – kann man auch sagen – dass der einzelne Gedanke vor allem als Folge der neuronalen Aktivität bzw. als Folge der neuronalen Funktion im frontalen Kortex des Gehirns entsteht.

.

Unter einem weiteren Blickwinkel betrachtet, kann man auch sagen, dass das Denken der Person durch den neuronalen Vorgang entsteht, der vor allem im Kortex des menschlichen Gehirns stattfindet bzw. abläuft – und der hier vor allem den Kortex des Gehirns betrifft.

.

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet kann man auch sagen, dass der menschliche Gedanke ein Inhalt des Geistes der Person ist, der als die systematische Einheit der Idee im Bewusstsein der denkenden Person als Begriff der Idee erscheint, falls diese Person die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

.

Der einzelnen Gedanke des Menschen entsteht in Abhängigkeit von der Situation:

Dabei entsteht der einzelne Gedanke der Person in Abhängigkeit, von der jeweils gegebenen Situation bzw.in Abhängigkeit vom gegebenen Sachverhalt im Bewusstsein der denkenden Person.

Es spielen hierbei also individuelle Gegebenheiten, so zum Beispiel die persönliche Ansicht der Person – etwa in Bezug auf den gegebenen Sachverhalt und sonstige Faktoren eine wesentlich Rolle – und all diese individuellen Gegebenheiten entscheiden letztlich als Gedankeninhalt und damit als Gedanke im Bewusstsein der denkenden Person entsteht bzw. erscheint.

Man kann auch sagen, dass der Gedanke in der gegebenen Situation auf Grundlage der persönlichen Einfälle im Bewusstsein der denkenden Person, etwa als Resultat der persönlichen Überlegung im Bewusstsein erscheint.

Oder ob bei diesem mentalen Prozess auch Gedankeninhalte aus dem Gedächtnis das Denk-Ergebnis wesentlich beeinflussen.

In diesem Sinn ist das Denken der jeweiligen Person von vielen individuellen Faktoren abhängig – ausgenommen der Fall dass das Denk-Ergebnis aufgrund von Tatsachen bzw. Fakten objektiv gültig überprüft werden kann.

In jedem anderen Fall handelt es sich beim Denken der Person um ein individuelles Geschehen – das Wissen vom Grad des subjektiven Wissens erzeugt.

.

Gedanken entstehen entweder durch die spontane Assoziation oder durch die willentlich intendierte Assoziation:

Im entspannten Zustand entstehen die Gedanke vorwiegend infolge der spontanen Assoziation.

Im Gegensatz dazu entstehen die Gedanken – im konzentrierten bzw. im angespannten Zustand – infolge der willentlich intendierten Assoziation. Das heißt dass der Wille der Person zur Einengung des Denkens und damit zur Konzentration der Gedanken auf den gegenständlichen Sachverhalt führt.

Hingegen kommt es im entspannten Zustand zur spontanen – ungebundenen – freien Assoziation der Gedanken der Vorstellungen der Ideen die spontan im Bewusstsein der denkenden Person erscheinen.

Es entsteht der Gedanke also jeweils durch mentalen Prozess – wie er durch die Umstände und durch die Situation gegeben bzw. bestimmt ist – und demgemäß erscheint dessen Ergebnis als mentaler Inhalt im Bewusstsein der Person.

Auf diese Art und Weise entstehen die einzelnen Gedanken in ihrer Sequenz und bilden die Argumentation infolge der Assoziation der Gedanken im jeweiligen Zusammenhang.

Unter dem Einfluss der Gegebenheiten wie sie durch: den Körper, durch die Psyche und durch den Geist

im gegebenen Moment für die Person gerade bestimmt sind bzw. ihr Erleben in diesem Moment beeinflussen.

.

Neurobiologisch betrachtet korrespondiert der Gedanke der Person mit einem bestimmten neuronalen Muster das infolge des mentalen Prozesses in ihrem Nervensystems der Person entstanden ist. Man kann auch sagen, dass dieses neuronale Muster mit einem bestimmten neuronalen Programm korreliert das durch den mentalen Prozess im Nervensystem entstanden ist. Dabei spielt sich diese neuronale Aktivität vorwiegend im zentralen Nervensystem ab. Je nach Sachverhalt und Situation spielen allerdings auch Informationen wie sie über die Sinnesorgane (Sehen/Hören/Riechen/Schmecken/Tastsinn) hereinkommen eine mehr oder weniger große Rolle bzw. beeinflussen sie diese spezifische neuronale Funktion.

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet kann ich sagen, dass der Gedanke als ein Inhalt der Psycheoder ich kann auch sagen: als Inhalt des Geistes durch den mentalen Prozess als Begriff der Idee entsteht und daher als die systematische Einheit der Idee im Bewusstsein der Person denkenden Person erscheint, falls diese die Merkmale der Idee, vermittelt durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

Man kann daher auch sagen, dass der Gedanke ein Produkt des Geistes der Person und daher ein geistiges Phänomen ist.

Ebenso kann man sagen, dass der Gedanke als Leistung der Psyche aus dem Vorbewussten oder aus dem Unbewussten kommend, infolge der Dialektik mehr oder weniger bewusst wahrgenommen wird.

Man kann also auch sagen, dass der Gedanke ein psychisches Phänomen ist das infolge des mentalen Prozesses entstanden ist und sich im Bewusstsein manifestiert.

Dabei ist der Gedanke für den Moment ein mentales Zentrum von dem aus weitere bzw. andere Gedanken/Vorstellungen/(systematische) Einheiten entstehen/erkannt werden/assoziiert werden/gebildet werden.

Psychologisch betrachtet entsteht der Gedanke durch die psychische Funktion und ist dem Wesen der Funktion gemäß ein flüchtiges Phänomen.

Aus Sicht des Geistes betrachtet ist der Gedanke ein Produkt der geistigen Funktion. Man kann auch sagen, dass der Gedanke ein geistiges Phänomen ist, weil er infolge Aktivität des Geistes der Person entsteht.

Neurobiologisch betrachtet ist der Gedanke ein Produkt der neuronalen Funktion. Aus Sicht des Nervensystems betrachtet kann man sagen, dass der Gedanke als Folge der neuronalen Aktivität im zentralen Nervensystems entsteht, und dass das dabei entstehende neuronale Muster mit dem Gedanken korreliert.

Der Gedanke ist also das Ergebnis des mentalen Prozess, der sich als Inhalt der Psyche als vorübergehendes Phänomen manifestiert. Allerdings weiß man aus eigener Erfahrung, dass manch ein Gedanke immer wieder entsteht bzw. sich aufdrängt – ohne dass man dies will. Daher kennt man Aussagen wie: „im Hamsterrad der wiederkehrenden Gedanken“, oder in der Psychopathologie bzw. in der Psychiatrie die psychopathologischen Begriffe: Gedankendrängen, Zwangsgedanke usf.

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet ist ein Gedanke eine Idee. Dabei erscheint der Gedanke als der Begriff der Idee im Bewusstsein der denkenden Person, wenn diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7). Es erscheint der Begriff der Idee also als systematische Einheit im Bewusstsein der denkenden Person, wenn diese den Sachverhalt durch diesen Gegenstand in der Idee (Immanuel Kant) geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

Ein Gedanke kann sich auf etwas beziehen was in der Welt der Objekte bzw. Fakten erkannt und daher allgemein gültig bestimmt werden kann, oder es kann sich der Gedanke auf ein Erkenntnisobjekt beziehen das nur als Vorstellung bzw. nur als Idee und daher als systematische Einheit nur geistig bzw. nur mental erfasst werden kann (vgl. mit Kant Zitat 7). Daher ist der Gedanke etwas was vom Subjekt subjektiv gültig erkannt wird. Es kann dies etwa eine Fantasie, eine Befürchtung, eine Hoffnung oder sonst eine mehr oder weniger vage Vorstellung sein, die die Person in Folge ihrer Vorstellungen/Assoziationen/Überlegungen entwickelt. Es wird damit deutlich, dass ein Gedanke primär das Produkt des Geistes ist und nicht unbedingt einen Bezug zur Realität haben muss. In diesem Sinn sind viele unserer Gedanken Vorstellungen die auf einer bloßen Idee beruhen, die keinen unmittelbaren Bezug zur allgemeinen Wirklichkeit hat.

Bezüglich der Entstehung eines Gedanken kann man sagen, dass dieser aus der Situation heraus in Abhängigkeit von der momentanen Befindlichkeit entsteht. Es entsteht der Gedanke also auf der Basis einer gewissen Stimmung und dies weist darauf hin, dass je nach Gestimmtheit durch die Assoziation ein anderer Gedanke entstehen kann.

Abnorme bzw. gestörte Gedanken

In der Psychologie und in der Psychiatrie kennt man die Gedanken wie sie in Folge von verschiedenen psychischen Störungen entstehen. So kennt man etwa die trüben bzw. pessimistischen Gedanken wie sie infolge einer Depression entstehen. Oder die nicht einfühlbaren Gedanken, wie sie bei einer psychischen Störung vom Typ einer Schizophrenie entstehen, etwa als Vergiftungsidee oder als Halluzination oder ausgebildet als Wahngebäude bzw. als Wahn. In diesem Sinn kennt man in der Phänomenologie bzw. in der Psychopathologie die verschiedensten krankhaften Inhalte des Denkens, die sich in den jeweiligen Gedanken manifestieren, angefangen von einer leichtgradigen psychischen Störung mit Gedanken im Sinn einer überwertigen Idee bis hin zu den massiv gestörten Gedanken im Rahmen einer Psychose, die sich unter Umständen in der Form einer Paranoia manifestieren. Auch in der Medizin können unter Umständen durch körperliche Störungen Störungen im Denken entstehen und damit Störungen in Bezug auf die Entwicklung von Gedanken entstehen, man denke an die verschiedenen Krankheiten wie sie in der Neurologie untersucht und behandelt werden, etwa bei einem Schlaganfall, bei Epilepsie, bei Entzündungen des Gehirns usf.

Überhaupt kann eine kognitive Störung zur Störung im Denken und damit zu gestörten Gedanken führen. Und es kann auch eine Gemütsstörung, also eine affektive Störung zu Störungen im Denken und damit zu gestörten Gedanken führen, wie dies bereits vorangehend erwähnt worden ist. Bei verschiedenen Formen einer psychischen Störung sind beide Bereiche, also sowohl die Kognition wie auch die Stimmung bzw. die Emotion gestört.

.

(letzte Änderung 03.08.2025, abgelegt unter: Definition, denken, Geist, Medizin, Neurologie, Philosophie, Psyche, Psychiatrie, Psychologie)

zuvor pos. 1 am 17.11.2024

……………………………………….

weiter zum Beitrag: Denken

……………………………………………

weiter zum Beitrag: Wissen

…………………………………………….

weiter zum Beitrag: Wissenschaft

……………………………………………..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert