Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Einfall

Ein Einfall ist eine Vorstellung die mehr oder weniger plötzlich im Bewusstsein der Person erscheint.

Es handelt sich dabei also um eine Vorstellung die aus dem Unbewussten stammend ins Bewusstsein „hereinfällt“ oder die unter Umständen durch einen Reiz ausgelöst aus dem Unbewussten assoziiert wird.

Man kann somit auch sagen, dass der Einfall als Vorstellung aus dem Gedächtnis durch eine mehr oder weniger bewusste Assoziation also entweder induziert oder spontan hervorgeholt wird.

Es kann sich dabei um eine Vorstellung handeln, die man begrifflich benennen kann, die man also durch einen Begriff geistig erfassen kann, oder es handelt sich bei einem Einfall um eine Vorstellung, die man nicht begrifflich erfassen kann, weil man sie nicht durch ein Wort beschreiben und benennen und daher nur umschreiben kann.

Ein Einfall kann durch eine spontane Assoziation zustande kommen. Oder es kann ein Einfall durch Sinneseindrücke, oder durch sonstige Einflüsse, etwa durch eine Empfindung oder durch ein Gefühl angeregt werden und es entsteht damit der Einfall auf indirektem Weg im Bewusstsein der Person.

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(letzte Änderung 29.10.2020, abgelegt unter: Definition, denken, Psyche)

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