Kraft ist etwas das eine Wirkung hat.
Deswegen ruft die Kraft eine Wirkung bzw. einen Effekt hervor.
In diesem Sinn ist die Kraft effektiv bzw. bewirkt die Kraft einen Effekt.
Beziehungsweise hat die Kraft eine Folge die man als Auswirkung bezeichnen kann.
Dabei kann diese Auswirkung, die die Kraft hervorgerufen hat, mehr oder weniger effektiv sein bzw. kann der hervorgerufene Effekt mehr oder weniger groß sein.
Und man kennt in diesem Sinn die unterschiedlichen Kräfte die unterschiedliche Auswirkungen bzw. unterschiedliche Effekte zur Folge haben.
Zum Beispiel kann eine Kraft eine Bewegung bewirken (Beispiel: mechanische Kraft bewirkt eine Bewegung).
Oder es kann eine Kraft eine gewisse Spannung bewirken, die sich in einer gewissen Form als Erscheinung manifestiert. (Beispiel: die elektrische Spannung zwischen zwei Polen bewirkt den Blitzschlag/den Funken der zur Entspannung bzw. zur Entladung der Spannung führt.
Oder es kann die natürliche Kraft die natürliche Strömung und damit eine natürliche Bewegung des Wassers im Bachbett bzw. im Flussbett bewirken.
Oder es ermöglicht eine künstlich erzeugte Kraft das Hoch-Heben der Flüssigkeit in einen Behälter/Hochbehälter/Speicher von dem aus die natürliche Kraft – nämlich die Schwerkraft – den Fluss des Wasser durch ein System aus Röhren bis in einen Haushalt bewirkt.
Oder in einem anderen Fall bewirkt eine künstlich erzeugte Kraft dass Erdgas durch eine Leitung / Erdgas-Pipeline fließt und damit Energie von einem Ort an einen anderen Ort befördert, weil an diesem anderen Ort die Energie die im Erdgas gespeichert ist auf vielfältige Art und Weise verwendet werden kann.
In diesem Sinn kennt man die Effekte wie sie durch eine Kombination aus künstlich erzeugten Kräften und durch natürliche Kräfte entsteht.
Und es können derartige Kombinationen – wie sie in technischen Anlagen realisiert werden können nützliche Effekte haben.
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Oder es bewirkt in wieder einem anderen Fall die Kraft eine mechanische Spannung die ein Objekt– etwa einen Träger aus Holz in einer Holz-Konstruktion/oder einen Träger aus Stahl in einer Stahlkonstruktion in einer bestimmten Position hält.
Oder es bewirkt – in einem nochmals anderen Fall – die Kraft eine Aktion durch die eine Funktion am Laufen gehalten wird.
Ein Beispiel: Der Esel läuft im Kreis – dreht dadurch eine Achse die ihrerseits ein Mahl-Werk am Laufen hält bzw. in Bewegung hält – sodass durch diese Aktion die Funktion des Getreide-Mahlen entsteht.
Beziehungsweise wird durch dies Aktion das Mahlen der Getreidekörner zu Mehl bewirkt.
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In vielen Fällen ist also die Kraft die Ursache für die dadurch hervorgerufene Wirkung – sei diese eine Aktion oder eine Funktion.
Auf diesem Weg kann etwa durch eine mechanische Kraft eine mechanische Spannung erzeugt werden.
Ein Beispiel dazu: die mechanische Kraft wie sie durch den Wind entsteht bewirkt im Holzgebälk ein Krachen das als Folge dieser Kraft-Einwirkung entsteht.
Oder eine mechanische Kraft erzeugt eine elektrische Spannung.
Durch das Drehen einer Kurbel an einem Generator wird eine elektrische Spannung erzeugt.
Wird dadurch ein kritischer Spannungswert erreicht – dann kommt es zum Phänomen des Blitzes zwischen den Elektroden.
Man kann also sagen, dass bei all derartigen Phänomenen die Wirkung infolge der Kraft sich in einer Form von Energie manifestiert.
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Eine Kraft kann eine physische Kraft oder eine meta-physische Kraft respektive eine geistige Kraft sein:
Die Kraft kann eine physische Kraft sein, die z. B. eine Kraft die ein Objekt von einem Ort zu einem anderen Ort bewegt, oder die dieses Objekt in einer bestimmten Position hält.
Oder wie in den obigen Beispielen ausgeführt – zu unterschiedlichen Effekten bzw. zu unterschiedlichen Wirkungen führt.
Neben diesen physischen Kräften – die man physisch messen und durch die jeweiligen Effekt objektiv gültig nachweisen kann.
gibt es auch Kräfte die man nicht physisch erfassen und physisch nachweisen kann.
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Kräfte die nicht physisch nachgewiesen werden können:
Es kann eine Kraft eine Wirkung erzeugen die man nicht physisch nachweisen kann, sondern die von einem Menschen nur durch sein Denken bzw. nur durch sein Nachdenken im Hinblick auf die Erscheinungen in diesem Zusammenhang erfasst werden können.
Ein Beispiel dazu: ein Person A erhält von einer anderen Person B eine Nachricht die diese psychisch erschüttert.
In einem derartigen Fall bewirkt die Übermittlung dieser Nachricht eine geistige Kraft die die Person B erschüttert.
Die Überbringung der Nachricht hat in diesem Fall also ein geistiges Phänomen bzw. ein psychisches Phänomen zur Folge das man als psychische Erschütterung – oder in einem weniger ausgeprägten Fall als psychische Irritation bezeichnen kann.
Oder im Fall eine positiven Auswirkung bzw. einer positiven psychischen Reaktion – wie sie etwa durch eine Nachricht entsteht:
Infolge einer Nachricht hat eine Person einen kreativen Einfall. In diesem Fall hat die Überbringung der Nachricht diese positive Reaktion – im Sinn eines kreativen Akts – also ein erfreuliches geistigen Phänomen bewirkt.
In diesem Sinn kann die geistige Kraft bei einer bestimmten Person einen Einfall bewirken der sie zum Beispiel an ein früheres Erlebnis erinnert.
Das heißt dank der geistigen Kraft erinnert sich die Person in diesem Fall an einen gewissen Sachverhalt – und es kommen ihr in diesem Zusammenhang auch andere diesbezügliche Vorstellung in den Sinn.
Die geistige Kraft regt in diesem Fall als den Gedankengang an, der seinerseits dazu führt dass ihr gewisse Erinnerungen und sonstige Einfälle/Vorstellungen usw. in den Sinn kommen bzw. diese in ihrem Bewusstsein als Bewusstseinsinhalte erscheinen.
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Bei einer Kraft muss man unterscheiden ob dies eine physische Kraft oder ob diese eine meta-physische Kraft ist:
Die physische Kraft bewirkt etwas das man durch eine faktische Einheit erkennen, messen und bestimmen kann.
Hingegen bewirkt eine meta-physische Kraft – respektive eine geistige Kraft – etwas das man nur durch eine Idee respektive nur durch den Begriff der Idee somit nur durch die systematische Einheit der Idee erkennen, schätzen, beurteilen und bestimmen kann (vgl. mit Kant Zitat 7).
In diesem Sinn ist die Kraft ein Ganzes das ich entweder auf der „Ebene der Objekte“ erkennen und bestimmen kann, oder es ist dies Etwas das ich nur mental und daher nur geistig erkennen und bestimmen kann.
Ich kann also sagen, dass die Kraft die Ursache ist die die Wirkung hervorruft.
Es kann dies die Ursache einer geistigen Wirkung sein, oder es ist dies die Ursache einer physischen/physikalischen/chemischen etc. Wirkung.
Der Begriff Kraft kann sich also entweder auf ein mentales Geschehen etwa auf ein geistiges Phänomen, ein psychisches Phänomen oder auf ein sonstiges Phänomen beziehen das nur mental erkannt bzw. bestimmt werden kann.
Oder es ist der Begriff Kraft ist der Begriff einer Idee die man auf ein physisches Objekt bzw. auf eine Tatsache respektive auf ein Faktum zurückführen und dadurch objektiv gültig bestimmen kann.
Im zuvor genannten Fall kann der Begriff Kraft nicht physisch überprüft werden bzw. kann ich diese systematische Einheit (der Idee) nur meta-physisch respektive nur geistig bzw. nur mental erkennen/erfassen/bestimmen.
Eine derartige Kraft kann ich daher nur subjektiv gültig erkennen und bestimmen. Dies bedeutet, ich kann sie nur durch mein Denken und Überlegen bzw. nur durch meine Gedanken erkennen und bestimmen.
Beispiele für physische Kräfte die man physisch erfassen und bestimmen kann:
Kraft die ein gewisses Gewicht in die Höhe hebt.
Muskelkraft die den Bewegungsapparat in einer gewissen Haltung hält (Beispiel: Kraft die den Arm über der Horizontalen hält).
Kraft bzw. Kraftwirkung, die durch die angezogene Schraube auf zwei dadurch verbundene Teile entsteht.
Kraft/Bindungskraft die die Atome im Kristallgitter zusammenhält.
Kraft die den Kolben im Verbrennungsmotor bewegt.
Kraft die das Windrad dreht oder Kraft die die Dampfturbine dreht.
Die Kraft ist hierbei also die Ursache die die Funktion in Bewegung setzt oder den Prozess des Vorgangs bewirkt.
Beispiele für geistige und sonstige Kräfte die man nicht physisch sondern nur mental/geistige erfassen und bestimmen kann:
Die Kraft die das Wachstum eines Lebewesens bewirkt.
Die Kraft die die Tiere einer Herde als Gruppe zusammenhält.
Der Trieb als Kraft bzw. die Triebkraft die das männliche Lebewesen zum weiblichen Lebewesen „treibt“ und umgekehrt.
Oder der Hunger der als Trieb das eine Tier zur Jagd bewegt und die Furcht bzw. die Angst die als Kraft die das andere Tier zur Flucht bewegt.
Die psychische Kraft ist die Kraft die eine Person aufbringt um z. B. eine gewisse Arbeit als Werk zu erledigen.
Die geistige Kraft ist die Kraft die eine Person antreibt ein geistiges Werk zu schaffen, etwa ein Gedicht zu schreiben, ein Lied zu komponieren, eine Erfindung zu machen, ein Buch zu einem bestimmten Thema zu schreiben usf.
usf.
Zur Bestimmung der Ursache der jeweiligen Kraft:
Bezüglich der physischen Kräfte kann man folgendes sagen:
Als Ursache der Kraft die man physisch messen und bestimmen kann bewirkt die Differenz den Effekt bzw. die Wirkung.
Man findet hier also eine Differenz zwischen den Parametern/Größen/Einheiten die die Wirkung zur Folge haben.
Als Beispiel der Ursache die die Kraft bewirkt findet man zum Beispiel den Unterschied im Druck des Mediums auf der Seite der Turbine wo das Medium einströmt im Vergleich zum Druck auf der Seite wo das Medium aus der Turbine ausströmt.
Oder das Sonnenlicht das die Photovoltaik Zelle bescheint bewirkt den Fluss des Stromes im elektrischen Leiter bzw. bewirkt hier die Entstehung der elektrischen Spannung.
In diesem Sinn entstehen die physischen Kräfte infolge der Unterschiede in Bezug auf faktische Einheiten die die jeweilige Wirkung hervorrufen.
Bezüglich der Kräfte die nur mental erfasst bzw. bestimmt werden können:
Hier findet man dass ich die jeweilige Kraft nur durch eine Idee erkennen bzw. nur durch die systematische Einheit der Idee bestimmen kann (vgl. mit Kant Zitat 7).
Ich kann hier die Kraft und ebenso deren Ursache und Wirkung nur auf der „Ebene der Ideen“ in der Form des Begriffs der Idee erkennen und bestimmen (vgl. mit Kant Zitat 7).
Mit anderen Worten: die Kraft und auch ihre Ursache und Wirkung sind mir hier nur als Gegenstand in der Idee gegeben – und kann ich daher den Sachverhalt nur mental bzw. nur geistig bestimmen. Dies bedeutet ich kann hier in Bezug auf die Kraft, die Ursache und die Wirkung nur subjektives Wissen erlangen, wohingegen bezüglich den objektiv gültig bestimmbaren physischen Kräften objektives Wissen und damit allgemein gültiges Wissen erlangt werden kann.
Fazit:
Abschließend kann man festhalten dass die Kraft als Kausalität die die Wirkung hervorruft, in gewissen Fällen auf eine faktische Einheit bzw. auf Tatsachen/Objekte/Fakten zurückgeführt werden kann. In anderen Fällen ist dies nicht möglich und kann ich hier die Kausalität nur durch den Begriff einer Idee erkennen, den ich nicht physisch bestimmen und überprüfen kann. In diesem Fall handelt es sich beim Begriff Kausalität also um eine bloße Idee im Sinn von Immanuel Kant und es bedeutet die,s dass man in einem derartigen Fall die Kraft die die Wirkung hervorruft nicht physisch und damit nicht allgemein gültig bestimmt werden kann.
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(letzte Änderung 05.05.2025, abgelegt unter: Begriff, Definition, Erkennen, Geist, Gedächtnis, Psyche)
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