Funktion

Eine Funktion ist eine Aktion die eine Veränderung bewirkt.

Demgemäß beruht die Veränderung auf einer Aktion die durch eine Funktion entsteht.

Beziehungsweise ist die Funktion eine Folge der Aktion die durch die Veränderung entsteht.

Oder in einem anderen Fall – so zum Beispiel in der Mathematik – ist eine Funktion eine eindeutige Zuordnung, die einem Eingabewert eindeutig einen Ausgabewert zuordnet.

Beziehungsweise ist hier zum Beispiel eine Funktion eine Aktion die durch eine Veränderung ein Ergebnis ergibt, das dadurch gekennzeichnet ist dass diese Veränderung begrifflich durch Worte beschrieben bzw. begrifflich durch Worte gefiniert werden kann.

Dabei kann manch eine Funktion unterschiedliche Aktionen bewirken bzw. eine oder mehrere andere Aktionen bewirken.

Beziehungsweise können aus unterschiedlichen Funktionen unterschiedliche Wirkungen (Auswirkungen) bewirken.

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In diesem Sinn kennt man die natürlichen Funktionen und die künstlichen Funktionen: die unterschiedliche zum Teil auch ähnliche Wirkungen erzielen.

Man kennt die natürlichen Funktionen wie sie sich in der Natur bei den Lebewesen gemäß dem natürlichen Prinzip auf natürliche Art und Weise entstanden sind und sich gemäß dem natürlichen Prinzip auf natürliche Art und Weise weiter entwickelt haben.

Und man kennt die künstlichen Funktionen die von Menschen vielfach am Beispiel der Natur orientiert aufgrund der Erfahrung bzw. aufgrund der Anschauung und aufgrund ihres menschlichen Denken in den Begriffen bzw. auf Grund des menschlichen Denken infolge der unterschiedlichen Ideen entwickelt worden sind.

Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet kann man sagen, dass die Menschen infolge ihres verbalen Denken künstliche Funktionen auf Grundlage der unterschiedlichen Worte in der von ihnen gesprochenen menschlichen Sprache entwickeln konnten.

Dies war den Menschen möglich weil sie aufgrund der unterschiedlichen Ideen bzw. aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen neue Zusammenhänge bzw. neue Möglichkeiten erkannten die Tiere aufgrund ihres nonverbalen Denken nicht erkennen können.

Das Denken in Begriffen das man auch als begriffliches Denken bezeichnen kann verschaffte dem Menschen also ganz neue Möglichkeiten um Neues zu entwickeln bzw. um Dinge zu entwickeln die so in der Natur nicht vorkommen.

Dieses menschliche Denkvermögen führte also dazu dass der Mensch künstliche Produkte Werkzeuge, Kleidung, Geräte, Wohnungen, Behausungen entwickeln konnte die ihm das Leben an neuen Orten in neuen Regionen ermöglichten was zuvor ohne diese künstlichen Produkte, Werkzeuge, Kleidungsstücke, Schuhe, Handschuhe usw. nicht möglich war. Deswegen konnten sich die Menschen gemäß ihrer eigenen Entwicklung wie dies in ihren Kulturen bzw. in den menschlichen Gesellschaften möglich war über die unterschiedlichen Regionen und Klimazonen der Erde ausbreiten bzw. sich entwickeln.

Und es wird damit deutlich dass all dies all diese Entwicklungen nicht möglich gewesen wären hätte der Mensch nicht die Fähigkeit erlangt in Begriffen bzw. in Worten einer menschlichen Sprache zu denken – und natürlich infolge diesem Denken zu handeln, Dinge etwa Werkzeuge zu erfinden um dadurch gewisse Dinge zu erlangen.

All dies war dem Menschen also nur möglich als der durch die geistige Anschauung der unterschiedlichen Vorstellung bzw. der unterschiedlichen Ideen die Begriffe und damit die Worte bilden konnte die ihm diese Möglichkeiten verschafft haben, sodass er Neues schaffen bzw. erfinden konnte und durch praktisches Handeln umsetzen bzw. fertigen konnte.

Und wie bekannt ist führte all dies zu weiteren künstlichen Entwicklungen., zur Entwicklung der Sprache, zur Entwicklung der Worte, der Theorien, der Konzepte wie die Welt funktioniert wie die Dinge beschaffen sind bis hin zur Forschung wie wir sie heuten aus den verschiedenen Bereichen der unterschiedlichen Wissenschaften kennen.

In diesem Sinn sind in den unterschiedlichen menschlichen Gesellschaften bzw. in den unterschiedlichen menschlichen Kulturen diverse Funktionen und Aktionen in den menschlichen Gesellschaften erfunden und weiter entwickelt bzw. schrittweise verbessert worden um dadurch gewisse Effekte auf künstliche Art und Weise – oftmals am Beispiel der Natur orientiert – dadurch zu erzielen bzw. um dadurch einen gewissen Nutzen zu einem gewissen Zweck zu erlangen.

 

Die Veränderung die durch die Aktion entsteht kann Unterschiedliches bewirken:

So kann die Funktion zum Beispiel eine bestimmte Bewegungsfunktion beim Lebewesen bewirken.

Oder es kann die Funktion beim Lebewesen das Denken bzw. die Denkfunktion bewirken.

In diesem Sinn kennt man bei den Tieren und ebenso bei den Menschen die bekanntlich von hoch entwickelten Tieren, nämlich von gewissen Primaten abstammen die unterschiedlichen Funktionen.

Man kennt zum Beispiel bei den Tieren wie auch beim Menschen die unterschiedlichen Bewegungsfunktionen. Und man kennt sowohl bei den Tieren wie auch beim Menschen die Denkfunktion und andere Funktionen die für den Lebensunterhalt bzw. für das Leben des Lebewesens wesentlich sind (Nahrungsaufnahme, Ausscheidung der Nahrungsreste, Fortpflanzung, Fortpflanzungsfunktion usw.).

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Neben diesen natürlichen Funktionen – wie sie bei Lebewesen in der Natur vorkommen vorkommen – muss die künstlichen Funktionen unterscheiden, wie sie von Menschen im Lauf der Menschheitsgeschichte entwickelt worden sind.

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In diesem Sinn kann eine Funktion entweder eine natürliche Funktion sein, die zum Beispiel eine natürliche Bewegung bei einem Lebewesen bewirkt.

Oder es kann eine Maschine eine künstliche Funktion bewirken, die Menschen für einen gewissen Zweck entwickelt haben und die damit eine gewisse Funktion erfüllt.

 

Oder es kann die Funktion eine Leistung des Lebewesens bewirken, die zum Beispiel ein physisches Objekt in einer Zeiteinheit eine gewisse Strecke weit bewegt.

Oder es kann die Funktion eine Arbeit in einer Zeiteinheit sein bzw. kann diese Funktion diese Arbeit in einer Zeiteinheit verrichten – die zum Beispiel das gegenständliche Objekt einen Meter weit nach oben bewegt.

In diesem Sinn kennt man vielerlei künstliche Funktionen bzw. technische Funktionen, so wie sie von einer technischen Apparatur nach einer künstlichen Ordnung gemäß einem künstlichen Prinzip geleistet werden.

Und man kennt andererseits diverse natürliche Funktionen wie diese in der Natur von Menschen zum Beispiel bei Lebewesen in der belebten Natur beobachtet worden sind, wobei diese Menschen glauben bzw. denken, dass diese natürlichen Funktionen nach der natürlichen Ordnung gemäß dem natürlichen Prinzip funktionieren.

Und glauben analog auch Menschen die in der Wissenschaft mit der unbelebten Natur befasst sind, etwa in der Physik und hier insbesondere in der Atomphysik – dass auch hier die natürlichen Funktionen nach der natürlichen Ordnung gemäß dem natürlichen Prinzip funktionieren.

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Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet kann man sagen, dass eine Funktion ein Vorgang ist der einen bestimmten Prozess bewirkt.

Dieser Prozess kann seinerseits eine gewisse Aktivität bewirken, die zum Beispiel eine gewisse Aktion zur Folge hat.

Oder die Funktion kann einen Vorgang bewirken, der eine bestimmte Aktivität in Gang setzt, die ihrerseits eine bestimmte Wirkung hat, wobei diese Wirkung eine bestimmte Aktion sein kann..

Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass die Funktion durch ihren Effekt eine gewissen Prozess bewirkt.

Zum Beispiel kann eine Funktion einen bestimmten Prozess in Gang setzen, der seinerseits einen gewissen Ablauf zur Folge hat.

Auf dieser Grundlage kann durch die Funktion zum Beispiel eine gewisse Leistung erbringen.

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Weiteres zu unterschiedlichen Funktionen:

Das Immunsystem kann zum Beispiel durch seine Funktion den Körper vor den Bakterien schützen, oder falls diese bereits in den Körper eingedrungen sind kann das Immunsystem die eingedrungenen Bakterien – mehr oder weniger erfolgreich – bekämpfen.

Dabei ist ein derartiger Vorgang im Organismus des Lebewesens eine natürliche Funktion bzw. ein natürlicher Vorgang – so wie er sich bei dieser Art von Lebewesen in der Natur – über viele Generationen hinweg – entwickelt hat.

Oder es kann eine natürliche Funktion – die sich in der Natur auf natürliche Art und Weise entwickelt hat – sonstige für das Lebewesen lebensnotwendige Wirkungen zur Folge haben bzw. leisten.

Im Organismus der Säugetiere kennt man zum Beispiel Funktion der Atmung, die Funktion der Harnausscheidung, die ebenfalls für das Lebewesen lebensnotwendige Funktionen sind.

Man kann auch sagen, dass in derartigen Fällen die Funktion ein natürliches Phänomen bzw. eine natürliche Aktivität ist, die für den Lebensunterhalt – sowohl des Tieres – wie auch des Menschen – lebensnotwendig ist.

In diesem Zusammenhang kennt man zum Beispiel den Begriff der lebensnotwendigen Lungenfunktion oder den der lebensnotwendigen Herz-Kreislauffunktion.

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Weitere Beispiele für natürliche Funktionen:

die geordnete neuronale Funktion ist eine natürliche Funktion im Organismus, die diverse Prozesse bzw. die diverse Aktivitäten im Organismus in Gang setzt.

Dabei ist die geordnete neuronale Funktion eine Folge der geordneten neuronale Aktivität.

Man kann daher sagen, dass im Nervensystem infolge der geordneten neuronalen Aktivität die geordnete neuronale Funktion bewirkt, die ihrerseits im Organismus die unterschiedlichen Prozesse und Vorgänge unterhält – so dass das Lebewesen erfolgreich in seiner Umwelt leben kann.

Unter anderem korreliert die geordnete neuronale Aktivität bzw. die geordnete neuronale Funktion mit neuronalen Mustern, die ihrerseits mit gewissen Aktivitäten des Lebewesens korrelieren.

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Funktion als Prozess oder als Programm:

Man kann auch sagen, dass die Funktion ist ein gewisser Prozess ist der mit einem Ereignis beginnt, einen Ablauf durchläuft und mit einem gewissen Abschluss endet.

Oder man kann die Funktion einer bestimmten Maschine in einem technischen System, im Verbund mit anderen Maschinen, die zusammen eine gewisse Aktion leisten (Beispiel: Nudel-Produktion) – auch als das Ergebnis eines gewissen Prozesses verstehen.

In einem Computer kann eine bestimmte Platine eine gewisse Funktion leisten, und im Verbund mit den anderen Komponenten dieses technischen Systems insgesamt die hardware bilden, durch das gewisse Leistungen, je nach Programmierung also je nach eingegebener software geleistet werden. Auch dies kann in der Form eines technischen Prozesses bzw. in der Form eines technischen Programms ablaufen.

Funktion als Tätigkeit: 

Eine Funktion kann eine bestimmte Tätigkeit sein, die etwa ein Beamte in einem Amt innehat.

Funktion als Handlung:

Die Funktion kann eine bestimmte Handlung sein, die z. B.von einer Person erbracht wird (Z. B.: Einpacken von Gegenständen).

In diesem Sinn hat die Funktion eine Wirkung zur Folge, die infolge des jeweiligen Zusammenhangs der Glieder und der Aktion der Glieder, die an der Funktion beteiligt sind, entsteht.

(lateinisch functio : „Tätigkeit, Verrichtung“).

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet ist der Begriff Funktion die systematische Einheit der Idee, die man erkennt, falls man die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).

Das Ganze der Funktion als (systematische) Einheit wird also durch den Begriff der Idee erkannt durch den man den Zusammenhang der Elemente/Glieder/Komponenten verstehen und erklären kann.

In diesem Sinn kann man eine gewisse Funktion z. B. durch eine bestimmte Theorie verstehen und erklären.

Durch die systematische Einheit der Idee bzw. durch den Begriff der Idee wird also klar was für ein Zusammenhang  zwischen den einzelnen Gliedern in diesem Gebilde / in diesem System / in dieser Ordnung / in diesem Organ / in diesem Organismus usf. besteht, und man kann diesen dadurch verstehen und erklären.

Es kann eine Funktion also ein bestimmter Vorgang sein – etwa ein Programm das eine gewisse Produktion steuert und regelt.

Oder es kann die Funktion einen gewissen Vorgang aufzeigen und damit das Funktionieren etwa der Herztätigkeit bei einem Lebewesen.

Dabei kann die Funktion eine Teilfunktion einer übergeordneten Funktion in einem System sein – so zum Beispiel die Funktion eines Geräts, etwa die eines Kondensators in einem elektronischen Gerät oder die Funktion eines Organs in einem Organismus.

In diesem Sinne werden zum Beispiel in einem Organismus – wie er in der Natur bei einem Lebewesen (zum Beispiel bei einem Säugetier oder beim Menschen) vorkommt – von den einzelnen Organen und den Organsystemen, unterschiedliche Funktionen geleistet (Funktion der Bewegung als Leistung des Bewegungsapparats, Funktion der Atmung als Leistung der Atemorgane in Verbindung mit dem Blutkreislaufs zum Zweck des Gasaustausches im Gewebe, oder die Funktion des Nervensystems, die in unterschiedliche Teilfunktionen gegliedert werden kann: Funktion des Motorischen Systems, Funktion des Sensiblen Systems, Funktion des Sehens, Funktion des Hörens, des Tastsinns usf., Funktion des Vegetativen Nervensystems, Funktion die vom Gehirn geleistet wird usf.)

Dabei werden diese Funktionen insbesondere in der Physiologie studiert und demgemäß sind die Ärzte in der Medizin im Rahmen der Untersuchung einer gesundheitlichen Störung mit diversen Funktionsstörungen befasst, insofern diese entweder in einem Organ oder im ganzen Organismus infolge von unterschiedlichen Ursachen vorkommen und sich daher in der klinischen Erscheinung bzw. im klinischen Erscheinungsbild manifestieren.

Eine Funktion kann unabhängig von anderen Systemen ablaufen, so zum Beispiel eine bestimmte technische Funktion (zum Beispiel: eine Türe die sich beim Näherkommen infolge einer Automatik öffnet und daher unabhängig von anderen Funktionen im Gebäude funktioniert).

Eine anders geartete Funktion ist die einer bestimmten Person in einer Gesellschaft. Zum Beispiel die Funktion eines Bürgermeisters, oder die eines Politikers in einer bestimmten Funktion, der in seiner Partei oder in der Gesellschaft eine bestimmte Rolle spielt und somit eine gewisse Funktion innehat.

Beim Fußballspiel hat ein Stürmer, ein Verteidiger, der Tormann usf. je eine bestimmte Funktion.

Im Militär hat ein, in besonderer Weise ausgebildeter Soldat eine gewisse Funktion.

Im Spital hat eine Krankenschwester, ein Pfleger oder ein Arzt eine bestimmte Funktion.

Bezüglich der Funktionen im zuvor genannten Sinn kennt man die Funktionen in künstlichen, zum Beispiel in technischen Systemen (Funktion einer Steuerung, eines Computers, Servers usf.) und man kennt die Funktionen in natürlichen Systemen (Zentrum im Gehirn das die Funktion und damit die Leistung des Hörens ermöglicht. Oder die Augen, die in Verbindung mit dem Nervensystem das Sehen ermöglichen.  Eine andere Funktion des zentralen Nervensystems ist das Denken, und wieder eine andere das Fühlen).

In künstlichen Systemen gibt es also z.B. Funktionen in mechanischen Systemen, in elektrischen Systemen, in Datenverarbeitungssystemen, in verschiedenen Regelsystemen usf.

In natürlichen Systemen gibt es Funktionen in biologischen Systemen, also in Organismen der verschiedensten Arten. Es gibt also unterschiedliche biologische Funktionen in den verschiedenen Lebewesen.

In den höheren Lebewesen gibt es biologische Funktionen, die in der Physiologie untersucht und studiert werden, etwa die Herz-Kreislauffunktion, die Atemfunktion, der Stoffwechsel, die neuronale Funktion im Nervensystem usf. Es gibt in höheren Lebewesen also, je nach deren Grad der Entwicklung Funktionen, die aufgrund der neuronalen Funktion in Verbindung mit den jeweiligen spezifischen Organen im Organismus entstehen. Dadurch kommt es bei diesen Lebenwesen zu den natürlichen Funktionen, die sich einerseits in den verschiedensten sichtbaren Reaktionen manifestieren, etwa in der Fortbewegung, im Gehen, Laufen, Schwimmen, Fliegen und es gibt auch die neuronale Funktion, die die psychische Funktion zur Folge hat. Es manifestieren sich auf dieser Grundlage in einem höheren Lebewesen die psychischen Phänomene und die neurologischen Phänomene im Sinn der normalen Funktion und unter Umständen im Sinn der gestörten bzw. der pathologischen krankheitswertigen Funktion.

So wie es in einem höheren Lebewesen in Folge der Funkion der Nervenzellen zum Auftreten von neurologischen Phänomen kommt, manifestieren sich auch psychische Phänomene infolge der neuronalen Aktivität.

Es kommt als Folge der neuronalen Aktivität bzw. als Folge der neuronalen Funktion also zum Auftreten der psychischen Phänomene, die sich einerseits im Bewusstsein als subjektives Erleben manifestieren und andererseits in der Reaktion bzw. als Verhalten des Lebewesens zeigen. All diese Funktionen entstehen auf der Grundlage der neuronalen Funktion und der sonstigen Funktionen, wie sie durch die anderen beteiligten Systeme bzw. durch die anderen beteiligten Organe des Organismus geleistet werden.

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet kann man diese verschiedenen Funktionen unter den jeweiligen Vorstellungen erfassen. Dabei kann eine solche Funktion eine Einheit sein, die ich physisch (physikalisch / chemisch / bildgebend usf.) messen kann. Oder es ist die Funktion eine Einheit, die ich nur durch eine Vorstellung und daher nur durch den Begriff der Idee und damit nur geistig, etwa durch die Argumentation bzw. durch ein Argument erfassen kann. In diesem Fall handelt es sich bei der Einheit um eine systematische Einheit, die ich durch das Schema der Idee (vgl.  mit Kant Zitat 7) angenähert erkennen kann. Eine solche Funktion kann ich nicht auf ein Objekt bzw. nicht auf ein Faktum zurückführen, und auf dieser Ebene physisch/physikalisch/chemisch/biochemisch etc. messen und bestimmen. In einem solchen Fall kann ich die Funktion und damit die Einheit oder dieses Ganze nur geistig  „messen“ bzw. besser gesagt geistig schätzen. Je nach dem kann also die Funktion entweder physisch oder nur meta-physisch also nur auf der „Ebene der Ideen“ bzw. nur durch das Denken der Person bzw. nur durch Gedanken gemessen bzw. abgeschätzt werden.

Während es in gewissen Fällen für die Funktion also einen physischen Maßstab gibt, und ich die Funktion physisch (physikalisch etc.) messen kann, gibt es in anderen Fällen nur einen geistigen Maßstab und kann ich hier die Funktion und damit die Einheit nur mental bzw. nur geistig messen bzw. abschätzen. Eine solche Funktion – etwa die psychische Funktion – kann ich nur durch Worte respektive nur durch die Begriffe der Ideen beschreiben und damit nur sprachlich kommunizieren.

Demgemäß können die Abläufe bzw. die Funktionen auf den verschiedensten Ebenen in der Wissenschaft entweder physisch (physikalisch / chemisch / biochemisch / bildgebend / graphisch / optisch usf.) untersucht und studiert werden, oder es kann diese Aktion nur mental erfolgen.

Es können damit also die verschiedenen Funktionen in den verschiedenen Wissenschaften, etwa in der Physik, Chemie, in der Biochemie, Physiologie, in der Biologie, Neurobiologie, in den Systemischen Neurowissenschaften usf. also in den speziellen Wissenschaften und auch in der Heilkunde der Menschen, also in  der Medizin und in der Psychiatrie und auch in der Psychologie und so auch in anderen Bereichen, auf den jeweiligen Ebenen, die jeweiligen Parameter systematisch untersucht und studiert werden.

Manche dieser Funktionen können also auf der „Ebene der Objekte“ und damit auf der Grundlage von Fakten, die objektiv gültig messbar sind  untersucht und studiert werden, während andere Funktionen nur jenseits der physis, somit nur meta-physisch und damit nur auf der „Ebene der Ideen“ auf der Grundlage von Ideen, etwa auf der Grundlage einer Theorie oder auf Basis eines Konzepts somit nur auf der Grundlage von systematischen Einheiten (vgl. mit Kant Zitat 7) untersucht und studiert werden können. Diese Größen können in der jeweiligen Wissenschaft also nur subjektiv gültig erfasst werden. Man kann auch sagen: diese Befunde können nur auf Grundlage von subjektiver Evidenz erkannt werden, wohingegen die anderen auf Grundlage von objektiver Evidenz erkennbar und bestimmbar sind.

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Hinweis:

Weitere, grundsätzliche Überlegungen zum Thema Funktion und Funktionsstörung in meinem Buch:

Diagnostik, Klassifikation und Systematik in Psychiatrie und Medizin

erschienen im Verlag tredition, April 2019.

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(letzte Änderung 13.04.2026, abgelegt unter Begriff, Definition, Diagnostik, Funktion, funktionelle Störung, Funktionsstörung, Gutachten, Medizin, messen, Nervensystem, Neurologie, Psyche, Psychiatrie, Reaktion, Theorie)

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weiter zum Beitrag: neuronale Funktion

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weiter zum Beitrag: psychische Funktion

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weiter zum Beitrag: neurologische Funktion

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weiter zum Beitrag: Funktionsstörung

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weiter zum Beitrag: neurologische Funktionsstörung

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weiter zum Beitrag: funktionelle Störung

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