Der psychische Antrieb ist der Antrieb der die Psyche bewegt.
Dieser Antrieb bewegt die Psyche in Abhängigkeit vom momentanen Erleben.
Falls das Leben ruhig dahingeht respektive das Erleben ohne ausgeprägten Antrieb der Psyche dahingeht, dann ist auch der psychische Antrieb gering ausgeprägt.
Falls jedoch eine besondere Situation die Psyche stark bewegt, dann ist auch der psychische Antrieb stark ausgeprägt.
In diesem Sinn variiert der psychische Antrieb in Abhängigkeit von den Situation bzw. in Abhängigkeit vom Erleben.
Und man kann sagen, dass psychische Antrieb ein psychisches Phänomen ist das in Abhängigkeit vom Erleben in schwach oder in starkt ausgeprägter Form entsteht.
Aus eigener Erfahrung kennt man die verschiedenen Faktoren und Ursachen die als Antrieb der Psyche wirken.
Beziehungsweise die als Reize die Psyche affizieren und damit die eigene Seele bewegen.
Etwa Durst und der Hunger wirken als natürlicher Antrieb der Psyche und veranlassen das Lebewesen zur Nahrungssuche.
Somit kann man sagen, dass der psychische Antrieb des Individuums als natürliches Phänomen auf individuelle Art und Weise bewirkt, dass dadurch das Leben des Lebewesens auf natürliche Art und Weise gesichert ist.
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Geschlechtstrieb – wird durch den psychischen Antrieb in Gang gesetzt:
Bekanntlich wirken spezifische Reize stimulierend auf den Geschlechtstrieb beim geschlechtsreifen Lebewesen.
Es können dies optische Reize, spezielle Gerüche und sonstige Phänomene sein, die als psychischer Reiz den Geschlechtstrieb respektive den diesbezüglichen psychischen Antrieb in Gang setzen, sodass dadurch das natürliche Sexualverhalten bei diesem Individuum in Gang kommt.
In diesem Sinn hat die Natur auch den psychischen Antrieb geschaffen um dadurch nicht nur für das Überleben des einzelnen Individuums zu sichern, sondern um dadurch auch das Überleben bzw. das Fortbestehen der Art respektive der Gattung zu sichern.
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Psychologisch betrachtet kann man sagen, dass die Emotion den psychischen Antrieb in Bewegung setzt bzw. dass der psychische Antrieb das Gemüt in Bewegung setzt.
Aus der Sicht des Nervensystems betrachtet, kann man sagen, dass der psychische Antrieb in Abhängigkeit von der neuronalen Aktivität entsteht, so wie diese durch die Situation bzw. durch das momentane Erleben ausgelöst wird.
In diesem Sinn bewegt das Leben – so wie es in der momentanen Situation entsteht – die Psyche beim hoch entwickelten Lebewesens – sei dies ein hoch entwickeltes Tier oder ein Mensch bzw. korreliert entsprechend die neuronalen Aktivität mit dem psychischen Antrieb der seinerseits die entsprechenden Aktionen und Funktionen in Gang setzt.
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(letzte Änderung: 14.03.2025, abgelegt unter: Definition, Psyche, Psychologie, Psychiatrie, Psychotherapie)
zuletzt pos. 1 am 07.11.2022
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