Der Antrieb ist die treibende Kraft.
Diese treibende Kraft hat eine Wirkung bzw. einen Effekt zur Folge bzw. bewirkt.
Deswegen kann man sagen, dass der Antrieb die Ursache ist, die den Effekt zur Folge hat bzw. bewirkt.
So kann der Antrieb zum Beispiel eine Bewegung zur Folge haben bzw. diese Bewegung bewirken.
Dies kann ein künstlicher Antrieb sein der die Bewegung bewirkt (Beispiel der Motor wirkt als künstlicher Antrieb auf die Räder des Autos und setzt dieses in Bewegung).
Oder es kann dies ein natürlicher Antrieb sein. Der Hunger, den das Tier im eigenen Inneren wahrnimmt, wirkt als natürlicher Antrieb der bewirkt, dass das Tier zum Beispiel ein Bär auf Wanderschaft geht um Nahrung zu finden.
In diesem Beispiel ist der natürliche Antrieb die natürliche treibende Kraft, die als Wirkung den Effekt zur Folge hat, dass der Bär bzw. dass dieses Lebewesen sich auf die Wanderschaft begibt um Nahrung zu finden.
Im vorangehenden Beispiel hat der Motor als Antrieb etwas in Bewegung gesetzt und auf diese Art und Weise eine gewisse Aktion oder eine gewisse Funktion erfüllt bzw. bewirkt.
In der Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie kennt man den Begriff: psychischer Antrieb der in der Psyche wirksam ist und dadurch etwas bewegt bzw. bewirkt zum Beispiel eine gewisse Aktion der Person oder eine gewisse Reaktion der Person zur Folge hat.
In diesem Sinn muss man unterscheiden, ob es sich um einen Antrieb handelt den man „physisch“ (physikalisch, chemisch, mechanisch usw.) erfassen, messen und objektiv gültig durch ein allgemein gültiges Maß objektiv gültig bestimmen kann.
Oder ob dies ein Antrieb ist der nur mental und zwar nur durch den Begriff der Idee bzw. nur durch die systematische Einheit der Idee erfasst werden kann.
In einem derartigen Fall handelt es sich beim Antrieb also um eine geistige Kraft die z. B. die Person zu einem gewissen psychischen Vorgang und damit zu einer gewissen Handlung antreibt.
Beziehungsweise kann in diesem Fall die geistige Kraft nur durch den Begriff der Idee erfasst werden bzw. wird dieser Antrieb durch die systematische Einheit der Idee erkannt, falls man die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst. Und es ist klar dass in diesem Fall der Antrieb – nämlich die geistige Kraft die die Person zu einem gewissen psychischen Vorgang bzw. zu einer gewissen Handlung antreibt nur subjektiv gültig bestimmt werden kann.
In diesem Fall ist dies also ein geistiges Geschehen bzw. ein geistiger Vorgang der durch den Antrieb bewegt wird respektive handelt hier die Person als Folge diesen mentalen Geschehens und ist dies ein geistiges Tun hingegen im anderen Fall ein physisches Tun.
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Neuro-biologisch betrachtet entsteht der Antrieb als Folge der neuronalen Aktivität die durch eine gewisse Gestimmtheit bzw. auf der Grundlage einer gewissen Stimmung und die durch gewisse innere oder äußere Reize oder die durch eine sonstige Ursache etwa durch eine bestimmte Motivation verursacht entsteht.
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(letzte Änderung 25.08.2025 abgelegt unter: Begriff, Definition, Psyche)
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