Eine natürliche Funktion ist eine Funktion die in der Natur wirksam ist bzw. in der Natur ihre natürliche Wirkung entfaltet.
Diese Funktion wird in der Natur durch die natürliche Kraft bewirkt bzw. bewirkt die natürliche Kraft – die man auch als natürliche Energie bezeichnen kann – ihre natürliche Wirkung.
In diesem Sinn bewirkt die natürliche Kraft bzw. bewirkt die natürliche Energie die natürliche Funktion, die ihrerseits diverse Funktionen in der unbelebten Natur und ebenso in der belebten Natur zur Folge hat.
Beziehungsweise hat die natürliche Funktion – oder man kann auch sagen hat die natürliche Energie – diverse Wirkungen zur Folge.
In diesem Sinn manifestiert sich die Funktion der Natur sowohl in der unbelebten Natur wie auch in der belebten Natur durch diverse natürliche Vorgänge, die sich auf unterschiedliche Arten und Weisen in der Natur manifestieren.
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Natürliche Funktion – in der unbelebten Natur:
In der unbelebten Natur kennt man zum Beispiel den Fluss des Wassers das im Flussbett ruhig dahin fließt.
Andererseits kennt man das tosende und teils in Tropfenform hinunterstürzende Wasser, wie sich dies in einem Gebirgsbach oder in einem Wasserfall manifestiert.
Dabei sind bei jedem dieser Vorgänge in der Natur die natürlichen Kräfte am Werk – die genau die jeweilige Manifestation bewirken.
Es sind dabei also die natürlichen Gegebenheiten – wie sie am jeweiligen Ort gegeben sind der Grund für diese unterschiedlichen natürlichen Erscheinungen bzw. für diese unterschiedlichen natürlichen Phänomene.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass das jeweilige Natur-Schau-Spiel eine Folge der natürlichen Kraft ist bzw. dass die jeweilige natürliche Erscheinung sich in der jeweiligen Situation sich – infolge der situativen Gegebenheiten – – infolge der natürlichen Energie – auf die jeweilige Art und Weise manifestiert.
Ein weiteres Beispiel aus der unbelebten Natur:
Die natürliche Funktion bewirkt den Übergang vom gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand – und ebenso den Übergang vom flüssigen Zustand in den festen Zustand.
Dies kann man in Abhängigkeit von der Temperatur in Bezug auf den Übergang vom festen Zustand (Eis) in den flüssigen Zustand (Wasser) und ebenso vom flüssigen Zustand (Wasser) in den gasförmigen Zustand – in Abhängigkeit von der Temperatur – also in Abhängigkeit von der wirksamen Energie in der Natur beobachten.
Auch andere Stoffe etwa die Materie der Erde entstand ursprünglich aus reiner Energie die irgendwann in das Plasma übergegangen ist aus dem die Sonnen – so auch die Sonne unseres Sonnensystems entstanden ist – und aus diesem Sonnen-Plasma sind die Planeten unseres Sonnensystems entstanden – und ist auf diesem Weg aus der ursprünglichen Form der Energie schließlich auch die Kruste der Erde entstanden, wohingegen im Inneren der Erde die Stoffe immer noch in flüssiger Form vorhanden sind.
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Exemplarische Beispiele für die Wirkung der natürlichen Funktion in der belebten Natur:
Die natürliche Funktion hat irgendwann – nach dem sich die Erde hinreichend abgekühlt hatte – und sich die Kruste der Erde gebildet hat – im Rahmen der weiteren Entwicklung Bedingungen geschaffen unter denen Leben enstehen konnte.
Es entstanden dadurch also Bedingungen dass sich biochemische Stoffe bilden konnten – aus denen zu einem späteren Zeitpunkt – erste Lebewesen bilden konnten. Man vermutet dass auf dieser Grundlage die ersten Archaea entstanden sind.
Aus diesen ersten Lebewesen konnten sich dann höher entwickelte Zellen bilden. Auf diesem Weg entstanden aus den Einzellern erste Vielzeller bzw. haben sich auf dieser Grundlage die Pflanzen und in Folge auch die Tiere und am Schluss auch der Mensch entwickelt.
Und man kann bezüglich dieser natürlichen Entwicklung in der belebten Natur – hervorgehend aus der unbelebten Natur – sagen, dass diese natürliche Entwicklung durch die natürliche Funktion – nach Vorliegend der erforderlichen Bedingungen (Temperatur/Wasser/notwendige Stoffe in der Form von Gasen: Sauerstoff O2, Wassser als H2O, Methan, Stickstoff usw.) eingetreten ist bzw. dass diese natürliche Entwicklung durch die natürliche Kraft respektive durch die natürliche Energie eingetreten ist. Die gewisse Aminosäuren hervorgebracht hat.
Dadurch konnte also auf Grundlage der unbelebten Natur – infolge dieser Bedingungen – die belebte Natur entstehen – und man kann diese Entwicklung als Folge der natürlichen Funktion verstehen.
Und ebenso kann man die weitere Entwicklung in der belebten Natur als Folge der natürlichen Funktion verstehen wenn man sagt, dass aus den Archaea die Zellen mit einem Zellkern entstanden sind und aus diesen später die unterschiedlichen Pflanzen einerseits und die unterschiedlichen Tiere andererseits – und schließlich sind aus den Primaten – einer Spezies von Affen – die Hominiden hervorgegangen und aus diesen schließlich die Menschen.
Und man kann sagen, dass auch diese natürliche Entwicklung eine Folge der natürlichen Funktion ist – bzw. dies eine Folge der natürlichen Ordnung ist – bzw. diese vorangehende natürliche Entwicklung eine Folge des natürlichen Prinzips ist das all dies auf wunderbare Art und Weise bewirkt hat sodass sich die Natur – wie wir sie heute erleben wahrhaft als Wunder manifestiert.
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Die natürliche Funktion – ein natürlicher Vorgang:
In diesem Sinn ist die natürliche Funktion ein natürlicher Vorgang der in der Natur auf natürliche Art und Weise entstanden ist bzw. der in der Natur gemäß dem natürlichen Prinzip auf natürliche Art und Weise wirkt.
Natürliche Funktionen können bei den unterschiedlichen Lebewesen – bei den Einzellern und den Vielzellern – und dem gemäß auch bei den unterschiedlichen Pflanzen, Tieren und Menschen beobachtet werden.
Man kann auch sagen, dass eine natürliche Funktion sich im Rahmen der Phylogenese in der Natur entwickelt hat – und sich bei Lebewesen einer bestimmten Gattung als natürliches Phänomen manifestiert.
Durch die Anlage/Genetik/Konstitution des einzelnen Lebewesens ist die individuelle natürliche Funktion durch die individuelle Beschaffenheit des Individuums bestimmt.
Es gibt also Unterschiede in den natürlichen Funktionen bei den einzelnen Individuen einer bestimmten Gattung – was besonders bei den Tieren und in noch ausgeprägterer Form bei den unterschiedlichen Menschen deutlich wird.
Man betrachte etwa deren individuelle Fähigkeiten und die individuellen Eigenheiten.
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In der Regel versteht man unter dem Begriff natürliche Funktion in Bezug auf Lebewesen dasselbe wie unter dem Begriff natürlicher Prozess.
Es ist eine natürliche Funktion also ein natürliche Aktion die als Folge von natürlichen Gegebenheiten im Lebewesen/Individuum/Organismus entsteht bzw. vor sich geht und damit eine vitale Funktion leistet/erfüllt.
Man kann auch sagen: eine natürliche Funktion ist ein natürlicher Ablauf – somit ein biologischer Vorgang der sich aus der Natur bzw. aus der Biologie des Lebewesens ergibt.
Demgemäß sind etwa die Nahrungsaufnahme und die Ausscheidung natürliche Funktionen. Oder es ist zum Beispiel die Atmung mit der Aufnahme/Einatmung von Sauerstoff und der Abgabe/Ausatmung von Kohlendioxid eine natürliche Funktion. In gleicher Weise sind andere Vorgänge im lebenden Organismus natürliche Funktionen: etwa das Schwitzen, die Wärmeregulation, die sexuelle Erregung und die der Natur gemäß folgenden sexuellen Handlungen. Ebenso ist die Immunabwehr als Aktivität des Immunsystems eine natürliche Funktion. Auch die diversen Stoffwechselvorgänge/biologischen Prozesse/biochemischen Reaktionen im Organismus sind natürliche Funktionen, die gemäß den jeweiligen Gegebenheiten – sowohl im Zustand der Gesundheit wie auch im Zustand der Krankheit bzw. der gesundheitlichen Störung ablaufen.
Es liegt auf der Hand, dass in der Heilkunde, somit vor allem in der Medizin das Wissen in Bezug auf die natürlichen Funktionen elementar und daher wesentlich ist, und demgemäß im Medizinstudium in der Physiologie – also in einem Teilbereich der medizinischen Wissenschaft – unterrichtet wird. Ebenso werden in der Pathophysiologie und dann vor allem in den klinischen Fachbereichen (Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Augenheilkunde, Hals-Nasenohrenheilkunde, Dermatologie, Neurologie, Kinderheilkunde usf.) die natürlichen Funktionen und Funktionsstörungen gelehrt und hat der ausgebildete Arzt die Möglichkeit im Rahmen seiner praktischen Tätigkeit sein diesbezügliches Wissen zu erweitern und zu vertiefen.
Im Hinblick auf die gesundheitlichen Störungen/Krankheiten wird das Wissen über die gestörten Funktionen/Funktionsabläufe dementsprechend in der Pathophysiologie und in den klinischen Fachbereichen gelehrt, und es erwirbt demgemäß der Medizinstudent und auch der bereits ausgebildete Arzt in diesen Fachbereichen und Spezialgebieten weiteres fachliches Wissen über natürliche Funktionen und deren Störungen also über Funktionsstörungen. Infolge dieses fachlichen Wissens kann ein ausgebildeter Arzt die natürlichen Vorgänge in den einzelnen Organen/Organsystemen und im Organismus rational begründet verstehen und dadurch das Auftreten von gewissen Krankheiten und gesundheitlichen Störungen auf Basis des eigenen Verstandes und der eigenen Vernunft erklären.
(Anmerkung zur Ausbildung des Arztes: zweifelsohne ist es wichtig, dass ein Arzt die Zusammenhänge rational begründet versteht – bzw. er nicht nur über ein zusammenhangloses Wissen verfügt. Daher ist es in der Heilkunde problematisch wenn etwa das fachliche Wissen nur noch durch multiple choice tests abgeprüft wird und etwa der Student nicht mehr ins Detail gehend vom Prüfer befragt wird. Man erkennt hier den unvergleichbaren Wert wie er durch das gründliche Studium von Fachbüchern entsteht, im Vergleich zum auswendig gelernten Wissen wie es durch das „Studium“ von bereits früher durchgeführten multiple choice tests entsteht!! Zweifelsohne kann derartiges Wissen den komplexen Anforderungen in der Medizin/Psychiatrie nicht genügen.)
Es stellt das fachliche Wissen in Bezug auf die natürlichen Funktionen und Vorgänge im Bereich der Medizin im Sinne der universitären Medizin also elementares fachliches Wissen dar, auf dessen Grundlage das rational begründete/vernünftige Verständnis für den Zustand von Gesundheit einerseits, aber auch für den von Krankheit und gesundheitlicher Störung möglich ist.
Über natürliche Funktionen und Funktionsstörungen in der Nervenheilkunde – respektive in Neurologie und Psychiatrie:
Im medizinischen Fachgebiet der Neurologie ist insbesondere das Wissen um die neuronalen Funktionen und die dadurch entstehende neurologische Funktion wesentlich. Es kann ein Neurologe also dank seines fachlichen Wissens und seiner klinischen Erfahrung im konkreten Fall nach der neurologischen Untersuchung und Abklärung erkennen und letztlich fachlich qualifiziert entscheiden, ob etwa eine neurologische Störung vorliegt.
In gleicher Weise kann ein Arzt in der Psychiatrie – also ein Psychiater/Psychiaterin – die Funktion der Psyche im konkreten Fall untersuchen und aufgrund des psychopathologischen Befundes bzw. aufgrund des erhobenen psychischen Befundes letztlich entscheiden, ob eine psychische Störung vorliegt.
Demgemäß ist die Neurologe als medizinische Wissenschaft primär mit den normalen und den gestörten Funktionen des Körpers befasst, hingegen die Psychiatrie und damit die psychiatrische Wissenschaft mit denen der Psyche, wobei es hier Überschneidungen mit der Psychologie und psychologischen Wissenschaft gibt. Man kann daher sagen, dass die Psychiatrie als Wissenschaft einerseits die natürlichen Funktionen des Nervensystems im Hinblick auf die normalen psychischen Erscheinungen/psychischen Phänomene – und demgemäß teils mit den normalen psychischen Funktionen befasst ist, und andererseits mit den gestörten. Dabei gründet sich hier die Diagnostik auf die klinischen Erscheinungen, die psychopathologisch begründet erkannt werden. Und es können demgemäß biologiche/physische Methoden der Biologischen Psychiatrie und der Systemischen Neurowissenschaften von gewissen psychischen Störungen zur Zusatzbefunde liefern, durch die man diese klinischen Erscheinungsbilder zwar besser verstehen und erklären, in der Diagnostik aber nicht bestimmen kann.*
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Weiteres* dazu in meinem Buch:
Diagnostik, Klassifikation und Systematik in Psychiatrie und Medizin
erschienen im April 2019 im Verlag tredition
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(letzte Änderung 05.05.2025, abgelegt unter: Alternativmedizin, Definition, Diagnostik, Medizin, Neurologie, Physiologie, Psychiatrie, Psychologie, Psychosomatik, Wissenschaft).
pos. 1 zuletzt am 08.11.2024; diese Version wieder hergestellt am 17.12.204
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