Der Gedankenstrom ist der Strom der Gedanken der durch das Bewusstsein fließt.
Dabei kann dieser Strom an Gedanken der durch das Bewusstsein fließt entweder durch den Willen geleitet entstehen oder er entsteht spontan bzw. unwillkürlich, so wie sich dies aus der jeweiligen Situation gerade ergibt.
Dieser Strom aus Gedanken kann aus begrifflichen Gedanken bzw. aus verbalisierten Gedanken bestehen, oder er besteht aus nonverbalen Gedanken, bzw. Vorstellungen, die man nicht durch Worte benennen und deswegen nicht durch Begriffe bezeichnen und erfassen bzw. begreifen kann.
Dies können unklare Vorstellungen sein, die durch das Bewusstsein fließen.
Oder es können die unscharfe innere Bilder sein, die wie ein Strom, bestehend aus Gedanken-Fetzen, über den inneren Bildschirm fließen.
Das heißt, man kann derart unklare Vorstellungen bzw. derart unscharfe respektive undeutliche innere Bilder nicht sprachlich durch Worte benennen und deswegen kann man sie nicht sprachlich durch Begriffe erfassen, sondern man kann ein derart im eigenen Inneren ablaufendes Erleben durch Worte nur umschreiben.
In diesem Sinn ist der Gedankenstrom einer Person ein individuelles dynamisches Geschehen das das Erleben im eigenen Inneren betrifft, das sich im Lauf der Zeit fortlaufend ändert bzw. weiter entwickelt.
In diesem Sinn ist der Gedankenstrom der durch das Bewusstsein einer bestimmten Person fließt ein sehr individuelles Phänomen das von vielen Faktoren abhängig ist, wovon nachfolgend noch die Rede ist.
Dabei entscheiden, zu einer bestimmten Zeit, primär die Eindrücke von außen, wie sie durch die Sinneswahrnehmung eintreffen primär den mentalen Prozess und damit den Gedankenstrom.
Wo hingegen zu einer anderen Zeit mehr der innere mentale Prozess entscheidet was sich im Bewusstsein zum Beispiel der tag-träumenden Person abspielt.
Neuro-biologisch betrachtet, kann man sagen, dass der Gedankenstrom in Abhängigkeit von der neuronalen Aktivität sich ändert. Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, die mehr oder weniger deutlich ausgebildeten neuronalen Muster das mentale Geschehen und damit den Gedankenstrom bestimmen.
Entscheidend ist also was sich in der neuronalen Struktur abspielt. Zu gewissen Zeiten laufen deutlich ausgebildete neuronale Muster in der neuronalen Struktur ab. Wohingegen dies zu anderen Zeiten nicht der Fall ist.
Demgemäß korreliert, im zuerst genannten Fall, der Gedankenstrom mit einer bestimmten neuronale Funktion, wohingegen dies im zweit genannten Fall, bei unklaren Vorstellungen und bei unklaren inneren Bildern, nicht der Fall ist und man in diesem Fall von einer undefinierten neuronalen Aktivität sprechen.
Entscheidend für die Form und Ausbildung des Gedankenstroms und damit für den Gedankenfluss ist also die Aktivität der Nervenzellen im Nervensystem und hier insbesondere im zentralen Nervensystem bzw. ist beim mentalen Prozess insbesondere die neuronale Aktivität im Kortex des menschlichen Gehirns entscheidend.
Und es gibt viele Faktoren die dieses neuronale Geschehen und damit die neuronale Aktivität in die eine oder in die andere Richtung beeinflussen können. Man denke etwa an den Grad der Wachheit beim Übergang vom Schlaf zum klaren Bewusstsein im wachen Zustand. Oder man bedenke wie sonstige Einflüsse etwa die Einflüsse und Auswirkungen durch die Nahrung (Säugling hat Hunger oder Säugling ist gesättigt). Oder man denke an die Einflüsse der psychotrope Substanzen auf die Psyche. Oder man denke an die Wirkung bzw. die Auswirkung der Hormone, wie diese den Gedankenstrom bzw. den Gedankenfluss beeinflussen können.
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Gedankenstrom – zeitweise aktiv – zeitweise passiv:
Weil man als Mensch bzw. als Lebewesen zeitweise wach und aktiv ist, zu anderen Zeiten sich wieder im Schlaf befindet pendelt der Gedankenstrom zwischen einer Phase der Aktivität und einer Phase der Passivität.
Demgemäß pendelt auch die neuronale Aktivität im Nervensystem abhängig von der Situation. Im wachen Zustand dominiert die Aktivität, der Wille, die Intention, das willentlich angestrebte Ziel die Aktivität. Im passiven Zustand, so zum Beispiel in einer Ruhephase und hier vor allem im Schlaf dominiert die Passivität. Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass in derartigen Zuständen der spontane Fluss die Gedanken bzw. die Vorstellungen weitgehend bestimmt bzw. dominiert.
In diesem Sinn kommt es in Abhängigkeit von der momentanen Situation und Befindlichkeit des Menschen bzw. des Lebewesens zur Variation in der Aktivität im Nervensystem und variiert demgemäß auch der Fluss der Gedanken bzw. der Vorstellungen die durch das Bewusstsein des Lebewesens fließen.
Demgemäß korreliert das Geschehen und überhaupt die Ablauf der Funktionen im Organismus des Lebewesens in Abhängigkeit von der Situation mit der Aktivität des Nervensystem bzw. mit der Aktivität in den neuronalen Netzwerken.
Unter einem weiteren Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass die Aktivität mit gewissen neuronalen Muster in der neuronalen Struktur korreliert.
Und unter einem nochmals anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass der Gedankenstrom im jeweiligen Individuum in Abhängigkeit von der Situation respektive in Abhängigkeit vom individuellen Erleben mit dem entsprechenden neuronalen Geschehen korreliert, das seinerseits sich in diesem Individuum bzw. in diesem Lebewesen im Laufe seines Lebens auf individuelle Art und Weise, entwickelt hat.
So gesehen ist der individuelle Gedankenfluss auch abhängig von der individuellen Entwicklung des Lebewesens bzw. erkennt man damit auch den Einfluss der Konditionierung – wie früher Erlebtes das gegenwärtige Erleben – mitbestimmt bzw. beeinflusst.
Ein wesentlicher Faktor für das momentane Erleben, ist also auch die früher stattgefundene Prägung bzw. Konditionierung weil auch diese das momentane Erleben mehr oder weniger beeinflusst.
In diesem Sinn unterliegt auch der Gedankenstrom einer individuellen Entwickelung in der das Lernen und auch das Vergessen bzw. das Verblassen der früheren Eindrücke bzw. der neuronalen Muster eine Rolle spielt.
Wobei, wie bereits oben erwähnt, der momentane Gedankenstrom primär durch den mentalen Prozess im Kortex des Gehirns bestimmt wird, dabei das momentane Geschehen jedoch auch durch früher Erlebtes beeinflusst wird.
Und man kann so gesehen sagen, dass die neuronale Aktivität als Ganzes einerseits abhängig von der momentanen Situation, aber auch von der grundsätzlich vorhandenen Gestimmtheit, vom Grad der Wachheit und von weiteren Faktoren abhängig ist, und all dies als Ganzes sich unter anderem auch in der Form und Ausgestaltung des Gedankenstroms manifestiert.
Ein Beispiel dazu: Eine Person in depressiver Gestimmtheit wird andere Gedanken haben als eine Person bei der die Stimmung ausgeglichen ist.
Je nach dem werden also depressive Gedanken und Gedankeninhalte vorwiegend vorhanden sein oder wird dies nicht der Fall sein.
Die Basis-Stimmung bzw. die vorherrschende Grundstimmung der Psyche und in gleicherweise wird auch eine situativ bedingte Emotion bei der Ausgestaltung des Gedankenstroms ein wesentliche Rolle spielen.
Man kann also sagen, dass primär die neuronale Funktion im Kortex des Gehirns für den Gedankenstrom wesentlich ist, dass darüber hinaus jedoch auch sonstige Einflüsse das neuronale Geschehen und damit auch den Gedankenstrom in seiner Form und Ausgestaltung wesentlich beeinflussen.
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Zur Ausprägung des Gedankenstroms:
Der Gedankenstrom kann klar und bestimmt ausgeprägt sein, wie dies im Normalfall bei hellem Wachsein bzw. im klaren Bewusstseinszustand der Fall ist.
In einem derartigen Zustand erscheint der einzelne Gedanke in voll ausgebildeter Form im Bewusstsein der Person.
Hingegen sind in anderen Zuständen des Bewusstseins die einzelnen Gedanken nicht derart klar und deutlich ausgebildet, sodass man sagen kann dass diese nur ansatzweise ausgebildete Vorstellungen sind.
Demgemäß korreliert ein derartiger psychischer Zustand mit einem unscharf ausgebildeten neuronalen Muster das leicht in andere neuronale Muster übergeht.
Jedenfalls ergeben die Erlebnisse in Zuständen mit eingeschränktem Bewusstsein (Halbschlaf, Tagtraum, psychisches Befinden beim Einschlafen usw.) Anlass dazu davon auszugehen dass diese psychischen Zustände mit wenig ausgeprägten neuronalen Mustern korrelieren.
In diesem Sinn kennt man aus der eigenen Erfahrung unterschiedliche Formen und Ausprägungen des Bewusstseins und der Bewusstseinsinhalte bzw. korreliert derart psychisches Befinden mit einem wenig ausgeprägten bzw. wenig strukturierten Gedankenstrom, falls man diesem mit einem Gedankenstrom vergleicht wie man ihn aus einem wachen Zustand mit klarem Bewusstsein kennt.
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Gedankenstrom – ein mentales Geschehen:
Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, kann man sagen, dass der Gedankenstrom ein mentales Geschehen ist bei dem einzelne Gedanken im Sinn eines Flusses durch das Bewusstsein fließen und spricht man demgemäß in einem solchen Fall vom Gedankenfluss.
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Unterschiede im Gedankenstrom:
Der Gedankenstrom kann schnell oder langsam durch das Bewusstsein fließen.
Es kann auch zur Verlangsamung oder zur Beschleunigung der Gedanken kommen.
Dieses psychische Phänomen hängt neuro-biologisch betrachtet vom Zustand der neuronalen Aktivität ab bzw. hängt dies psychologisch betrachtet von der Aktivität der Psyche – respektive von der psychischen Aktivität ab.
Unter Umständen, falls es zur Verlangsamung des Gedankenstroms kommt – was in einer Phase der geringen psychischen Aktivität der Fall, kann es letztendlich zum Stillstand der Gedanken bzw. des Denken kommen.
Man kann in diesem Zustand der Psyche also von einem Stillstand des Gedankenstromes sprechen – wie man dieses psychische Phänomen – oder man kann auch von einem geistigen Phänomen sprechen – aus dem Yoga bzw. aus der Meditation kennt.
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Nachfolgend wird der Gedankenstrom – wie er im Bewusstsein einer Person auftritt – unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet:
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Ursachen die den Gedankenstrom beeinflussen:
Der Grad der Wachheit beeinflusst sowohl den Inhalt wie auch den Fluss der Gedanken und damit das Denken der Person.
Man kennt den Gedankenstrom aus dem Traum, wie er im oberflächlichen Schlaf – als REM-Schlaf bezeichnet – vorkommt der fantastisch und unwirklich sein kann, weil die Gedanken bzw. die Einfälle nicht in Abstimmung mit der Wirklichkeit im Bewusstsein der träumenden Person entstehen.
Es bestimmen also der Grad der Bewusstheit als Faktor den Fluss und auch den Inhalt bzw. damit den Strom der Gedanken.
Im Tiefschlaf werden keine Gedanken bewusst erlebt. Das heißt, dass im Tiefschlaf keine Träume auftreten, jedenfalls sind aus dieser Phase des Schlafs keine Träume erinnerlich, obwohl die neuronale Aktivität weitergeht. Man kann also sagen, dass kein bewusstes Erleben aus der Phase des Tiefschlafs erinnerlich ist.
Dabei ist es wahrscheinlich allerdings so, dass im Tiefschlaf im Unbewussten sehr wohl der mentale Prozesse weiterläuft, weil der weitgehende Erholung gerade in dieser Phase des Schlafs entsteht. Auch das psychische Phänomen bzw. das geistige Phänomen, dass nach dem Erwachen manchmal die treffende Antwort auf die Frage auftaucht, die man zuvor im wachen Zustand nicht finden konnte, spricht dafür dass im tiefen Schlaf der mentale Prozess weiter gegangen ist.
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Der Gedankenstrom erlischt in der Narkose:
In der Narkose kommt es zum Gedankenstillstand, der Gedanken, weil durch die Wirkung des Narkotikums die neuronale Aktivität derart künstlich beeinflusst wird, dass keine Gedanken mehr gebildet werden respektive damit das Denken unterbleibt. Das heißt, ab einer gewissen Tiefe der Narkose tritt das psychische Phänomen – oder man kann auch sagen das geistige Phänomen – des Gedankenstillstands ein bzw. erlischt der Gedankenstrom.
Ähnliches kann auch bei hochgradiger Intoxikation durch eine psychotrope Substanz (Droge, Beruhigungsmittel, Rauschmittel) also der psychische Zustand im schweren Rausch bzw. im Drogen-Rausch eintreten, insofern hier ein narkoseartiger Zustand eintreten kann.
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Bei tiefer Entspannung kann es zum Gedankenstillstand kommen:
In in Zuständen der tiefen Entspannung kann es auf natürliche Art und Weise zum Gedankenstillstand kommen.
Dieses psychische Phänomen tritt ein, falls im wachen Zustand infolge der Indifferenz in Bezug auf die Gedanken es im Lauf der Zeit dazu kommt dass keine Gedanken mehr im Bewusstsein erscheinen. Das Auftreten dieses Phänomens ist aus dem Yoga bzw. aus der tiefen Meditation bekannt.
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Zusammenfassend kann man für diesen Abschnitt festhalten, dass natürliche- und auch künstliche Umstände zur Veränderung der psychischen Funktion respektive zur veränderten Funktion der Psyche bzw. des Geistes der Person führen können, dass es zum Stillstand des Gedankenstromes kommt.
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Neuro-biologisch betrachtet tritt hier das psychische Phänomen – oder je nach dem kann man auch sagen das geistige Phänomen – des Stillstandes der Gedanken ein. Dieser Stillstand der Gedanken ist an und für sich ein natürliches Phänomen, falls die neuronale Aktivität den Aktivitätszustand der neuronalen Basisaktivität als Folge eines natürlichen Vorgangs erreicht.
Wohingegen in der Narkose oder im hochgradigen Rausch die Verlangsamung der Gedanken und letztlich die Narkose oder die tiefe Bewusstseinsstörung im Alkohol bedingten Rausch durch ein von extern zugeführtes Mittel, eben durch Alkohol oder sonst eine Droge zu dieser tiefen Bewusstseinsstörung bis hin zur Bewusstlosigkeit führt.
In einem derartigen Fall handelt es sich also um ein künstlich induziertes Phänomen.
Und natürlich tritt auch im Tod durch den Stillstand des Stoffwechsels der natürliche Stillstand des Lebens ein, sodass es dabei zur vollkommenen Entspannung und damit auch zum vollkommenen Gedankenstillstand kommt.
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Es ist natürlich wenn der Gedankenstrom fließen kann:
Es ist natürlich wenn der Gedankenstrom auf natürliche Art und Weise fließen kann. Falls dies nicht möglich ist, falls ein Widerstand den Fluss der Gedanken behindert, dann baut sich eine (innere) Spannung auf. Erst wenn dieser Fluss wieder in Gang kommt, erst dann kann sich die (innere) Spannung wieder lösen.
Bekanntlich kommt es im Schlaf zu diesem Vorgang der Lösung der Spannung bzw. führt der Schlaf, im Normalfall, auf natürliche Art und Weise im zur Entspannung.
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Weiteres über den Gedankenstrom im wachen Zustand im wachen Zustand.
Über gleichartige Gedanken die durch das Bewusstsein von Menschen laufen:
Es ist erstaunlich, dass es unter Umständen bei zwei oder bei mehreren Individuen gleiche oder ähnliche Gedanken durch deren Bewusstsein läuft.
Man kann also sagen, dass es erstaunlich ist dass bei diesen Menschen unter gewissen Umständen sie zu gleichen oder ähnlichen Vorstellungen gelangen, falls sie z. B. über einen gegebenen Sachverhalt oder eine gegebene Sache sich ein Urteil bilden.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass es so gesehen erstaunlich ist, dass unterschiedliche Personen bzw. eigenständige Individuen zu einer gleichen oder ähnlichen Sichtweise/Schätzung/Beurteilung in Bezug auf einen bestimmten Sachverhalt gelangen oder eine gegebene Sache gleichwertig beurteilen.
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Neuro-biologisch betrachtet ist dies ein natürliches Phänomen das infolge der neuronalen Aktivität des Gehirns entsteht.
Infolge der Aktivität der Nervenzellen im frontalen– und parietalen Kortex fließen die Vorstellungen über den „inneren Bildschirm“ der Person.
Dies sind also die Inhalte der Psyche die in einer mehr oder weniger kontinuierlichen Folge im Bewusstsein der Person erscheinen.
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Gedankenstrom im wachen Zustand:
Man kennt aus der eigenen Erfahrung den Gedankenstrom wie er fallweise durch den eigenen Willen bzw. durch eine Absicht angetrieben entsteht.
Eine andere Art von Gedankenstrom entsteht falls man sich passiv verhält und die Vorstellungen und die sonstigen psychischen Inhalte bzw. überhaupt die psychische Phänomene im einen Inneren im passiven Zustand beobachtet.
In einem derartigen Zustand ist der Gedankenstrom wenig bis gar nicht strukturiert – und man kann deswegen von einem unwillkürliches Geschehen sprechen, insofern in diesem Zustand der Psyche die Inhalte bzw. die Vorstellungen aus dem Unbewussten ins Bewusstsein gelangen.
In diesem Sinn spielt sich im eigenen Bewusstsein teils ein Geschehen ab das man als durch die Absicht bzw. durch den Willen geleitet verstehen kann und andererseits ein spontanes Geschehen das man nur auf andere Art und Weise verursacht verstehen und erklären kann.
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Weiteres zum Gedankenstrom im wachen Zustand und im Schlaf:
Wie oben ausgeführt gibt es also die genannten Unterschiede im wachen Zustand bzw. im aktiven Zustand bei voller Aufmerksamkeit und Konzentration, wenn das eigene Tun und damit auch der Gedankenstrom durch eine Absicht geleitet ist, im Gegensatz zum passiven Zustand entspannten Zustand in einer Ruhephase bis hin zum Schlaf.
Im wachen Zustand ist der Strom der Gedanken in aller Regel geordnet und durch das konzentrierte Denken strukturiert. Zu anderen Zeiten falls der Wille keine Rolle spielt kommt ein spontaner Gedankenstrom in Gang.
Und man kann sagen, dass dieser mentale Prozess die Folge eines spontanen neuronalen Geschehens ist.
In einem derartigen Zustand der Psyche – wird man in aller Regel beobachten dass die im Bewusstsein erscheinenden Inhalte nur fragmentarisch sinnhaft sind bzw. kann man darin nur ausnahmsweise einen klaren Sinn erkennen und verstehen.
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Psychologisch betrachtet entsteht der Gedankenstrom durch den mentalen Prozess.
Dabei muss man unterscheiden ob der Strom der Gedanken sich spontan entwickelt oder durch den Willen beeinflusst im Bewusstsein entsteht.
Im zuerst genannten Fall handelt es sich um ein psychisches Geschehen in dem das Unbewusst die Abfolge der Gedanken bestimmt, im zweit genannten Fall ist dies nicht der Fall sondern wird dabei der Gedankenfluss durch die Absicht gesteuert bzw. geregelt.
Man kann daher auch sagen, dass der Gedankenstrom entweder spontanen, oder infolge der intendierten Assoziation entsteht.
Neuro-biologisch betrachtet kann man sagen, dass der Gedankenstrom infolge der neuronalen Aktivität im Kortex des Gehirns entsteht. Dabei ist dieser neuronale Prozesses weitgehend durch den mentalen Prozess bestimmt.
Man kann auch sagen, dass der Gedankenstrom durch die neuronale Funktion in Teilen des zentralen Nervensystems entsteht, in dem mentale Inhalte in den neuronalen Netzwerken dieser neuronalen Struktur mental verarbeitet werden.
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Tier-psychologisch betrachtet kann man sagen, dass die Beobachtung der Tiere im Schlaf darauf schließen lässt, dass auch in den Gehirnen von hoch entwickelten Tieren neuronale Prozesse ablaufen, in denen innere Bilder – auf Grundlage des Gedächtnisses im oberflächlichen Schlaf verarbeitet werden. Dies kann man sagen, weil bei Hunden beobachtet werden kann, dass sie offenbar im oberflächlichen Schlaf ebenfalls zeitweise träumen und sie in diesem Zustand versuchen zu bellen oder sonstige Reaktionen zeigen.
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(letztet Änderung 14.04.2025, abgelegt unter: Definition, Denken, Gedächtnis, Geist, Nervensystem, Philosophie, Psyche).
zuvor pos. 1 am 11.03.2025 davor 09.03.2025
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