Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

gesund

Gesund ist wer sich im Zustand der Gesundheit befindet oder sich gesund fühlt.

Es ist die Person also als gesund zu bezeichnen, falls sie an keiner Krankheit oder keiner gesundheitlichen Störung leidet (Anmerkung: objektiv betrachtet) oder falls sie von Beschwerden frei ist (Anmerkung: subjektiv betrachtet).

Damit ist auch die psychische Gesundheit gemeint und es bedeutet daher das gesund sein in psychischer Hinsicht das subjektive frei sein von einer psychischen Störung bzw. von einer psychischen Krankheit.

In anderer Hinsicht kann man auch sagen: gesund ist was für die Entwicklung des Lebewesens förderlich ist, was seine Heilung fördert, falls der Zustand einer gesundheitlichen Störung oder Krankheit besteht.

Gesund ist also in dieser Hinsicht was die Harmonie im Lebewesen befördert.

Für den Menschen gilt diesbezüglich, dass für ihn gesund ist was die Harmonie und natürliche Funktion in seinem Körper und in der Psyche fördert, was seine Stabilität fördert, was seiner natürlichen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit entspricht, was seiner Natur entspricht.

Und im Hinblick auf den gesamten Organismus, die einzelnen Organe und Organsysteme kann man sagen, dass gesund ist was der natürlichen Funktion gemäß ist und so gesehen keine Funktionsstörung bewirkt.

Dies gilt für Mensch und Tier genau genommen für alle Lebewesen.

Und es gilt dies für den Menschen im Besonderen im Hinblick auf seinen Körper, seine Psyche und damit auch in Bezug auf seinen Geist, wobei die Individualität des Einzelnen bzw. jeden Individuums zu beachten ist.

Beim einem Lebewesen kann man also sagen, dass für dieses gesund ist was gemäß seiner Natur ist.

Und beim Menschen kann man sagen, dass für ihn gesund ist, was erstens seiner Natur entspricht (vgl. mit Goethe Zitat) und darüber hinaus was für ihn als Kulturwesen, als Mitglied einer Gesellschaft und Gemeinschaft im Zusammenleben mit den anderen Lebewesen, auf dieser Welt als Ganzes, für ihn selbst und die anderen Lebewesen förderlich und beförderlich ist und daher für das Wohlergehen und die Befindlichkeit und somit auch für das Wohlbefinden entscheidend ist.

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(letzte Änderung 06.02.2018, abgelegt unter: Befindlichkeitsstörung, Begriff, Biologie, Definition, Diagnose, Diagnostik, Entwicklung, Gesundheit, Heilkunde, Krankheit / gesundheitliche Störung, Medizin, Psyche, Psychiatrie, Psychosomatik, Therapie, ärztliche Kunst, Psychotherapie)

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