Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Tun

Das Tun ist das Handeln.

Das Tun sollte ein sinnvolles Handeln sein um den Zweck zu erreichen.

Rechtlich betrachtet ist das Tun wirksam, wenn die Handlung mit Bewusstheit unternommen wird. Dies bedeutet, dass die handelnde Person das Rechtsgeschäft hinreichend überblicken und beurteilen kann bevor sie sich entscheidet das Rechtsgeschäft abzuschließen. Die Person muss also die Rechtskonsequenzen hinreichend überblicken und berurteilen können und sodann bei freiem Willen das Rechtsgeschäft abschließen – womit es dann eben rechtswirksam ist.

Im Gegensatz dazu handelt eine Person die nicht frei in ihrer Willensbildung ist, sondern die unter Zwang etwas ausführt, oder die das Rechtsgeschäft und die damit verbundenen Konsequenzen nicht ausreichend überblicken und beurteilen kann nicht geschäftsfähig. Ihr Tun ist also in diesem Fall nicht rechtswirksam.

Daher ist eine Person, die entweder in Folge einer geistigen Behinderung oder die in Folge einer psychischen Störung nicht über die kognitiven Fähigkeiten verfügt und die unter Umständen auch nicht frei einen Willen bilden kann nicht geschäftsfähig, weil sie die hiefür erforderlichen Voraussetzungen nicht erfüllt.

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(letzte Änderung 4.1.2016, abgelegt unter philosophische Begriffe, Begriff, Definition)

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