Eine Ordnung ist eine geistige Einheit die gleichartige Einheiten nach einem Prinzip ordnet.
Dabei kann diese geistige Einheit gleichartige faktische Einheiten nach einem Prinzip ordnen.
Oder es kann diese geistige Einheit gleichartige systematische Einheiten nach einem Prinzip ordnen.
Im zuerst genannten Fall ordnet die geistige Einheit faktische Einheiten auf der Ebene der Objekte .
Im zweit genannten Fall ordnet die geistige Einheit systematische Einheiten bzw. die Begriffe der Ideen auf der Ebene der Ideen.
Deswegen kann man eine Ordnung die aus faktischen Einheiten aufgebaut ist auf der Ebene der Objekte durch die visuelle Anschauung der Objekte mit den eigenen Augen visuell erkennnen.
Wohingegen man die Ordnung im Fall der systematischen Einheiten nur auf der Ebene der Ideen durch die geistige Anschauung der Ideen bzw. durch die geistige Anschauung der Begriffe der Ideen somit nur mental respektive nur geistig erkennen kann.
Das heißt im erst genannten Fall kann man die Ordnung physisch bzw. visuell erkennen und dabei die physischen Erkenntnisobjekte bzw. die tatsächlich gegebenen Erkenntnisobjekte mit den eigenen Augen visuell sehen und im Rahmen der Demonstration tatsächlich erkennen.
Wohingegen man die Ordnung der systematischen Einheiten bzw. Ordnung der Begriffe der Ideen nur mental respektive nur geistig erkennen kann, falls der zutreffende Begriff der Idee durch das zutreffende begriffliche Denken im Bewusstsein der erkennenden Person als die systematische Einheit der Idee in deren Bewusstsein erscheint, falls die begrifflich denkende Person die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant).
In diesem Fall handelt es sich also nicht um eine physisches Erkennen sondern um eine metaphysisches Erkennen.
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In jedem Fall ist eine Ordnung ein gegliederter Aufbau aus gleichartigen Einheiten der gemäß einem Prinzip aufgebaut ist.
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Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, ist eine Ordnung ein gegliederter Zusammenhang der aus gleichartigen Einheiten besteht der nach einem Prinzip aufgebaut ist.
Dabei kann die Ordnung, die sich auf einen gegliederten Zusammenhang aus gleichartigen Einheiten bezieht, sich auf die natürliche Ordnung beziehen, die nach dem natürlichen Prinzip aufgebaut ist.
Oder es kann die Ordnung, die sich auf einen gegliederten Zusammenhang aus gleichartigen Einheiten bezieht, sich auf eine künstliche Ordnung, beziehen, die nach einem künstlichen Prinzip aufgebaut ist.
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In diesem Sinn muss man grundsätzlich unterscheiden, ob man mit der natürlichen Ordnung befasst ist, die nach dem natürlichen Prinzip aufgebaut ist.
Oder ob man mit einer künstlichen Ordnung befasst ist, die nach einem künstlichen Prinzip aufgebaut ist.
Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob die Ordnung seit jeher in der Natur als natürliche Ordnung besteht bzw. diese Ordnung in der Natur als natürliche Ordnung auf natürliche Art und Weise entstanden ist.
Oder ob die Ordnung von Menschen, ab dem Erscheinen als menschliche Lebewesen auf dieser Welt, als eine künstliche Ordnung auf eine künstliche Art und Weise durch ihr menschliche Denken zu irgend einem Zweck bzw. Nutzen geschaffen worden ist.
Diese Unterscheidung ist elementar und es macht diese Unterscheidung einen großen Unterschied, weil die natürliche Ordnung im Prinzip immer, überall und zu jeder Zeit gültig ist, weil sie völlig unabhängig vom menschlichen Denken auf wunderbare Art und Weise entstanden ist.
Im Gegensatz dazu ist eine künstliche Ordnung bzw. eine menschliche Ordnung nur gültig solange das ihr zu Grunde liegende Prinzip von allen Menschen bzw. von allen Personen beachtet wird, die mit dieser künstlichen Ordnung bzw. menschlichen Ordnung befasst sind.
Ist dies nicht der Fall, wird dieses zu Grunde liegende Prinzip von einem Teil der Menschen die mit dieser Ordnung befasst sind nicht beachtet.
Beziehungsweise wird die Einhaltung der künstlichen Ordnung von Menschen bzw. von Personen,, die mit dieser künstlichen Ordnung befasst sind nicht beachtet, (Anmerkung: unabhängig vom Grund der Nicht-Beachtung), – dann zerfällt diese künstliche Ordnung bzw. dann kann diese menschliche Ordnung ihren Sinn bzw. ihren Zweck nicht mehr erfüllen.
Beziehungsweise bedeutet dies dass dieser Teil der Menschen, die das Prinzip der Ordnung nicht beachten, die (künstliche) Ordnung zerstört haben.
Dann haben die anderen Menschen, die das Prinzip der Ordnung beachtet haben kein Vertrauen mehr in diese Ordnung bzw. in dieses Regelwerk, dann ist das etablierte Recht bzw. das pers Konvention vereinbarte Recht nicht mehr gültig.
Dann ist keine Rechtschaffenheit mehr gegeben. Dann herrscht die Willkür. In einem derartigen Fall haben List, Lüge, Betrug oder sonstige Absichten die Ordnung und damit ihre Funktion zerstört. Dann ist der Sinn und Zweck dieser künstlichen Ordnung – absichtlich oder unabsichtlich zerstört worden.
Dann hat diese Ordnung keine weiter ordnende Funktion – etwa im Zusammenleben der Menschen der verschiedenen menschlichen Gesellschaften.
Dann ist ein Kulturgut – das in der Vorzeit menschliche Gesellschaften auf der Grundlage ihrer Kulturen, in ihren Gesellschaften durch Konvention/vertragliche Vereinbarungen/Verträge geschaffen haben – absichtlich oder unabsichtlich die ordnende Funktion zerstört.
Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet kann man ein derartiges Phänomen als Dekadenz bezeichnen – und wird sich dies entsprechende Auswirkungen zur Folge haben, die sich durch den Niedergang das Herunterfallen – im Sinn von decadere – bemerkbar machen wird.
Abschlussbemerkung:
In diesem Sinn ist eine künstliche Ordnung etwas das auf einem künstlichen Prinzip beruht – bzw. hat deswegen eine künstliche Ordnung nur solange Bestand als die mit dieser Ordnung befassten Menschen die Einhaltung der Ordnung in jeder Hinsicht beachten und berücksichtigen – auch wenn in sonstiger Hinsicht die einzelnen Menschen unterschiedliche Sichtweisen zu den verschiedenen Sachen und Sachverhalten vertreten.
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Unterschied der Ordnungen beachten:
In jedem Fall bezieht sich die Ordnung die in der Natur besteht immer auf einen natürlichen Zusammenhang.
Wohingegen eine von Menschen geschaffene Ordnung sich immer auf einen künstlichen Zusammenhang besteht.
Beziehungsweise handelt es sich bei einer von Menschen geschaffenen Ordnung immer um eine künstliche Ordnung die entweder aus gleichartigen faktischen Einheiten besteht oder die aus gleichartigen systematischen Einheiten besteht.
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Und man erkennt damit dass künstliche Ordnungen störanfällig sind bzw. diese von Menschen jederzeit wieder zerstört werden können.
Wohingegen die natürliche Ordnung nicht störanfällig ist, weil sie immer Bestand haben wird, auch dann wenn keine Menschen mehr auf dieser Welt existieren.
Und es sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Natur nicht mit Begriffen: wie Ordnung, Einheit, Zusammenhang – oder im weiteren Sinn wie dem Begriffen: Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit, List, Lüge, Betrug und dergleichen befasst ist, weil in dieser Welt diese Begriffe erst durch die Menschen Bedeutung erlangt haben.
Eben weil diese Begriffe abhängig vom Denken der Menschen entstanden sind bzw. Bedeutung erlangt haben.
Deswegen ist Ordnung nicht gleich Ordnung nur weil man von Ordnung spricht.
Beziehungsweise muss man immer beachten und sich fragen: hat die gegenständliche Ordnung noch ihre Funktion? Oder wurde diese Ordnung bereits zerstört, etwa weil sie in der Wissenschaft nicht mehr beachtet wird?
In diesem Sinn muss immer geprüft und unterschieden werden von welcher Sache bzw. von welchem Sachverhalt man spricht.
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Das menschliche Denken bestimmt und infolge das menschliche Handeln bestimmt die Gültigkeit der (künstlchen) Ordnung bzw. der menschlichen Ordnung.
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Künstliche Ordnungen sind mit Worten einer oder mehrerer menschlichen Sprachen befasst.
Dabei handelt es sich also um Begriffe die durch das menschliche Denken in einer oder in mehreren menschlichen Sprachen entstanden sind.
Beziehungsweise handelt es sich dabei um Worte die in einer menschlichen Sprache entstanden sind, damit die Menschen in ihrer Sprache bzw. in ihrer Kultur über einen Sachverhalt der in menschlichen Begriffen als Ordnung bezeichnet wird – bzw. in dieser Sprache unter diesem Begriff erkannt wird.
Damit sie, die Menschen unter sich über einen solchen Sachverhalt – eben über die Ordnung sprechen, denken, und untereinander kommunizieren können bzw. um in dieser Sprache darüber philosophieren zu können.
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Dabei kann der jeweils gegebene Zusammenhang, der eine Ordnung betrifft, ein natürlicher Zusammenhang sein, der nach dem natürlichen Prinzip aufgebaut ist.
Oder es kann der jeweils gegebene Zusammenhang ein künstlicher Zusammenhang sein, der nach einem künstlichen Prinzip aufgebaut ist.
In jedem Fall ist eine Ordnung ein gegliederter Zusammenhang bzw. ein gegliederter Aufbau, der entweder aus faktischen Einheiten und/oder aus systematischen Einheiten besteht, wie er entweder in Natur oder in einer künstlichen bzw. in einer menschlichen Ordnung vorkommt.
Und es kann dies entweder die natürlichen Ordnung sein, die auf dem natürlichen Prinzip beruht.
Oder es kann dies eine künstliche Ordnung sein, die auf einem künstlichen Prinzip,beruht.
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Dabei beruht eine künstliche Ordnung, weil sie von Menschen geschaffen worden ist, auf einem künstlichen Prinzip, hingegen beruht die natürliche Ordnung, weil sie in der Natur von Anfang an vorhanden war bzw. von Anfang bestand auf dem natürlichen Prinzip.
2. Definition einer Ordnung – erkenntnistheoretisch – unter einem anderen Blickwinkel betrachtet:
Eine Ordnung ist Etwas das auf einem System aus gleichartigen Einheiten beruht.
Dabei können gleichartige faktische Einheiten das System gemäß dieser Ordnung bilden, oder es können gleichartige systematische Einheiten dieses System gemäß dieser Ordnung bilden.
Und gemäß diesem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass eine Ordnung entweder ein gegliederter Aufbau bzw. ein gegliederter Zusammenhang aus Objekten ist, oder es ist dies ein gegliederter Aufbau bzw. ein gegliederter Zusammenhang aus Ideen.
Und demgemäß beruht eine Ordnung, die aus Objekten besteht aus faktischen Einheiten, wohingegen eine Ordnung,, die aus Ideen besteht auf systematischen Einheiten beruht.
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Weiteres über die unterschiedlichen Ordnungen:
Einerseits gibt es künstliche Ordnungen die die Menschen für einen gewissen Zweck bzw. für einen gewissen Nutzen geschaffen haben.
Und andererseits gibt es die natürliche Ordnung die die Natur hervorgebracht hat.
Diese Ordnung der Natur ergibt sich aus ihrem Wesen.
Dabei kann man die natürliche Ordnung, wie sie in der unbelebten Natur und wie sie in der belebten Natur besteht in weitere Unterordnungen gliedern.
Diesen Sachverhalt hat der Naturforscher Carl von Linné beim Studium der natürliche Dinge erkannt und in seinem Buch Systema Naturae beschrieben.
Dabei beruht die von diesem Naturforscher beschriebene Ordnung bzw. ihr System auf menschlichen Begriffen, weil wir Menschen nicht anders als in den Begriffen einer menschlichen Sprache denken und sprechen können.
Die Natur an sich – so wie sie ist kennt keine menschlichen Begriffe und benötigt keine menschlichen Begriffe – weil sie ist wie sie ist – ihre Ordnung entspricht ihrem Wesen – was auch immer ihr Wesen ist.
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Weiteres über künstliche Ordnungen:
Menschen dieser Welt, haben in den unterschiedlichen Gesellschaften bzw. in den unterschiedlichen Kulturen, diverse künstliche Ordnungen geschaffen um dadurch gewisse Zwecke bzw. gewissen Nutzen zu erlangen.
Dabei handelt es sich einerseits also um künstlich geschaffene Ordnungen, die einen erstrebten Nutzen haben, und die gemäß dem menschlichen Denken entstanden sind bzw. die in dieser Absicht auf dieser Grundlage dem menschlichen Geist entsprungen sind.
Demgemäß kann man sagen dass diese künstlichen Ordnungen Menschen gemachte Ordnungen sind respektive dies menschliche Ordnungen sind, die gemäß einer von Menschen gemachten bzw. festgelegten Definition auf dieser Welt eingeführt worden sind, und die gemäß einer Konvention in einem gewissen Bereich maximal weltweit in Verwendung sind, um einen gewissen Zweck zu erfüllen.
Dazu zählt etwa eine künstliche Ordnung die die Menschen einer Gesellschaft in verschieden definierte Typen gliedert. (vgl. mit Jaspers Zitat)
Oder die definierte Ordnung der diagnostischen Einheiten in Psychiatrie die die unterschiedlichen psychischen Störungen gemäß den verschieden definierten Typen nach einem System geordnet in der psychiatrischen Diagnostik erfasst.
Oder manch eine definierte Ordnung in universitären Medizin, so zum Beispiel in der Neurologie die die unterschiedlichen funktionellen Kopfschmerzformen gemäß den unterschiedlichen Typen nach einem System geordnet in der neurologischen Diagnostik erfasst.
Neben diesen künstlichen Ordnungen gibt es die grundsätzlich andere natürliche Ordnung.
Dabei ist die natürliche Ordnung die Ordnung wie sie in der Natur auf natürliche/unerklärliche Art und Weise entstanden ist – oder man kann sagen, wie sie auf göttliche Art und Weise entstanden ist und zur Entstehung der natürlichen Unterordnungen in der belebten Natur geführt hat, wie sie z. B. unter den Lebewesen als die unterschiedlichen Gattungen – unter den Pflanzen, Tieren und sonstigen Lebewesen – entdeckt worden sind.
Oder wie sie in der unbelebten Natur in Bezug auf die Ordnung der unterschiedlichen Atome entdeckt im Periodensystem entdeckt worden ist.
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Die Ordnungen kann man nach unterschiedlichen Einheiten gliedern:
Es gibt Ordnungen die sich auf faktische Einheiten gründen, und solche die sich auf systematische Einheiten gründen (vgl. mit Kant Zitat 7).
Dabei ist der große Unterschied zwischen diesen Ordnungen zu beachten, insofern die zuerst genannten auf der Grundlage von Objekte beruhen bzw. sind diese Ordnungen durch die unterschiedlichen Fakten bestimmt.
Wo hingegen die zweit genannten Ordnungen nur auf der Grundlage von Ideen bzw. nur durch die Begriffe der Ideen voneinander unterschieden werden können bzw. diese nur auf dieser Grundlage erkennbar und bestimmbar sind (vgl. mit Kant Zitat 7).
Man erkennt damit, dass es Ordnungen gibt, die auf der „Ebene der Objekte“ zu angesiedelt sind und solche die auf der „Ebene Ideen“ angesiedelt sind, und die deswegen nur durch die systematischen Einheiten der Ideen bzw. nur durch die Begriffe der Ideen erkennbar und bestimmbar sind (vgl. mit Kant Zitat 7).
Im zuerst genannten Fall ist die Ordnung also mit Erkenntnisobjekten befasst, die auf der „Ebene der Objekte“ als Gegenstände schlechthin erfasst und bestimmt werden können, im anderen Fall ist die Ordnung mit Erkenntnisobjekten befasst, die nur durch die Begriffe der Ideen erkannt und bestimmt werden können, die ihrerseits als systematische Einheiten im Bewusstsein der erkennenden Person als Gegenstände in der Idee erscheinen , falls die Person das jeweilige Erkenntnisobjekt geistig durch das Schema der Idee auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).
Es gibt also Ordnungen die auf der „Ebene der Objekte“ jeweils nach einem System in unterschiedlichen Klassen oder Kategorien gegliedert sind (Beispiel: die unterschiedlichen Schrauben in einem Metall-Warenlager).
Oder die Ordnungen sind auf der „Ebene der Ideen“ gemäß den unterschiedlichen gleichartigen systematischen Einheiten respektive gemäß unterschiedlichen Klassen oder den unterschiedlichen Kategorien aufgebaut (Beispiel: die unterschiedlichen Gesetze, die in Bezug auf das Privatrecht die Rechtsordnung in diesem Bereich gliedern bzw. bilden).
Durch die Ordnung ist die Aufteilung von gleichen/gleichartigen Einheiten also in Klassen bzw. in Kategorien möglich. Die den Aufbau einer entsprechenden Klassifikation der gleichartigen Einheiten ermöglicht.
Durch die Ordnung erkennt man demgemäß den Unterschied und auch den Zusammenhang der einzelnen Einheiten zueinander bzw. untereinander und man kann diesen in der Wissenschaft systematisch erforschen/studieren respektive systematisch untersuchen.
Und man erkennt damit dass die Ordnung bestehend aus systematischen Einheiten die Grundlage bzw. die Voraussetzung der entsprechenden Systematik bildet.
Beziehungsweise wird durch die jeweilige Ordnung ein gewisser Zusammenhang der einzelnen Glieder/Einheiten/Entitäten gebildet bzw. aufgezeigt.
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Weiteres über Ordnungen:
Es gibt also diverse Ordnungen auf der „Ebene der Objekte“ bzw. auf der Ebene der Fakten und andererseits diverse Ordnungen auf der „Ebene der Ideen“ je in den unterschiedlichen Bereichen des Wissens.
Zum Beispiel kennt man die Ordnung der verschiedenen Pflanzen wie sie in der Natur vorkommen, die in die unterschiedlichen Gattungen gemäß den verschiedenen Kategorien der Klassifikation gegliedert sind – wie dies der Wissenschaftler und Naturforscher Carl von Linne´ erkannt hat. (vgl. mit dem Linné Zitat)
Oder in der universitären Medizin kennt man die Ordnung der Krankheiten bzw. der gesundheitlichen Störungen des Körpers, die gemäß der medizinischen Klassifikation nach einem System geordnet klassifiziert und in der medizinischen Diagnostik systematisch diagnostiziert werden.
Oder in der Psychiatrie kennt man die Ordnung krankheitswertigen Störungen der Psyche, die gemäß den unterschiedlichen psychischen Störungen in der psychiatrischen Klassifikation nach einem System geordnet klassifiziert und in der psychiatrischen Diagnostik systematisch diagnostiziert werden.
Man kennt in der Psychiatrie also die Ordnung der psychischen Erscheinungen – die den Zusammenhang der unterschiedlichen psychischen Phänomene und psychopathologischen Phänomene aufzeigt.
In der Rechtsprechung kennt man die Ordnung der Gesetze, wie diese in den einzelnen Bereichen des Gesetzbuches definiert und gegliedert worden sind.
In diesem Sinn gibt es in den verschiedensten Bereichen Ordnungen, so auch in der Wissenschaft, in der Ausbildung, in der Pädagogik, im Schulwesen, an den Universitäten, in den diversen Berufen, in der Politik, im Staatswesen, in der Wirtschaft usf.
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(letzte Änderung 22.10.2025, abgelegt unter. Biologie, Definition, Diagnostik, Heilkunde, Klassifikation, Philosophie, philosophische Begriffe, Rechtsprechung, Wissenschaft)
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