Die Müdigkeit ist das Phänomen das als Folge der Aktivität im wachen Zustand auftritt.
Im wachen Zustand kommt es nämlich infolge der anderen Aktivität des Nervensystems – im Vergleich zur Aktivität im Schlaf zum größeren Verbrauch an Botenstoffen (Transmittern) als im Schlaf.
Und deswegen wird dieser relative Transmitter-Mangel/Botenstoff-Mangel bzw. dieses relative Fehlen an Botenstoffen vom Lebewesen als Müdigkeit erlebt bzw. als Müdigkeit bezeichnet.
Wohingegen bzw. im Gegensatz dazu das Lebewesen sich im Schlaf weitgehend bzw. ausgeprägt bzw. in geringerer Ausprägung in einer Ruhephase im wachen Zustand erholt.
Deswegen kommt es bei Lebewesen mit einem Nervensystem – also bei Tieren und beim Menschen – infolge der Aktivität im wachen Zustand zum Auftreten der Müdigkeit und in diesem Zusammenhang zum Nachlassen der Leistungsfähigkeit und zu sonstigen körperlichen Phänomenen und psychischen Phänomenen:.
Im Hinblick auf den Körper bzw. in körperlicher Hinsicht kommt es also zum Nachlassen der Körperkraft und zu diversen sonstigen körperlichen Phänomenen.
Im Hinblick auf die Psyche bzw. in psychischer Hinsicht kommt es zum Nachlassen der Konzentration bzw. zum Nachlassen von sonstigen psychischen Phänomenen: Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, ebenso die Fähigkeit der Wahrnehmung, die Leistung der Sinneswahrnehmung nimmt ab, ebenso die Reaktionsfähigkeit usw.
Das Bewusstsein engt sich ein, generell lassen also diverse psychische Leistungen nach bzw. kommt es insgesamt zum Nachlassen der Leistungsfähigkeit sowohl im Hinblick auf Körper, Psyche und Geist.
So ist etwa auch die Merk- und Gedächtnisleistung im Zustand der Müdigkeit deutlich verringert, im Vergleich zu einem psychischen Zustand wie er nach einer Ruhephase bzw. nach erholsamen Schlaf besteht.
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Transmittermangel – ist wahrscheinlich der primäre Grund der Müdigkeit – und so gesehen ist dies – eine neuro-biologische Theori: die zu dieser psychischen Erklärung führt.
Wahrscheinlich ist der überproportional hohe Verbrauch an Transmittern (Botenstoffen) in besonders aktiven Bereichen des Nervensystems die Ursache bzw. der neuro-biologische Grund warum es zur Ermüdung und schließlich zu ausgeprägter bzw. deutlich spürbarer Müdigkeit kommt. Jedenfalls wäre dies eine plausible neuro-biologische Theorie.
Dieser lokal verstärkt auftretenden Verbrauch an Botenstoffen führt wahrscheinlich zu einer Dysbalance. – vor allem im neuro-biologischen Stoffwechsel in den besonders aktiven Nervenzellen.
Das heißt die gehäuften Aktionspotenziale haben einen gewissen relativen Mangel an Botenstoffe in den besonders aktiven Nervenzellen geführt – was sich klinisch durch die Ermüdung bzw. durch die ausgeprägte Müdigkeit manifestiert.
Erst im Rahmen einer Ruhephase – und noch deutlicher nach erholsamem Schlaf – kommt es wieder zum Ausgleich bzw. zur Wiederherstellung der Balance im Stoffwechsel – der hier offenbar besonders im Nervensystems stattfindet – aber auch sonst generell im Organismus.
Deswegen kann man sagen, dass durch die Regeneration die natürliche Ordnung in der Körperchemie im Organismus wieder hergestellt wird und sich dies durch die Erholung und durch die Frische sowie durch die wieder hergestellte Leistungsfähigkeit zeigt.
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Bei Ermüdung und Müdigkeit ist die Leistung insgesamt betroffen:
Durch die Ermüdung und durch die manifeste Müdigkeit ist der Mensch in Bezug auf seine Leistung respektive seine Leistungsfähigkeit als Ganzes betroffen.
Das heißt, dass die Müdigkeit sich in der reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit und auch durch die reduzierte psychischen Leistungsfähigkeit manifestiert.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass die körperliche Funktion, die psychische Funktion und auch die geistigen Funktion im Zustand der ausgeprägten Müdigkeit erheblich eingeschränkt sind.
Durch die Müdigkeit sind also sowohl Körper, Psyche und damit auch der Geist der Person betroffen.
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Weiteres zu den Auswirkungen der Müdigkeit:
Im Hinblick auf die Psyche bemerkt man bei zunehmender Ermüdung ein Nachlassen der Konzentration, das Bewusstsein engt sich ein, die psychische Leistungsfähigkeit der Person nimmt generell ab, so zum Beispiel das psychische Phänomen der Merk- und Gedächtnisleistung.
Auch sonstige Parameter der psychischen Funktion zeigen im Zustand der Müdigkeit Einbussen. Das Schlafbedürfnis entwickelt sich – und es kann plötzlich zum Sekundenschlaf kommen, falls nicht rechtzeitig eine Schlafgelegenheit gesucht und gefunden wird bzw. falls man sich keine Ruhephase gönnt.
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(letzte Änderung 14.03.2026, abgelegt unter Definition, Medizin, Psyche, Psychiatrie, Psychologie, Schlaf).
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