Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

objektive Wahrheit

Objektive Wahrheit ist Wahrheit die unabhängig vom erkennenden Subjekt besteht (vgl. mit Kant Zitat 9).

Man kann daher auch sagen: objektive Wahrheit beruht auf Gewissheit, weil hier die Wahrheit auf der Übereinstimmung mit dem Objekte (vgl. mit Kant Zitat 9, Kritik der reinen Vernunft, (DES KANONS DER REINEN VERNUNFT DRITTER ABSCHNITT; VOM MEINEN, WISSEN UND GLAUBEN)) beruht.

Von der objektiven Wahrheit muss man die subjektive Wahrheit unterscheiden.

Objektive Wahrheit beruht auf objektivem Wissen und wird auf der Grundlage von objektiver Evidenz erkannt.

Es ist dies also ein Wissen das unabhängig von der Person, die es erlangt hat, allgemein und damit objektiv gültig ist.

Man kann auch sagen: die objektive Wahrheit beruht auf Wissen das für Jedermann gültig ist, weil es sich auf Fakten gründet.

Es ist dies also ein Wissen das der Person als Gegenstand schlechthin im Sinne von Immanuel Kant (vgl. mit Kant Zitat 7) gegeben ist und daher von Jedermann, sofern er des gegenständlichen Faches kundig ist, objektiv gültig bzw. allgemein gültig bestimmt werden kann. Man kann auch sagen, dass dieses Wissen sich auf eine faktische Einheit gründet, weil die Wahrheit auf der Übereinstimmung mit dem Objekte beruht (vgl. mit Kant Zitat 9).

Daher gibt es für objektive Wahrheit einen allgemein gültigen Beweis bzw. kann durch die Demonstration – also durch das Vorzeigen – die Wahrheit objektiv gültig bewiesen werden.

Deswegen ist z. B. in der Diagnostik in einem solchen Fall die Objektivierung möglich.

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(letzte Änderung 25.04.2020, abgelegt unter: Definition, Erkennen, Erkenntnis, Evidenz, Philosophie, Wissen, Wissenschaft)

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