neurologische Systematik

Die neurologische Systematik ist die Systematik die in der Neurologie entwickelt worden ist. Zum  Teil beruht die neurologische Systematik auf der Ätiologie der neurologischen Krankheiten bzw. neurologischen Störungen und zum anderen Teil auf den neurologischen Phänomenen bzw. den neurologischen Symptomenkomplexen und somit auf der klinischen Erscheinung – man kann auch sagen: auf den klinischen Erscheinungsbildern der neurologischen Störungen. Damit beruht …

Vorausdenken

Das Vorausdenken ist das Vermögen durch das Denken den Sachverhalt in Bezug auf die verschiedenen Möglichkeiten im Voraus zu bedenken. Es ist das Vorausdenken also die Fähigkeit durch den kreativen Einsatz des Verstandes und der Vernunft die voraussichtliche Entwicklung abzuschätzen, um als Folge dieser hypothetischen Erkenntnis bzw. dieses spekulativen Wissens – das ein subjektives Wissen ist – bestmöglich zu handeln – auch wenn man …

plausibel

Plausibel ist was durch die Argumentation überzeugt. Es beruht die Plausibilität also auf der Kausalitätskette der Argumente. Was infolge der Plausibilität überzeugt, weil es einleuchtend evident ist, gründet sich auf einleuchtende Evidenz bzw. auf scheinbare Evidenz. Man erkennt damit, dass die Plausibilität sich aus der subjektiven Evidenz ergibt. Demgemäß ist die plausibelste Argumentation für eine Person, die zum Beispiel angehalten ist sich ein Urteil …

Plausibilität

Die Plausibilität ist das Beurteilungskriterium für die Argumentation, weil die plausible Antwort überzeugt. Die Aussage wird nämlich als die plausibelste erkannt, falls die Kausalitätskette am meisten überzeugt. Man kann auch sagen, dass in diesem Fall die vorgetragenen Argumente in dieser Sequenz am meisten überzeugen, weil sie die „beste“ Kausalitätskette bilden. In diesem Sinn entscheidet das kritische Urteil und damit der eigene …

urteilen (beurteilen)

Das Urteilen ist der mentale Prozess der durch die Unterscheidung zum Urteil führt. Demgemäß beruht das Urteilen auf dem Vermögen der Kognition in Verbindung mit der Unterscheidung um dadurch letztlich die Entscheidung zu treffen und dadurch das Urteil zu erlangen. Man kann auch sagen: dass das Urteilen sich auf das Denken der Person gründet um durch die Überlegung und durch die Unterscheidung letztlich …

Natur

Die Natur ist das Ganze wie es uns in der Wirklichkeit in Form der natürlichen Objekte und der natürlichen Phänomene gegeben ist. Dabei kann ich diese Einheit nicht als ein Erkenntnisobjekt erkennen und begreifen, sondern ich kann mich dem Ganzen als Idee durch das Schema der Idee nur nähern (Karl Jaspers – vgl. mit Jaspers Zitat). Mit anderen Worten: ich …

Erklärung

Eine Erklärung ist eine Aussage über den möglichen Zusammenhang. Als Folge der Erklärung erlangt man das Verständnis für den Sinn der Sache/für den Sinn des Sachverhalts/für den Sinn des Zusammenhangs/für den Sinn der Theorie/für den Sinn des Konzepts usf. Durch die Erklärung kann man den Zusammenhang sinnvoll verstehen und erklären. Es ist daher die Erklärung auch die Begründung warum man die Sache …

Seele

Die Seele ist die Psyche des Menschen im Sinn der Psychologie. Es ist die Seele also das Ganze der psychischen Erscheinungen, wie es aus dem Seelenleben hervorgeht. Man stellt sich vor, dass es diese zu Grunde liegende Einheit gibt, aus der die einzelnen psychischen Phänomene hervorgehen. In diesem Sinn denkt man sich, dass es eine zu Grunde liegende Ganzheit gibt, die im …

Besonnenheit

Besonnenheit ist der Zustand der Psyche, in dem die Person mit Bewusstheit überlegt bevor sie handelt. Es besteht im Zustand der Besonnenheit also das klare Bewusstsein. Die Besonnenheit ist also ein gefasster Zustand der Psyche, in dem die Orientierung gegeben ist und der Sinn und Zweck einer bevorstehenden Handlung erkannt wird und erst nach reiflicher Überlegung und bei ausgeglichener Gestimmtheit gehandelt wird – um damit die …