Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Osho Zitat 1a : die Wirkung der Achtsamkeit

(Fortsetzung von Osho Zitat 1)

„… In dem du dich immer weiter beobachtest, bleibe dabei und ermüde nicht! Buddha sagt: “ Selbst wenn du zu Bett gehst, beobachte weiter. Wenn du dich hinlegst und langsam einschläfst … schau zu, wie du einschläfst.“ Beobachte ständig, Lass nichts aus, lass dir nichts entgehen. Genau diese Selbsterinnerung, diese Selbstuntersuchung, wird alles vollenden. Du brauchst nicht zu fragen: „Und was mach ich nach dem ich beobachtet habe?“ Darüber hinaus bedarf es nichts. Wenn Du deinen Hass vollständig beobachtet hast, löst er sich auf. Allein das ist ausschlaggebend: Alles was durch Beobachten verblasst, ist böse und alles was durch Beobachten zunimmt, ist gut. Das ist die einzige Definition, die ich euch anbieten kann. Ich sage nicht: „Das ist böse und das ist gut“. Nein gut und böse lassen sich nicht objektivieren. Was immer durch Beobachten zunimmt ist gut; was immer durch Beobachten abnimmt ist böse. Wut wird sich durch Beobachten auflösen;  Liebe wird zunehmen. Hass wird verschwinden; Mitgefühl wird zunehmen. Gewalt wird verschwinden; Andacht wird zunehmen, Dankbarkeit wird zunehmen. Was immer durch Beobachten verschwindet, ist Sünde. Nichts anderes braucht also getan zu werden. Beobachtet einfach und das Negative wird sich auflösen.“

Zitat aus OSHO, Das Yogabuch II, Jenseits von Raum, Zeit und Begehren, Innenwelt Verlag, Seite 39 – 40, ISBN 3-936360-72-3

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Anmerkung zum obigen Text:

Neurobiologisch betrachtet kann man sagen, dass die Praxis der Achtsamkeit die Dekonditionierung befördert.

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