Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Psychologie

Die Psychologie ist die empirische Wissenschaft die mit der Psyche befasst ist.

Dabei ist die Psychologie überwiegend mit der normalen Psyche befasst, wohingegen die Psychiatrie überwiegend mit der kranken Psyche als empirische Wissenschaft befasst ist.

Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft in der das Erleben und Verhalten, somit auch das Reagieren beschrieben wird. Es studiert die Psychologie demgemäß als Wissenschaft unter anderem die normale Entwicklung der Psyche.

Die Psychologie hat mit der Psychiatrie gemeinsam, dass sie ihr Wissen in Bezug auf die psychischen Phänomene auf der Grundlage von Ideen und zwar auf der Grundlage von bloßen Ideen gewinnt, wohingegen in der Medizin das Wissen in vielen Bereichen durch physische Befunde bzw. durch körperliche Befunde somit auf Basis von körperlichen Fakten bzw. auf Basis von biologischen Befunden gewonnen wird.

Sowohl in der Psychologie, wie in der Psychiatrie, kann man durch biologische Befunde gewisse psychische Phänomene zwar erklären und diese dadurch (besser) verstehen, diagnostisch bestimmen kann man sie dadurch jedoch nicht.

Das bedeutet, dass die Diagnostik in der Psychologie und in der Psychiatrie sich – nach wie vor – auf Ideen gründet, und es sind dies in der Psychologie die psychologischen Ideen und in der Psychiatrie die psychiatrischen Ideen, wie diese im Laufe der Zeit in den jeweiligen Disziplinen entwickelt und definiert worden sind.

Es sind also sowohl die normalen psychischen Phänomene wie auch die abnormen bzw. die krankheitswertigen psychischen Phänomene, nämlich die psychopathologischen Phänomene und  in diesem Sinn auch die normale psychische Funktion und die krankheitswertige psychische Funktion, wie sie sich in der Form der jeweiligen psychischen Störung  manifestiert das Ergebnis der neuronalen Funktion des Gehirns.

Die Diagnostik in der Psychologie und auch in der Psychiatrie beruht also nicht auf naturwissenschaftlichen Methoden, sondern es werden hier mit geisteswissenschaftlichen bzw. mit philosophischen Methoden die normale Funktion der Psyche und auch die der psychischen Störung erfasst.

Wie man sich überzeugt werden in diesem Sinne die psychischen Erscheinungen und damit die psychischen Phänomene, sowohl in der Psychologie wie auch in der Psychiatrie mit Hilfe der philosophischen Methode der Dialektik erkannt.

Neben den Überlappungen mit der Psychiatrie hat die Psychologie als Wissenschaft auch  gemeinsame Themen und Bereiche die Sozialwissenschaften erforschen, weil die gesellschaftlichen, somit die kulturellen und sonstigen Bedingungen wesentlich zur Entwicklung der Psyche im einzelnen Individuum beitragen. Schließlich ist die Psychologie auch wesentlich mit der Psychotherapie befasst.

Das Wort Psychologie stammt aus dem Griechischen: ψυχή psyché ‚Hauch‘, ‚Seele‘, ‚Gemüt‘ und Logie: λόγος lógos ‚Wort‘, die Lehre)

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(letzte Änderung 25.12.109, abgelegt unter: Definition, Psyche, Psychologie, Wissenschaft)

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