Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Warum Hypnotherapie zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen hilfreich ist

Im Anschluss an das Kapitel Hypnotherapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen darf in Erinnerung gerufen werden, dass im Trancezustand, der zwischen dem Wachbewusstseinszustand und dem Schlafzustand anzusiedeln ist, ein direkter Zugang zu den „tieferen seelischen Schichten“ gegeben ist.

Im entspannten Zustand hat man einen besseren Zugang zum Gedächtnis und seinen Inhalten. In diesen Zuständen können wir viel besser Gedächtnisinhalte assoziieren als im normalen Wachbewusstseinszustand bei dem man in der Regel konzentriert und damit auch angespannt ist.

Dies ist zum Beispiel der Grund, warum einem unter der Dusche bevorzugt gute Einfälle in den Sinn kommen.

Daher kann man sich erklären, dass im Trance-Zustand „unverdaute“ bzw. noch nicht integrierte Gedächtnisinhalte „geistig“ besser verdaut bzw. integriert werden können.

Wie bei allem was wirkt muss jedoch die „Dosis“ und auch der Zeitpunkt der „Anwendung“ passen und soll dies daher bedacht werden. Manchmal kann es besser sein, wenn vorerst nichts unternommen wird und erst zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Psychotherapie die Aufmerksamkeit nochmals auf das belastende Erlebnis gelenkt wird (Dazu finden Sie Weiteres in diesem Beitrag).

Aus den vorgenannten Gründen kann man sagen, dass die Hypnotherapie (Therapie in Trance) zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen an und für sich eine gut geeignete Methode ist und mit ihrer Hilfe oftmals Fortschritte erzielt werden können, wie dies allein durch Gesprächstherapie nicht gelingt.

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