Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Yoga – schwieriger oder leichter Weg?

Jeder Mensch hat seine individuelle Ausgangssituation.

Wenn man sich die Latte zu „hoch legt“, dann kann der Weg des Yoga tatsächlich zu schwierig werden.

Wenn man jedoch vom hier und jetzt ausgehend kleine Unternehmungen macht: zum Beispiel auf dem Rücken auf den Boden liegt – so sollte dies den meisten Menschen ohne große Mühe möglich sein – und es kann dies schon die erste Asna (= Yoga-Übung) sein.

Am Rücken liegend einen Moment innehalten und auf die Befindlichkeit, die Gedanken und Gefühle achten – dies sollte den meisten Menschen möglich sein.

Wenn man auf diese Art und Weise auf die Befindlichkeit achtet, so wird man bemerken, dass nicht nur das Angenehme sondern vor allem auch das Unangenehme verstärkt wahrgenommen wird – und darin liegt eine der Schwierigkeiten des Yoga-Weges. Wir suchen nur das Angenehme und vermeiden nach Möglichkeit das Unangenehme.*

Yoga und Meditation zu praktizieren meint, sich mit dem zu beschäftigen bzw. das zu erleben „was ist“ – und verstehbar hält dies manch eine Person davon ab den Yoga-Weg zu beschreiten.

Interessierten kann das Büchlein: „Im Alltag Ruhe finden“ von Jon Kabat-Zinn empfohlen werden.

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* Anmerkung:

falls jemand Probleme am Bewegungsapparat hat und daher nicht im Rücken liegen kann – so sollte man sich selbstverständlich dazu nicht zwingen.

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(letzte Änderung 2.10.2016, abgelegt unter Medizin-Psychotherapie-Yoga-Meditation)

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