Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Kant Zitat 3 : Grenzen der Erkenntnis

”So enthält die reine Vernunft, die uns anfangs nichts Geringeres, als Erweiterung der Kenntnisse über alle Grenzen der Erfahrung zu versprechen schiene, wenn wir sie recht verstehen, nichts als regulative Prinzipien, die zwar größere Einheit gebieten als der empirische Verstandesgebrauch erreichen kann, aber eben dadurch, daß sie das Ziel der Annäherung desselben so weit hinaus rücken, die Zusammenstimmung desselben mit sich selbst durch systematische Einheit zum höchsten Grade bringen, wenn man sie aber mißversteht, und sie für konstitutive Prinzipien transzendenter Erkenntnisse hält, durch einen glänzenden aber trüglichen Schein, Überredung und eingebildetes Wissen, hiermit aber ewige Widersprüche und Streitigkeiten hervorbringen.” (Ende des Zitats)

Zitat aus Band IV, Gesammelte Werke, Immanuel Kant: “Kritik der reinen Vernunft” (Transzendentale Dialektik, Von der Endabsicht der natürlichen Dialektik), Seite 604) suhrkamp Taschenbuchausgabe, herausgegeben von Wilhelm Weischedel, 1. Auflage 1974, ISBN  3-538-27653-7

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Wenn Sie, im von Google digitalisierten Werk in sechs Bänden von Immanuel Kant, Wilhelm Weischedel nachsehen wollen, um dort das Zitat im Zusammenhang mit dem Text zu sehen, so finden Sie dieses dort auf der Seite 604 über dieses Link.

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