Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Eine Anektdote zur tierischen Auffassungsgabe

Eine wahre Anekdote: Wie unser Hund Artur einen „Holzbock“ mit einem bedrohlichen „Lebewesen“  verwechselte.

 

Als wir eines Tages mit unserem (zwischenzeitlich verstorbenen) Hund Artur an der Dorfstraße entlang gingen war ca. 100 m vor uns, quer in der Mitte der Straße ein „Holzbock“ aufgestellt, womit die Straße sichtbar ab diesem Punkt für den Verkehr gesperrt worden ist. Bei diesem Bock handelte es sich um ein typisches Holzgestell, wie dies von der Feuerwehr oder der Straßenverwaltung zur Sichtbarmachung einer Absperrung benützt wird (rot-weiß angemaltes Holzgestell, mit vier Holzfüßen, ca. 1 m hoch). Unser Hund Artur, welchem die Straße bestens bekannt war und der in keiner Weise mit dieser Absperrung gerechnet hatte, hielt plötzlich inne als er diesen „Bock“ in der Ferne erblickte, auf dem in der Mitte auch noch ein rundes Fahrverbotsschild angebracht war , er nahm mit uns Blickkontakt auf und begann laustark zu bellen und war offensichtlich ob dieses „vierbeinigen Lebewesens“, welches „sich quer auf der Straße aufgestellt hatte“ verunsichert. Nur ungern folgte er uns bis er dann in ca. 30 m Entfernung den Holzbock als harmlos und leblos „identifizieren“ konnte.  

Diskussion zur Geschichte:

Die Verhaltensweise unseres Hundes Artur zeigt auf, dass auch Tiere Sachverhalte „geistig“ auffassen, auf ihre Art Überlegungen anstellen und erst dann handeln. Wir befinden uns also in bester Gesellschaft, wenn wir kritische Überlegungen anstellen, was zu tun und was zu unterlassen ist.

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