Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Selbstvertrauen

Das Selbstvertrauen ist das Vertrauen zu sich selbst.

Es ist das Selbstvertrauen also das Vertrauen das die Person zu ihrem Selbst entwickelt hat.

Dabei gründet sich das Selbstvertrauen auf das bewusste sein – also auf das Bewusstsein und auf das Unbewusste.

Es ist das Selbstvertrauen die Zuversicht in Bezug auf das eigene Vermögen und Können – also auf die Fähigkeiten.

Und es gründet sich das Selbstvertrauen auch auf den Glauben an sich selbst, an die Natur, an das Gute.

Dabei kann das Selbstvertrauen zu einer bestimmten Zeit mehr oder weniger stark vorhanden sein.

Es ist das Selbstvertrauen also ein psychisches Phänomen das einer Entwicklung und Wandlung unterliegt.

Man erkennt damit, dass das Selbstvertrauen einer Entwicklung unterliegt bzw. entwickelbar ist.

Das Selbstvertrauen entsteht auf der Grundlage des Selbstbewusstseins.

Manchmal traut man sich etwas zu, dann zweifelt man wieder, ob man es schaffen wird.

Das Selbstvertrauen hängt von der eigenen Anlage – man kann sagen vom Wesen – und der weiteren persönlichen Entwicklung ab, und es hängt auch von der jeweiligen Situation und der momentanen Befindlichkeit ab.

Das Selbstvertrauen entwickelt sich im Laufe der Erfahrung. Die Entwicklung des Selbstvertrauens hängt also wesentlich von der Erfahrung ab, von dem was man erlebt hat und wie man es erlebt hat.

Man sollte mit einer Portion Mut sich auf Erfahrungen einlassen um damit die Chance auf positive Erfahrungen und damit die Chance zur Entwicklung von mehr Selbstvertrauen zu bekommen.

In der Therapie von Angststörungen (weiteres dazu in diesem Beitrag) ist dies ein wesentlicher Aspekt. Das Herangehen an die Grenze wo die Angst entsteht um in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln, die Erfahrung zu machen dass es geht und um damit mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Das Selbstvertrauen ist Einem zum Teil „in die Wiege“ gelegt worden, ein Stück weit entwicklungsbedingt in der Kindheit erworben worden, und schließlich kann es im weiteren Leben auch selbst gefördert und entwickelt werden. Es hängt also zum Teil von Einem selbst ab, wie viel Selbstvertrauen man im späteren Leben erlangt. Wer nie etwas riskiert wird wenig Selbstvertrauen erwerben.

Man sollte also  mit einer Portion Mut an die Dinge heran gehen.

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(letzte Änderung 26.11.2017, abgelegt unter: Begriff, psychologischer Begriff, Bewusstsein, Definition, Psyche, Psychiatrie, Psychologie, Vertrauen)

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