Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Osho Zitat 12 Träume

„Wenn ihr anfangt, eure Träume zu beobachten, werdet ihr feststellen, dass es fünf  Arten von Träumen gibt.

Die erste Art von Traum besteht nur aus Abfall. … Er taucht auf weil man den ganzen Tag über viel Abfall ansammelt. So wie der Körper Staub ansammelt und man ein Bad braucht, eine Reinigung braucht, so sammelt auch der Verstand Staub an. … Diese Art von Traum besteht also nur aus Staub, den der Verstand hinauskehrt, und das macht den größten Teil der Träume aus … Achtet also nicht auf sie. …

Und nach und nach wenn eure Bewusstheit zunimmt, werdet ihr immer besser erkennen können, wann es sich um Staub handelt.

Die zweite Art von Träumen … ist nicht anderes als eine Erfüllung dieser Bedürfnisse.

Bei dieser Art von Traum sollte man auf das Bedürfnis achten, nicht auf die Bedeutung. Bedeutungen gehören zum bewussten Verstand, Bedürfnisse gehören zum Unbewussten – und das ist die Art und Weise, wie die zweite Art von Träumen entsteht. Zuerst beschneidet ihr euch eure Bedürfnisse, und dann erfüllt das Unbewusste sie sich in seinen Träumen.

Lauscht auf die zweite Art von Träumen und meditiert über sie, und sie werden euch sagen was eure Bedürfnisse sind.

Dann gibt es noch eine dritte Art von Träumen. Diese dritte Art ist eine Botschaft aus dem Überbewussten. Die zweite Kategorie war eine Botschaft aus dem Unterbewussten. …

Die Träume der dritten Kategorie sind selten, weil wir den Kontakt zum Überbewussten fast vollständig verloren haben.

Eine Botschaft aus dem Überbewussten ist selten. Nur wenn ihr sehr, sehr wach werdet, werdet ihr solch eine Botschaft überhaupt wahrnehmen. …

Wenn du einen Traum hattest der aus dem Überbewussten kam, achte auf ihn. Meditiere über ihn denn er ist dein Führer; er wird den Weg zu deinem Meister weisen. Es wird dich zu der Art von Leben hinlenken, die richtig ist für dich, er wird dich zu deiner spirituellen Disziplin führen. …

Dann gibt es noch eine vierte Art von Träumen, die aus vergangenen Leben stammen. … Durch diese Art von Träumen wird man sich nach und nach seiner vergangenen Leben bewusst. … Es gibt nichts Neues im Leben nur weil ihr eure Vergangenheit immer wieder vergesst, verspürt ihr so viel Aufregung. Sobald ihr euch erinnert, ist die ganze Aufregung vorbei. In diesem Erinnern geschieht Sannyas. Sannyas ist eine Anstrengung, aus der alten Spur auszuscheren, vom Rad abzuspringen. Es bedeutet, dass man sich selbst sagt: Jetzt ist es genug. Jetzt nehme ich nicht mehr an diesem ganzen alten Unsinn teil. …

Und dann gibt es noch eine fünfte, letzte Art von Traum – die vierte bedeutet, zurück in die Vergangenheit zu gehen, und die fünfte, vorwärts in die Zukunft zu gehen. Sie ist selten sehr selten …

(Anmerkung: kursiv markierter Text : von mir leicht modifizierte Übersetzung – für mich)

 

aus:

Osho – Bewusstsein, Beobachte ohne zu urteilen, Ullstein Verlag, Aus dem Englischen übertragen von Renate Schilling, 2. Auflage 2008, Seite 233 – 240, ISBN 978-3-548-74211-3

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