Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Offenheit

Die Offenheit ist ein Zustand der Aufgeschlossenheit.

Psychologisch betrachtet ist die Offenheit ein Zustand der Neues zulässt, dieses prüft und eventuell das Neue bzw. die neue Information aufnimmt und  in das Vorhandene integriert.

Die Offenheit ist das Gegenteil von der Verschlossenheit.

Es gibt die Offenheit im Fühlen, im Denken, Verstehen und Wahrnehmen.

Die Offenheit kann mehr oder weniger beschränkt sein. Man kann in den genannten Bereichen mehr oder weniger offen sein, also mehr oder weniger beschränkt sein Neues anzunehmen und zu integrieren.

Die Offenheit einer Person oder besser gesagt eines Individuums unterliegt der Entwicklung. Zu gewissen Zeiten kann man offener also zugänglicher sein, zu anderen Zeiten ist dies weniger der Fall. Die Offenheit unterliegt also einer Entwicklung im Lauf der Zeit. Die Offenheit hängt auch von der Tiefe des Verstehens, somit vom Erkennen der Zusammenhänge ab. Man kann sich in die Richtung größerer Offenheit entwickeln, oder die Kreise des Fühlens und des eigenen Denkens und Verstehens können gleich bleiben oder sogar immer enger werden. Man bemerkt damit wie die Offenheit für die eigene Entwicklung und damit für die persönliche  Befindlichkeit von großer Bedeutung ist und wie sich die persönliche Offenheit bzw. Verschlossenheit auch auf die Umwelt und Mitwelt auswirkt.

In der Reflexion und insbesondere in der Selbstreflexion – somit auch in der Meditation – erkennt man die Grenzen der eigenen Offenheit.

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(letztes update 15.3.2013, abgel. unter psycholog. Begriff)

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