Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Neid

Neid ist das Gefühl das in einer Person entsteht wenn diese das haben möchte was eine andere Person hat.

Es ist der Neid also mit der Missgunst verwandt.

Wer vom Neid erfüllt ist gönnt der anderen Person nicht das was diese Person hat.

Neid resultiert also aus dem Vergleich von Vorstellungen und der Erkenntnis, dass die andere Person etwas hat was man selbst nicht hat.

Der Neid gibt oftmals Anlass zum Hass.

Wenn man es unterlässt zu vergleichen, dann kann kein Neid entstehen bzw. es entsteht in diesem Fall kein Neid.

Da die Menschen sich besonders mit ihnen nahe stehenden Personen vergleichen ist Neid unter Verwandten, oder innerhalb einer Berufsgruppe, oder innerhalb einer sonstigen Gruppe, etwa in einer Schulklasse ein häufig zu beobachtendes Phänomen und es werden daher ganz fremde Personen in der Regel weniger beneidet.

Arthur Schopenhauer hat gesagt, dass der Neid auf die persönlichen Vorzüge der unversöhnlichste ist. Dem kann man nur zustimmen.

Das Phänomen des Neides kann man schon unter Tieren in gewissen Fällen beobachten, etwa wenn Vögeln  gefüttert werden.

Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet wird das Phänomen Neid erkannt, wenn man die typischen Auffälligkeiten vorfindet und diese durch den Begriff „Neid“ auffassen kann. (vgl. mit Kant Zitat 7)

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(letzte Änderung 23.10.2013, abgelegt unter psychologischer Begriff, Definition)

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