Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Missgunst

Die Missgunst ist das nicht-Gönnen.

Es ist die Missgunst also eine Intention bzw. eine Gestimmtheit, die einer anderen Person nicht gönnt was diese hat bzw. was diese erreicht hat.

Das Gefühl der Missgunst ist somit mit dem Neid verwandt.

Wer von der Missgunst erfüllt ist kann es nur schwer ertragen, dass eine andere Person etwas erreicht hat oder besitzt.

Die Missgunst entsteht durch einen Vergleich. Es vergleicht die missgönnische Person sich mit der anderen Person, die mehr hat oder die mehr erlangt hat und sie gelangt damit zum Entschluss bzw. zur Entscheidung, dass diese dies nicht haben sollte, daher missgönnt sie der anderen Person was diese hat.

Die Missgunst ist ein sehr häufig zu beobachtendes menschliches Phänomen. Man kann in praktisch allen Bereichen erkennen wie Menschen aufeinander missgönnisch sind und missgönnisch reagieren. Man kennt dies aus dem Alltag, so auch in der Psychologie, in der Psychiatrie, in der Medizin, praktisch in allen Bereichen in den Menschen zusammentreffen und sich in gewisser Hinsicht bzw. in gewissen Bereichen konkurrieren.

Die Missgunst kann sich unter Umständen steigern und regelrecht in einen Hass übergehen.

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(letzte Änderung 23.10.2013, abgelegt unter psychologischer Begriff, Definition)

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