Dr.med. Othmar Mäser, Psychiater Psychotherapie

Kant Zitat 25 : Definition des Verstandes – Definition der Vernunft

“Der Verstand mag ein Vermögen der Einheit der Erscheinungen vermittelst der Regeln sein, so ist die Vernunft das Vermögen der Einheit der Verstandesregeln unter Prinzipien. Sie geht also niemals zuerst auf Erfahrung, oder auf irgend einen Gegenstand, sondern auf den Verstand, um den mannigfaltigen Erkenntnissen desselben Einheit a priori durch Begriffe zu geben, welche Vernunfteinheit heißen mag, und von ganz anderer Art ist, als sie vom Verstande geleistet werden kann. Dies ist der allgemeine Begriff von dem Vernunftvermögen, so weit er, bei gänzlichem Mangel an Beispielen (als die erst in der Folge gegeben werden sollen), hat begrifflich gemacht werden können.” (Ende des Zitats)

Zitat aus Band III, Gesammelte Werke, Immanuel Kant: “Kritik der reinen Vernunft”, Transzendentale Dialektik, Von der Vernunft überhaupt, Seite 314, Suhrkamp Taschenbuchausgabe, herausgegeben von Wilhelm Weischedel, 1. Auflage 1974, ISBN  3-538-27653-7

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Wenn Sie, im von Google digitalisierten Werk in sechs Bänden von Immanuel Kant, Wilhelm Weischedel nachsehen wollen, um dort das Zitat im Zusammenhang mit dem Text zu sehen, so finden Sie dieses dort auf der Seite 314 – über diesen Link.

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(letzte Änderung 17.10.2020, abgelegt unter: Definition, denken, medical diagnostics/psychiatric diagnostics, Philosophie, Prinzip, Vernunft, Verstehen)

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