Objektivierung – gründet sich auf empirische Urteile

Die Objektivierung gründet sich auf eines oder mehrere empirische Urteile. Immanuel Kant unterscheidet bei den empirischen Urteilen Wahrnehmungsurteile von Erfahrungsurteilen. (vgl. mit Kant Zitat 6) Man kann aufzeigen, dass eine gelungene Objektivierung sich auf ein Erfahrungsurteil gründet. Immanuel Kant hat aufgezeigt, dass die Überprüfung einer Erkenntnis auf Gewissheit nur möglich ist, wenn sich die Erkenntnis auf ein real existentes Objekt gründet. (vgl. mit Kant …

Wahrnehmungsurteil

Ein Wahrnehmungsurteil im Sinne von Immanuel Kant ist ein empirisches Urteil das sich auf die subjektive Wahrnehmung und damit auf die persönliche Erkenntnis gründet und daher eine subjektive Wertung beinhaltet (vgl. mit Kant Zitat 6). Eine solche Wertung kommt zustande, weil das Urteil nicht durch ein demonstierbares Objekt bzw. nicht durch Fakten bestimmt ist, sondern zum mindesten zum Teil durch die persönliche Sichtweise* und somit …

empirisches Urteil

Ein empirisches Urteil ist ein Urteil das sich auf die Erfahrung gründet. Dabei kann dieses Urteil das infolge der Empirie erlangt worden ist aus Fakten oder Erscheinungen (Phänomenen) abgeleitet worden sein. Im zuerst genannten Fall gründet sich das empirische Urteil auf die Merkmale eines Objekts, hingegen im zweit genannten Fall auf die Merkmale einer Idee bzw. auf den Begriff der Idee durch den diese Merkmale (der Idee) erfasst worden sind …

krank oder nicht krank?

Ob jemand krank ist oder nicht krank ist  ist in vielen Fällen eine relative Sache. Es gibt Sachverhalte wo es unzweifelhaft ist, dass eine Person krank ist. Dies ist der Fall wenn auf der Grundlage eines objektiven Befundes allgemein gültig und damit absolut gültig festgestellt werden kann, dass eine Krankheit besteht. Wenn jedoch nur subjektiv gültig erkannt werden kann, ob eine gesundheitliche Störung besteht …

Fallbeispiel B: Rückenschmerzen / Operationsindikation

In diesem Beitrag wird ein reales Fallbeispiel in Bezug auf den richtigen und den falschen Gebrauch der medizinischen Ideen (Erkenntnisse) dargestellt und diskutiert. Insbesondere werden die nachteiligen, praktischen Folgen des konstitutiven Gebrauchs der medizinischen Ideen (Erkenntnisse) dargestellt. (Allgemeines dazu finden Sie in diesem Beitrag.) ……………………………………………………. Eine 50 jährige Patientin, von Beruf Sekretärin, die sich beruflich überlastet fühlt, viel „Stress“ am Arbeitsplatz hat, hat schon längere Zeit …

Beispiele für empirische Urteile in Medizin und Psychiatrie

Bezüglich den empirischen Urteilen unterscheidet Immanuel Kant Wahrnehmungsurteile von Erfahrungsurteilen. Das Kant Zitat dazu finden sie hier …………………………………………………………………………………….. Nachfolgend ein paar Beispiele zu empirischen Urteilen: ……………………………………… Ein Arzt sagt: Auf dem Röntgenbild sieht man, dass der Knochen gebrochen ist. Es handelt sich dabei um ein Erfahrungsurteil. Jede fachkundige Person und auch eine Laienperson, die das Bild sieht, wird dem Arzt zustimmen, womit man sagen …

zum Begriff – objektiv

Der Begriff „objektiv“ wird in der Medizin in zweierlei Hinsicht verwendet: Erstens wird der Begriff „objektiv“ wie folgt gebraucht: Man sagt, dass etwas „objektiv“ ist und meint damit, dass diese Erkenntnis allgemein gültig ist. In diesem Fall handelt es sich nach Immanuel Kant um ein Erfahrungsurteil. Bei Erfahrungsurteilen stimmen alle Urteile über den Gegenstand überein (vergl. Kant Zitat 6). Zweitens wird der Begriff …

Kant Zitat 6: empirisches Urteil – Wahrnehmungsurteil / Erfahrungsurteil

“ Empirische Urteile, so fern sie objektive Gültigkeit haben, sind Erfahrungsurteile, die aber, so nur subjektiv gültig sind, nenne ich bloße Wahrnehmungsurteile. Die letzteren bedürfen keines reinen Verstandesbegriffs, sondern nur der logischen Verknüpfung der Wahrnehmungen in einem denkenden Subjekt. Die erstern aber erfordern jederzeit über die Vorstellungen der sinnlichen Anschauung, noch besondere im  Verstande ursprünglich erzeugte Begriffe, welche es eben machen, …