über die Tiefe des Verstehens, 2. Teil

Im Anschluß an den Beitrag: über die Tiefe des Verstehens, 1. Teil folgt hier der 2. Teil: Das Verstehen hat grundsätzlich mit dem Erkennen von Zusammenhängen zu tun. Wie im Teil 1. gesagt worden ist, ist es wahrscheinlich neuro-physiologisch gesehen so, dass beim Akt des Verstehens ein Datenabgleich von neuronalen Impulsen, im Sinne eines Vergleichs von neuronalen Mustern stattfindet. Wie dies …

Vorstellung – in Abhängigkeit von der Gemütslage

Unsere Vorstellungen entstehen in Abhängigkeit von unserer Gemütslage. Mit anderen Worten es hängt von unserer Gestimmtheit ab, was uns in den Sinn kommt. Es hängen unsere Vorstellungen also nicht nur von der Kognition, sondern auch von der Emotion und damit vom Gemüt ab. Betrachtet man den Sachverhalt auf der neurophysiologischen Ebene so kann man folgendes sagen: Eine Vorstellung entspricht auf neurophysiologischer Ebene einem …

Erleben – Ichbewußtsein

Erleben ist immer ein Ganzes. Es gibt kein isoliertes psychisches Erleben und auch kein isoliertes körperliches Erleben. Unser Nervensystem ist immer als Ganzes in Aktivität nur sind nicht alle Bereiche des Gehirnes zu einer gewissen Zeit gleich aktiv. Daher kommt es, dass manchmal mehr das emotionale Erleben im Vordergrund steht, dann vielleicht eine bestimmte Vorstellung, dann  vielleicht ein Gefühl, dann …

Yoga (Definition)

In diesem Beitrag wird im 1. Teil die Definition des Yoga von Patanjali anhand seiner Sutren in der Übersetzung aus dem Sanskrit von Deshpande (weitere Übersetzung ins Deutsche von Bettina Bäumer); anschließend im 2. Teil die Übersetzung und Definition von Osho. …………………………………………………………. nachfolgend die ersten Yoga-Sutren von Patanjali: Nachweis siehe unten (1) ……………………………………………………………. Yoga Darsana 1. Sutra von Patanjali atha yoga-anusasanam Nun …

Verstehen

Das Verstehen resultiert aus dem Erkennen des Zusammenhangs. Demgemäß endet das Verständnis wo der Zusammenhang nicht erkannt wird. Man kann auch sagen: durch den Verstand wird der Zusammenhang erkannt und demgemäß beruht das Verstehen auf auf dem Erkennen bzw. auf der Kognition. Dabei wird der Zusammenhang teils durch die Erfahrung und teils durch die Überlegung erkannt. Es beruht das Verstehen also auf dem persönlichen Urteil …

Verstehen und Emotionen

Emotionen beeinflussen unser Verstehen. Unsere geistige Auffassung wird also durch Emotionen beeinflusst. Positive Emotionen färben die Auffassung positiv, und negative Emotionen negativ. Man sagt daher, dass jemand eine Sache durch die „rosarote Brille“ sieht, oder nur „schwarz“ sieht, oder „rot“ sieht. Der Verliebte sieht an seiner Geliebten alles positiv und wenn die Liebe zerbrochen ist, soll kein gutes Haar mehr an ihr sein. Leute …

Entwicklung des Verstehens

Unser Verstehen unterliegt der Entwicklung. Manche Dinge verstehen wir heute anders, als wir sie früher verstanden haben. Manches können wir heute verstehen, was wir früher noch nicht, oder noch nicht in diesem Ausmaß und daher nicht so gut verstanden haben. Manches wird uns fremd und würden wir dies heute nicht mehr so machen, wie wir es früher gemacht haben. Mit der Entwicklung des Verstehens ändert sich auch unser Interesse. …

Über die Verschiedenheit des Verstehens

Wir verstehen den Anderen, weil wir ähnlich sind. Wenn wir den Andern nicht verstehen können, liegt dies am anders sein. Man sagt daher : ein Mann kann eine Frau nicht (oder nur beschränkt) verstehen und umgekehrt kann eine Frau einen Mann nur beschränkt verstehen – an diesem Spruch ist etwas dran. Dies hat wahrscheinlich mit den feinen Unterschieden in der Architektur unserer …