Indifferenz

Die Indifferenz ist das „weder noch“. Im Yoga und in der Meditation entspricht die Indifferenz dem was durch die Aussage in Sanskrit: neti neti („not this, not that“) gemeint ist. Dabei entsteht die Indifferenz durch die innere Neurtralität in Bezug auf den Inhalt der Psyche. Im Hinblick auf den Körper entspricht die Mittelstellung oder beim Embryo die Embryonalhaltung der Indifferenz, weil …

Zerstreuung

Die Zerstreuung ist die Auflösung. In psyschicher Hinsicht ist die Zerstreuung die Auflösung einer Vorstellung im Bewusstsein. Somit ist die Zerstreuung das Gegenteil der Zentrierung des Bewusstseins. Psychologisch betrachtet kann die Zerstreuung in gewisser Hinsicht nützlich sein. Wenn etwa eine Person auf eine Vorstellung, somit auf eine Idee übermäßig fixiert ist dann kann die Zerstreuung, die von dieser Idee ablenkt nützlich und hilfreich …

Zentrum

Ein Zentrum ist ein Mittelpunkt. Dabei kann das Zentrum ein physisches Zentrum sein, oder es kann dies ein meta-physisches Zentrum also ein geistiges Zentrum bzw. ein mentales Zentrum sein. In diesem Fall ist das Zentrum eine Vorstellung respektive der Begriff der Idee der als systematische Einheit im Bewusstsein der erkennenden Person erscheint, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee …

reine Bewusstsein

Das reine Bewusstsein ist das Bewusstsein das ohne Denken besteht. Dabei entsteht das reine Bewusstsein wenn der mentale Prozess zum Stillstand kommt (vgl. Patanjali Zitat 1). In diesem Zustand der Psyche wird das ureigentliche Sein – das Selbst erreicht – indem jede Assoziation unterbleibt. Man kann auch sagen: das reine Bewusstsein wird durch die tiefste psychische Entspannung erreicht, die die vollkommene inneren Ruhe und Gelassenheit bewirkt. …

Selbst – aus der Sicht des Yoga und der Meditation

Aus der Sicht des Yoga und der Meditation ist das Selbst von verschiedenen spirituellen Lehren beschrieben und definiert worden: Ramana Maharshi definiert das „Selbst“ wie folgt: „Wahr ist, dass das Selbst beständiges und ununterbrochenes Gewahrsein ist.“ (vgl. mit Ramana Maharshi Zitat 6) . Nisargadata Mahary schreibt: „I told you already. Discover all you are not. Body, feelings, thougts, ideas, time …

Yoga

Patanjali sagt: „Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.“ (-> Patanjali Zitat 1) . Oder wie Osho den Yoga definiert: „… Yoga is the science to be in the here and now. …“ (-> Osho Zitat 17c) . Oder wie es Osho an anderer Stelle formuliert: „A center is the first necessity, and only a person …

Meditation (Definition)

Osho schreibt über die Meditation: „Meditation ist … das was übrig bleibt, wenn du als innerer Zuschauer – als innerer Zeuge – den Erlebnisstrom beobachtest.“  (-> Osho Zitat 13d) Oder: Meditation ist was im bewussten Zustand sich ergibt, wenn du den Erlebnisstrom fließen lässt – sagt Osho sinngemäß an anderer Stelle (-> Osho Zitat 13c) Oder: “ … Meditation means: …

Verdrängung

Die Verdrängung ist ein psychisches Phänomen. Unter der Verdrängung versteht man in der Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie die Neigung unangenehme Gedanken und Gefühle aus dem Bewusstsein auszublenden und damit zu verdrängen, eben weil sie nicht angenehm sind. Das heißt man ist unter Umständen geneigt unangenehme Gedanken und Gefühle abzuwehren und sie im eigenen Erleben zu ignorieren oder aktiv nicht zuzulassen. Dies …

Zentrierung

Die Zentrierung ist die Ausrichtung auf ein Zentrum. Dabei kann das Zentrum ein „physischer“ Mittelpunkt sein, oder es kann dies ein „meta-physischer“ – somit ein geistiger Mittelpunkt sein. Falls es sich um einen geistigen Mittelpunkt handelt, kann absichtlich  eine gewisse Vorstellung in Bezug auf dieses Zentrum verfolgt werden, oder es kann die geistige Zentrierung von der Art der passiven Aufmerksamkeit sein (vgl. …

innerer Zeuge

Der innere Zeuge ist auf das Zentrum des Bewusstseins ausgerichtet. Dabei entwickelt sich der innere Zeuge durch den Bewusstseinszustand in dem man sich mit keiner Assoziation identifiziert. Diese Erfahrung befördert das Erkennen des Selbst. Dadurch kommt die Assoziation von Inhalten (im Lauf der Zeit) zum Stillstand bzw. kommt das Denken dadurch zum Stillstand und endet in der gedankenleeren inneren Schau. …