Wut

Die Wut ist ein Gefühl bzw. eine Emotion, die entsteht wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. Die Wut entsteht durch ein Urteil also durch eine Erkenntnis, die feststellt, dass etwas nicht so sein sollte wie es ist. Es kann die Wut auf eine Person oder auf einen Sachverhalt gerichtet sein. Dies ist etwa bei der Eifersucht der Fall. Oder es kann die Wut auf eine Sache gerichtet …

Befindlichkeit – Einleitung

Die Befindlichkeit ist der Zustand in dem man sich findet. Die Befindlichkeit macht nämlich eine Aussage über das Gefühl und die Empfindung, die man gegenwärtig erlebt. Wie man bemerkt wird die eigene Befindlichkeit durch die körperliche Verfassung, durch das Erleben somit durch das Denken, und Fühlen somit auch durch das Gedächtnis bzw. das früher Erlebte, sowie durch die Sinneswahrnehmung geprägt bzw. beeinflusst. Die Befindlichkeit wird …

Empfindung

Eine Empfindung ist die Folge einer inneren Wahrnehmung. Dabei kann sich die Empfindung primär auf den Körper beziehen oder sie bezieht sich primär auf die Psyche. Man kennt daher die körperliche Empfindung – wie man den eigenen Körper gerade spürt/fühlt. Oder man meint mit der Empfindung etwas was die Person in Bezug auf ihre psychische Befindlichkeit fühlt/erlebt/erleidet/spürt und was sich …

Gefühl

Das Gefühl ist das Ergebnis des Fühlens. Demgemäß ist das Gefühl ein psychisches Phänomen. Man kann auch sagen: das Gefühl ist die Wahrnehmung des Befindens der Person und damit eine Qualität der Befindlichkeit die sich je nach dem mehr oder weniger im Bewusstsein manifestiert. In psychisch- körperlicher Hinsicht ist das Gefühl das was man durch die Empfindung im Körper-Inneren wahrnimmt bzw. findet. Man sagt …

Fühlen

Das Fühlen ist ein psychisches Phänomen. Man kann auch sagen: das Fühlen ist ein Teil des Erlebens. Durch das Fühlen werden die unterschiedlichen Qualitäten der inneren Befindlichkeit wahrgenommen und es bezeichnet das Fühlen neben der Empfindung eine Erlebnisdimension der Psyche. Vom Fühlen unterscheidet man das Denken. Durch das Fühlen kennen wir die Gefühle der Angst, Freude, Trauer, der Heiterkeit, das Gefühl der Lust und das …

Selbsterkenntnis

Die Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis des Selbst. Unter der Selbsterkenntnis versteht man also das Erkennen des so Seins. Man kann auch sagen: durch die Selbsterkenntnis erkennt man das eigene Wesen. Die Selbsterkenntnis wird durch die Selbstreflexion erlangt. Man meint damit also das vertiefte Verstehen von sich selbst. Das Lernen aus der eigenen Erfahrung durch die innere Reflexion bzw. durch die Selbstreflexion. …

Emotion und Kognition

Die Begriffe Emotion und Kognition sind psychologische Begriffe, die zwei Aspekte unserer Psyche bzw. unseres Erlebens zur Darstellung bringen. Psychologische Begriffe sind Schemata unter denen wir psychische Phänomene (gr. phenomenon = das was erscheint, das Erscheinende ) auffassen. So wird durch den Begriff der Kognition (lat. cognoscere: „erkennen, erfahren, kennenlernen“ ) das Erkennen beschrieben und diagnostisch erfasst. Durch den Begriff der Emotion (lat. emovere: herausbewegen) beschreibt man …

Wachbewusstsein – Traumbewusstsein

Es gibt Unterschiede zwischen dem Wachbewusstsein und dem Traumbewusstsein. Im Traum sind wir uns der Vorstellungen bewusst, aber wir haben keine Distanz zu den Vorstellungen, wir leben gleichsam unmittelbar in den Vorstellungen. Im Wachbewusstsein haben wir mehr oder weniger Distanz zu den Vorstellungen. Im Wachbewusstsein können wir uns von den Vorstellungen distanzieren. Im Wachbewusstsein überlegen wir, ob die Vorstellung zutreffend ist, und in …

Erleben – Ichbewußtsein

Erleben ist immer ein Ganzes. Es gibt kein isoliertes psychisches Erleben und auch kein isoliertes körperliches Erleben. Unser Nervensystem ist immer als Ganzes in Aktivität nur sind nicht alle Bereiche des Gehirnes zu einer gewissen Zeit gleich aktiv. Daher kommt es, dass manchmal mehr das emotionale Erleben im Vordergrund steht, dann vielleicht eine bestimmte Vorstellung, dann  vielleicht ein Gefühl, dann …

über Neid und Konkurrenzkampf

Neid ist eine emotionale Regung, ein hochkommendes Gefühl. Bei der Entstehung dieses Gefühls spielt folgendes eine wesentliche Rolle: Man möchte nicht, dass eine andere Person etwas besitzt oder hat, was man selber nicht hat – damit entsteht das Gefühl des Neides. Man sieht also, dass bei der Entstehung des Neides ein Vorgang des Vergleichens stattfindet, bei dem Verglichen wird das, was die …