Wissen ist Kenntnis die bewusst ist.
Dabei kann diese Kenntnis aus dem Gedächtnis ins Bewusstsein gerufen werden.
Deswegen verfügt man über Wissen das aus dem Gedächtnis ins Bewusstsein gerufen wird.
Oder es ist dies Wissen bzw. Kenntnis die im Unbewussten liegt bzw. die unbewusst im gegenwärtigen Moment im Gedächtnis vorhanden ist, weil sie im gegenwärtigen Moment nicht ins Bewusstsein gerufen werden kann bzw. die im gegenwärtigen Moment nicht erinnert werden kann, weil ein psychischer Widerstand sie daran hindert.
Dabei kann dieser psychische Widerstand ein psychisch unbewusster Widerspruch sein, oder es kann dies sonst ein Widerstand zum Bespiel eine organische Störung in der neuronalen Struktur bzw. im Nervensystem (z. B. Zustand nach Insult/Schlaganfall mit Störung in der neuronalen Grobstruktur und/oder in der neuronalen Feinstruktur) sein.
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Wissen als Kenntnis bei Tieren und beim Menschen:
Ein Lebewesen mit einem Nervensystem kann durch seine Sinneswahrnehmung Wissen in der Form von nonverbalem Wissen erlangen.
Deswegen kann ein Tier, als Lebewesen mit einem Nervensystem durch seine Sinneswahrnehmung Wissen in der Form von nonverbalem Wissen erlangen.
Neben dem nonverbalen Wissen kann jedoch nur ein Mensch als in Begriffen denkendes Lebewesen zusätzlich auch verbales Wissen bzw. zusätzlich auch begriffliches Wissen erlangen.
Beziehungsweise kann nur ein Mensch neben dem nonverbalen Wissen infolge seines begrifflichen Denken zusätzlich auch begriffliches Wissen erlangen.
Und weil ein Mensch so wie ein hoch entwickeltes Tier sich in der Natur entwickelt hat ist sowohl tierisches Wissen wie auch menschliches Wissen natürliches Wissen.
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Heutzutage muss man natürliches Wissen von künstlichem Wissen unterscheiden:
Heutzutage muss man natürliches Wissen von künstlichem Wissen unterscheiden, weil heutzutage eine technische Apparatur durch die künstliche Verarbeitung und durch die künstliche Einspeicherung von Daten künstliches Wissen generieren bzw. erlangen kann.
Und weil es einen großen Unterschied zwischen natürlichem Wissen und künstlichem Wissen gibt muss man im konkreten Fall beachten und unterscheiden um welche Art von Wissen es sich handelt.
Natürlich erlangtes Wissen entsteht in einem lebenden Lebewesen nämlich in einem lebenden Organismus und hier insbesondere in einem höher entwickelten Tier und im Menschen durch die organische Funktion bzw. besonders durch die neuronale Funktion des Nervensystems.
Wohingegen künstlich generiertes Wissen in einer technischen Apparatur bzw. in einem künstlichen System durch die technische Funktion nämlich durch die technische Einspeicherung von technischen Daten auf der Grundlage von gewissen technischen Programmen entsteht.
Demgemäß kann man sagen, dass natürliches Wissen in einem natürlichen System entsteht, wohingegen künstliches Wissen in einem künstlichen System entsteht.
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Weiteres zu Wissen wie es von Lebewesen mit einem Nervensystem auf natürliche Art und Weise erlangt werden kann:
Ein Tier kann auf der Grundlage der neuronalen Funktion seines Nervensystems Wissen in der Form von nonverbalem Wissen in einem gewissen tierischen Umfang erlangen.
Und es kann ein Mensch, weil er über ein noch höher entwickeltes Nervensystem als ein hoch entwickeltes Tier verfügt, neben seinem nonverbalem menschlichen Wissen zusätzlich begriffliches Wissen auf der Grundlage seiner menschlichen Sprache erlangen, falls er in dieser menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist und dabei das begriffliche Denken in dieser menschlichen Sprache erlernt hat bzw. er dabei das Sprechen und das Denken in den Worten in dieser Sprache erlangt hat.
Dies bedeutet, dass ein Mensch der in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist neben dem nonverbalen Denken zusätzlich auch das begriffliche Denken erlangt hat.
Und es bedeutet dies ferner dass er neben dem nonverbalen Wissen, falls er in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist. im Laufe seines Lebens zusätzlich auch verbales Wissen erlangt hat.
Beziehungsweise kann ein Mensch in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation, nicht nur so wie ein Tier rein situativ bedingt entscheiden, agieren und/oder reagieren, sondern es kann der Mensch in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation, im gegebenen Fall auf der Grundlage seines begrifflichen Denken entscheiden, agieren und/oder reagieren, eben weil er nicht nur so wie Tier die Situation rein situativ bzw. rein instinktiv entscheiden kann, sondern er kann, auf der Grundlage seines begrifflichen Denken bzw. auf der Grundlage seines verbalen Denken respektive auf der Grundlage seines verbalen Wissen entscheiden wie er in der gegebenen Situation agieren und/oder reagieren soll.
In diesem Sinn unterscheidet sich menschliche Denken und damit auch das menschliche Wissen ganz wesentlich vom tierischen Denken und demgemäß auch vom tierischen Wissen, weil unter den Lebewesen nur der Mensch über das begriffliche Denken verfügt.
Beziehungsweise kann man sagen, weil demgemäß der Mensch nicht nur über nonverbales Wissen/instinktives Wissen verfügt, wie ein Tier, sondern er darüber hinaus auch über verbales Wissen verfügt, das er im Laufe seines Lebens durch das begriffliche Denken bzw. durch das Denken in Begriffen in einer menschlichen Sprache erlangt hat, kann er nicht nur situativ bzw. nonverbal entscheiden/agieren/reagieren.
Sondern er kann als in Begriffen denkendes Lebewesen auf der Grundlage der Begriffen denken und zum Beispiel in der gegebenen Situation überlegen, was wohl am besten zu tun oder zu unterlassen ist um allenfalls jetzt oder erst später etwas zu tun oder nichts zu tun.
Derartige Überlegungen und darauf aufbauende bzw. darauf gegründete Entscheidungen sind einem Tier grundsätzlich nicht möglich weil das tierische Denken bzw. das nonverbale Denken des Tieres dies grundsätzlich nicht ermöglicht.
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Weiteres über Wissen das ein Mensch als in Begriffen denkendes Lebewesen erlangen kann:
Ein Mensch der in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist und der deswegen in dieser menschlichen Sprache sprechen und in dieser menschlichen Sprache denken gelernt hat, kann nicht nur so, wie ein hoch entwickeltes Tier nonverbal Denken, sondern es kann dieser Mensch zusätzlich auch in Begriffen bzw. in Worten denken.
Das deutet, dass der Mensch nicht nur situativ Denken kann wie ein Tier, sondern er kann auch begrifflich Denken.
Das heißt ein Mensch kann nicht nur so wie ein Tier nonverbal bzw. situativ Denken, sondern er kann auch verbal Denken bzw. verfügt der Mensch zusätzlich zum hoch entwickelten Tier auch über das Vermögen zum begrifflichen Denken bzw. verfügt er über ein begriffliches Denkvermögen.
Und dies bedeutet dass der Mensch den gegebenen Sachverhalt auf begrifflich analysieren kann um erst sodann sein persönliches Urteil – in Begriffen bzw. in Worten formuliert zu bilden.
Dabei kann das vom Menschen erlangte persönliche Wissen objektives Wissen sein.
Oder es kann das vom Menschen erlangte persönliche Wissen subjektives Wissen sein.
In dem Fall, wenn die Kenntnis bzw. die Information Wissen vom Grad des objektivem Wissens ist, handelt es sich um Wissen das sich auf ein physisches Objekt gründet bzw. kann dieses persönliche Wissen auf ein physisches Objekt zurückgeführt werden. Was bedeutet dass man im gegebenen Fall diese persönliche Idee bzw. die persönliche Vorstellung objektivieren kann.
In einem derartigen Fall kann man auch sagen, dass sich das persönliche Wissen des Menschen auf ein physisches Erkenntnisobjekt gründet bzw. ist in diesem Fall das Erkenntnisobjekt objektiv gültig bestimmbar.
Respektive ist in diesem Fall das physische Erkenntnisobjekt objektiv gültig bestimmbar.
Im anderen Fall kann das persönliche Wissen das die denkende Person bzw. das persönliche Wissen das das denkende Subjekt erlangt hat nicht auf ein physisches Objekt zurückgeführt werden, weil es sich auf eine (reine) Idee bzw. auf eine (reine) Vorstellung gründet. Das heißt in diesem Fall gründet sich das persönliche Wissen der Person aus eine bloße Idee.
Und wie Immanuel Kant aufgezeigt hat – und wie man sich selbst überzeugt – ist eine bloße Idee nicht objektivierbar. Das heißt in einem derartigen Fall ist die Objektivierung des persönlichen Wissens grundsätzlich nicht möglich.
Deswegen handelt es sich in einem derartigen Fall, weil sich das persönliche Wissen auf eine (reine) Vorstellung gründet, um subjektives Wissen bzw. ist dieses Wissen grundsätzlich nur für diese Person als denkendes Subjekt gültig.
Lediglich in dem Fall wenn das persönliche Wissen bzw. wenn die erlangte Idee auf eine physisches Objekt zurückgeführt werden kann. Beziehungsweise in dem Fall in dem die Objektivierung möglich ist – ist die Vorstellung bzw. die Idee auch für andere Personen gültig.
In einem derartigen Fall handelt es sich um persönliches Wissen entweder vom Grad des persönlichen Glauben oder um persönliches Wissen vom Grad der persönlichen Meinung.
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In diesem Sinn muss im Alltag bzw. in der Praxis bezüglich dem jeweils erlangten Wissen unterscheiden, ob es sich dabei um objektives Wissen oder um subjektivem Wissen handelt:
Man muss im konkreten Fall bzw. in Bezug auf den konkreten Sachverhalt also klären, ob das gegenständliche Wissen für alls Subjekte bzw. für alle Personen gültig ist, oder ob es nur für das erkennende bzw. denkende Subjekt gültig ist.
Nur Wissen das für alle Personen gültig ist, ist Wissen vom Grad der Gewissheit., weil es dafür einen allgemein gültigen Beweis gibt.
Im jedem anderen Fall, wenn das erlangte Wissen nur für das erkennende Subjekt bzw. für die erkennende/denkende Person nur subjektiv gültig ist, dann handelt es sich um subjektives Wissen vom Grad des persönlichen Glaubens, falls die Person von diesem Wissen als Subjekt gänzlich überzeugt ist, dass es zutreffend ist.
Falls dies nicht der Fall ist und die Person nicht gänzlich davon überzeugt ist dass dieses Wissen zutreffend ist, dann handelt es sich – auf der Grundlage des gegenwärtigen Wissenstandes dabei um Wissen vom Grad einer persönlichen Meinung.
Und wie die Erfahrung uns Menschen lehrt ist menschliches Wissen auf dieser Welt entweder Wissen vom Grad der Gewissheit, oder Wissen vom Grad des persönlichen Glauben, oder Wissen vom Grad der persönlichen Meinung.
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Wissen kann objektives Wissen sein oder Wissen kann subjektives Wissen sein:
In Bezug auf erlangtes Wissen muss man also unterscheiden, ob es sich auf Objekte bzw. auf Tatsachen respektive auf Fakten gründet bzw. es sich auf eine faktische Einheit gründet.
Oder ob das erlangte Wissen sich auf Ideen gründet, deren Zutreffen man nicht allgemein gültig beweisen kann, weil es sich auf systematische Einheiten gründet bzw. es sich auf die Begriffe der Idee gründet, die im Bewusstsein der Person erscheinen falls die Person die Sache oder den Sachverhalt durch das Schema der Idee geistig auffasst. (vergleiche mit Kant Zitat 7).
Und falls man in einem Fall in dem das Wissen sich auf Ideen gründet man die systematische Einheit bzw. den Begriff der Idee nicht auf ein Objekt zurückführen kann, dann handelt es sich bei einer derartigen Idee um eine bloße Ideen.
sind deren Zutreffen nicht an der tatsächlich gegebenen Wirklichkeit überprüft werden können.
In einem derartigen Fall ist man nämlich mit bloßen Vorstellungen bzw. mit bloßen Ideen befasst, die nicht in der Realität bzw. die nicht in der Wirklichkeit allgemein gültig überprüft werden können.
In einem derartigen Fall – kann man unter einem anderen Blickwinkel betrachtet – sagen, dass eine derartige Vorstellung eine reine Idee bzw. ein reiner respektive ein bloßer Gedanken ist.
In diesem Fall handelt es sich um persönliches Wissen das für dieses denkende Subjekt gültig respektive ist dieses Wissen nur subjektiv gültig.
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Wissen kann Wissen vom Grad der Gewissheit, des Glaubens oder einer Meinung:
Wissen das durch Fakten bzw. durch Tatsachen begründet ist, ist Wissen ist vom Grad der Gewissheit, weil dieses Wissen in der Wirklichkeit bzw. physisch überprüft werden kann.
Durch Vorstellungen bzw. durch Ideen begründetes Wissen ist Wissen vom Grad des Glaubens oder vom Grad einer Meinung. Derartiges Wissen kann nicht in der Wirklichkeit bzw. kann nicht physisch sondern nur meta-physisch „überprüft“ werden, dass heißt nur das denkende Subjekt bzw. nur die denkende Person kann dieses Wissen „überprüfen“ bzw. im zustimmen und es als treffend ansehen – bzw. damit übereinstimmen.
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Gemäß dem unterschiedlichen Grad des Wissens muss man unterscheiden um was für Wissen es sich im konkreten Fall handelt:
Demgemäß muss man im konkreten Fall unterscheiden, ob es sich beim Wissen das eine Person oder eine Personengruppe erlangt hat um objektiv gültiges Wissen handelt oder um nur subjektiv gültiges Wissen.
Die Person, die das Wissen erlangt hat, sollte also prüfen, ob die erlangte Kenntnis bzw. Erkenntnis allgemein gültig ist, weil sie sich auf Fakten bzw. auf Tatsachen gründet.
Falls dies nicht zutrifft, dann handelt es sich um persönliches Wissen das sich auf eine Idee bzw. auf eine Vorstellung gründet – die allenfalls im Bewusstsein der erkennenden Person als zutreffend erscheint – ohne die Möglichkeit zu prüfen, ob dies Wissen vom Grad der Gewissheit ist.
In einem derartigen Fall handelt es sich beim erlangten Wissen vom Grad des persönlichen Glaubens oder der persönlichen Meinung.
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Wissen endet wo das Unwissen beginnt.
Grundsätzlich kann man festhalten, dass das Wissen dort endet wo das Unwissen beginnt.
Und man sollte auch beachten dass subjektives Wissen im Bewusstsein der erkennenden Person als geistiges Phänomen entsteht und vorerst der allgemein gültige Beweis, dass dieses Wissen zutreffend ist noch nicht erbracht ist.
Hingegen ist objektives Wissen allgemein gültig bzw. allgemein gültig überprüfbar, weil in einem derartigen Fall die Sache oder der Sachverhalt allgemein gültig durch das Vorführen von Fakten bzw. der Tatsachen respektive durch die Demonstration überprüft werden kann.
Mit anderen Worten kann man sagen, dass es für objektives Wissen einen allgemein gültigen bzw. einen objektiv gültigen Beweis gibt, was hingegen beim subjektiven Wissen nicht der Fall ist bzw. nicht möglich ist, weil sich derartiges Wissen nicht auf Tatsachen bzw. nicht auf Fakten zuführen lässt.
Deswegen kann man auch sagen, dass subjektives Wissen das nicht allgemein gültig beweisbar ist sich auf eine bloße Idee im Sinne von Immauel Kant gründet.
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Über die Verfügbarkeit von Wissen:
Es kann eine einzelne Person über das Wissen verfügen,
Oder es können dies mehrere bis viele Personen – also eine Gruppe/eine Klasse/eine Gesellschaft/eine Bevölkerung usw. – über das gegenständliche Wissen verfügen.
Manches Wissen ist potenziell allgemein verfügbar, weil es im Internet publiziert worden ist.
Wissen über das ein einzelner Mensch verfügt:
In Bezug auf den einzelnen Menschen ist Wissen Information, die primär im Bewusstsein der Person in Bezug auf einen gewissen Sachverhalt / eine Sache als Gegenstand in der Idee erscheint, oder es ist dies Wissen in Bezug auf ein Erkenntnisobjekt das als Gegenstand schlecht tatsächlich und damit als Objekt bzw. als Tatsache / in Form von Fakten wirklich gegeben ist.
Dabei kann – wie gesagt – das jeweilige Wissen subjektives Wissens oder objektives Wissen sein.
Es ist dies also entweder Information, die für das erkennende Subjekt gültig ist, oder es ist dies Information die für alle Subjekte bzw. die für alle Personen / Menschen gültig ist, weil es dafür einen allgemein gültigen Beweis gibt.
Dabei hat man dieses Wissen entweder durch die persönliche Erkenntnis bzw. durch das eigene Denken erlangt haben, oder es stammt aus einer anderen Quelle.
Zum Beispiel kann es sich dabei um Information handeln, die man von anderen Personen übernommen hat – so etwa durch eine Ansage/Propaganda/Überlieferung/Mitteilung.
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Grenze des persönlichen Wissens:
Das persönliche Wissen endet dort wo das Unwissen beginnt.
Wie man aus der eigenen Erfahrung weiß, wächst im
Manches Wissen kann unter Lebewesen kommuniziert werden:
Manches Wissen kann unter den Lebewesen kommuniziert werden – anderes Wissen kann nicht kommuniziert werden, weil dieses Wissen nur dem einzelnen Individuum zur Verfügung steht. Man kann über derartiges Wissen sprechen bzw. auf diesem Weg davon berichten (Beispiel: Mitteilung über Schmerzen/Juckreiz).
Manches davon wird unter den höher entwickelten Lebewesen in artikulierter Form kommuniziert, anderes in nicht artikulierter Form (Beispiel: Körperhaltung, Mimik, Gestik, Haltung, Gesichtsausdruck).
Analog wird das Wissen von Menschen teils in „non-verbaler Form“, anderes in verbaler Form kommuniziert.
Im Hinblick auf das Wissen das durch Worte und damit durch Begriffe vermittelt wird, kann man sagen, dass dieses durch die systematische Einheit der Idee entsteht, die im Bewusstsein der Person als der Begriff der Idee erscheint, falls diese die Merkmale der Idee vermittelt durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).
Dabei muss man beim Wissen unterscheiden, ob sich auf Fakten respektive auf ein Objekt gründet, oder auf eine Idee (vgl. mit Kant Zitat 7).
Man muss also unterscheiden, ob das Wissen sich auf eine faktische Einheit oder auf eine systematische Einheit gründet, wie dies Immanuel Kant in seiner Schrift: Kritik der reinen Vernunft aufgezeigt hat (vgl. mit Kant Zitat 7).
Im zuerst genannten Fall ist das Wissen objektiv und damit allgemein gültig bzw. ist es allgemein gewiss. Im zweit genannten Fall ist es nur subjektiv bzw. nur für mich als Subjekt gültig bzw. gewiss.
Im zuerst genannten Fall ist der Beweis für jede Person gültig und daher allgemein gewiss, im zweit genannten Fall ist er nur für das erkennende Subjekt und daher nur subjektiv gewiss.
Demgemäß wird objektives Wissen auf Grundlage von objektiver Evidenz erlangt, hingegen subjektives Wissen auf Grundlage von subjektiver Evidenz.
Allgemein gültiges Wissen ist also objektives Wissen und es handelt sich hier um die objektive Wahrheit insofern sie allgemein gültig festgestellt werden kann.
Hingegen kann man bezüglich subjektivem Wissen in Bezug auf die Wahrheit nur von subjektiver Wahrheit sprechen.
Demgemäß ist mein Wissen entweder vom Grad der Gewissheit, vom Grad des Glaubens oder vom Grad einer Meinung.
Und es kann das Wissen die Kenntnis oder die Information der einzelnen Person sein, die diese durch ihre sinnliche Wahrnehmung und/oder die Erfahrung und Überlegung somit durch ihr Denken erlangt hat, oder es ist das Wissen die Kenntnis oder die Information die ihr überliefert worden ist – die ihr in diesem Fall also angesagt worden ist, etwa durch die Religion, oder durch die Wissenschaft.
Demgemäß beruht das Wissen und damit die Erkenntnis der Person entweder auf dem eigenen Wissen oder auf fremdem Wissen das an anderen Orten gewonnen worden ist.
Bei Wissen das auf der Grundlage der Erfahrung entstanden ist, kann man sagen, dass dies empirisches Wissen ist.
Es ist hier das Wissen also die Kenntnis bzw. Information, die durch das Erleben und Lernen oder durch die Forschung und Entdeckung oder durch statistische Studien in der Wissenschaft und andere Untersuchungen erlangt worden ist.
Durch das Wissen kann man den Zusammenhang der Dinge verstehen und erklären oder man kann unter Umständen den Sinn durch eine Theorie erkennen und dadurch das Wissen vermehren.
Oder man hat durch Argumente den Zusammenhang und dadurch das Wissen um die Erklärung und das Verstehen erlangt.
Es kann das Wissen eine konkrete Information sein, wie sie eine Person infolge ihrer persönlichen Erfahrung und durch das Denken erlangt worden ist. Oder es kann das Wissen die Information sein, wie diese zum Beispiel in der Wissenschaft durch das systematische Studium der Materie bzw. des Sachverhalts erlangt worden ist.
Das Wissen ist also die Information, die durch Erkenntnis und durch die Erfahrung, somit durch die sinnliche Wahrnehmung, den Verstand und die Vernunft erlangt worden ist.
Man kann auch sagen: das Wissen ist die Information bzw. die Kenntnis, die etwa in Folge von Studien in der Wissenschaft und in der Forschung erlangt worden ist.
Somit ist das Wissen in Bezug auf einen Sachverhalt die Information, die zum Beispiel von einer Person in Folge ihrer Studien durch gründliche Untersuchung und durch gründliche und vernünftigen Überlegungen erlangt worden ist, und die zum Beispiel in einem Buch veröffentlicht worden ist, oder die in einem wissenschaftlichen Journal von einer Gruppe von Wissenschaftern publiziert worden ist.
Das Wissen das eine Person erlangt hat, ist vorerst entweder subjektiv gewiss, oder es ist dieses Wissen objektiv gewiss (vgl. mit Kant Zitat 9).
Demgemäß ist das Wissen subjektiv evident oder es ist objektiv evident.
Man sollte demgemäß den Grad der unterschiedlichen Evidenz (vgl. mit Kant Zitat 7) beachten.
Auf dem Wissen beruht das Verständnis einer Person, oder das einer Personengruppe. Gemäß diesem Wissen gelangt die Person zur Erkenntnis dessen was sie als Wahrheit ansieht.
Wissen ist also die Information, die durch die Erkenntnis entstanden ist und die im Bewusstsein einer Person, oder die im Bewusstsein einer Personengruppe / Bevölkerung über etwas vorhanden ist und auf diese Art und Weise z.B. im Hinblick auf einen Sachverhalt entsteht.
Man kann daher auch sagen: Wissen ist die vorhandene Information, die als Wissen zur Verfügung steht, etwa in der Form der Bücher in einer Bibliothek, oder in der Form, wie es die Wissenschaft hervorgebracht hat und wie es in den entsprechenden Quellen, etwa in publizierten Studien in Journalen vorhanden ist, oder wie es im Internet vorhanden und verfügbar ist. Oder wie es eine einzelne Person infolge ihrer Informationen und Überlegungen erlangt hat.
Wissen entsteht auf der Grundlage der Erfahrung und durch die Überlegung, somit durch das Denken und durch das Nachdenken.
Wissen entsteht also auf der Grundlage der unmittelbaren sinnlichen Wahrnehmung und der Assoziation der Gedächtnisinhalte, somit auf der Information und der Überlegung, also auf der Grundlage der weiteren mentalen Verarbeitung der Sinneseindrücke und Gedächtnisinhalte in Folge der mentalen Prozesse, die man als Denken bezeichnet (vgl. mit John Locke Zitat und David Hume Zitat). Und es entsteht das Wissen somit auf der Grundlage des bereits vorhandenen Wissens.
Wissen bezieht sich auf Erkenntnisobjekte, die uns tatsächlich als Objekt, also als Gegenstand schlechthin zur Erkenntnis gegeben sind, oder es handelt sich dabei um ein Wissen, das sich auf Erkenntnisobjekte bezieht, die uns nur auf der Ebene der Vorstellungen, also nur auf der Ebene der Ideen als Erkenntnisobjekte gegeben sind. Ein solches Erkenntnisobjekt ist uns also nur als Gegenstand in der Idee gegeben (vgl. mit Kant Zitat 7). Ein solches Erkenntnisobjekt können wir nur durch den Begriff der Idee erkennen (vgl. mit Kant Zitat 7).
Wissen kann demgemäß subjektiv evident erlangt bzw. erkannt werden. In diesem Fall ist das Wissen einleuchtend evident. Oder Wissen kann objektiv evident erlangt bzw. erkannt werden. In diesem Fall ist das Wissen augenscheinlich evident.
Wissen das subjektiv nur gültig ist, kann mehr oder weniger (subjektiv) gewiss sein – also mehr oder weniger einleuchtend sein. Wenn es sich dabei um subjektives Wissen handelt, von dem man subjektiv überzeugt ist, dann handelt es sich um Wissen vom Grad des Glaubens. Wenn es sich dabei um ein Wissen handelt, das subjektiv als nicht sicher angesehen wird, also subjektiv nicht als „gewiss“ angesehen wird, dann handelt es sich dabei um eine Meinung. Nur Wissen das für jedes Subjekt gültig ist und das damit allgemein gültig ist, ist tatsächlich objektiv gewiss. Es handelt sich in einem solchen Fall also um objektives Wissen und nur solches Wissen hat Grad der Gewissheit.
Vieles von dem was wir wissen ist nur subjektiv gültig. Nur ein Teil des Wissens kann man auf der Grundlage von objektiven Tatsachen allgemein gültig und damit objektiv gültig „gewiss“ wissen (vgl. mit Kant Zitat 9) – dies betrifft auch auch das Wissen in der Heilkunde – also das Wissen in der Medizin und in der Alternativmedizin, und auch das Wissen in der Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie und natürlich auch in allen anderen Bereichen in denen teils objektives Wissen und teils nur subjektives Wissen erlangt werden kann.
Wir erlangen Wissen vorerst immer auf der Ebene der Vorstellungen. Auch wenn sich das Wissen auf ein äußeres Objekt bezieht, erlangen wir das Wissen vorerst auf der Ebene der Vorstellungen, in dem wir vom äußeren Erkenntnisobjekt eine Vorstellung bilden, die in unserem Bewusstsein erscheint. In gewissen Fällen kann man sodann diese Vorstellung an der Realität überprüfen. In anderen Fällen ist dies nicht möglich, weil es sich bei der Vorstellung bzw. bei der Idee um eine aus der Erfahrung abgeleitete Idee handelt.
Bei einer Erkenntnis, die sich nicht in diesem Sinn direkt auf ein real existentes Objekt oder ein demonstrierbares Erkenntnisobjekt bezieht, kann man das Wissen bzw. die Erkenntnis nicht an der Realität überprüfen. Das heißt man kann eine solche Erkenntnis nicht objektivieren. (vgl. mit Kant Zitat 10)
Das Erkennen basiert also primär immer auf Vorstellungen. Die Erkenntnisse gründen sich entweder auf ein real existentes Objekt – in der Medizin oftmals auf ein äußeres, physisches Objekt. In anderen Fällen gründet sich die Erkenntnis jedoch nicht direkt auf ein real existentes Objekt, sondern auf ein Erkenntnisobjekt das uns nur als mentales Erkenntnisobjekt in der Form eines Begriffs der Idee als systematische Einheit gegeben ist. (vgl. mit Kant Zitat 7)
Daher gibt es unterschiedliche Grade des Wissens. (vgl. mit Kant Zitat 9)
Es gibt Wissen, das für jede Person gültig ist, solches Wissen ist objektives Wissen. Daher ist solches Wissen allgemeingültig. Solches Wissen ist gewiss im Sinn der Gewissheit. (vgl. mit Kant Zitat 9)
Wissen, das nur für die Person bzw. nur für ein Subjekt gültig ist bzw. gewiss ist, ist subjektives Wissen. Von solchem Wissen kann die Person (subjektiv) überzeugt sein, dann wird es Glauben genannt. Ist die Person davon nicht oder nicht gänzlich überzeugt, ist es also ein unsicheres subjektives Wissen, dann wird es auch Meinen bzw. als Meinung benannt.
Immanuel Kant schreibt über:
Meinen, Glauben und Wissen (vgl. mit Kant Zitat 9) folgendes:
Meinen: das sowohl subjektiv, wie auch objektiv unzureichende Fürwahrhalten
Glauben : das subjektiv zureichende, objektiv jedoch nicht zureichende Fürwahrhalten
Gewissheit im Sinn der objektiven Gewissheit: das subjektiv und objektiv zutreffende Wissen. Es ist dies ein Wissen mit dem alle Personen übereinstimmen bzw. allgemein gültiges Wissen.
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In der Wissenschaft studiert man das Wissen in verschiedenen Erkenntnisbereichen.
Die Wissenschaft ist grundsätzlich bestrebt wo möglich allgemeingültiges Wissen hervorzubringen. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass dies nicht in allen Bereichen möglich ist.
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In der Medizin kann man zum Teil objektives Wissen erlangen. Vielfach ist dies allerdings nicht möglich und kann man auch in der Medizin nur subjektives Wissen erlangen. Wir treffen medizinische Entscheidungen vielfach auf der Grundlage von subjektivem Wissen – also auf der Grundlage eines (subjektiven) Fürwahrhaltens, bzw. auf der Grundlage eines Glaubens und nicht auf der Grundlage von objektiver Gewissheit (vgl. mit Kant Zitat 9). Nicht selten fällen wir in der Medizin unsere Entscheidungen auf der Grundlage eines subjektiv unsicheren Wissens, also auf der Grundlage eines Meinens, z.B. dass eine therapeutische Vorgehensweise, im Vergleich zu einer anderen therapeutischen Vorgehensweisen die vergleichsweise bessere ist. Das medizinische Wissen basiert also nur zum Teil auf objektivem Wissen, vielfach basiert das medizinische Wissen auf subjektivem Wissen.
In einem solchen Fall, kann die Einholung einer zweiten fachlichen Meinung, eine sogenannte second opinion sinnvoll sein, um erst sodann zu entscheiden, was man tun soll bzw. welcher fachlichen Meinung man sich anschließen soll. Manchmal macht es auch Sinn eine dritte bzw. mehrere fachliche Meinungen einzuholen bevor man sich als mündige Person entscheidet.
In der Psychiatrie (Psychologie und Psychotherapie) wird das Wissen auf der Grundlage von psychischen Symptomen und psychischen Phänomenen erlangt, also auf der Grundlage von psychischen Erscheinungen (griechisch: phenomenon – das was erscheint, das Erscheinende).
Daher handelt es sich beim psychiatrischen Wissen immer um nur subjektiv gültiges Wissen bzw. um subjektives Wissen. Psychiatrisches Wissen geht also immer von subjektivem Wissen aus, sowohl in der psychiatrischen Praxis wie auch in der psychiatrischen Wissenschaft.
In der Psychiatrie (Psychologie, Psychotherapie) gibt es daher keine objektive Evidenz, sondern nur subjektive Evidenz. Solche Evidenz wird innerhalb einer Konvention gewonnen. So wird beispielsweise das Wissen in Bezug auf die psychiatrischen Diagnosen heutzutage entweder auf der Grundlage der psychiatrischen ICD Klassifikation – die per Konvention definiert worden ist erlangt – oder auf der Grundlage der DSM Klassifikation erlangt – die ebenfalls per Konvention definiert worden ist.
Man kann also sagen: psychiatrisches Wissen wird immer auf der Grundlage einer Ideenlehre gewonnen und es kann dieses Wissen nicht auf der Grundlage der Natur bzw. auf der Grundlage von physischen Befunden überprüft werden. (vgl. mit Kant Zitat 9)
Philosophisch gesprochen sagt man daher dass psychiatrisches Wissen auf der Grundlage einer Dogmatik bzw. auf der Grundlage einer Ideologie erlangt wird. An diesem Sachverhalt hat auch die Einführung der psychiatrischen ICD Klassifikation und die Einführung der DSM Klassifikation und auch die operationalisierte Diagnostik nichts geändert.
In gleicher Weise wird auch das Wissen in der Psychologie und Psychotherapie jeweils auf der Grundlage von definierten Ideen erlangt. Man sagt daher berechtigt, dass solches Wissen innerhalb einer „Schule“ bzw. innerhalb einer Ideologie im Sinn einer Ideenlehre erlangt wird.
Wie man sich überzeugt gilt dies für verschiedene Bereiche des menschlichen Wissens, etwa für das Wissen das in der Rechtsprechung auf der Grundlage der definierten Gesetze erlang wird, die zu einer gewissen Zeit ihre Gültigkeit haben.
Und es sind daher die Grade des Wissen auch bei der Erstattung eines Gutachtens von Relevanz und sollte daher ein Gutachter bzw. ein Sachverständiger beachten auf welcher Grundlage sein Wissen steht wenn er etwa in der Forensik ein psychiatrisches Gutachten, oder ein medizinisches Gutachten erstattet.
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Bezüglich der Meditation – bzw. bezüglich der subjektiven Erfahrung in der Meditation kann man sagen:
Durch die Innenschau bzw. durch die Meditation erlangt man das (subjektive) Wissen vom Selbst. (vgl. mit dem Patanjali Sutra Yoga-Definition)
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(letzte Änderung 19.11.2025, abgelegt unter: Definition, Diagnostik, Erkennen, Erkenntnis, Geist, Philosophie, Psyche, Wissen)
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