Wirkung (Auswirkung)

Die Wirkung (Auswirkung) ist die Folge der Ursache.

Dies bedeutet, dass diese Ursache einen Effekt bzw. eine Auswirkung zur Folge hat.

Man kann auch sagen, dass diese Ursche einen gewissen Prozess in Gang setzt.

Beziehungsweise hat dieser Prozess eine gewisse Wirkung.

In diesem Sinn kann die Wirkung eine Entwicklung in Gang setzten, die einen gewissen Effekt bzw. die eine gewisse Auswirkung zur Folge hat. und dies sich zum Beispiel als Entwicklung manifestiert.

Somit ist die Ursache der Grund der Wirkung (Auswirkung) bzw. ist dies der Grund des Effekts.

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Zum Beispiel zeigt die Ursache in der Erscheinung ihre Wirkung mit einer gewissen Regelmäßigkeit bzw. gemäß einer gewissen Regel.

Deswegen kann man sagen, dass die Wirkung als Folge der Kausalität entsteht.

Die Kausalität zeigt nämlich den Zusammenhang der Ursache mit der Wirkung nach einer Regel auf (vgl. mit Kant Zitat 24a und mit Kant Zitat 24).

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Falls die Wirkung durch ein Gesetz verursacht in Erscheinung tritt, dann handelt es sich dabei um eine Gesetzmäßigkeit, also um eine Regel die immer gültig ist, ohne Ausnahme – man kann dann von einer conditio sine qua non sprechen.

In der Physik, Chemie, Astronomie und in anderen Bereichen der Natur und demgemäß in diversen Naturwissenschaften kann man Wirkungen bzw. Auswirkungen beobachten die gesetzmäßig auftreten.

Auch in der Medizin beobachtet man gewisse Erscheinungen, die gesetzmäßig auftreten, andererseits findet man in der Medizin auch viele Erscheinungen, die nur gemäß einer Regel in Erscheinung treten. Dies ist vor allem in der Heilkunde neben der Medizin auch in der Psychiatrie (Psychologie  und Psychotherapie) und in der Psychosomatik der Fall.

Zum Beispiel findet man in der  Medizin bei der Tuberkulose immer den Tuberkel-Bazillus oder die spezifischen Merkmale des Tuberkel-Bazillus, wohingegen man z.B. bei der Migräne nicht immer den den vollständigen und damit den typischen Symptomenkomplex findet.

In gleicher Art und Weise beobachtet man z.B. bei der psychischen Störung, die man als Schizophrenie bezeichnet häufig das psychopathologische Phänomen der Halluzination. Dieses Phänomen und auch andere Merkmale dieser psychischen Störung können jedoch nicht gesetzmäßig sondern nur gemäß einer Regel beobachtet werden.

In gleicher Art und Weise beobachtet man in vielen Bereichen das Auftreten einer Wirkung entweder gemäß einer Gesetzmäßigkeit oder gemäß einer Regelmäßigkeit.

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(letzte Änderung 02.01.2026, abgelegt unter Begriff, philosophischer Begriff, Ursache, Philosophie, Medizin, Psychiatrie, Psychologie, Psychotherapie, Psychosomatik, Definition)

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