Wertung (Bewertung)

Die Wertung (Bewertung) ist das Ergebnis des persönlichen Urteils.

Diese beruht auf dem mentalen Prozess der Person der zu dieser persönlichen Beurteilung der Sache oder des Sachverhalts geführt hat und der Sache oder dem Sachverhalt einen gewissen Wert zugeordnet/zugeteilt/beigemessen hat.

Man ordnet dem Ding / der Sache oder dem Sachverhalt durch den (persönlichen/individuellen) mentalen Prozess also einen gewissen Wert zu.

Eine Wertung (Bewertung) bezieht sich demgemäß entweder auf ein Objekt das man bewertet, oder die Wertung (Bewertung) eine  bezieht sich auf eine Vorstellung bzw. auf eine Idee die man bewertet. (vgl. mit Kant Zitat 7)

In diesem Fall bezieht sich die Bewertung auf eine Idee bzw. auf eine Vorstellung, die mit anderen Vorstellungen verglichen wird.(vgl. mit Kant Zitat 7)

Im zuerst genannten Fall bezieht sich die Wertung (Bewertung) auf ein demonstrierbares Erkenntnisobjekt. (vgl. mit Kant Zitat 7)

Im zweit genannten Fall auf eine Sache bzw. auf einen Sachverhalt der nur auf der Ebene der Ideen beurteilt werden kann und der demgemäß immer nur subjektiv gültig beurteilt bzw. bewertet werden kann, wohingegen eine Wertung (Bewertung) einer demonstrierbaren bzw. „physischen“ Sache bzw. eines physischen Erkenntnisobjekt unter Umständen objektiv gültig bewertet bzw. beurteilt werden kann.

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Wertung (Bewertung) in der Medizin:

In der körperlichen Medizin bewertet man in vielen Fällen etwas das man „physisch“ messen kann, etwa den Blutdruck, die Anzahl der Zellen im Blut, einen Hormonwert usf.

Daneben gibt es in der Medizin viele Phänomene, die man nur auf der Ebene der Ideen bewerten kann, etwa Schmerzen, Schwäche, ein Ohrgeräusch (Tinnitus), Schwindel usf.

In der Psychiatrie kann man fast alle Dinge und alle psychischen Phänomene und psychischen Symptome nur auf der Ebene der Vorstellungen bzw. nur auf der Ebene der Ideen bewerten. So kann man etwa die Depressivität, oder den Umstand, ob eine Psychose vorliegt, oder, ob eine psychische Störung vom Typ einer Schizophrenie, oder ob eine Demenz vorliegt nur auf der Grundlage der psychischen Phänomene erkennen und bewerten und nicht auf der Grundlage von „physischen“ Parametern.

In gleicher Weise kann man in anderen Bereichen etwas entweder auf der Ebene der Objekte bewerten oder auf der Ebene der Ideen.

So etwa bei Gericht in der Rechtssprechung oder in einem Gutachten, oder in der Psychologie, in der Psychotherapie, in der Ökonomie, im Finanzwesen, im Bankenwesen, in den Naturwissenschaften in der Physik, Chemie, Biochemie usf.

Immer wertet man die Dinge entweder auf der Ebene der Vorstellungen oder auf der Ebene der Fakten.

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(letzte Änderung 31.08.2024, abgelegt unter: Begriff, Definition, Urteil)

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