Veränderung ist ein Geschehen das im Lauf der Zeit geschieht.
Dabei kann dieses Geschehen im Lauf der Zeit mit langsamer Geschwindigkeit geschehen.
Oder es kann dieses Geschehen im Lauf der Zeit mit höherer Geschwindigkeit geschehen.
Letztlich ist die Veränderung die mit Lichtgeschwindigkeit geschieht die schnellst mögliche Form der Veränderung bzw.die höchste Geschwindigkeit der Veränderung.
Die Erfahrung lehrt nämlich die Menschen dass es keine höhere Geschwindigkeit als die Lichtgeschwindigkeit gibt.
Beziehungsweise ist dies die höchst mögliche Geschwindigkeit die eine Veränderung erreichen bzw. durchlaufen kann.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass die Veränderung sich in eine Richtung bewegen kann.
Beziehungsweise kann die Veränderung im Lauf der Zeit die Richtung wechseln.
Oder es kann im Rahmen der Veränderung ein anderer Zustand der Materie oder ein anderer Gedanke oder die Veränderung von sonst etwas geschehen.
Beziehungsweise kommt es z. B. durch die Veränderung von einem Gedanken, zum nächsten, von einer Idee zur anderen, die im Bewusstsein der denkenden Person erscheint.
Oder es kommt von einer Vorstellung zum Übergang in einen anderen Gedanken, in eine andere Vorstellung, ein anderes Gefühl, eine andere Befindlichkeit übergehen, sodass man sagen kann dass leblose Materie und auch belebte Materie – überhaut die Lebewesen auf der Welt auch auch die Welt an sich selbst der ganze Kosmos sich in ständiger Veränderung befindet, wie dies schon der griechische Philosoph Heraklit gesagt hat, dass alles fließt. (Heraklit Zitat 5)
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Vieles unterliegt der Veränderung im Lauf der Zeit:
Vieles unterliegt der Veränderung im Lauf der Zeit..
Weil wir Menschen manch eine Veränderung jedoch nicht bemerken, weil sie uns nicht auffällt, sind wir geneigt zu glauben dass gewisse Dinge sich nicht ändern obwohl sie tatsächlich sich im Lauf der Zeit ändern.
Für uns Menschen hängt die Wahrnehmung der Veränderung vom Erleben der Veränderung ab.
Wir erleben zum Beispiel – von Person zu Person – mehr oder weniger bewusst – die Veränderung der Erdumdrehung um die eigene Achse.
Und durch diese Umdrehung der Erde um die eigene Achse kommt es zum Wechsel zwischen Tag und Nacht, die wir als Person – in Abhängigkeit von der individuellen Situation – mehr oder weniger bewusst erleben.
Oder wir erleben – mehr oder weniger bewusst – die Veränderung der Bewegung der Erde um die Sonne.
Durch diese Bewegung der Erde um die Sonne kommt es zur Veränderung der Jahreszeiten.
Auch erleben wir das älter werden als Veränderung die wir als Alterung bezeichnen.
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Das Erleben der Veränderung bewirkt das Bewusstsein der Veränderung:
Bis zur Zeit des Mittelalter glaubten die Menschen im Abendland dass die Sonne sich um die Erde dreht. Das heißt die Menschen waren sich im Abendland der tatsächlichen Situation bzw. des tatsächlichen Sachverhalts der Veränderung nicht bewusst, dass die Erde sich um die Sonne bewegt.
Demgemäß hängt die Wahrnehmung des tatsächlichen Sachverhalts vom persönlichen Bewusstsein ab, so etwa vom persönlichen Bewusstsein der tatsächlichen Veränderung.
Weil gewisse Veränderungen nur sehr langsam vor sich gehen, nehmen wir diese – in der Regel – nicht bewusst wahr.
Andererseits gibt es gewisse Veränderungen die wir bewusst wahrnehmen – wie vorangehend ausgeführt – in der Regel den Wechsel zwischen Tag und Nacht.
Und man kann sagen, dass auch die Tiere gewisse Veränderung erleben, allerdings erleben sie diese Veränderung im Rahmen ihres tierischen Erleben bzw. im Rahmen ihres tierischen Bewusstseins.
Deswegen zum Beispiel der rechtzeitige Zug der Vögel im Herbst vom Norden in den Süden. Und umgekehrt der rechtzeitige der Zug der Vögel im Frühjahr vom Süden in den Norden, weil es dann im Norden mehr Futter, mehr Nahrung, gibt. Und dann erfolgt – auf natürliche Art und Weise – im Norden in der Natur – die Brut, die Aufzucht der Jungvögel usw., sodass im Herbst die einzelnen Vögel bzw. der Vogelschwarm wieder nach Süden fliegen können, wo sie den Winter bzw. die kalte Jahreszeit wegen der dort vorhandenen Nahrung verbringen.
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Die meisten Dinge unterliegen einer Veränderung – Bewusstsein der Veränderung?
Die meisten Dinge, die wir im Rahmen unseres Lebens potenziell bewusst erleben, unterliegen einer Veränderung.
Allerdings ist das zutreffende Bewusstsein der Veränderung bei der einzelnen Person nicht unbedingt zutreffend gegeben.
Beziehungsweise können wir – potenziell bewusst die Veränderung wahrnehmen – oder wir erleben die Veränderung ohne diesbezügliches Bewusstsein.
Dinge entstehen, sie sind in eine gewisse Zeit lang vorhanden, verändern sich und viele vergehen wieder im Lauf der Zeit.
Zum Beispiel entwickelt sich beim Lebewesen aus dem Zustand der Gesundheit der Zustand den man als Krankheit bezeichnet – und infolge der Heilung bzw. infolge der Heilungsvorgänge kommt es durch dieses natürliche Geschehen im Lauf der Zeit – mehr oder weniger schnell – zur Heilung.
Bekanntlich wird dieses natürliche Geschehen als Heilung bezeichnet – und es kehrt im Lauf der Zeit – in der Regel der Krankheitszustand wieder in den Zustand der Gesundheit zurück, oder zumindest in den Zustand der teilweisen Gesundheit. Allerdings kann die Veränderung der Gesundheit letztlich auch den Tod des Lebewesens bewirken.
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Die Alterung ist ein natürliches Geschehen als Folge der Veränderung:
Die Alterung des Lebewesens ist ein natürliches Geschehen im Lauf der Zeit bzw. bewirkt dies die Veränderung im Lauf der Zeit die man als das älter werden bezeichnen kann. Und die natürliche Folge dieser Veränderung ist der Tod des Lebewesens der früher oder später eintritt.
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Weiteres über Veränderungen in der Heilkunde:
In der Medizin manifestiert sich eine körperliche Krankheit oder eine körperliche gesundheitliche Störung – und kann sich diese Störung durch die Normalisierung der Funktionsstörung wieder zurückbilden.
In der Psychiatrie beschreibt man eine psychische Störung wie sie entsteht und wie sie oftmals ebenfalls als Folge der Rückbildung der Störung wieder vergeht.
Überall beobachtet man derartige Veränderungen.
Weil man die Übergänge der Zustände nur schlecht beschreiben kann begnügt man sich mit Begriffen bzw. mit Merkmalen die die jeweiligen „End-Zustände“ charakterisieren und beschreiben.
Dabei geschieht es leicht, dass man einen solchen „End-Zustand“ als tatsächlichen „Endzustand“ ansieht – wenn man ihn einmal beschrieben hat.
In der Medizin kann man oftmals objektiv prüfen, ob eine solche Zustandsbeschreibung noch zutrifft, oder ob dies nicht mehr der Fall ist. Man kann also in der Medizin in vielen Fällen auf der Grundlage von objektiv feststellbaren Befunden prüfen, ob etwa eine medizinische Diagnose noch zutreffend ist oder nicht. In anderen Fällen kann man allerdings auch in der Medizin den Sachverhalt nicht auf diese Art und Weise objektivieren, sondern kann man nur auf der Ebene der Vorstellungen „prüfen“, ob eine Bezeichnung bzw. eine medizinische Diagnose noch zutreffend ist. So kann man beispielsweise nicht objektiv prüfen, ob eine Migräne noch vorhanden ist, oder ob eine somatoforme Schmerzstörung noch vorhanden ist. Eine solche Diagnose kann man nur auf der Ebene der Vorstellungen prüfen. Bei einer solchen Diagnose handelt es sich um eine syndromale Diagnose im engeren Sinn.
In der Psychiatrie (Psychologie und Psychotherapie) kann man grundsätzlich nicht auf der Basis von objektiv feststellbaren Merkmalen prüfen, ob eine psychische Störung vorhanden ist oder nicht mehr vorhanden ist, sondern kann man nur auf der Ebene der Vorstellungen durch den Vergleich von Ideen abwägen, ob etwa gewisse psychische Phänomene noch vorhanden sind und daher etwa eine psychiatrische Diagnose noch zutreffend ist.
Die Veränderung der Zustände kann man also vielfach nicht objektiv, sondern nur subjektiv erfassen. Demgemäß kann man auch das Ausmaß der gesundheitlichen Störung vielfach nicht objektiv bestimmen, sondern nur subjektiv gewiss einschätzen.
Man erlangt also in der medizinischen Praxis vielfach nur subjektives Wissen über eine bestimmte Krankheit bzw. eine bestimmte gesundheitliche Störung.
In der Psychiatrie kann man generell nur subjektives Wissen in Bezug auf eine psychische Störung erlangen.
Dieser Sachverhalt wirkt sich auch auf die wissenschaftlich Forschung aus.
Demgemäß gründet sich das Wissen, wie es in der psychiatrischen Wissenschaft grundsätzlich auf subjektives Wissen. In der medizinischen Wissenschaft gründet sich im Gegensatz dazu das Wissen zum Teil auf objektives Wissen und zum andern Teil ebenfalls auf nur subjektives Wissen.
Demgemäß sind auch die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung von unterschiedlichem Erkenntniswert. (Weiteres dazu auf Poster 3: PROBABILITY IN MEDICINE AND IN PSYCHIATRY – IN THE LIGHT OF IMMANUEL KANT`S PHILOSOPHY)
Man erkennt damit dass die Veränderung der Zustände im Lauf der Entwicklung der gesundheitlichen Störungen dazu führt, dass Begriffe die früher treffend waren später nicht mehr treffend sind und sollte man dies bei der praktischen Verwendung der Begriffe bzw. bei der Bezeichnung der Zustände berücksichtigen.
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(Letzte Änderung 20.01.2026, abgelegt unter: Begriff, Definition, Medizin, Natur, Philosophie, Wissenschaft)
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