Der Stoffwechsel ist der Wechsel der Stoffe im Organismus des Lebewesens .
Dabei ist der Wechsel der Stoffe im Organismus bzw. im Lebewesen für das Leben notwendig.
Beziehungsweise wäre das Leben ohne Stoffwechsel im Organismus nicht möglich.
(Metabolismus – griechisch Stoffwechsel)
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Der Stoffwechsel entstand in den ersten lebenden Zellen:
Der Stoffwechsel entstand bereits mit der Entstehung der ersten lebenden Zellen .
Beziehungsweise ist der Stoffwechsel bereits in den ersten Einzellern auf natürliche Art und Weise in der vorerst unbelebten Natur gemäß dem natürlichen Prinzip auf wunderbare Art und Weise entstanden.
Respektive hat sich der Stoffwechsel bereits in den ersten Einzellern auf natürliche Art und Weise gemäß dem natürlichen Prinzip in den ersten Einzellern in der unbelebten Natur auf wunderbare Art und Weise manifestiert.
Und es sind im Lauf der Zeit auf der Erde auch die unterschiedlichen Einzeller gemäß der natürlichen Ordnung auf wunderbare Art und Weise gemäß dem natürlichen Prinzip entstanden.
Ebenso entstanden später aus gewissen Einzellern gewisse Vielzeller gemäß der natürlichen Ordnung bzw. gemäß dem natürlichen Prinzip.
Und es hat sich auf diese Art und Weise das Leben auf der Erde im Lauf der Zeit des auf wunderbare Art und Weise dank des natürlich geregelten Stoffwechsels in den unterschiedlichen Formen der Organismen bzw. in den unterschiedlichen Formen der Lebewesen auf der Erde in der Natur entwickelt.
Beziehungsweise ist dank des Stoffwechsels in den Lebewesen die belebte Natur in der bis dahin unbelebten Natur entstanden als die für das Leben notwendigen Bedingungen auf der Erde infolge der natürlichen Entwicklung entstanden waren.
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Stoffwechsel – anaboler Stoffwechsel – kataboler Stoffwechsel:
Den Stoffwechsel kann man in den anabolen Stoffwechsel und in den katabolen Stoffwechsel gliedern.
Dabei bewirkt der anabole Stoffwechsel den Aufbau der körpereigenen Stoffe, wohingegen der katabole Stoffwechsel den Abbau der körpereigenen Stoffe bewirkt.
Und es entsteht durch gewisse Stoffwechselvorgänge die Energie die für das Leben bzw. die für den Lebensunterhalt des Lebewesens notwendig ist.
Und ebenso ermöglichen gewisse Stoffwechselvorgänge die Entwicklung, das Wachstum und die Vermehrung bzw. die Fortpflanzung der Lebewesen.
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Stoffwechsel – ein natürliches Geschehen:
Der Stoffwechsel ist ein natürliches Geschehen das sich in den lebenden Zellen entwickelt hat bzw. das in den lebenden Zellen auf natürliche Art und Weise gemäß dem natürlichen Prinzip auf wunderbare Art und Weise geschieht.
Beziehungsweise hat das natürliche Prinzip dieses natürliche Geschehen im Sinn des Stoffwechsels in lebenden Lebewesen gemäß der natürlichen Ordnung hervorgebracht.
Beziehungsweise hat sich dieses natürliche Geschehen im Sinn des Stoffwechsels in den lebenden Lebewesen gemäß der natürlichen Ordnung entwickelt.
Und deswegen finden Menschen die in der Wissenschaft nach Spuren des Lebens auf dieser Welt forschen auch heute noch Spuren bzw. Reste wie sie als Folge der Lebewesen auf der Erde entstanden sind (diverse Gesteine die durch Lebewesen infolge des Stoffwechsels dieser Wesen entstanden sind und auch sonstige Spuren in der Erdgeschichte zurückgelassen haben. All diese wäre ohne den Stoffwechsel der Lebewesen nicht entstanden.
Sodass man aus diesen Spuren auf der Grundlage von Theorien bzw. auf der Grundlage von Konzepten auf die Entstehung des Lebens bzw. auf die Entstehung des Stoffwechsels schließen kann.
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Lebewesen die zur Fotosynthese befähigt waren die ersten Lebewesen:
Lebewesen die zur Fotosynthese befähigt waren, waren auf der Erde die ersten Lebewesen.
Diese Lebewesen schufen die Grundlage für später erscheinende Lebewesen. Beziehungsweise gingen aus diesen Lebewesen die zur Fotosynthese befähigt waren die ersten Pflanzen hervor.
Und es konnten auf dieser Grundlage später die ersten Tiere entstehen bzw. konnten auf der Grundlage der Pflanzen auch die später erscheinenden Tiere entstehen.
Und all dies war nur möglich – wegen des wunderbaren Stoffwechsels – der diese wunderbare Entwicklung der Lebewesen bis letztlich zur Entstehung des Menschen ermöglichte.
Die Fotosynthese zu der gewisse Lebewesen infolge ihres Stoffwechsels befähigt sind machten also das Leben auf der Erde angefangen von den ersten Einzellern über die unterschiedlichen Vielzeller bis hin zu den unterschiedlichen Pflanze, Tieren und schließlich dem Menschen möglich.
Beziehungsweise hat sich auf dieser Grundlage das Leben in der Form der Mikroorganismen bis zu den Makroorganismen im Lauf der Zeit über unvorstellbar lange Zeiträume hinweg dank des Stoffwechsels in den Organismen der Lebewesen entwickelt.
Durch diese Lebewesen kam es also infolge der Fotosynthese zum Aufbau von Biomasse und konnten auf dieser Grundlage im Lauf der Zeit auch anderen Lebewesen entstehen.
Beziehungsweise ist auf dieser Grundlage schon damals die biologische Fortpflanzung respektive die biologische Entwicklung des Lebens auf der Erde gemäß dem natürlichen Prinzip möglich gewesen deren Spuren wir Menschen auch heute noch finden und in der Wissenschaft erforschen können.
Zuerst entstand also die erste Art von Lebewesen gemäß der natürlichen Ordnung und konnte erst viel später auch die zweit Art von Lebewesen gemäß dem natürlichen Prinzip, nachdem die erst Art von Lebewesen infolge der Biosynthese Biomasse aufgebaut hatte, sodass auf dieser Grundlage auch andere Arten von Lebewesen nämlich die zweit genannte Art von Lebewesen gemäß dem natürlichen Prinzip entstehen konnte.
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Weiteres zur ersten Art von Lebewesen die zur Fotosynthese und zum Aufbau von Biomasse befähigt sind:
Die Lebewesen die zur Fotosynthese befähigt sind können durch diesen biochemischen Prozess auf Grundlage der Substrate: Kohlendioxid (CO2) und Wasser unter Verwendung von Lichtenergie, die für das Lebewesen benötigte Energie erzeugen und dadurch Biomasse erzeugen bzw. dadurch Biomasse aufbauen.
Dabei wird durch diesen biochemischen Prozess in den lebenden Zellen dieser lebenden Lebewesen aus CO2 und aus anderen Stoffen aus der Umwelt Biomasse aufgebaut bzw. erzeugt.
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Weiteres zur zweien Art von Lebewesen die nicht zur Fotosynthese befähigt sind und die Biomasse für ihr Leben benötigen:
Und es konnte auf der Grundlage der zuvor genannten Art von Lebewesen im Lauf der Zeit die zweite Art von Lebewesen auf der Erde gemäß dem natürlichen Prinzip bzw. gemäß der natürlichen Ordnung entstehen nämlich die Lebewesen die auf Grundlage der vorhanden Biomasse bzw. auf Grundlage der anderen bereits vorhanden Lebewesen ihrerseits durch den Abbau der Lebewesen der ersten Art leben konnten bzw. dadurch zum Leben gemäß dem natürlichen Prinzip befähigt waren.
Demgemäß ist also aus der ersten Art von Lebewesen die zweite Art von Lebewesen im Lauf der Zeit auf natürliche Art und Weise auf der Erde entstanden und dabei die natürliche Ordnung der Lebewesen hervorgebracht wie wir heute auf der Erde finden bzw. wie wir Menschen sie heute in der Wissenschaft und hier insbesondere in der Naturwissenschaft erforschen können.
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Wie voran bereits ausgeführt ist der Stoffwechsel der Wechsel der Stoffe im Lebewesen.
Infolge dieses Wechsels der Stoffe kann das Lebewesen in der für es geeigneten Umwelt gemäß den erforderlichen Lebensbedingungen für dies Art von Lebewesen leben.
Dabei ist der Wechsel der Stoffe im jeweiligen Organismus notwendig, weil ohne Stoffwechsel das Leben für das Lebewesen nicht möglich ist.
Ohne Stoffwechsel stirbt das Leben im Lebewesen ab bzw. stirbt der Organismus des Lebewesens ab, und zwar sowohl beim Einzeller wie auch beim Vielzeller.
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Durch den Stoffwechsel – der auch als Metabolismus bezeichnet wird – gelangen einerseits, die für das Leben notwendigen Stoffe teils durch passiven Transport in die einzelne Zelle bzw. in den Organismus des Lebewesens.
Und es gelangen andererseits die für das Leben notwendigen Stoffe durch aktiven Transport in die einzelne Zelle bzw. in den Organismus.
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Der Stoffwechsel geschieht primär in den lebenden Zellen des lebenden Organismus:
Und zwar ist dies sowohl bei den Einzellern der Fall bei den der ganze Organismus aus einer Zelle besteht.
Und es ist dies auch bei den Vielzellern der Fall bei denen der Organismus auf vielen Zellen besteht.
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Durch die Zellmembran der Zellen gelangt ein Teil der Stoffe auf passive Art und Weise.
Ein anderer Teil der Stoffe bzw. andere Stoffe gelangen durch aktiven Transport bzw. durch selektiven Transport durch die Zellmembran in die Zelle.
Im Inneren der Zelle findet in den unterschiedlichen Kompartimenten der Zelle komplexe biochemische Reaktion durch biologische Katalysatoren befördert statt durch die gewisse Stoffe auf natürliche Art und Weise aufgebaut, andere Stoffe auf natürliche Art und Weise abgebaut oder auch umgebaut werden.
Demgemäß finden in den unterschiedlichen Kompartimenten der Zelle komplexe Stoffwechselvorgänge statt bzw. findet in Organismus insgesamt ein komplexer Metabolismus statt.
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Das heißt, dass als Folge des Stoffwechsels ist sowohl der Stoffaufbau, der Stoffumbau und der natürliche Stoffabbau gewährleistet.
Und es kommt auf dieser Grundlage sowohl bei den Einzellern wie auch bei den Vielzellern zum natürlichen bzw. zum natürlich geregelten Austausch der Stoffe – letztlich mit der Umwelt.
Dabei hat sich bei den Vielzellern, die aus Einzellern entstanden sind der Organismus bzw. der Körper des lebenden Lebewesens derart entwickelt, dass bei allen Lebewesen dieser Art der Stoffwechsel so stattfinden kann, dass dieser Stoffaustausch und damit auch der Stoffaufbau und auch der Stoffumbau – somit die Metamorphose auf – natürliche Art und Weise während des ganzen Lebens möglich ist.
Dabei findet dies beim einzelnen Lebewesen dieser Art gerade auf die Art und Weise statt, wie sich dies in der Natur – im Lauf der Zeit – auf natürliche Art und Weise entwickelt hat.
Deswegen haben sich etwa bei Vielzellern unter anderem z. B. die unterschiedlichen Organe und Organsysteme entwickelt.
Es entstanden deswegen zum Beispiel die Organe und Organsysteme für die Atmung (Kiemen bei den Fischen, Lungen bei größeren Lebewesen die an Land leben, oder bei Lebewesen die teils im Wasser teils an Land leben)
und es kam deswegen bei den Vielzellern ab einer gewissen Größe zur Ausbildung des Herz-Kreilaufsystems,
Oder es kam bei gewissen Lebewesen zur Ausbildung des Uro-Genitalsystems usw. in der jeweiligen Gattung.
Durch den Stoffwechsel kommt es also zum Aufbau, zum Umbau und zum Abbau der Stoffe im Lebewesen – und zum Ausstauch der Stoffe mit der Umwelt – und zwar so lange das Lebewesen bzw. die einzelne Zelle im Lebewesen noch lebt.
Dabei sorgt der Stoffwechsel unter anderem dafür, dass die zum Leben notwendige Energie in der einzelnen Zelle – und auch sonst im Organismus des Lebewesens – also in den einzelnen Organen und Organsystemen zur Verfügung steht, so wie eben die Energie dort vor Ort im einzelnen Organ benötigt wird.
Dank des Stoffwechsels kann also das Lebewesen in seiner Umwelt leben bzw. überleben, und es kann wachsen und sich entwickeln und es kann sich in seiner Umwelt auch vermehren.
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Auf dieser Welt, dem Planeten Erde, sind zuerst die ersten einfachen Zellen entstanden als die Bedingungen für das Leben (Abkühlung der Erde, Entstehung von Wasser bzw. Entstehung der Meere, geeignete Temperatur, Vorhandensein von gewissen Stoffen)) gegeben waren.
Und es entwickelten sich aus diesen ersten einfachen Zellen höher entwickelte Zellen – also die Gruppe der Einzeller – aus denen später die ersten Vielzeller – und damit die ersten Pflanzen hervorgegangen sind.
Dabei waren die ersten einfachen Zellen die Vorläufer der heute noch lebenden Algen die zur Photosynthese befähigt sind.
Und dank der Photosynthese kam es zu Veränderungen in der Umwelt – so dass später auch auch andere Lebewesen entstehen konnten und diese sich auf der Erde ausbreiten und vermehren konnten.
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Weiteres dazu siehe die beiden Artikel aus dem Internet:
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Weiteres zum Wechsel der Stoffe in Lebewesen:
Der Wechsel der Stoffe findet in den kleinsten Lebewesen, angefangen bei der einzelnen Zelle den Einzellern statt bis hin zu den größten Lebewesen auf der Erde – an Land den Elefanten und im Wasser den Walen – wie heute noch auf dieser Welt leben.
Das heißt der Stoffwechsel ist für das Leben des Lebewesens notwendig angefangen vom einfacheren aber ebenfalls schon komplexen Einzellern bis hin zu den noch komplexeren Vielzellern – den unterschiedlichen: Pflanzen und Tieren und schließlich zum komplexesten Lebewesen dem Menschen, bei dem sich in der Natur: Körper, Psyche und Geist entwickelt haben bzw. bei dem: Körper, Psyche und Geist auf natürliche Art und Weise in der Natur entstanden sind.
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All diese Lebewesen sind auf den permanenten Stoffwechsel angewiesen, weil ohne Stoffwechsel kein Leben möglich ist.
Das Leben des Lebewesens erfordert den ständigen Wechsel der Stoffe bzw. wird dadurch der Lebensunterhalt gewährleistet.
Mit dem Stoffwechsel ist also der Wechsel der Stoffe – sowohl der Stoffaufbau, der Stoffumbau bzw. die Metamorphose und damit auch der Stoffabbau möglich und zwar in der einfachsten Zelle bis zum lebenden Körper bzw. bis zum lebenden Organismus der größten Lebewesen.
In diesem Sinn findet nicht nur in den mikroskopisch kleinen Einzellern ein ständiger Stoffwechsel im Rahmen der Vermehrung statt sondern auch beim Wachstums und der Entwicklung der Vielzeller bzw. der größeren Lebewesen – also bei mit freiem Auge sichtbaren Pflanzen, den Tieren und dem Menschen.
Ohne ausreichenden Wechsel der Stoffe kommt es zu Störung der Lebens bzw. zur Störung der körperlichen Funktion.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass eine erheblich Störung des Stoffwechsels zur erheblichen Störung der Gesundheit führt.
Das heißt eine erhebliche Störung des Stoffwechsels wird eine Störung der Funktion bewirken, die ab einem gewissen Grad das Leben des Lebewesens bedroht und letztlich zum Tod des Lebewesens führt.
Dabei wird die Störung des Stoffwechsels das Lebewesen als Ganzes betreffen – und kann dies bei hoher entwickelten Lebewesen sich in der Störung der körperlichen Funktion, der psychischen Funktion und beim Menschen zusätzlich in einer Störung der geistigen Funktion manifestieren.
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Abhängig von der Art der Störung des Stoffwechsels spricht man von Stoffwechselstörung:
In Abhängigkeit vom Grad der Störung des Wechsels der Stoffe spricht man in gewissen Fällen von einer spezifischen Stoffwechselstörung.
Man kennt besondere Formen von Störungen des Zuckerstoffwechsels (Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2), in diesem Zusammenhang treten auch Fettstoffwechselstörungen auf.
Oder man kennt sonstige spezifische Stoffwechselstörungen (Eisenstoffwechselstörung, Störung des Kupferstoffwechsels usw.)
Letztlich führen all diese Störungen des Stoffwechsels ab einem gewissen Grad zu gesundheitlichen Störungen.
Mit der Folge dass eine erhebliche Störung des Stoffwechsels zu einer erheblichen Störung der Gesundheit führt.
Beziehungsweise kommt es dadurch zum Auftreten von typischen klinischen Erscheinungsbildern bei spezifischen Formen einer Stoffwechselstörung.
Falls die Stoffwechselstörung – unabhängig von der Ursache – einen gewissen Grad erreicht ist das weitere Leben nicht mehr möglich und bewirkt die Störung des Wechsels der Stoffe letztlich den Tod des Lebewesens.
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Stoffwechsel notwendig für Wachstum und Entwicklung des Lebewesens:
,Der Stoffwechsel ist für das Wachstum, die Entwicklung und die Vermehrung des Lebewesens notwendig.
Dank des Stoffwechsels werden für den Lebensunterhalt notwendige Stoffe einerseits aufgenommen und andererseits ausgeschieden bzw. erfolgt dadurch der notwendige Wechsel der Stoffe.
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Stoffwechsel bei Einzellern und Vielzellern:
Der Wechsel der Stoffe findet bei Einzellern (z. B. bei Bakterien) und ebenso bei Vielzellern (Pflanzen, Tieren und Menschen) statt, weil dieser für das Leben bzw. für den Lebensunterhalt notwendig ist.
Durch die Zufuhr, der lebensnotwendigen Stoffe und durch deren Verstoffwechselung (Verwandlung/Metamorphose) können lebensnotwendige Vorgänge bzw. lebensnotwendige Aktionen und Funktionen geleistet werden bzw. können dadurch auch die ausscheidungspflichtigen Stoffe aus der Zelle oder aus dem Organismus ausgeschieden werden.
Somit ermöglicht der Stoffwechsel neben dem Lebensunterhalt, den Aufbau für das Wachstum, den Umbau der Gewebe und auch die Vermehrung bzw. den Erhalt der Art bzw. der Gattung.
Durch den Stoffwechsel können die lebensnotwendigen Funktionen und Aktionen vom Lebewesen geleistet werden, bei einem Einzeller wie auch bei einem Vielzeller.
Bei den Tieren und beim Menschen ist dank des Stoffwechsels die körperliche Funktion möglich und darüberhinaus bei hoch entwickelten Tieren auch die psychische Funktion.
Schließlich kann beim Menschen zusätzlich zu den vorgenannten einfacheren psychischen Funktionen, wie sie bei Tieren vorkommen, dank des Stoffwechsels und der komplexeren neuronalen Struktur, insbesondere des Kortex des Gehirns auch die geistige Funktion geleistet werden.
Diesbezüglich spricht man beim Menschen auch von der höheren Hirnfunktion die die geistige Funktion leistet.
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Stoffwechsel – elementare Voraussetzung für das Leben:
Der Stoffwechsel ist also die elementare Voraussetzung für das Leben und zwar sowohl im einzelnen Lebewesen wie auch für den Erhalt seiner Art bzw. Gattung.
Dies gilt für die einzelne Zelle des Einzellers wie auch für die Vielzeller.
In diesem Sinn ist der Stoffwechsel die Basis für die Entstehung des einzelnen Individuums von der Entstehung durch Zellteilung beim Einzeller wie durch die Vermehrung der vielen Zellen beim Vielzeller in den einzelnen Geweben (Hautzellen, Bindegewebszellen, Muskelzellen, Blutzellen, Leberzellen, Nervenzellen usw.
Durch die Zellteilung ist also das Wachstum der einzelnen Gewebe, (Haut, Bindegewebe, Muskelgewebe bzw. Muskel, Vermehrung des Blutes, Wachstum der einzelnen Gewebe möglich. Dadurch konnten sich die einzelnen Organe und Organsysteme im Organismus des Lebewesens bilden.
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Grundsätzliche Anmerkungen zum Stoffwechsel – zu Aufbau und zur Funktion:
Grundsätzlich ist der Stoffwechsel beim Einzeller wie auch beim Vielzeller – im Hinblick auf den Aufbau und die Funktion – komplex aufgebaut bzw. funktioniert er auf komplexe Art und Weise.
Weil dieser Aufbau und ebenso die Funktion beim Vielzeller mit einem Organismus noch komplexer aufgebaut ist als beim Einzeller kann man als Mensch das Ganze des Stoffwechsels nicht wirklich verstehen. Man kann die natürliche Ordnung gemäß der Stoffwechsel abläuft und funktioniert also nicht wirklich verstehen, deswegen ist man als Mensch/Arzt/Biologe/Wissenschaftler genötigt den Stoffwechsel als Ganzes in einzelne Teile bzw. in einzelne Systeme zu gliedern, damit man über die einzelnen Funktionen und Abläufe überhaupt in menschlichen Begriffen nachdenken bzw. in Begriffen denken und sprechen kann.
Deswegen stellt man sich vor, dass es etwa einen Fettstoffwechsel, neben einem Zuckerstoffwechsel, einem Eiweißstoffwechsel und anderen Unterformen von Stoffwechsel gibt, die insgesamt das Ganze des Stoffwechsels bilden.
Demgemäß hat man in der Wissenschaft neben anderen Begriffen auch die Begriffe: Hormonsystem, Immunsystem, Herz-Kreislaufsystem, Regeneratives System, Urogenitalsystem, Nervensystem usw. eingeführt um die jeweiligen Systeme – etwa im Hinblick auf den organbezogenen Stoffwechsel oder auf den gewebebezogenen Stoffwechsel in Bezug auf die einzelnen Kompartimente in diesen Kompartimenten systematisch studieren zu können und etwa im Fall einer Störung der Gesundheit nach Möglichkeit gezielt therapeutisch zu beeinflussen.
Weil man als Mensch die natürliche Ordnung bzw. die Ordnung der Natur nicht wirklich kennt die gemäß dem natürlichen Prinzip funktioniert, war man in der Wissenschaft genötigt das natürliche Geschehen als Ganzes in einzelne Teile bzw. in einzelne Systeme zu gliedern – und zwar so wie es gemäß der Beobachtung in der Natur in einzelne Systeme gegliedert werden kann.
Man war als Mensch also genötigt das Ganze in diese natürlichen Untereinheiten in der Form von menschlichen Begriffen zu gliedern um demgemäß diese natürliche Einheiten bzw. diese natürlichen Funktionseinheiten als Ganzes zu gliedern.
Beziehungsweise haben Menschen dieses Ganze des Stoffwechsels in Teile bzw. in einzelne Systeme gegliedert – so wie es gemäß der Beobachtung in der Natur möglich schien.
Und man hat sodann dieses Ganze – das an und für sich gemäß der natürlichen Ordnung funktioniert – infolge des menschlichen Denken in künstliche Ordnung gegliedert damit man durch menschliches Denken dieses natürliche Geschehen in Begriffen auffassen und verstehen bzw. auch erklären kann.
Zu diesem Zweck hat man sich in der Wissenschaft also vorgestellt dass es derartige Untereinheiten des Stoffwechsels etwa in der einzelnen Zelle oder im einzelnen Kompartiment der Zelle gibt.
Und konnte man dadurch auf dieser Grundlage in der Wissenschaft über die einzelnen Stoffwechselvorgänge bzw. über die einzelnen biochemischen Reaktionen in der Zelle und in den Kompartimenten der Zellen Denken bzw Nachdenken kann, um die Vorgänge – gemeint hier die Stoffwechselvorgänge – im Einzelnen durch Begriffe geistig begreifen und damit rational begründet auf Grundlage dieser künstlichen Ordnungen verstehen und rational begründet erklären zu können.
Weil nur so als Mensch das Ganze in Bezug auf die Funktion – die einzelne biologische Einheit – nämlich die einzelne lebende Zelle als abgegrenztes biologisches System – und ebenso den einzelnen Organismus als als abgegrenztes biologisches System bzw. als funktionierende lebende Einheit in der Form von Begriffen durch durch menschliches Denken verstehen und erklären kann, dabei beachten.
Dass man dieses Ganze als biologische Einheit – sowohl sowohl in Bezug auf die einzelne Zelle also auch in Bezug auf den Organismus als Ganzes – als biologisches Geschehen bzw. als natürliches Geschehen nur auf der Grundlage von Begriffen denkend erfassen und denkend auf der Grundlage dieser künstlichen Ordnung in Form der Begriffe einer menschlichen Sprache verstehen und erklären kann.
Dabei hat sich der Stoffwechsel – diese natürliche Geschehen auf natürliche Art und Weise – bereits vor unverstellbar langer Zeit in der Natur entwickelt und zwar gemäß dem natürlichen Prinzip.
Und sind dabei die unterschiedlichen Lebewesen – auf dieser Welt gemäß der natürlichen Ordnung entstanden.
Als Mensch kann man dieses natürliche Geschehen jedoch nur auf der Grundlage von menschlichen Begriffen – und damit auf der Grundlage einer künstlichen Ordnung verstehen, falls man dieses Ganze in menschliche Begriffe bzw. in menschliche Denk-Einheiten gliedert, um es dadurch in diese Teile bzw. in diese Systeme gegliedert denkend durch den eigenen Geist erfassen zu können.
Nur so kann man als Mensch über diese biologischen Sachen und biologischen Sachverhalte – und damit auch über den Stoffwechsel – in diesen biologischen Systemen in Begriffen bzw. in diesen menschlichen Denk-Einheiten – denken und nachdenken – und infolge sinnvoll bzw. rational – etwa im Hinblick auf die biologische Funktion und die biologische Interaktionen in diesen Begriffen argumentieren.
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Den Stoffwechsel kann unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten:
Man kann den Stoffwechsel im Organismus als Ganzes bzw. als Einheit betrachten, oder unter unterschiedlichen Gesichtspunkten, nämlich in den unterschiedlichen Bereichen gemäß den unterschiedlichen Untereinheiten respektive etwa in den unterschiedlichen Geweben und in den unterschiedlichen Gewebebereichen.
So kann man etwa in Bezug auf das Bindegewebe, das Knochengewebe vom Knorpelgewebe unterscheiden.
Oder man kann das Knorpelgewebe in das Gewebe des hyalinen Knorpel und den Faserknorpel gliedern – und je den Stoffwechsel in diesen Gewebsstrukturen betrachten und diskutieren.
Oder man kann in den in den unterschiedlichen Organen und Organsystemen die unterschiedliche Gewebe betrachten etwa im Hinblick auf ihre Funktion und den damit verbundenen Stoffwechsel.
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Stoffwechsel in der einzelnen Zelle:
Weil bei den Vielzellern sämtliche Zellen von der befruchteten Eizelle abstammen findet man in allen einen Zellkern, ein Zytoplasma und eine Zellmembran die die ganze Zelle umhüllt. Und man kann hier die Funktion der Zelle in Abhängigkeit vom Stoffwechsel betrachten – etwa welche Zellen einen intensiveren Stoffwechsel aufweisen als andere Zellen.
Im Zellinneren, findet man einzelne Bereich bzw. einzelne Zellkompartimente in denen besondere Stoffwechselvorgänge ablaufen. So zum Beispiel finden in den Mitochondrien Stoffwechselvorgänge statt die durch den biochemischen Abbau von Stoffen (Glucose und Fetten) die Energie für die biologischen Vorgänge liefern.
Demgemäß findet in jeder Zelle in den unterschiedlichen Bereichen ein spezifischer Stoffwechsel statt, der damit das Leben der Zelle ermöglicht bzw. im Lebewesen als Ganzes das Leben des Lebewesens ermöglicht- und ebenso seine Entwicklung und Veränderung im Lauf der Zeit des Lebens bzw. in der Lebenszeit.
Im einzelnen sind dies als der Glucosestoffwechsel, der Fettstoffwechsel, der Proteinstoffwechsel – und Unterformen von spezifischen Stoffwechselvorgängen die alle gemäß dem natürlichen Prinzip ablaufen und die natürliche Ordnung der natürlichen Funktion im Lebewesen aufrecht erhalten.
Aber weil man als Mensch die natürliche Ordnung geistig als Ganzes nicht erfassen und geistig nicht verstehen kann, ist man darauf angewiesen dieses Ganze gemäß einer künstlichen Ordnung in menschlichen Worten bzw. in menschlichen Begriffen zu gliedern – wie dies oben stehend – beschrieben und erläutert worden ist – um dieses biologische Geschehen bzw. dieses natürliche Geschehen als Ganzes auf der Grundlage von menschlichen Worten bzw. auf der Grundlage von menschlichen Begriffen denkend erfassen zu können.
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Stoffwechsel erschien auf der Erde – mit dem Erscheinen der ersten Lebewesen:
Man kann einsehen dass der Stoffwechsel auf dem Planeten Erde – also auf unserer Welt – mit dem Erscheinen der ersten Lebewesen aufgetreten bzw. erschienen ist.
Auf der Grundlage des Stoffwechsels ist also das Leben auf der Erde irgendwann in grauer Vorzeit entstanden, weil in jener Zeit erstmals die notwendigen Voraussetzungen für das Leben gegeben waren und konnten infolge die unterschiedlichen Lebewesen unter diesen Voraussetzungen bzw. unter diesen Umweltbedingungen entstehen. Es entstanden damals also zuerst die primitiven aber trotzdem schon sehr komplexen Einzeller und infolge die relativ noch komplexeren Vielzellern der verschiedenen Arten, angefangen von den Archaen, Bakterien, Algen, Pilzen, den verschiedenen Pflanzen, bis hin zu den Tieren und schließlich auch der Mensche. als das komplexeste aller Lebewesen auf dieser Welt.
Und all dies war nur auf Grund des Stoffwechsels möglich.
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Weiteres zum Stoffwechsel der unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden kann:
In den unterschiedlichen Geweben des Organismus findet je nach Aktivität ein unterschiedlich intensiver Stoffwechsel ab. Stoffwechsel intensive Gewebe sind das Nervensystem und hier insbesondere das Gehirn und das Rückenmark.
Je nach Aktivität auch das Muskelgewebe, der Herzmuskel, die inneren Organe Leber, Nieren je nach dem auch andere biologische Gewebe.
In all diesen Geweben sollte der natürliche Stoffwechsel möglich sein. Es sollte also der Wechsel der Stoffe so stattfinden wie dies der Natur des Lebewesens entspricht. Falls gewisse Stoffe nicht in ausreichendem Umfang ausgeschieden werden, dann kommt es zur Ansammlung von schädlichen Stoffen und letztlich zur Vergiftung.
Es kommt dadurch also zur Störung im Stoffwechsel und dadurch entweder zu einem Mangelzustand oder zur Ansammlung von schädlichen Stoffen – wodurch es letztlich zur Vergiftung kommen kann. Man spricht dann auch von einer Entgleisung des Stoffwechsels was etwa in der terminalen Phase bevor der natürliche Tod eintritt der Fall ist.
An dieser Stelle ist anzumerken dass die stoffwechselintensiven Gewebe besonders störanfällig sind. Zu geringe Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen (Glucose) kann schell zum Zelltod von Nervenzellen führen.
Auch Nierenzellen und andere Zellen sind schnell gefährdet, wenn gewisse Schadstoffe/Giftstoffe sich im Gewebe ansammeln und es dadurch bedingt zu Störungen im Stoffwechsel in der Zelle und in Folge im umgebenden Gewebe kommt. Dadurch kann es zum Beispiel zur verminderten Feststigkeit von Bindegewebe kommen (Skorbutt bei Vitamin C Mangel bzw. oder kann dadurch die verminderte Belastbarkeit des Knorpels auftreten mit verminderter Druckfestigkeit und vorzeitiger „Abnützung“ bzw. Artrosebildung.
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Stoffwechsel essenziell für Einzeller und Vielzeller:
Der Stoffwechsel ist also essenziell für Einzeller etwa Amöben und ebenso für Vielzeller: Pflanzen, Tiere und Menschen.
Alle biologischen Gewebe der Lebewesen sind auf die Umwandlung der Stoffe in ihrer Strukturen bzw. in ihrem Körper angewiesen.
Dieser Vorgang ist für das Leben des Lebewesens notwendig um den Lebensunterhalt durch die Stoffwechselvorgänge zu gewährleisten und andere lebensnotwendige Bedingungen aufrecht zu erhalten (Beispiel die Körpertemperatur bei Säugetieren).
Dadurch wird der Aufbau, der Ersatz bzw. Erhalt der Körpersubstanz und der Abbau (Baustoffwechsel) sowie der Stoffwechsel zur Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) für den Lebensunterhalt bzw. für den Erhalt der körperliche Funktion gewährleistet.
Ebenso der für die psychische Funktion bei den hoch entwickelten Tieren und beim Menschen ist der ständige Stoffwechsel und damit auch für die geistige Funktion.
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Der Stoffwechsel ist in der Natur entstanden:
In der Natur ist der Stoffwechsel bei den Lebewesen – zuerst bei den ganz niederen Einzellern dann bei den Vielzellern – in Erscheinung getreten.
Einerseits sind in der Natur die Pflanzen entstanden, die durch Fotosynthese mit der Hilfe von Chlorophyll Sonnenenergie (Sonneneinstrahlung) Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) in Kohlenwasserstoffe aufbauen können und dabei Sauerstoff (O2) freisetzen.
Und andererseits können Tiere und der Mensch durch die Oxidation im Organismus bzw. in der Zelle in den Mitochondrien Kohlenwasserstoffe mit der Hilfe von Sauerstoff (O2) abbauen und dadurch die für das Leben notwendige Energie gewinnen.
Diese im Rahmen des Stoffwechsels ablaufenden biochemischen Vorgänge dienen einerseits dem Aufbau, Ersatz bzw. dem Erhalt der Körpersubstanz und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktion und ermöglichen somit das Leben der tierischen Lebewesen und des Menschen.
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Der Stoffwechsel (Metabolismus) ist also der lebenserhaltende Wechsel der Stoffe in den Lebewesen.
Man meint damit also die Umwandlung (Metabolismus) der Stoffe in der einzelnen Zelle bzw. im lebenden Organismus.
Durch den ständigen Stoffwechsel – so wie er sich in der Natur entwickelt hat – ist das Leben des einzelnen Lebewesens in ihrer Umwelt möglich.
Ohne Stoffwechsel kein Leben.
In diesem Sinn erfordert das Leben der Lebewesen den ständigen Stoffwechsel.
Dieser Stoffwechsel ist in der Natur bereits bei die Mikroorganismen (Bakterien, Einzellern) zu beobachten und natürlich ist er auch bei den höher entwickelten Vielzellern zu beobachten.
Somit kann man sagen, dass der Stoffwechsel ein natürliches Phänomen ist das auf dem Planeten Erde in der Natur entstanden ist.
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Weiteres zur Funktion des Stoffwechsels:
Durch den Wechsel der Stoffe kann sich ein Bakterium oder eine Zelle und auch ein höher entwickeltes Lebewesen in der geeigneten Umwelt am Leben erhalten.
Auf der Grundlage des Stoffwechsels entstanden: die Zellteilung, Zellvermehrung, die Zeugung das Werden (Wachstum/Reifung bis zur vollen Reife/zur Blüte/zum Höhepunkt der individuellen Entwicklung) und andererseits auch das Vergehen (Degeneration/Alterung) wie dies bei den einzelnen Lebewesen und Arten Gattungen bekannt ist. Mit dem Tod des Lebewesens kommt es zum Stillstand des Stoffwechsels.
Dank des Stoffwechsels entstand das Phänomen das man als Leben bezeichnet – mit seinen verschiedenen Formen der Erscheinung (Vermehrung/Differenzierung/Entdifferenzierung/Entartung/Auflösung der Struktur bis zum Tod des Lebewesens).
Es ist dies bei den Einzellern und bei den Vielzellern: den Pflanzen und den Tieren und dem Menschen.
Bei Störungen des Stoffwechsels kommt es zu gesundheitlichen Störungen (Stoffwechselstörung, Diabetes, Fettstoffwechselstörung).
Störungen des Stoffwechsel führen also zu Störungen der Gesundheit bzw. kommt es dadurch zur Manifestation von Krankheiten.
Überall findet ein Wechsel der Stoffe statt, der einerseits die zum Lebensunterhalt die notwendige Energie liefert, und der andererseits die Energie die für individuelle Entwicklung erforderlich ist.
Dank des Stoffwechsels entsteht unter anderem die Wärme zum Erhalt der Körpertemperatur bei den Warmblütern und es entstehen dadurch die biochemischen Vorgänge die für die Ernährung und den Lebensunterhalt für das Individuum notwendig sind.
In diesem Sinn findet im Lebewesen ab der Entstehung bzw. ab der Zeugung bis zum seinem Tod ein ständiger Stoffwechsel statt der für den Lebensunterhalt notwendig ist.
Erst mit dem Tod kommt der Wechsel der Stoffe zum Stillstand – wobei nach dem Herzstillstand und dem infolge eingetretenen Hirntod etwa im Bereich der Haut kurzzeitig noch ein gewisser Stoffwechsel stattfindet, der das weitere Wachstum der Haare – als Hautanhangsgebilde – zur Folge hat bist letztlich auch dieser Stoffwechsel zum Stillstand kommt und sodann auch die Hautzellen absterben wenn das biochemische Milieu mit dem weiteren Leben nicht vereinbar ist.
Daran erkennt man, dass die Hautzellen noch am längsten „leben“ wohingegen die Zellen in den anderen Organen des Organismus zu diesem Zeitpunkt bereits abgestorben sind weil der diesbezüglich notwendige Stoffwechsel zum Stillstand gekommen war.
Auf diese Art und Weise sorgt der lebende Organismus durch den Stoffwechsel also ständig für das lebensnotwendige Vorhandensein der Stoffe – einerseits für die Zufuhr und andererseits für die Abfuhr.
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Hauptunterschied des Stoffwechsels bei Tier und Mensch gegenüber den Pflanzen:
Die Pflanzen können die für das Leben notwendige Energie durch die Phothosynthese selbst erzeugen, hingegen sind Tiere und der Mensch auf die Zuführ von energiereicher Nahrung angewiesen um nach der Aufnahme der Stoffe in den Körper durch den Stoffwechsel diese abzubauen, umzubauen um dabei auch die freiwerdende Energie zu nutzen.
In diesem Beitrag wird im Weiteren auf den Stoffwechsel eingegangen wie der beim Menschen und bei höher entwickelten Tieren besteht:
Beim Menschen und bei den höher entwickelten Tieren gelangen die Stoffe teils durch die äußere Oberfläche die Haut und zum anderen Teil durch innere Oberfläche: die Lunge und den Darmtrakt/Verdauungstrakt in den Organismus.
Auf diesem Weg gelangen sie in den Blutkreislauf und damit in die Leber die die verdauten Stoffe weiter verarbeitet damit sie in den einzelnen Zellen für den weiteren Stoffwechsel zur Verfügung stehen.
Damit wird also der Lebensunterhalt im Lebewesen geleistet.
In diesem Sinn ist der Stoffwechsel im Lebewesen das Ganze des biochemischen Vorgänge bzw. das Ganze des Wechsels der Stoffe die in den Körper aufgenommen, darin verarbeitet bzw. verstoffwechselt werden wobei die Endprodukte des Stoffwechsels über die inneren und äußeren Oberflächen, durch die Atmung und durch die Ausscheidung im Darm, das urogenital System, die Nieren, die Haut und sonstigen Schleimhäute wieder ausgeschieden werden.
des (griechisch: μεταβολή metabolē, „change“/Wechsel) vgl. mit Wikibeitrag
Der Begriff Stoffwechsel betrifft die natürlichen Stoffe die den Körper bilden:
Es umfasst der weit gefasste Begriff Stoffwechsel also all die natürlichen Erscheinungen wie sie auf der Ebene der Stoffe in der Biologie/Biochemie/Botanik/Zoologie/Human-Medizin usf. in den verschiedenen Kompartimenten der Zellen und damit in den einzelnen Organen des Organismus bei den verschiedenen Lebewesen aufgefunden werden.
Man kann also sagen, dass der Stoffwechsel der Sammelbegriff ist der all dies in einem Wort beinhaltet um dadurch den Sachverhalt kommunizieren zu können.
Somit ist der Begriff Stoffwechsel die systematische Einheit der Idee, die im Bewusstsein der denkenden Person erscheint, wenn diese die einzelnen Erscheinungen in Bezug auf den Wechsel der einzelnen Stoffe, vermittelt durch das Schema der Idee geistig erfasst (vgl. mit Kant Zitat 7).
Dank dieses Begriffs können wir über diese biochemischen Vorgänge – wie sie in den Lebewesen stattfinden – denken, sprechen, nachdenken und die jeweiligen Gedanken bzw. Vorstellungen kommunizieren.
Ohne die Idee des Stoffwechsels wäre dies gar nicht möglich – etwa über die Aufnahme und die Abgabe der einzelnen Stoffe, deren Umbau, die biochemischen Reaktionen – mit all den dabei auftretenden Metaboliten – zu sprechen, diese zu erforschen und systematisch in den einzelnen Wissenschaften zu studieren.
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Der Stoffwechsel spielt sich in verschiedenen Kompartimenten des Organismus ab:
Stoffwechsel im Darm, auf der Haut, im Inneren des Körpers.
Im Inneren des Körpers gibt es den Stoffwechsel in unterschiedlichen Geweben, in den Organen und in den Organsystemen.
Im einzelnen Organ, in den Organbereichen, in den einzelnen Zellstrukturen, Zellen, in den unterschiedlichen Zellkompartimenten.
Je nach Ort und Funktion lässt sich der Stoffwechsel also in unterschiedliche Abläufe/Vorgänge bzw. Funktionseinheiten gliedern. Zum Beispiel in die Aufnahme der Nahrungsmitteln aus dem Darm (Kohlehydrate, Fette (Lipide), Proteine, Aminosäuren, Elektrolyte usf. ) und in die Ausscheidung der Abfallprodukte. Man kann demgemäß etwa den Proteinstoffwechsel, vom Zuckerstoffwechsel, vom Fettstoffwechsel usf. unterscheiden. Oder man meint damit den Stoffwechsel in einer einzelnen Zelle, in einem Zellkompartiment, in einem Organbereichen oder Organ.
Es beschreibt der Begriff Stoffwechsel also den Wechsel der Stoffe der von einer komplexen Einheit geleistet wird.
Diese Einheit kann wie erwähnt in einzelne Untereinheiten gegliedert werden (wie erwähnt in den Zuckerstoffwechsel gegenüber dem Fettstoffwechsel oder in Bezug auf die Lokalisation in den Zellstoffwechsel (Beispiel: in Leberzelle, in Nervenzelle usf.) oder in Bezug auf die einzelnen Organe (Leberstoffwechsel, Nierenstoffwechsel, Hirnstoffwechsel usf.).
Es ist der Stoffwechsel also die dynamische Einheit die sämtliche lebensnotwendigen biochemischen Funktionen im Organismus leistet und dadurch das Leben des Lebewesens erhält.
Man erkennt damit, dass diese Einheit – die in einzelne Untereinheiten gegliedert werden kann – die beim Menschen wie folgt strukturiert ist: Aufbau und Abbau der Körpersubstanz den man als „Baustoffwechsel“ bezeichnet, ferner den „Nahrungs-Stoffwechsel“ der die Zerlegung der Nahrungsmittel in die einzelnen Nahrungsstoffe und deren Verstoffwechselung (Eiweißstoffwechsel, Zuckerstoffwechsel, Fettstoffwechsel usf.) oder unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet der „Energie-Stoffwechsel“ der die Bereitstellung der Energie für den Erhalt der Körpertemperatur und die einzelnen Funktionen und damit für den Fortbestand des Lebens leistet. Dabei entstehen diverse Metaboliten die ihrerseits teils Bausteine sind oder teils das Substrat für weitere biochemische Vorgänge bilden.
Es ist dies also ein komplexes Geschehen das durch eine große Anzahl von nebeneinander ablaufender Reaktionen stattfindet und zwar in den unterschiedlichen Kompartimenten des Organismus.
Demgemäß spielt sich der Stoffwechsel in den einzelnen Kompartimenten und Geweben ab, die durch den Aufbau der Strukturen vorgegebenen sind. Es gibt hier also unterschiedliche Räume in denen sich die biochemischen Reaktionen abspielen. Dabei sind diese Räume teils durch Schichten bestehend aus mehrlagigen Zellschichten abgegrenzt.
Oder er spielt sich in besonders differenzierten Zellen ab, weil nur hier die entsprechenden Enzyme vorkommen die die Stoffe bilden können (Beispiel: Stoffwechsel betreffend die verschieden Transmitter im Nervensystem oder die verschiedenen Hormonen in den Hormondrüsen des Hormonsystems usw.).
Histologisch bzw. physiologisch betrachtet spielt sich der Stoffwechsel etwa in einer Schicht des Organs ab (Beispiel: im Epithel des Magens/Dünndarms/Dickdarms). Eine weitere Schicht bildet das darunter gelegene Bindegewebe mit Kapillaren, Venolen, Arteriolen und kleinen Arterien, Lymphgefäße, Nervenfasern, Nervenzellen, in den Bindegewebszellen die etwa die kollagenen Fasern, oder die elastischen Fasern usf.).
Oder der Stoffwechsel in den spezialisierten Zellen des Immunsystems.
Ferner kann man den Stoffwechsel in den einzelnen Zellkompartimenten in einer Zelle betrachten (im Zellinneren, darin befindlich die Mitochondrien, das endoplasmatische Retikulum usf). Dann außerhalb der Zellen wie bereits erwähnt das Zwischenzellgewebe das in den verschiedenen Organen des Körpers mehr oder weniger abgegrenzte Räume bildet (Beispiel: Liquorraum der das zentrale Nervensystem umhüllt, weiters etwa der hyaline Knorpel in einem Gelenk: in dem der Stoffwechsel durch die situative und momentane Gegebenheiten den Aufbau der Stoffe beeinflusst, etwa durch die Durchblutungssituation des umgebenden Gewebes, durch den Säuregrad usf. insofern hier diese Faktoren die Konsistenz und damit die mechanische Festigkeit/Druckfestigkeit der hyalinen Knorpelsubstanz beeinflussen). Es spielt sich der lokale Stoffwechsel also in den einzelnen Räumen ab (Beispiel: Stoffwechsel im inneren der Zelle etwa im endoplasmatischen Reticulum, oder z. B. Stoffwechsel an der Oberfläche einer Nervenzellmembran). Oder es spielt sich ein Teil des Stoffwechsels in den Blutgefäßen, im Bindegewebe, im Knochen, in den Sehnen, in den Bändern, im Knorpel, im Knochenmark, im Fettgewebe also in den jeweiligen Kompartimenten ab.
Dabei leistet der Stoffwechsel die komplexe, teils durch Hormone gesteuerte Funktion. Dabei werden das Ganze oder lokal abgegrenzte Bereiche durch lokale Gegebenheiten beeinflusst (kühler Wickel in der Therapie oder ein Topfenumschlag der die Entzündung vorteilhaft beeinflusst usf. Es können hier also biochemische Einflüsse, die Umgebungstemperatur, Strahlung, sonstige Einflüsse die Situation und damit den Stoffwechsel beeinflussen).
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Der Stoffwechsel ist dynamisch bzw. natürlich „geregelt“:
Man kann sagen, dass der Stoffwechsel natürlich „gesteuert und geregelt“ abläuft. Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, kann man sagen, dass die Natur es mit sich gebracht hat, dass abhängig von den äußeren und inneren Gegebenheiten die biochemischen Vorgänge auf eine dynamische Art und Weise beeinflusst werden.
Dabei wird eine gewisse – nicht näher bekannte Abweichung von der Natur toleriert. Falls diese jedoch zu groß ist kommt es zur erheblichen Störung. Man kann dann von einer erheblichen Funktionsstörung sprechen. Beziehungsweise ist dann die natürliche Harmonie erheblich gestört. Dieser Sachverhalt manifestiert sich bekanntlich bei höher entwickelten Lebewesen: beim Menschen und bei Tieren – und analog auch bei Pflanzen als Störung der Gesundheit und führt letztlich – abhängig vom Grad der Störung – zum Tod. Selbstverständlich gilt dies nicht nur für Vielzeller sondern auch für Einzeller, so dass auch bei diesen das Ausmaß der Störung darüber entscheidet ob die weitere Lebensfähigkeit gegeben ist oder nicht.
Es kam also durch die verschiedenen Lebensbedingungen zu unterschiedlich beeinträchtigter Entwicklung des einzelnen Lebewesens kommen – und führt dies auch zur individuell unterschiedlichen Entwicklung bzw. Differenzierung.
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Jahreszeitliche Schwankungen und andere Schwankungen beeinflussen den Lauf des Lebens:
Gemäß den situativen Gegebenheiten – wie sie jahreszeitlich bedingte Veränderungen (Einstrahlung der Sonne, veränderte Temperatur, Feuchtigkeit, Trockenheit, Einflüsse der kosmischen Strahlung, sonstige Strahlungen usw.) beeinflussen den Lauf des Lebens beim einzelnen Lebewesen.
All dies kann die Entwicklung des Lebewesens und damit die des Organismus entsprechend beeinflussen.
Dabei können die Einflüsse im Rahmen der Toleranz gelegen sein oder sie übersteigen die Toleranz und es kommt wie gesagt zur erheblichen Störung. Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, die Variation der Einflüsse den Lebensmöglichkeiten entsprechen kann oder diese – mehr oder weniger – überfordert. Dadurch bedingt sind die variable Abläufe und Funktionen im Organismus möglich. Man denke etwa an die Tiere die bei extremer Kälte (niederen Temperaturen an den jeweiligen Orten leben können z. B. Pinguine, Robben, Fische, Tiefseefische usf.) bzw. welche Bedingungen mit dem Leben nicht mehr vereinbar sind weil die natürliche Ordnung dies nicht mehr tolerieren kann.
Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet gibt es also kein eigenes „Regel-Organ“ an sich das den Stoffwechsel „steuert und regelt“ – sondern hat die Natur – so wie sie ist – jeweils unter den jeweiligen Lebensbedingungen auf diese Art und Weise bei den einzelnen Lebewesen die Sache so geregelt wie sie ist – und haben sich die Lebewesen demgemäß in ihren Biotopen – gemäß ihren Anpassungsmöglichkeiten – entwickelt.
Etwa die Stoffwechselvorgänge wie sie in der kalten Jahreszeit im Rahmen des Winterschlafs bei gewissen Tieren vorkommt.
Beim Menschen kann man etwa die Variation im Lauf des Jahres an der unterschiedliche Aktivität des Nervensystems im Frühjahr im Vergleich zum Herbst beobachten – und spricht man etwa im Hinblick auf ausgeprägte Schwankungen des Gemüts unter Umständen von einer saisonalen Depression oder von einer maniformen Störung (Manie).. Hier gemeint also der Einfluss des jahreszeitlichen Zyklus des Sonnenstandes auf den neuronalen Stoffwechsel der dann wieder den sonstigen Stoffwechsel im Organismus beeinflusst und je nach Jahreszeit modifiziert.
Ähnliche zyklische Abhängigkeiten kann man also bei Pflanzen, Tiere und auch die Menschen auch in sonstiger Hinsicht beobachten.
All dies sind zyklische Veränderungen die den Stoffwechsel auf die jeweilige Art und Weise in individuellem Ausmaß beeinflussen.
Und es wirkt sich dies dann entsprechend durch veränderten Phänomene aus, seien dies körperliche Phänomene oder psychische Phänomene und in diesem Zusammenhang auch geistige Phänomene.
Es kommt hier also nicht nur zur körperlichen Schwankungen – man denke etwa an die Fettspeicher die die Wild-Tiere aufbauen bevor der Winter kommt. In diesem Sinn unterliegt auch sonst der Stoffwechsel gewissen jahreszeitlichen Schwankungen bzw. Zyklen der die Funktion bzw. der Aktion des Körpers, der Psyche und des Geistes.
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Der Stoffwechsel kann unter weiteren Gesichtspunkten betrachtet werden:
Der Stoffwechsel unterliegt einem Biorhythmus:
Der Stoffwechsel im Organismus des Lebewesens unterliegt einem gewissen Biorthythmus als Folge der Veränderungen im Tag/Nacht-Rhythmus, jahreszeitliche Veränderung usf.
Relation des Stoffwechsels zur Psyche:
Der Stoffwechsel steht in einer Relation zur Psyche und damit zur psychischen Funktion und somit ebenso zum Geist zur geistigen Funktion der Person. Allerdings kann man diese Relation grundsätzlich nicht bestimmen und zwar aus folgendem Grund: Der Stoffwechsel kann in gewisser Hinsicht zwar physisch (stofflich) begründet untersucht und bestimmt werden (chemisch/biochemisch) ebenso kann man den Stoffwechsel physisch und daher physiologisch in der Physiologie untersuchen und seine Funktion in gewisser Hinsicht nicht nur qualitativ sondern teils auch quantitativ bestimmen. Man kann in Bezug auf den Stoffwechsel also die Qualität und Quantität zum Teil objektiv gültig messen und bestimmen, weil man hier mit physischen Einheiten und daher mit faktischen Einheiten befasst ist. Grundsätzlich anders verhält sich der Sachverhalt jedoch in Bezug auf die Psyche und den Geist, weil man hier die einzelnen Größen nur durch die Begriffe der Ideen erkennen und bestimmen kann. Man ist hier also durchgängig mit systematischen Einheiten befasst, insofern sich hier das Wissen – sowohl in der Praxis wie auch in der Wissenschaft – auf Ideen bzw. auf den Begriffen der Ideen und damit auf systematischen Einheiten beruht (vgl. mit Kant Zitat 7). Und dabei ist eine psychologische Idee immer eine bloße Idee im Sinne von Immanuel Kant (vgl. mit Kant Zitat 4), die ich erkenne wenn ich den Sachverhalt vermittelt durch das Schema der Idee geistig auffasse. Mit anderen Worten: man ist hier immer mit systematischen Einheiten befasst (vgl. mit Kant Zitat 7) und daher kann man die Relation der Psyche zum Körper bzw. die des Stoffwechsels zur Psyche und somit auch die des Stoffwechsels zum Geist der Person niemals physisch begründet bestimmt werden. Dies bedeutet z. B., dass ein Lügendetektor nicht bestimmen kann ob die Person gerade lügt oder die Wahrheit sagt. Die Messergebnisse des Lügendetektors geben nur einen Hinweis darauf ob die Person im weitesten Sinn unter „Stress“ steht, sie also etwa Angst hat, sie unter psychischer Spannung (psychischer Anspannung) steht usf. Aber wie gesagt durch die Relation der Psyche zum Körper und damit die des Denkens zum Stoffwechsel kann nicht physisch überprüfen. Man kann also weder die Relation der Gedanken/Vorstellungen/Gefühle/Emotionen und sonstigen psychischen Phänomene oder der geistigen Phänomene zum Stoffwechsel physisch überprüfen und bestimmen.
Immer beruht derartiges Wissen auf Ideen respektive auf Theorien und damit auf Konzepten die nicht physisch überprüfbar sind. Beziehungsweise handelt es sich hier immer um subjektives Wissen das beschränktes Wissen ist.*
Man kann daher auch sagen: derartiges Wissen ist immer subjektiv gültig bzw. wird es immer auf Grundlage von subjektiver Evidenz erlangt und nicht auf der Grundlage von objektiver Evidenz. Oder man kann auch sagen: derartiges Wissen gründet sich immer auf eine Wahrnehmungsurteil und nicht auf ein Erfahrungsurteil im Sinne von Immanuel Kant – dieser Sachverhalt sollte in der Wissenschaft beachtet und berücksichtigt werden. So etwa falls Untersuchungen mit Methoden der Systemischen Neurowissenschaften durchgeführt werden.
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Stoffwechsel aus Sicht der Biochemie:
In der Biochemie wird der Stoffwechsel der einzelnen Stoffe aus Sicht der Biologie näher untersucht und in dieser Wissenschaft systematisch erforscht. Dabei hat man durch das systematische Studium die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Stoffen erkannt und man kann daher die diversen biochemischen Vorgänge durch die jeweilige Theorie wie diese teils auch in vitro, also im Experiment durchführbar sind erklären und verstehen.
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Stoffwechsel aus Sicht der Biologie:
Aus Sicht der Biologie leistet der Stoffwechsel diverse biochemischen Vorgänge die zum Leben und Lebenserhalt notwendig sind. Etwa den biochemischen Vorgang der in Verbindung mit der Zellteilung das Wachstum und die biologische Entwicklung des Lebewesens hervorbringt. In anderer Hinsicht kommt es durch den biologischen Prozesse zu diversen lokalen Strukturverlusten und zu Umbauvorgängen (Beispiel: Narbenbildung). Durch den Lauf der Zeit generell zur Alterung und zu Abbauvorgängen, also zur lokalen und generellen Degeneration. Zur Alterung von nicht mehr erneuerbaren Zellen und Geweben, etwa zu degenerativen Veränderungen im zentralen Nervensystem und im peripheren Nervensystem. Es können also teils reversible teils mit Defekten verbundene Veränderungen auftreten und ist generell im Laufe der Lebenszeit ein Umbau und Abbau an den Organen und Organsystemen zu beobachten.
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Stoffwechsel aus Sicht der Medizin:
Aus Sicht der Medizin und damit aus ärztlicher Sicht ermöglicht der Stoffwechsel neben dem bereits erwähnten Wachstum und der Entwicklung unter anderem die Bereitstellung der Energie für die Erhaltung der Körpertemperatur, die für diverse vitale Funktionen notwendig ist. Man kennt daher den Begriff des Energiestoffwechsels. Oder man kennt in der Physiologie den Stoffwechsel der den Aufschluss der Stoffe durch die Verdauungsenzyme im Verdauungstrakt leistet und damit die Resorption etwa des Zuckers, der Aminosäuren, der Lipide der Mineralien usf. ermöglicht.
Im Hinblick auf die gesundheitlichen Störungen ist bekannt, dass diverse Stoffwechselstörungen auftreten können (Beispiel: Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen bei Insulinmangel bzw. Insulinresistenz usf.). Teils treten Stoffwechselstörungen infolge von lokalen Entzündungen, oder generell infolge von hormonellen Störungen auf (Beispiel: Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion). Oder es treten lokal pathologische Veränderungen und Störungen auf, Ablagerung von Mineralien in der Intima – Verkalkung der Arterienwand usf.
Auf Grundlage des klinischen Befundes und der Laborbefunde und sonstigen Befunde etwa bildgebende Befunde (Röntgen/Ultraschall/Magnetresonanztomographie/Computertomographie usf.) kann ein in der universitären Medizin ausgebildeter Arzt diverse Abweichungen von der Norm und damit Störungen der Gesundheit diagnostizieren sodass aufgetretene Symptome/Phänomene und Symptomenkomplexe dadurch verstanden und erklärt werden können. Man kann hier Sachverhalte also durch entsprechende biologische Theorien erklären und verstehen.
Dabei kann man in der Diagnostik gewisse Parameter physisch (physikalisch, chemisch, biochemisch) nachweisen und diese objektiv gültig messen. Andere Sachverhalte und Zusammenhänge kann man jedoch nur aufgrund der klinischen Erscheinung erkennen bzw. nur auf Grund des klinischen Erscheinungsbildes erfassen und daher in der Diagnostik nur den subjektiv gültig bestimmen.*
Man kann also in der medizinischen Diagnostik den Sachverhalt in gewissen Fällen allgemein gültig bestimmen, in anderen Fällen ist dies nicht möglich. Dabei ist im Hinblick auf die Ursache der gesundheitlichen Störung bzw. der Krankheit der Sachverhalt oftmals komplex und es kann der befasste Arzt auf Grundlage seines persönlichen, fachlichen Wissens und Verständnisses den Sachverhalt nur (subjektiv) gültig einschätzen, aber nicht allgemein gültig bestimmen. Es gibt in diesem Sinn hier also oftmals keinen allgemein gültigen Beweis.
In einem derartigen Fall kommt es auf die ärztliche Kunst an – eben, weil man nicht allgemein gültig wissen und beweisen kann, was ist. Man kann – wegen der Grundlage des Wissens in derartigen Fällen auch sagen, dass es sich bei der Ursache um eine komplexen Ursache handelt und dass die medizinische Diagnosen nur auf Grundlage eines Konzepts erkennbar und bestimmbar ist.*
Dies gilt in noch ausgeprägterer Form für psychische Störungen weil diese generell nur auf Grundlage von Konzepten erklärbar und verstehbar sind und hier der Stoffwechsel im Gehirn etwa durch bildgebende Befunde verdeutlicht werden kann, der Vorgang an der einzelnen Nervenzelle des Patienten nicht gemessen werden kann bzw. allenfalls indirekt zur Darstellung gebracht werden kann (Beispiele aus der Neurologie: elektrophysiologische Methoden Hirnströme, evozierte Potentiale usf.)
Das Wissen um den lokalen und generellen Stoffwechsel beruht also vielfach auf Theorien die bis zu einem gewissen Grad zwar unterlegt und plausibel gemacht werden können, die letztlich jedoch physisch nicht genau überprüfbar sind.
Man kann den Sachverhalt bezüglich des Stoffwechsels im lebenden Organismus vielfach also nur auf Grundlage einer Idee erkennen und erfassen. Dies bedeutet man erkennt das stoffwechselmäßige Geschehen durch den Begriff der Idee respektive durch die systematische Einheit der Idee wenn man die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst (vgl. mit Kant Zitat 7).
Dadurch kann man den Zusammenhang der einzelnen biochemischen Vorgänge gemäß in getrennten Vorgängen verstehen und erklären. Man kann also theoretisch betrachtet das Ganze dieser biologischen Einheit in Untereinheiten gliedern und auf dieser Grundlage als neben einander ablaufende Vorgänge verstehen, wenn gleich in der Realität also in vivo diese Vorgänge nicht separiert voneinander ablaufen.
Damit wird klar, dass in Bezug auf den Stoffwechsel das Ganze des biochemischen Geschehens sowohl im Zustand Gesundheit wie auch in dem der Krankheit bzw. der gesundheitlichen Störung hier vom Arzt ein biologisches Verständnis gefordert wird. Es ist hier also biologisches Denken gefordert man kann auch sagen dass ein systemisches Denken bezüglich der jeweiligen Gegebenheiten erfordert ist – jedenfalls wird mechanistisches Denken oder technokratisches Denken den Lebewesen und damit auch dem Wesen des menschlichen Organismus nicht gerecht wird.
Man kann mit Worten von Karl Jaspers auch sagen, dass ich das Ganze also Idee – hier gemeint der Stoffwechsel – also nicht geradezu erkennen kann, sondern ich kann mich ihm durch das Schema der Idee nur nähern (vgl. mit Jaspers Zitat). Oder mit Worten von Immanuel Kant: ich kann den Stoffwechsel als Ganzes nicht erkennen, sondern ich kann hier Natur nach allen möglichen Prinzipien der Einheit, worunter die der Zwecke die vornehmste ist, bis in ihr Innerstes nachgehen, niemals aber ihre Grenze zu überfliegen, außerhalb welcher für uns nichts als leerer Raum ist.“ (vgl. mit Kant Zitat 2a ).
In diesem Sinn muss man sich eingestehen dass das Wissen über den Stoffwechsel im Hinblick auf den konkreten Fall beschränkt ist. Man in diesem Sinn in der Heilkunde diesbezüglich – etwa im Hinblick auf die einzelnen Pharmaka auf der Grundlage von Theorien nur beschränktes Wissen erlangen. Daher ist im konkreten Fall neben der Wissenschaft die ärztliche Kunst gefordert um die bestmögliche Vorgangsweise/Therapie zu finden.
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Stoffwechsel – Funktion und Aktion gemäß der natürlichen Ordnung:
Wie vorangehend unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet unterliegt der Stoffwechsel bei einzelnen Individuum gewissen Schwankungen die sich im Rahmen der natürlichen Ordnung abspielen und zur entsprechenden Funktion bzw. Aktion führen.
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Stoffwechsel – Einfluss der geistigen Ordnung – auf die natürliche Ordnung:
Weil der Mensch – nicht nur wie das Tier und die Pflanze – ein natürliches Wesen bzw. Lebewesen ist – sondern er auch Denken und in einem gewissen Rahmen gemäß seinem eigenen Willen – in größerem Rahmen als das Tier – sein Handeln willentlich bestimmen kann – erkennt man, dass bei ihm auf die geistige Ordnung von erheblicher Auswirkung auf seinen Stoffwechsel sein kann. Sprich die erheblich gestörte geistige Ordnung beeinflusst das Leben des Menschen sowohl als Individuum wie auch das der Gesellschaft als Ganzes falls hier eine erheblich gestörte Geistigkeit bzw. eine erhebliche Abweichung von der natürlichen Ordnung zu entsprechenden Störungen führt.
Deswegen ist es problematisch wenn die geistige Unordnung – also die Unordnung im Geiste zur erheblichen Störung der natürlichen Ordnung führt (vgl. mit dieser Aufzeichnung).
Beziehungsweise kann eine künstliche Ordnung nicht nachhaltig stabil sein, falls sie im Widerspruch zur natürlichen Ordnung steht.
Und es zeigt in dieser Hinsicht die Entwicklung der Menschheitsgeschichte eine voranschreitende Entwicklung in Richtung größere Harmonisierung. (Anmerkung diesen Abschnitt eventuell in anderen Beitrag verlegen – z. B. in natürliche Ordnung
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(letzte Änderung am 06.12.2025, abgelegt unter: Begriff, Biologie, Definition, Entwicklung, Funktion, Gesundheit, Heilkunde, Medizin, Natur, Nervensystem, Philosophie, Physiologie, Psyche, Psychiatrie, Psychologie, Schmerz, Sucht, Wissen)
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weiter zum Beitrag: Leben
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