Selbstwahrnehmung

Die Selbstwahrnehmung ist die Wahrnehmung des eigenen Selbst.

Dies ist also die Wahrnehmung des eigenen Seins als Selbst, im eigenen Bewusstsein, wie dies durch die Selbstreflexion im Bewusstsein erscheint.

Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass dies unter anderem das geistige Anschauen der eigenen Gedanken ist, oder das des momentanen Befinden, oder das des gegenwärtigen Tuns usw. – wie dies durch die Selbstwahrnehmung im gegenwärtigen bzw. im momentanen Zustand bewusst erlebt wird.

Und man erkennt damit die Gefahr, dass man als Person geneigt ist manche Dinge zu positiv zu sehen, andere hingegen nicht zu sehen oder zu gering zu bewerten, oder gar zu übersehen – um den Selbstwert nicht zu schmälern.

Weil dadurch das Selbstwertgefühl und in diesem Zusammenhang das Selbstvertrauen geschmälert werden könnte.

Und natürlich kommt es auch vor, dass manch eine Person – ungerechtfertigt geneigt ist – sich selbst zu gering zu schätzen bzw. sich selbst zum eigenen Nachteil unbegründet zu beurteilen.

Unter Umständen kann dies allerdings auch absichtlich bzw. bewusst geschehen um dadurch einen angestrebten Zweck – ein extra Lob von Außen zu erheischen.

Oder es kann dies unbewusst geschehen – eben wegen der schlechten Selbstreflexion oder wegen eines geringen Selbstwertgefühls.

In einem derartigen Fall kann man von mangelhafter bzw. von schlechter Selbstwahrnehmung sprechen.

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Über besondere Formen der Selbstwahrnehmung:

Eine schlechte bzw. mangelhafte Selbstwahrnehmung ist bei einer Person anzutreffen, von anderen Personen mehrheitlich als egoistische Person bzw. als Egoist bezeichnet wird.

Von einer anderen Form von schlechter Selbstwahrnehmung kann man bei einer Person sprechen die allgemein als Narzist bzw. als narzistische Person bezeichnet wird.

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Selbstwahrnehmung – partiell entwicklungsfähig:

Durch die bewusst praktizierte Selbstreflexion kann die Selbstwahrnehmung verbessert werden.

Allerdings können innere Widerstände dies behindern – wie oben teils angedeutet.

Und es können auch Eigenheiten der Person (Arroganz, maßloser Egoismus, Überheblichkeit, übersteigertes Selbstbewusstsein usw.) – eine derart positive Entwicklung verhindern.

Jedenfalls sollte man ehrlich gemeinte Rückmeldungen ernst nehmen – um dies zum eigenen Vorteil zu nützen.

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(Letzte Änderung 01.12.2024, abgelegt unter: Begriff, Definition, Psyche, Psychiatrie, Psychologie, Psychotherapie).

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