Reize – seien es dies Reize von außen oder Reize von innen – beeinflussen die neuronale Aktivität.
Bei einem Lebewesen mit einem Nervensystem beeinflussen die Reize die neuronale Aktivität und damit das Leben des Lebewesens.
Das heißt diese Information stimuliert das Nervensystem des Lebewesens und beeinflusst damit sein Leben.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass die Reize in der Form von Aktionspotenzialen im Nervensystem bzw. in der neuronalen Struktur eintreffen und durch diesen Effekt letztlich das Leben des Lebewesens beeinflussen.
Je nach der neuronalen Struktur und der sonstigen Struktur des Organismus bewirkt der Reiz bzw. die damit verbundene Information das Leben des Lebewesens.
Demgemäß kann man sagen dass die Reize die neuronale Aktivität modifizieren bzw. bewirkt diese Modifikation der neuronalen Aktivität bzw. der neuronale Funktion das Leben des Lebewesens – im Sinn des Erleben – und überhaupt im Sinn des Lebens insofern die Reize gewisse Effekte bzw. gewisse Wirkungen zur Folge haben.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet kann man sagen, dass der Reiz die neuronale Funktion und damit das neuronale Geschehen und infolge das Erleben – sei dies bewusst oder unbewusst – das Leben des Lebewesens als Ganzes beeinflusst.
Respektive wird dieses neuronale Geschehen als Ganzes das weitere Leben des Lebewesens mehr oder weniger wesentlich beeinflussen und in manchen Fällen in Bezug auf den weiteren Werdegang geradezu bestimmen.
Dies kann sowohl die einzelne lebende Zelle betreffen in der der Reiz etwas bewirkt.
Oder kann diese einen Organismus bestehend aus vielen Zellen, einen sogenannten Vielzeller betreffen in dem der Reiz etwas betrifft das z. B. für das weitere Leben des Lebewesens und seine individuelle Entwicklung als Individuum wesentlich ist.
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Reize zum Auffinden der Nahrung:
Zum Beispiel kann der Duft einer Blüte, falls er auf den Fühler eines Insekts trifft dieses Insekt dazu veranlassen in die Richtung dieser Duftquelle zu fliegen.
Respektive wirkt in diesem Fall der Duftquelle als Reiz der das Insekt veranlasst in die Richtung der Duftquelle zu fliegen.
Oder im Fall einer einzelnen Zelle die in einer Flüssigkeit sich fortbewegt kann der Gradient eines Nahrungsstoffes bewirken dass die Zelle sich in diese Richtung bewegt um dadurch zur Nahrungsquelle zu gelangen aus der der Nahrungsstoff stammt.
Und man kann deswegen sagen, dass gewisse Reize für das Leben des Lebewesens wichtige bzw. wesentliche Informationen sind die für das Leben notwendig und nützlich sind.
Andererseits gibt es auch Reize die für das Leben des Lebewesens bzw. die für den Organismus oder für einzelne Organe des Organismus schädlich sind, falls sie in einer gewissen Konzentration dies Stoffes vorkommen, weil dadurch der Stoffwechsel im Organismus gestört wird.
Gemäß dem Spruch des Arztes Paracelsus: die Dosis macht das Gift. bzw. in der Form die dem Original mehr entspricht:
„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“ (vergleiche mit Paracelsus Zitat 2)
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Reiz – wesentliche Information für das Lebewesen:
In vielen Fällen hat der Reiz eine Wirkung die für das Lebewesen von Bedeutung ist – in dem Sinn dass der Reiz eine gewisse Information für das Lebewesen darstellt die für sein Leben eine gewisse Bedeutung hat und dadurch etwas nützliches oder etwas schädliches bewirkt.
Deswegen kann man in einem derartigen Fall sagen, dass diese Information für das Lebewesen von einer gewissen Bedeutung ist bzw. für sein Leben mit gewissen Konsequenzen verbunden ist.
Und falls es sich beim Lebewesen um ein Tier handelt, kann der Reiz diesem für sein Leben wichtige Informationen für sein Überleben liefern, insofern der Reiz sowohl für den Körper als lebender Organismus von Bedeutung ist wie auch für seine Psyche.
Und falls es sich beim Lebewesen um einen Menschen handelt dann kann der Reiz sowohl für Körper, Psyche und Geist von Bedeutung sein und wesentliches nicht nur Körperliches sondern auch Psychisches und Geistiges bei diesem Menschen als Person bewirken. Und unter Umständen auch für die Gesellschaft dieses Menschen von Bedeutung sein – und unter Umständen für alle menschlichen Gesellschaften der Erde von Bedeutung sein.
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(letzte Änderung 02.01.2026, abgelegt unter: Biologie, Erfahrung, Erinnerung, Erkennen, Natur, Nervensystem)
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