Rational ist was durch die persönliche Vernunft begründet als best mögliche Lösung für ein bestimmtes Problem erkannt wird.
Deswegen kann man einen solchen Sachverhalt als rational begründete Lösung des Problems ansehen.
Beziehungsweise ist diese Lösung des Problems die – gegenwärtig – bestmögliche Lösung des Problems durch gewisse rational begründete Argumente.
Und es kann demgemäß erwartet werden dass diese Argumente und die daraus abgeleiteten Handlungen zur bestmöglichen Lösung des Problems – ausgehend vom gegenwärtigen Stand des Wissens führen werden.
Und dies ist der Grund warum man die Lösung des Problems durch diese Argumente bestmöglich rational begründet verstehen und rational begründet erklären kann.
Falls eine Person durch ihren Verstand und durch ihre Vernunft begründet, unter mehreren möglichen Lösungen eine bestimmte Lösung für ein gewisses Problem als die best mögliche Lösung erkannt hat.
Dann kann man sagen, dass diese Person damit für sich die rationale bzw. die best mögliche Lösung für dieses Problem bzw. für diesen Sachverhalt gefunden hat, auch wenn es dafür keinen allgemein gültigen Beweis gibt.
In diesem Fall ist diese Idee, unter den möglichen Ideen die best mögliche Idee, die im Bewusstsein der erkennenden bzw. denkenden Person erscheint, nach dem diese durch ihre vernünftige Überlegung als denkendes Subjekt subjektiv gültig erkannt und entschieden hat, das dies für sie – so wie sie den Sachverhalt im Moment als Subjekt wahrnimmt – die best mögliche Lösung für dieses Problem bzw. für diesen Sachverhalt ist.
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Dieses persönliche Wissen entsteht im Bewusstsein der denkenden Person durch ihre Ratio begründet, falls diese den Sachverhalt gemäß ihrem Verstand aufgefasst und gemäß ihrer Vernunft durch ihren mentalen Prozesses als best mögliche Lösung erkannt bzw. beurteilt hat.
Falls also dieser Gedanke bzw. diese Idee, durch die persönliche Vernunft begründet, in ihrem Bewusstsein durch ihren mentalen Prozess erkannt wurde, kann man sagen, dass dies die rational begründete best mögliche Idee/Vorstellung/Lösung/Vorgehensweise ist.
Als Folge dieses mentalen Prozesses erscheint sodann also die jeweilige Idee bzw. der jeweilige Gedanke als die best mögliche Lösung/Vorstellung/Vorgehensweise im Bewusstsein der vernünftig denkenden Person.
Damit wird klar, dass das vernünftige Denken der Person zur best möglichen Lösung bzw. zum best möglichen persönlichen Wissen geführt hat.
Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet kann man sagen, dass die rational denkende Person diese Lösung als die best mögliche erkannt hat, weil ihre geistigen Prüfung ergeben hat, dass dies die bestmögliche Lösung ist.
Derart gefundenes persönliches Wissen wird als die beste bzw. als die sinnvollste Lösung erkannt, weil der Zusammenhang der Erklärung der beste bzw. der sinnvollste ist bzw. dieser unter den möglichen Lösungen als die beste durch die eigene Ratio begründet gefunden bzw. erkannt wurde.
Und man kann daher diese Lösung dem Sinn nach als die best mögliche Lösung verstehen und deswegen sie auch als die best mögliche Lösung erklären, weil sie die beste Erklärung liefert.
Man kann die jeweilige Sache bzw. den jeweiligen Sachverhalt wegen dem Sinn bzw. wegen dem Zusammenhang durch den eigenen Verstand und durch die eigene Vernunft begründet, als sinnvoll bzw. als rational begründet zutreffend erkennen – und so z. B. die Sache oder den Sachverhalt dadurch auf eine sinnvolle Art und Weise verstehen und auf die sinnvolles Art und Weise dadurch erklären.
Unter einem weiteren Gesichtspunkt betrachtet kann man die jeweilige Sache bzw. den jeweiligen Sachverhalt kraft des eigenen Geistes sinnvoll und kraft des eigenen Geistes rational begründet dadurch verstehen und erklären.
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Rational begründetes Wissen ist Wissen einer Person die nach sinnvollem Denken strebt:
Rational begründetes Wissen ist das Wissen einer Person, die nach sinnvollem Denken strebt, um dadurch zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen.
Insofern diese Person den, durch ihren Verstand und durch ihre Vernunft begründeten mentalen Prozess den bestmöglichen Begriff der Idee mental such und letztlich findet, wenn dieser in Form der systematischen Einheit in ihrem Bewusstsein erscheint.
Und sie dann, so wie die alten Griechen sagen kann, heureka ich habe es gefunden, weil die Lösung auf das Problem, in der Form dieses Begriffs/dieser Idee/dieses Gedanken / dieser Vorstellung in ihrem Bewusstsein erscheint.
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Rational begründetes Wissen wird von Personen die ähnlich denken verstanden:
Man kann auch sagen, dass dieses persönliche Wissen das durch die eigene Ration gefunden worden ist von einer anderen Personen, die ähnlich vernünftig denken zum gleichen oder ähnlichen Ergebnis gelangen, auch wenn sie in einer anderen menschlichen Sprache denken.
Deswegen verstehen rational denkende Menschen sich weltweit – bzw. ist derartiges Wissen frei von (geistigen) Widersprüchen.
Eben, weil dadurch Sachen und Sachverhalte gleich oder ähnlich werden, auch wenn dies auf verschiedenen geistigen Wegen erkannt wird.
Deswegen können Menschen die so denken sich weltweit verstehen, auch wenn sie in unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen sind.
Das heißt eine derart denkende Person gelangt durch ihr eigenes Denken zum gleichen oder ähnlichen Ergebnis.
Man kann deswegen auch sagen, dass rational denkende Menschen auch wenn sie in unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen sind – bzw. unabhängig von der eigenen Sprache durch gleichartige Überlegungen zu ähnlichen oder gleichen Ergebnissen respektives zu gleichen oder ähnlichen Urteilen gelangen.
Und man kann deswegen von der geistigen Kraft sprechen, die durch die Vernunft entsteht – unabhängig von der jeweiligen Kultur und Sprache – weil sie zum ähnlichen oder gleichen Ergebnis führt.
Und deswegen kann man zurecht sagen, dass die Vernunft die Menschen weltweit miteinander verbindet.
Wohingegen das Irrationale dies nicht leisten kann, weil es in (geistige) Widerspräche gerät.
Vernünftige Überlegung verbindet die Menschen:
Die vernünftige Überlegung verbindet die Menschen, weil dadurch Zusammenhänge durch den Verstand und durch die Vernunft begründet auf gleiche Art und Weise erkannt werden.
Deswegen können diese Menschen diese Zusammenhänge auf gleiche oder ähnliche Art und Weise verstehen und erklären.
Beziehungweise gelangen sie dadurch zur selben oder ähnlichen Überzeugung.
Was im Gegensatz dazu bei einer irrationaler Argumentation nicht der Fall ist.
Somit ist rational was vernünftig ist, bzw. was im Einklang mit dem eigenen Verstand und der eigenen Vernunft besteht.
Ratio (lateinisch: ‚Rechnung‘, ‚Berechnung‘; ‚Erwägung‘, ‚Vernunft‘)
In diesem Sinn kann zum Beispiel in der Rechtsprechung ein Argument rational (begründet) sein oder es kann irrational begründet sein, falls das Gericht / die Recht sprechende Person emotional befangen ist.
Man kann daher sagen, dass ein Urteil – etwa in der Rechtsprechung rational ist, wenn es durch die Berücksichtigung der vorgelegten Beweise und auf Grundlage der vernünftigen Überlegung entstanden ist – und dabei die Beweismittel vom Gericht auf unbefangene Art und Weise gewürdigt worden sind.
Ebenso kann man sagen, dass das Urteil rational ist, wenn es durch vernünftiges Denken entstanden ist, das alle wesentlichen Argumente – somit alle wesentlichen Beweismittel – beachtet und berücksichtigt hat.
Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet kann man sagen, dass die Entscheidung rational begründet ist, falls alle wesentliche Argumente bei der Überlegung berücksichtigt worden sind und daher alle Kriterien der systematischen Einheit der Idee durch das angemessene Denken und Bedenken beachtet und berücksichtigt worden sind (vgl. mit Kant Zitat 7).
Die Entscheidung muss also durch den nachvollziehbaren Verstand und durch die Vernunft begründet zustande gekommen sein. Man kann auch sagen: es muss die Entscheidung durch den gesunden Hausverstand bzw. durch den gesunden Menschenverstand nachvollziehbar sein.
Ebenso kann man sagen, dass die rationale Entscheidung durch den gesunden Geist der Person – somit durch eine (gesunde) Leistung der Psyche entstanden ist- eben weil sie für eine andere Person die bei klarem Bewusstsein ist – nachvollziehbar ist – weil sie sinnvoll ist.
In diesem Sinne ist etwa in der Medizin oder in der Psychiatrie – und auch in der Psychologie und Psychotherapie – eine Vorgehensweise rational, wenn sie die relevanten fachlichen Befunde erfasst und durch die gestellte Diagnose die bestmögliche Therapie unternommen wird.
Allerdings sollte dabei beachtet und berücksichtigt werden auf welcher Grundlage dieses Wissen steht. Man sollte also bei der Diagnose unterscheiden, ob es sich um objektives Wissen oder um subjektives Wissen handelt. Man sollte unterschieden ob hier das Wissen durch Fakten oder durch Ideen begründet ist. Mit nochmals anderen Worten: man sollte unterscheiden ob eine physische (physikalische, physiologische, chemische, biochemische oder sonstige in der Natur durchgeführte Messung zu diesem Wissen geführt hat oder eine geistige Messung also die Anwendung eines geistigen Maßstabes.
Nachfolgend die Diskussion von rationalen Entscheidungen in verschiedenen Bereichen:
Rationale Entscheidung in der Rechtsprechung:
Die Entscheidung des Gerichts: „Im Zweifel für den Angeklagten“ ist eine rationale Entscheidung. Diese Erkenntnis ist deswegen rational, weil die Idee im Zweifel nicht auf der Ebene der Objekte überprüft und bewiesen werden kann. Es handelt sich daher in einem solchen Fall um beschränktes Wissen. Überhaupt sollte man beachten, dass eine Idee nur regulativ und nicht konstitutiv ist.
Im Mittelalter sind bekannter Weise in der Inquisition keine rationalen, sondern irrationale Entscheidungen (Urteile) gefällt worden. Es war dies also die Zeit vor der Aufklärung als die Grenzen des Wissens noch nicht so bekannt waren und nur wenige Menschen sich auf ihr eigenes (vernünftiges) Denken verlassen haben.
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Rationale Entscheidungen in der Psychiatrie und in der Forensischen Psychiatrie:
In diesem Sinn ist etwa in der Forensischen Psychiatrie die Begründung des Sachverständigen rational, wenn er zum Beispiel in Bezug auf die Frage der Geschäftsfähigkeit (Geschäftsunfähigkeit) oder in Bezug auf die Frage der Schuldfähigkeit (Schuldunfähigkeit) sein Gutachten so aufbaut, dass durch den psychischen Befund, wie er zur Zeit der Geschäftshandlung bzw. zur Zeit der Tat vorliegend war, begründet, ob Geschäftsfähigkeit (Geschäftsunfähigkeit) oder Schuldfähigkeit (Schuldunfähigkeit) bestanden hat. In gleicher Weise muss der psychiatrische Gutachter auch die Frage der Testierfähigkeit in Bezug auf den Zeitpunkt der Unterfertigung des Testaments untersuchen und sein psychiatrisches Gutachten demgemäß psychopathologisch fundiert begründen.
Wenn hingegen der Sachverständige seine fachliche Entscheidung und damit das gutachterliche Urteil nicht psychopathologisch begründet, sondern die Frage der Geschäftsfähigkeit z.B. durch den IQ Quotienten, also den Quotienten der Intelligenz begründet, der in der testpsychologischen Untersuchung (psychologischer Test) ermittelt worden ist, dann handelt es sich bei diesem gutachterlichen Urteil nicht um eine rationale, sondern um eine irrationale gutachterliche Entscheidung, weil der Intelligenzquotient nichts Verbindliches darüber aussagt, ob die betroffene Person zur fraglichen Zeit in der Lage war die Konsequenzen, wie sie mit diesem Rechtsgeschäft verbunden waren, hinreichend zu überblicken und zu beurteilen (Weiteres dazu in diesem Beitrag).
In gleicher Weise ist es auch irrational wenn der Sachverständige die Frage der Schuldfähigkeit (Schuldunfähigkeit) durch die Ergebnisse eines Persönlichkeitstests oder die Ergebnisse sonst eines psychologischen Tests (Psychotest) begründet. Auch hier machen die Ergebnisse der Testung der Psyche keine verbindliche Aussage darüber, ob der Betroffene zur Zeit der Tat das Unrecht derselben erkennen oder etwa krankheitsbedingt infolge einer relevanten psychischen Störung oder infolge einer geistigen Behinderung nicht erkennen konnte. Im Fall der geistigen Behinderung ist es zwar nahe liegend, dass die betroffene Person bei niedrigem IQ zur Zeit der Handlung den Sachverhalt nicht angemessen beurteilen konnte, konkret sagt das Testergebnis darüber jedoch nichts aus und muss der Sachverhalt und damit das Gutachten auch hier durch die detaillierte Exploration und die Argumente des Betroffenen – also psychopathologisch – begründet werden.
Man erkennt damit, dass testpsychologische Befunde in der Forensischen Psychiatrie Zusatzbefunde sind und dass ein rationales psychiatrisches Gutachten auf der Psychopathologie bzw. auf der Phänomenologie des konkreten Falles aufgebaut wird.
Man muss also insbesondere in der Psychiatrie und hier insbesondere in der Forensischen Psychiatrie auf die Grundlage des psychiatrischen Wissens achten, und es kann hier die psychiatrische Wissenschaft und insbesondere die Biologische Psychiatrie mit ihren biologischen Befunden nichts Substanzielles zur Entscheidung des konkreten Falls beitragen, weil man durch biologische Befunde bzw. durch physische Befunde die psychische Störung unter Umständen zwar erklären und besser verstehen, aber nicht in der Psychiatrischen Diagnostik bestimmen kann.
Überhaupt ist es so, dass die Aussagen, die die wissenschaftlichen Studien liefern über den konkreten Fall nichts aussagen, weil sie durch das Zählen und statistische Verarbeiten von vielen Fällen zwar Durchschnittswerte liefern, dieselben aber über den einzelnen Fall nichts Verbindliches aussagen.
Analoges gilt auch für die Leitlinien, die in einem Fachbereich entwickelt worden sind. Konkret gilt dies auch für die Psychiatrie und die psychiatrische Wissenschaft und ebenso für die medizinische Wissenschaft im Hinblick auf die Therapie und auch im Hinblick auf die Feststellung einer Indikation für eine therapeutische Maßnahme bzw. eine Therapie. Analoges gilt auch für die Ansage einer Prognose. Auch hier kann die Wissenschaft nicht wirklich die Entscheidung liefern, sondern es ist der tätige Arzt der im konkreten Fall gefordert ist die relevanten Grundlagen der Entscheidung, allenfalls unter Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse zu berücksichtigen, um sodann seine Entscheidung (Empfehlung) bzw. seine Aussage unter Berücksichtigung der individuellen Situation des Patienten zu machen. Nur dann kann man von einer rationalen – weil vernünftigen – Entscheidung sprechen. In diesem Sinn beruht eine rationale Entscheidung auf der vernünftigen Überlegung und allen relevanten Befunden (Kriterien). Es ist eine rationale Entscheidung also eine Entscheidung, die mit dem guten alten Hausverstand konform geht.
Rationale Entscheidungen in der Medizin:
Auch in der Medizin können diverse Entscheidungen – so wie in der Psychiatrie – nur auf der Grundlage von Ideen – durch das Abwägen der Ideen (Ponderieren der Ideen) getroffen werden. Etwa ob eine Operation zwingend durchgeführt werden soll, weil eine vitale Indikation besteht, oder im konkreten Fall auch zugewartet werden kann und je nach dem weiteren Verlauf erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden wird, ob etwa die Operation oder sonst eine Therapie unternommen wird (Beispiel: Zustand nach Bandscheibenvorfall).
Es kann also auch hier die Entscheidung mehr oder weniger rational bzw. mehr oder weniger durch die Vernunft begründet sein.
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(letzte Änderung 29.06.2025, abgelegt unter: Definition, Diagnostik, Forensik, Gutachten, messen, Philosophie, Psychiatrie, Psychologie, Psychotherapie, Rechtsprechung, Therapie, Vernunft)
zuletzt pos. 1 am 07.02.2024 in Verbindung mit dem Begriff Psyche
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