Eine neuronale Störung ist eine Störung des Nervensystems die eine Funktionsstörung bewirkt.
Dies entspricht einer Störung der Funktion des Aktivität der Nervenzellen die diese Funktionsstörung bewirkt.
Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet kann man sagen, dass diese Störung des Nervensystems mit einer Störung der neuronalen Aktivität einhergeht, und deswegen kann man auch von einer neuronalen Funktionsstörung sprechen.
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Ursachen einer neuronalen Störung:
Im konkreten Fall kann die neuronale Störung infolge einer Ursache aufgetreten sein, dies sich im Lauf des Lebens des Lebewesens etabliert hat.
Zum Beispiel kann dies eine Ursache sein, die in einer bestimmten Entwicklungsphase des Lebewesens aufgetreten ist (etwa während der intrauterinen Entwicklung des Nervensystems, oder in einer späteren Entwicklungsphase (Kindesalter/Jugend/Erwachsenenalter) etwa im Zusammenhang mit einer sonstigen gesundheitlichen Störung bzw. im Rahmen einer sonstigen Krankheit.
So kann eine neuronale Störung bzw. eine neuronale Funktionsstörung im Zusammenhang eines viralen Infekt oder bakteriellen Infekts aufgetreten sein, der auch das Nervensystem betroffen hat und der dabei eine mehr oder weniger lokale oder disseminierte Infektion des zentralen Nervensystems hervorgerufen hat, in deren Folge einer neuronale Funktionsstörung zurückgeblieben ist die sich entweder permanent oder zeitweise manifestiert.
Gewisse Form von Epilepsie zählen zu dieser Art von neuronaler Störung.
Je nach Art der Störung der Funktion des Nervensystems kommt es zum Auftreten von gewissen Phänomenen bzw. Symptomen zur Manifestation eines bestimmten Symptomenkomplexes.
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Entwicklungsstörung als Ursache einer neuronalen Störung:
In einem anderen Fall kann eine verzögerte Reifung des Nervensystems zum Auftreten einer neuronalen Störung bzw. zum Auftreten einer neuronalen Funktionsstörung führen.
Dies ist etwa der Fall wenn bei einem Kind weiterhin Bettnässen auftritt, wohingegen andere Kinder gleichen Alters den Harndrang bereits normal spüren und deswegen gelernt haben zur Toilette zu gehen. In diesem Fall von neuronaler Störung kann man von einer neuronalen Funktionsstörung sprechen die infolge der verzögerten Reifung des Nervensystems entstanden ist. Beziehungsweise verschwindet diese Störung erst, wenn zu einem späteren Zeitpunkt sich die normale neuronalen Funktion entwickelt hat und deswegen das normale Spüren (normale Wahrnehmung des Harndrangs auftritt) und damit auch die normale neuronale Funktion eintritt bzw. das normale Verhalten in Bezug auf den Toilettengang sich manifestiert.
Deswegen kann man sagen, dass diese Form von neuronaler Störung – die eigentlich mit einer verzögerten Reifung des Nervensystems einhergeht – im Lauf der Entwicklung des Kindes sich zurückbildet bzw. verschwindet damit der Symptomenkomplex.
Hingegen ist dies beim Bettnässen einer anderen Art von neuronalen Störung etwa nach einer Verletzung des Rückenmarks oder im Rahmen einer demenziellen Entwicklung bzw. bei einer Demenz nicht der Fall ist.
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(letzte Änderung 17.02.2025, abgelegt unter: Biologie, Definition, Funktion, Medizin, Medizin-Psychotherapie-Yoga-Meditation, Medizinische Diagnostik, Nervensystem, Neurologie, Psychiatrie, Psychologie, Symptome)
zuletzt pos. 1 am 09.07.2024
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