Menschliches Wissen ist Wissen das der Mensch erlangen kann.
Dies ist einerseits nonverbales Wissen und andererseits verbales Wissen.
Und weil, sowohl nonverbales Wissen wie auch verbales Wissen beschränkt ist, ist menschliches Wissen beschränktes Wissen.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet bzw. unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, kann man sagen, dass der Mensch als irdisches Wesen das Ganze geistig nicht erfassen kann.
Im Gegensatz dazu ist Gott als göttliches Wesen unbeschränkt und verfügt Gott deswegen über das allumfassendes bzw. um unbeschränktes Wissen – also um Wissen dass das Ganze Wissen umfasst.
Und deswegen kann man in den Worten einer menschlichen Sprache sagen bzw. kann man in den Begriffen einer menschlichen Sprache sagen oder auf der Grundlage der Begriffe der gesprochenen Sprache als Mensch denken, dass göttliches Wissen/allmächtiges Wissen bzw. unbeschränktes Wissen ist, weil nur Gott/der Allmächtige bzw. weil nur ein höheres/transzendentes Wesen das Ganze geistig unbeschränkt erfassen kann.
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Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet ist menschliches Wissen so wie das Wissen der Tiere deren Wissen situatives Wissen bzw. nonverbales Wissen ist beschränkt.
Nur dass der Horizont des Menschen im Denken im Vergleich zu dem der Tiere erweitert ist, weil der Mensch vor langer Zeit über lange Zeiträume hinweg in Begriffen bzw. in den Worten einer menschlichen Sprache gelernt hat.
Weil also der Mensch neben dem nonverbalen Denken auch zum begrifflichen Denken befähigt ist, kann er auf der Grundlage von Ideen größere Zusammenhänge erkennen.
Allerdings beruht dieses Wissen das er auf der Grundlage von Ideen bzw. das er auf der Grundlage von Vorstellungen erlangt zu einem großen Teil auf Konzepten bzw. auf der Theorien deren Gültigkeit er nicht objektiv gültig beweisen kann.
Mit anderen Worten es gibt für dieses Wissen keinen allgemein gültigen Beweis sondern handelt es sich dabei um allenfalls subjektiv gültiges Wissen.
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Und eben, weil begriffliches Wissen bzw. weil verbales Wissen zum großen Teil auf Ideen beruht und nur zum kleinen Teil auf Tatsachen, ist menschliches Wissen ausgenommen vom kleinen Bereich des durch Tatsachen begründeten Wissen bzw. des durch Fakten begründeten Wissen immer beschränktes Wissen.
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Unter einem weiteren Gesichtspunkt betrachtet, kann man sagen, weil der Mensch neben seinem nonverbalen Wissen auch über begriffliches Wissen verfügt hat sich sein Wissen auf Grund der Erfahrung und auf Grund der Möglichkeiten das Wissen zu erweitern im Lauf der Zeit erweitert.
Und konnte der Mensch durch die Studien in den Wissenschaft bzw. in den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft – einerseits in der Geisteswissenschaft und andererseits in der Naturwissenschaft – sein Wissen erweitern.
Aber eben, in vielen Bereichen stößt der Mensch als ein in Begriffen denkendes Lebewesen an die Grenzen seins Wissens und es hat diesen Sachverhalt der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers auf der Grundlage der Philosophie von Immanuel Kant erkannt, wie er dies in seinen Buch: „Allgemeine Psychopathologie“ in Bezug auf die Forschung unter Ideen beschreibt (vergleiche mit Jaspers Zitat).
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(letzte Änderung 15.12.2025, abgelegt unter, Abstraktion, Begriff, Definition, denken, Geist, Natur, Psyche)
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