Kreativität ist das Vermögen eine neue Einheit zu erschaffen.
Dabei ist dies das entweder das Vermögen eine neue faktische Einheit zu erschaffen, oder es ist dies das Vermögen eine neue systematische Einheit zu erschaffen.
In diesem Sinn erschafft die Kreativität in jedem Fall etwas Neues bzw. eine Neuigkeit, die eine neue faktische Einheit oder eine neue systematische Einheit bildet bzw. sein kann.
Beziehungsweise ist dieses Neue bzw. diese Neuigkeit entweder eine neue physische Einheit oder es ist eine neue metaphysische Einheit bzw. eine geistige Einheit.
Demgemäß kann ich die neue physische Einheit physisch begreifen/erkennen/bestimmen, oder ich kann die neue metaphysische Einheit nur geistig bzw. nur mental begreifen/erkennen/bestimmen.
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Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet erschafft eine kreative Person infolge ihrer Kreativität entweder ein neuartiges Objekt ist oder sie erschafft infolge ihrer Kreativität eine neuartige Idee.
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Zwei Beispiele zur Kreativität:
Erstes Beispiel – Kreativität der Natur:
Die natürliche Vereinigung eines männlichen Samen mit dem einer weiblichen Eizelle führt, im Rahmen der heterogenen Zeugung bzw. im Rahmen der natürlichen Fortpflanzung zur Erschaffung bzw. zur Kreation einen neuen Lebewesen.
Das heißt das neue Lebewesen ist dank der Kreativität der Natur, im Rahmen der heterogenen Zeugung bzw. im Rahmen der natürlichen Fortpflanzung als etwas Neues nämlich aus dem männlichen Samen und aus der weiblichen Eizelle durch die natürliche Vereinigung entstanden bzw. erschaffen worden und es ist dabei das neue Lebewesen entstanden bzw. erschaffen/kreiert worden.
Zweites Beispiel – Kreativität des Menschen:
Dank der Kreativität eines Menschen erschafft dieser auf der Grundlage der vorhandenen Ideen eine neue Idee.
Das heißt dass dieser Mensch dank seiner Kreativität ausgehend von den vorhandenen Ideen eine neue Idee kreiert durch die z. B. ein gewisser Zusammenhang erkannt/verstanden/erklärt werden kann.
Damit hat dieser Mensch dank seiner Kreativität eine z.. B. neue Theorie geschaffen/erschaffen/kreiert durch die man diesen Zusammenhang auf sinnvolle Art und Weise verstehen/erklären kann – bzw. erkennen kann, was allein auf Grundlage der früher vorhandenen Ideen nicht möglich war.
In diesem Sinn führt die Kreativität zu neuen Erkenntnissen und zu neuen Möglichkeiten – zu Möglichkeiten, die die Menschen vorher – auf Grundlage der bis dahin vorhandenen Ideen – nicht hatten.
Beziehungsweise können dank der menschlichen Kreativität auf diese Art und Weise bzw. auf diesem Weg neue bzw. eine neuartige systematische Einheiten und auch neue faktische Einheiten entstehen bzw. erschaffen werden Erfindung eines von neuen praktischen Dingen (Erfindung eines neuen Werkzeugs/Kreation einer neuen Form Gefäß aus Ton/Einbaum zur Fortbewegung im Wasser.
Erfindung von neuen theoretischen Dingen – die praktisch angewandt werden können. Übergang zum Ackerbau anstelle Sammeln der Früchte in der Natur.
Oder es entstehen auf diesem Weg neue Ideen bzw. neue Vorstellungen ausgehend von vorhandenen Vorstellungen sonstige Kreationen hervorbringen (Dichtung/Malerei/Bildhauerei/Komposition) die zur Verwirklichung von neuen Werken/Kunstwerken führen und die ihren Ausdruck (Exposition/Präsentation/Uraufführung/Patentanmeldung usw.) finden.
Auf diesem Weg kann zum Beispiel ein neues physisches Objekt entstehen, zum Beispiel ein nützliches Werkzeug oder ein bildnerisches Kunstwerk etc.
Dabei beruht die Kreativität auf der Imagination, die die Grundlage der weiteren Aktionen ist.
Infolge der Imagination hat der Mensch nämlich einen Einfall der die Grundlage für die weiteren Aktionen ist.
Dieser Einfall bzw. diese Vorstellung – oder es kann auch eine Sequenz von Vorstellungen sein bzw. diese Ideen in ihrer Sequenz manifestieren sich etwa im sprachlichen Ausdruck in Worten in ganzen Sätzen/in Argumenten oder in sonstigen Werken – im Alltag, im Beruf (Anpassung an die neue Situation, Finden einer neuen Lösung für eine Aufgabe, Erfindungen und infolge entstehen Patente), oder es führt dies zu Werken in der darstellenden Kunst (Bilder, Gedichte, Romane, Musikkomposition) also im Fall von Kunst führt dies zu Kunstwerken von mehr oder weniger großen Wert bzw. mehr oder weniger anerkanntem Wert – in einer bestimmten Zeit.
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Natürliche Kreativität:
Natürliche Kreativität kann in der Natur beobachtet werden, wenn zum Beispiel ein Vogel neben seinem bisherigen Vogelgezwitscher, so wie es bei seiner Art zu hören ist, spontan ein neues Gezwitscher bzw. eine neue Ton-Sequenz zwitschert, die zuvor bei Seinesgleichen nicht zu hören war. Und unter Umständen wiederholt bzw. reproduziert dieser Vogel das Gezwitscher und nimmt es in sein Repertoire auf.
In diesem Fall handelt es sich dabei um eine natürlich entstandene Kreation, die unter Umständen andere Vögel dieser Art imitieren und übernehmen.
Oder ein anderes Beispiel von Kreativität in de Natur: ein bei Aufwind vor einer Felswand fliegender Kolkrabe zeigt in seiner Flug-Performance ein neues Flugmanöver – ein Flugmanöver ganz neuer Form – das er infolge den anderen fliegenden Kolkraben präsentiert, und zwar mit sichtlichem Stolz – führt er dieses neue Flugmanöver den anderen Kolkraben mehrfach vor (vom Schreiber dieser Zeilen in der Natur im heurigen Jänner 2025 selbst beobachtet) – dies ist ebenfalls ein neuer kreativer Akt den die Natur – manifestiert durch dieses Lebewesen – hervorgebracht hat.
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Natürliche Kreativität ist also Kreativität wie sie nur die Natur hervorbringen kann – wie anhand der vorangehenden Beispiele – exemplarisch geschildert. Es ist dies eine Art von non-verbaler Kreativität wie sie von hochentwickelten Tieren – und auch vom Menschen – etwa von einem heranwachsenden Kind geleistet werden kann wenn es spielend z. B. im Sandkasten etwas Neues kreiert. Derartige Kreativität kann bei hoch entwickelten Lebewesen, also etwa bei einem hoch entwickelten Tier mit einem Organismus, mit einem Nervensystem, mit den Sinnesorganen und mit dem sonstigen Organen spontan in einer real gegebenen Situation auftreten. Zum Beispiel in dem es sich an die neue Situation adäquat durch einen neue Aktion oder durch einen neue Funktion anpasst. Zu dieser Anpassung bzw. zu dieser Form der Kreativität ist sowohl das Tier wie auch der Mensch befähigt.
So zum Beispiel das kleine Kind wenn es mit Farbstiften etwas Neues zeichnet oder im Sandhaufen etwas Neues schafft bzw. etwas Neues erstmalig baut – und sich daran erfreut.
Grundsätzlich lehrt die Erfahrung dass praktisch alle Menschen – je nach Individuum – mehr oder weniger individuell ausgeprägt – kreativ sind.
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Künstliche Kreativität:- als Folge der natürlichen Kreativität:
Künstliche Kreativität ist eine Form von Kreativität zu der nur der Mensch als denkendes Wesen infolge der natürlichen Kreativität befähigt ist.
Als denkendes Lebewesen ist der Mensch – infolge der natürlichen Kreativität befähigt auch künstliche Dinge zu schaffen.
So ist der Mensch etwa befähigt in den Worten
in einer menschlichen Sprache bzw. in Begriffen in einer menschlichen Sprache zu denken und er kann und auf Grundlage dieser Begriffe in weiterer Folge diverse Dinge dank seiner Kreativität zu schaffen/erschaffen.
Wohingegen das kreative Tier nur mehr oder weniger bewusst auf Grundlage seines nonverbalen Denken in beschränktem Umfang Funktionen/Aktionen schafft und infolge etwa zum Einsatz bringt.
Der kreative Mensch kann auf dieser Grundlage also einerseits also physische Dinge – etwa neue Werkzeuge – schaffen bzw. kreieren. Und kann auch das hoch entwickelte Tier gewisse Objekte die es in der Natur vorfindet – als Werkzeug verwenden.
Jedoch kann nur der Mensch der Grundlage seiner menschlichen Sprache bzw. auf der Grundlage seiner Ideen ganz neue Dinge kreieren (praktische Gegenstände/Kunstgegegenstände/Kunstwerke/Hohlenmalerei usw.).
Beziehungsweise konnte der Mensch im Lauf der Zeit auch mehr theoretische „Dinge“ – etwa neue Worte in seiner Sprache kreieren.. Mit der Folge dass auf dieser Grundlage eine erweiterte bzw. differenziertere Kommunikation auf sprachlicher Ebene möglich geworden ist.
Und es sind schließlich auf dieser Grundlage alle praktischen und auch alle theoretischen bzw. rein geistigen Konstrukten – Ideen/Ideengebäude/Theorien/Glaubensvorstellungen usw. im Lauf der Zeit entstanden.
Einerseits entstanden also praktische Gegenstände praktisch nützliche Objekte und andererseits theoretisch nützlich Ideen/Theorien/Vorstellungen durch die die Menschen Dinge verstehen konnten die sie auf anderer Grundlage bzw. ohne diese Ideen nicht verstehen und nicht erklären konnten.
Beziehungsweise entstanden auf dieser Grundlage einerseits die praktischen Dinge des menschlichen Lebens in den menschlichen Gesellschaften und ebenso entstanden auf dieser Grundlage auch die theoretischen Dingen die Theorien die Kunstgegenstände, die Kultur-Gegenstände die Kult-Gegenstände – die Gegenstände die bei Riten und Ritualen verwendet worden sind und weiterhin in den menschlichen Gesellschaften verwendet werden.
Das heißt der Mensch – der Homo – konnte auf dieser Grundlage auf der Grundlage seiner Ideen bzw. auf der Grundlage seines Vorstellungsvermögens neue Dinge dank seiner Kreativität schaffen, die es zuvor auf dieser Welt noch nicht gegeben hat.
Diese Fähigkeit entstand also infolge der Geistigkeit die sich beim Homo – beim Menschen – über unvorstellbar lange Zeiträume hinweg – im Lauf der Zeit mehr und mehr entwickelt hat.
Beziehungsweise konnte der Mensch auf der sich damit verändernden Welt auf der Grundlage seiner Vorstellungen bzw. auf der Grundlage seiner Ideen bzw. auf Grundlage der Begriffe seiner Ideen auch neue geistige Dinge kreieren.
Diese Art von Kreativität beruht also auf dem Denken in Begriffen zu der nur ein Mensch befähigt ist, weil nur der Mensch in Begriffen denken kann, falls er in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist und er deswegen in dieser Sprache in Worten und in Sätzen zu sprechen gelernt hat.
In diesem Sinn bzw. in diesem Zusammenhang hat sein Vermögen zu denken und zu sprechen sich gleichzeitig entwickelt – in dem er mit den anderen Menschen zusammen war.
Beziehungsweise hat der einzelne Mensch auf dieser Grundlage gelernt mit anderen Menschen in dieser Sprache verbal zu kommunizieren.
Wobei man die Kommunikation in die verbale und in die nonverbale gliedern kann.
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Anmerkung:
Zur Verbindung von künstlicher Kreativität mit natürlicher Kreativität
Falls diese Art von nonverbaler natürlicher Kreativität in Verbindung mit denkender verbaler künstlicher Kreativität zu Werken führt deren Wert als hochstehend angesagt und zusätzlich auch von Fachleuten als Kunstwerk definiert wird bzw. als solches Werk angesehen wird, dann spricht man von Kunstwerken im engeren Sinn – je nach dem von geringem monetärem oder hohem monetärem Wert, wie dies in der jeweiligen Zeit als Folge des Zeitgeistes von Menschen beurteilt und angesehen bzw. monetär gehandelt wird.
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Neuro-biologisch betrachtet ist die Kreativität eine Folge der neuronalen Funktion die im Verbund mit anderen Funktionen und Aktionen der Organe und der Organsysteme des Organismus bei einem hoch entwickelten Lebewesen diese Leistung erbringt.
Beziehungsweise kann das Lebewesen dank seiner neuronalen Funktion und beim Menschen im Rahmen seiner psychischen Funktion und diesbezüglich insbesondere infolge seiner geistigen Funktion durch die geistige Kraft etwas neues geistig erkennen und infolge geistig erschaffen/kreieren.
So gesehen kann man sagen, das die Kreativität ein Vermögen ist das im Lebewesen durch die Interaktion des Nervensystems mit den anderen Organen und Organsystemen des Organismus dieses Neue durch diese geistige/synthetische/erfinderische Leistung zu erschaffen.
Und weil das Nervensystem des Menschen – hier insbesondere der Kortex seines Gehirns unter den Lebewesen am höchsten entwickelt ist, kann man sagen, dass die menschliche Kreativität unter den Lebewesen als natürliches Phänomen am häufigsten zu beobachten ist, und dass dieser Sachverhalt primär auf die Funktion seines Systems bestehend aus Nervenzellen zurückzuführen ist.
Demgemäß kann man sagen, dass unter den Lebewesen die natürliche Kreativität als natürliches Phänomen beim Menschen am höchsten entwickelt ist.
Darüber hinaus verfügt ein Mensch der in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist zusätzlich – mehr oder weniger ausgeprägt – über die künstliche Kreativität wie oben stehend beschrieben.
Und man kann sagen, dass es im Nervensystem des derart gebildeten Menschen zu einer neuronalen Aktivität kommt die beide Formen von Kreativität verarbeitet.
Beziehungsweise kann man sagen, dass die Unterteilung bzw. die Gliederung in natürliche Kreativität und in künstliche Kreativität – nur notwendig ist falls man den Sachverhalt in Bezug auf den Menschen mit anderen Menschen in Begriffen kommunizieren will.
An sich leistet die Natur des Menschen auch ohne diese Begriffe bzw. ohne diese Erklärung – und zwar seit es denkende und in einer Sprache kommunizierende Menschen gibt.
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Kreativität bei Tieren:
Die Beobachtung in der belebten Natur bzw. in der Wildnis lehrt dass hoch entwickelte Tiere in einem gewissen Umfang kreativ sind. So kann man zum Beispiel in der Natur bzw. in der Wildnis beobachten, wie Krähen und andere hoch entwickelten Tiere gewisse Gegenstände als Werkzeuge verwenden um damit etwas schaffen/leisten/zu können das sie sonst nicht schaffen bzw sonst nicht leisten könnten.
Durch diese Tatsache wird deutlich dass es auch ohne begriffliches Denken möglich ist kreativ zu sein bzw. leistet das Nervensystem des hoch entwickelten Tieres diese Fähigkeit die man als natürliche Intelligenz bezeichnen kann. Und wie ebenfalls die Erfahrung lehrt hat sich diese natürliche Intelligenz beim Menschen – auf der Grundlage des begrifflichen Denken noch weiter entwickelt und ist deswegen der Mensch den Tieren überlegen.
Beziehungsweise kann man sagen, dass die nonverbale neuronale Funktion bzw. das nonverbale Denken in gewissen Umfang wenn auch im Vergleich zum Menschen eingeschränktem Umfang in der Lage ist kreativ zu sein bzw. auf diesem Weg z. B. neue Aktionen zu verwirklichen bzw. durch praktisches Tun erstmalig zu realisieren. Allerdings hat nur der Homo der Mensch – in der Form der ersten Hominiden und infolge der weiter sich entwickelten Hominiden – über sehr lange Zeiträume hinweg – und schließlich in der Form des Homo sapiens die Kreativität im vollen Umfang entwickelt.
Und an diesem Punkt der Überlegung angekommen, erkennt man die wesentliche Ursache zwischen der künstlichen Intelligenz (KI) und der natürlichen Intelligenz.
Die natürliche Intelligenz entsteht wesentlich auf der Grundlage der neuronalen Struktur die eine lebende bzw. eine lebendige Struktur ist, wohingegen die künstliche Intelligenz auf einer ganz anderen Struktur nämlich in einer leblosen/apparativen/künstlichen – von Menschen erschaffenen/erfundenen/gemachten künstlichen Struktur entsteht.
Der wesentliche Unterschied zwischen natürlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz resultiert also aus dem Unterschied der Basis bzw. aus dem Unterschied in der Struktur – die im einen Fall natürlich beschaffen ist wohingegen sie im anderen Fall künstlich beschaffen ist.
Beziehungsweise resultiert der große Unterschied zwischen natürlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz aus der unterschiedlichen Beschaffenheit der Struktur.
Die Beschaffenheit einer künstlichen Struktur – etwa die einer technischen Struktur – ist durch die Eigenheiten der Technik, der Physik usw. weitgehend bestimmt. Wohingegen bzw. im Gegensatz dazu die natürliche Struktur und hier insbesondere die neuronale Struktur bzw. die Struktur des Nervensystems durch dessen Eigenheiten bestimmt ist. Und hier ist eine herausragende Eigenheit die Neuroplastizität im Kortex des menschlichen Gehirns bzw. insbesondere in der neuronalen Feinstruktur des Kortex des menschlichen Gehirns eine Voraussetzung für die hoch entwickelte Kreativität des Menschen.
Es sind dies also die Eigenheiten des Lebens bzw. die Eigenheiten der Lebendigkeit die sich beim Menschen in dieser höchsten Form unter den Lebewesen entwickelt hat. Beziehungsweise ist dies die wesentliche Basis der menschlichen Intelligenz.
Wohingegen bzw. im Gegensatz dazu die künstliche Intelligenz (KI) sich in einer künstlichen Struktur – in einer vom Menschen künstlich geschaffenen – etwa in apparativen Struktur/technischen Struktur manifestiert bzw. darin möglich ist bzw. darin funktioniert.
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Kreativität entsteht auf der Grundlage von neuronalen Mustern:
Es kommt hierbei bei der natürlichen Intelligenz infolge der neuronalen Aktivität in der neuronalen Struktur zur Entstehung von neuronalen Mustern, die – beim Menschen – primär in körperlicher Hinsicht Aktionen und Funktionen generiert und die im Hinblick auf den Geist der Person Vorstellungen generiert, die ihrerseits die Basis bzw. die Ursache der Aktionen und Reaktionen sind.
Während Menschen – mehr oder weniger bewusst neue Dinge versuchen und auf diesem Weg – unter Umständen erfinden – ist es bei Tieren so, dass diese ebenfalls auf Grund ihrer Erfahrung neue Dinge kreieren bzw. „erfinden“ und diese teils in ihr Repertoire übernehmen.
Ein Bespiel: Auf der Straße an der wir wohnen gibt es eine Stelle die sich für Krähen besonders bewährt hat um im Herbst Wahlnüsse aus größerer Höhe auf die Straße fallen zu lassen damit diese durch den Aufschlag auf der Asphalt-Straße aufbrechen.
Die Kreativität beruht also auf einem Vermögen des Nervensystems im Verbund mit anderen Organen und Organsystemen sodass durch deren Funktion insgesamt dadurch diese Leistungen entsteht – die dann ein erfolgreicher kreativer Schritt in der Entwicklung sein kann.
Daher ist die Kreativität im Hinblick auf die menschliche Psyche bzw. den menschlichen Geist entweder das spontane oder das durch die Intention geleitete Vermögen des Geistes ausgehend vom Vorhandenem/Bekanntem durch kreatives Denken, Überlegen und Handeln etwas Neues zu kreieren.
Und wie bekannt ist sind auch hoch entwickelte Tiere – z. B. Schimpansen – in der Lage durch das Zusammensetzen von Gegenständen etwas Neues zu kreieren bzw. zu bauen – so dass sie die Banane in der Höhe erreichen können.
Dabei ist Kreativität bei den einzelnen Lebewesen einer Art individuell ausgeprägt, mehr oder weniger vorhanden, unter anderem mit der nützlichen Funktion sich der jeweiligen Situation bestmöglich anzupassen.
Und es haben die Menschen infolge dieses Talents das Vermögen entwickelt – unter anderem – in Regionen zu leben und zu überleben, die sie ohne die entsprechenden Kreationen bzw. Erfindungen bzw. die kreativ geschaffenen Neuerungen nicht hätten bewohnen können. (Ackerbau/Viehzucht/Nomaden im Vergleich zu sesshaften Bewohnern)
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In diesem Sinn kann der Geist der Person durch ihre Kreativität etwa im Hinblick auf die Kognition einen neuen Zusammenhang entdecken bzw. erkennen und dabei zum Beispiel eine neue Vorstellung hervorbringen. Es kann auf diesem Weg also eine neue Idee und damit eine neue systematische Einheit entstehen – mit den daraus folgenden Konsequenzen.
Damit kann das Lebewesen – und hier insbesondere der Mensch als kreatives Individuum auf Grundlage des Vorhandenen neues erschaffen etwa eine neue Problemlösung finden.
Dies kann sich auf das persönliche Wissen oder auf das allgemeine Wissen beziehen, oder es kann sich dies auf eine praktische Tätigkeit oder theoretische Aktivität bzw. Funktion beziehen.
Es kann dies z. B. das Schaffen einer Theorie (Theorie-Bildung) sein oder eine theoretische Aktivität mit praktische Umsetzung in einem Beruf sein.
In diesem Sinn kann jemand in der Theorie beim Denken oder in seiner praktischen Tätigkeit, etwa in der Küche beim Kochen, oder bei der Schaffung einer neuen Ordnung der Dinge oder bei der Kreation einen neuen Systems kreativ sein und so zum Beispiel etwas besser zu organisieren.
Die Kreativität ist als nicht nur auf die Erfindungen, die Kunst und auf die Wissenschaft und Forschung beschränkt, sondern man kann praktisch in jedem erdenklichen Bereich kreativ sein.
Menschen waren in diesem Sinn seit jeher kreativ.
Selbst bei den Tieren kann man beobachten, wie sie zum Teil kreativ mit Aufgaben und Problemen umgehen, und in manchen Fällen Lösungen finden, die sie sogar an ihre Jungen weiter vermitteln und damit lehren können.
Man erkennt also, dass die Menschen mehr oder weniger kreativ sind. Es geht bei der Kreation also um das Schaffen von neuen Werken und um das Schaffen und erkennen von neuen Ideen.
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Erkenntnistheoretisch bzw. philosophisch betrachtet beruht die Kreativität und damit Kreation beim Menschen auf der Analyse und Synthese zu der das menschliche Gehirn – oder man kann auch sagen zu der die psychische Funktion und damit auch die geistige Funktion des Individuums auf Grundlage der neuronalen Netzwerke fähig ist. So erfolgen etwa die Analyse und Synthese auf Grundlage dessen was vorhanden ist bzw. auf der Basis dessen was im Gedächtnis des gespeichert ist.
Auf diese Art und Weise kann die Person ausgehend vom Vorhandenen durch die Assoziation der Vorstellungen kreativ sein und damit gewisse neue Vorstellungen entwickeln, die sodann auf der Ebene der Handlungen unter Umständen in Werken verwirklicht werden.
Es ist die Kreation also zuerst im Sinn der Fantasie auf der Ebene der Vorstellungen tätig, bevor in weiterer Folge die Idee durch das praktische Tun auf der Ebene der Objekte in eine Handlung und damit in ein Werk umgesetzt wird.
Man kennt die kreativen Leute in den verschiedenen Bereichen: die Kinder, die Schüler, die Lehrer, die Handwerker, die Techniker, die Architekten, die Erfinder, die Schriftsteller, wenn sie zum Beispiel einen Roman oder sonst ein Stück mit neuen Inhalten schreiben.
Oder man kennt die Werke, wie sie in der bildenden Kunst seit urdenklichen Zeiten vom Menschen geschaffen worden sind – und sich etwa in steinzeitlichen Höhlenmalereien finden.
Und schließlich sei noch der großen und kleinen Erfindungen und Entwicklungen in den verschiedensten Bereichen gedacht, wie sie im Lauf der Zeit von Menschen hervorgebracht worden sind.
Die Kreativität ist praktisch für alle Bereiche von großer Bedeutung. Es ist also nicht nur ein professioneller Erfinder kreativ, sondern es ist praktisch jede Person in ihrem Leben mehr oder weniger kreativ, wenn sie Dinge unter Verwertung der Erfahrung besser macht.
Dabei ist das Verständnis und somit der Verstand und in vielen Fällen die Vernunft maßgebend, und es sind auch die Einfälle bzw. das Vorstellungsvermögen wesentlich, wenn aus Vorhandenem Neues geschaffen wird.
In diesem Sinn sollte zum Beispiel auch in der Medizin ein praktisch tätiger Arzt im konkreten Fall auf der Grundlage seines Wissens die Zusammenhänge bestmöglich erkennen um das Ziel der Heilung, oder die angestrebte Besserung der Gesundheit oder die Linderung der Beschwerden bestmöglich beim Patienten zu realisieren. Analoges wie für die Medizin gilt für die Psychiatrie in Bezug auf die Therapie der psychischen Störungen. Und es gilt dies grundsätzlich auch für die Psychotherapie und andere Bereiche der Therapie. Ebenso ist die Kreativität im hier vorgestellten Sinn auch für die Pädagogik, die Soziologie und überhaupt für alle Bereiche des menschlichen Handelns und Tuns (Politik, Rechtsprechung, Wirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung usf.) von Relevanz.
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Die Kreativität – ein spontanes Geschehen:
Die Kreativität ist primär ein spontanes Geschehen. Es kann dieses Geschehen allerdings durch gewisse Umstände befördert werden und andererseits kann die Kreativität durch gewisse Umstände und Einflüsse auch behindert und gehindert werden.
Das Nervensystem funktioniert in gewisser Hinsicht wie eine Generator der unablässig Altes und auch Neues hervorbringt. Ständig entstehen neue neuronale Muster infolge der neuronalen Funktion. Man kennt aus der eigenen Erfahrung das endlose Aneinanderreihen und Verknüpfen der Vorstellungen, die infolge der Assoziation entstehen.
Und man kennt auch das kreative Spielen, wie es bei Kindern beobachtet werden kann, insbesondere wenn sie mit wenig Mitteln Neues erschaffen und sodann erklären wie es funktioniert damit man es verstehen kann.
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Veränderung der Kreativität durch eine gesundheitliche körperliche und/oder psychische Störung:
Die Kreativität kann durch gesundheitliche Störungen (Krankheiten) betreffend den Körper und/oder die Psyche beeinträchtigt sein.
Oder es kann die Kreativität durch eine geistige Behinderung beeinträchtigt sein.
So kann etwa die Kreativität als Folge einer neurologischen Störung beeinträchtigt sein, weil hier gewisse neuronale Verknüpfungen nicht mehr möglich sind. Es können in diesem Sinn auch Entzündungen im Gehirn (Beispiel: Multiple Sklerose) oder Verletzungen des Gehirns sich nachteilig auf die Kreativität auswirken. Auch ein längerer Sauerstoffmangel (Hypoxie) oder eine Intoxikation kann eine bleibende Schädigung des Nervensystems und damit verbunden nachteilige Auswirkungen auf die Kreativität zur Folge haben.
In der Psychiatrie kennt man die psychischen Störungen die den Schweregrad einer Psychose erlangen können (Beispiel: hochgradige Demenz), die zu einem völligen Erliegen der Kreativität führen.
Auch eine psychische Störung vom Typ der Schizophrenie hat in der Regel – in Abhängigkeit vom Schweregrad der Störung der Psyche – eine Einschränkung der Kreativität zur Folge.
In diesem Zusammenhang kann es zu Störungen im Hinblick auf die Anpassung an die Realität kommen – auch wenn die betroffene Person in sonstiger Hinsicht kreativ ist und zum Beispiel Kunstwerke schaffen kann, die allgemein Anerkennung finden.
Schließlich kennt man auch die reversiblen Einschränkungen der Kreativität, wie sie im Rahmen von akuten psychischen Störungen auftreten, etwa bei einer Depression (depressiven Störung) oder bei einer Erschöpfung (Burnout).
Auf der anderen Seite kennt man die überbordende Kreativität eines Patienten in der Manie bzw. in der manischen Phase allerdings auch hier mit schlechter Realitätswahrnehmung und schlechter Einschätzung der Realität. Es kann hier also die Quantität der Kreativität vermehrt sein, in der Regel jedoch auf Kosten der Qualität.
Ähnliches kann über abnorme bzw. pathologische Zustände gesagt werden, wie sie etwa in einen Rausch (Drogenrausch), Alkoholrausch, Veränderung des Bewusstseins nach Cannabiskonsum auftreten.
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Weiteres zur Kreativität – das Schaffen von Neuem:
Wie bereits ausgeführt kann die Kreativität bei Menschen zur Schaffung einer neuen physischen Sache oder zur Schaffung einer neuen geistigen Sache führen.
Grundsätzlich bringt die Kreativität also Neues hervor – das bisher nicht vorhanden war.
Dies kann – in Bezug auf die Kreativität bei Menschen – zur Schaffung eines neuen Objekts führen oder zu Schaffung einer neuen Idee.
Weil Tiere nicht so wie die Menschen in Begriffen einer Sprache denken können, ist es zwar so dass sie auch eine neue Lösung für ein gewisse Aufgabe finden bzw. erfinden können. Das Denken in Begriffen einer Sprache ist ihnen jedoch nicht möglich. Und es kann daher das Tier – falls es etwas Neues gefunden bzw. herausgefunden hat – diese Neuigkeit in sein Repertoire aufnehmen und folgen auch andere aus seiner Gruppe diesem Vorbild – aber diese Art von Kreativität kann man nicht mit der Kreativität eines Menschen vergleichen – der in einer menschlichen Gesellschaft aufgewachsen ist das Sprechen und das Denken in dieser menschlichen Sprache gelernt hat.
Ungeachtet des großen Unterschieds zwischen einem hoch entwickelten Tier und einem Menschen kann man sagen, dass die Kreativität bei beiden Arten von Lebewesen der neuronalen Funktion geschuldet ist – sodass man sagen, dass die Kreativität eine Frucht bzw. eine Folge der neuronalen Funktion ist. Beziehungsweise kann man sagen, dass die Kreativität primär vom Nervensystem des Lebewesen geleistet wird, wobei hier die neuronale Struktur jedenfalls von großer Bedeutung ist und zwar sowohl die neuronale Grobstruktur – und noch mehr die neuronale Feinstruktur.
beziehungsweise im Hinblick auf die Funktion bzw. die Leistung die man als kreativen Akt bezeichnet beides zusammen, die Aktion und die Funktion der neuronalen Struktur.
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Kreativität – eine Leistung der neuronalen Funktion in der neuronalen Struktur:
Die Kreativität ist eine Leistung – die nur auf der Grundlage der neuronalen Struktur durch die neuronale Funktion möglich ist.
Nur auf der Grundlage dieser Voraussetzungen kann in der jeweiligen Situation die anstehende Aufgabe optimal gelöst werden.
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Kreativität – eine multidimensionale Leistung:
Die Kreativität ist eine multidimensionale Leistung – die nur von einer neuronalen Struktur geleistet werden kann. Nur eine neuronale multidimensional vernetzte Struktur kann im neuronalen Netzwerk – in dieser neuronalen Struktur des Nervensystems die vielfältigen Reize bzw. Informationen gleichzeitig verarbeiten bzw. integrieren – um die angemessene natürliche – bestmögliche Leistung zu erbringen bzw. zu kreieren.
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(letzte Änderung 22.03.2026, abgelegt unter: Begriff, Definition, Erkennen, Forensik, Forensische Psychiatrie, Geist, Idee, Kognition, Konzept, Kreativität, Lernen, Medizin, Nervensystem, Philosophie, philosophische Begriffe, Psyche, Psychiatrie, Psychologie)
Zuletzt pos. am 02.05.2025
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weiter zum Beitrag: geistige Kraft
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