Die Hemmung ist die Ursache die eine Aktion oder eine Funktion behindert.
Dabei kann diese Ursache die Aktion oder die Funktion mehr oder weniger behindern.
Falls diese Ursache die Aktion oder die Funktion vollständig behindert dann ist diese vollständige Behinderung eine Blockade.
Demgemäß kann im konkreten Fall entweder eine vollständige Behinderung bzw. Blockade durch die Hemmung verursacht werden oder eine nur teilweise Behinderung der Aktion bzw. der Funktion bewirkt werden.
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Als Folge der Ursache tritt also entweder eine vollständige oder eine nur teilweise Hemmung der Aktion oder der Funktion im konkreten Fall auf.
Dies bedeutet dass eine gewisse Handlung bzw. ein gewisses Tun als Folge der Hemmung entweder vollständig oder teilweise unterbleibt.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass die Hemmung der Grund ist warum die Handlung bzw. das Tun entweder vollständig oder teilweise unterbleibt.
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Dabei lehrt die Beobachtung der Lebewesen in der Natur dass die Hemmung in der Regel ein natürliches Phänomen ist, das in der gegebenen Situation durch die Aktivität des Nervensystems im Verbund mit den Sinnesorganen entsteht.
Das heißt dass die im Nervensystem eintreffende Reize – die in der Form von Aktionspotenzialen – in diesem Zentrum des Organismus eintreffen – in der Regel – entweder zu einer mehr oder weniger ausgeprägten natürlichen Hemmung führen oder in anderen Fällen zu einer natürlichen Aktivierung.
Dies ist etwa bei einer Fluch-Reaktion der Fall oder bei einem Angriff, der durch diese Reize im Lebewesen bewirkt worden ist.
Oder in anderen Fällen kommt es zur Todstellreaktion bzw. zur natürlichen Todesstarre obwohl das Lebewesen tatsächlich lebt.
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Lebewesen mit einem Nervensystem sind grundsätzlich fähig eine Hemmung zu entwickeln:
Grundsätzlich sind Lebewesen fähig die Hemmung dank ihrer neuronalen Funktion zu entwickeln.
Insbesondere höher entwickelt Tiere können dank ihres Nervensystem eine dosierte bzw. eine der Situation gemäß gesteuerte Hemmung entwickeln.
Höher entwickelte Tiere haben also die Fähigkeit infolge ihrer neuronalen Funktion die Möglichkeit zur dosierten bzw. zur gesteuerten Hemmung.
Je nach Fall und Sachverhalt kommt es beim Lebewesen – je nach Art bzw. Gattung – zur mehr oder weniger bewussten bzw. mehr oder weniger durch den Willen gesteuerten Aktion bzw. Funktion.
Das Lebewesen kann nämlich, je nach Art bzw. Gattung verschieden, in einer gegebenen Situation – mehr oder weniger bewusst – bzw. mehr oder weniger durch den Willen gesteuert – entscheiden, ob die Handlung bzw. das Tun unternommen oder unterlassen werden soll – bzw. kann das Lebewesen – nach Art und Gattung verschieden – mehr oder weniger bewusst entscheiden in welchem Umfang dies unternommen bzw. geschehen soll.
In diesem Sinn hat ein höher entwickeltes Lebewesen nämlich die Möglichkeit mehr oder weniger bewusst zu entscheiden, ob es aktiv oder passiv verweilen bzw. bleiben soll bzw. ob es die Handlung respektive das Tun unternehmen oder unterlassen soll.
Dies wird im konkreten Fall also durch den neuronalen Prozess im Nervensystem bzw. durch die neuronale Verarbeitung der Reize in diesem Zentrum des Individuum entschieden.
Demgemäß entscheidet das Lebewesen als lebendes Individuum in der konkreten Situation über das weitere Tun.
Bei einem weniger hoch entwickelten Tiers wird dies durch den Instinkt bedingt geschehen bzw. wird instinktiv entschieden – was weiter geschieht – oder es folgt die weitere Handlung bzw. das weitere Tun mehr oder weniger bewusst bedingt.
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(letzte Änderung 02.05.2025, abgelegt unter: Begriff, biologischer Begriff, psychologischer Begriff, Definition, Entscheidung, Erleben, Heilkunde, Medizin, Natur, Nervensystem, Phänomen, Psyche)
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