Ein Gegensatz ist das Wort das in einer menschlichen Sprache das entgegengesetzte gleichartige Erkenntnisobjekt bezeichnet.
Dieses entgegengesetzte gleichartige Erkenntnisobjekt ist als der Begriff der Idee der das entgegengesetzte Wort in dieser menschlichen Sprache bezeichnet.
Zum Beispiel ist das entgegengesetzte Wort zum Wort klein das Wort groß.
Umgekehrt bezeichnet das Wort groß den Gegensatz zum Wort klein.
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Zwei Gegensätze bilden ein dialektisches Paar:
Zwei Gegensätze bilden ein dialektisches Paar.
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Dabei muss man unterscheiden ob das dialektische Paar zwei Gegensätze bzw. zwei Erkenntnisobjekte bezeichnet, die auf der „Ebene der Objekte“ gelegen sind, oder ob durch das dialektische Paar zwei Gegensätze bezeichnet bzw. zwei Erkenntnisobjekte bezeichnet auf der „Ebene der Ideen“ gelegen sind.
Beziehungsweise muss man unterscheiden ob es sich bei jeweiligen Erkenntnisobjekt um ein tatsächlich gegebenes physisches Objekt handelt oder ob es sich beim jeweiligen Erkenntnisobjekt um den Begriff einer Idee handelt.
In einem Fall der zuerst genannten Art ist uns das jeweilige Erkenntnisobjekt tatsächlich als Gegenstand schlechthin gegeben.
Wohingegen im zweit genannten Fall uns das jeweilige Erkenntnisobjekt nur als Gegenstand in der Idee gegeben, der als die systematische Einheit der Idee im eigenen Bewusstsein der in Begriffen denkenden Person erscheint, falls diese die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasst.
Vergleiche mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant, Transzendentale Dialektik, Von der Endabsicht der natürlichen Dialektik der menschlichen Vernunft).
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In diesem Sinn muss ich als in den Begriffen einer menschlichen Sprache denkende Person unterscheiden, ob mir das Erkenntnisobjekt als Tatsache wirklich gegeben ist.
Oder ob das Erkenntnisobjekt nur als Vorstellung bzw. nur als Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse.
Ich muss in diesem Sinn als in Begriffen denkende Person bzw. als in Worten denkende Person also unterscheiden ob ich das Erkenntnisobjekt physisch (physikalisch, chemisch oder sonst auf eine physische Art und Weise objektiv gültig erkennen/objektiv gültig messen bzw. objektiv gültig bestimmen kann.
Oder ob ich das Erkenntnisobjekt, weil es mir nur als Vorstellung bzw. nur als Idee gegeben ist nur durch die systematische Einheit der Idee respektive nur durch das Schema der Idee geistig auffassen/geistig erfassen/geistig bestimmen kann. (Vergleiche mit Kant Zitat 7)
Und man erkennt damit als begrifflich denkende Person dass ein derartiges Erkenntnisobjekt nur subjektiv gültig erkannt werden kann bzw. dass ich ein derartiges Erkenntnisobjekt nur subjektiv gültig bestimmen kann, weil mir dieses Erkenntnisobjekt nur als mentales Erkenntnisobjekt gegeben ist.
Und dies bedeutet dass ich dieses mentale Erkenntnisobjekt nur subjektiv gültig bestimmen kann.
Beziehungsweise kann ich dieses mentale Erkenntnisobjekt mental nur durch den Gegensatz der Idee bestimmen/erkennen/begreifen/abschätzen/schätzen/beurteilen.
Dies heißt ein derartiger Sachverhalt kann z. B. von einem Gutachter bzw. von einem Sachverständigen der Sachverhalt in seinem Gutachten nur durch eine (geistige) Schätzung bzw. nur durch eine geistige/mentale Prüfung/Beurteilung festgestellt bzw. bestimmt/beurteilt/bewertet werden.
Das heißt der Sachverständige kann den Sachverhalt nur dialektisch begründet erkennen bzw. nur dialektisch begründet bestimmen, in dem ich die unterschiedlichen geistigen Erkenntnisobjekte gegeneinander – mit der philosophischen Methode der Dialektik – gegeneinander geistig abwägt und auf dieser Grundlage subjektiv gültig entscheidet was zutreffend ist.
Der Sachverständige kann in einem derartigen Fall – so wie ein Richter – den Sachverhalt nur auf der Grundlage einer Idee bestimmen.
Und falls mehrere Ideen bzw. mehrer Argumentationen möglich sind, so kann er nur auf der Grundlage der Plausibilität entscheiden was zutreffend ist.
In einem derartigen Fall muss das Gericht also prüfen welche Idee bzw. welche Argumentation plausibel bzw. plausibler ist als eine andere Idee bzw. als eine andere Argumentation.
Respektive kann derartiger Sachverhalt der begrifflich denkenden Person also nur auf der Ebene ihrer Vorstellungen durch das Vergleichen der Ideen entschieden werden. Respektive ist in einem derartigen Fall ein physischer Beweis/ein durch Tatsachen begründeter Beweis nicht möglich.
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In diesem Sinn muss ich unterscheiden ob ich den Gegensatz beim Erkenntnisobjekt als Eigenheit physisch/physikalisch/chemisch/biochemisch usw. messen/erkennen/bestimmen bzw. mit den eigenen Augen sehen und mit den eigenen Händen begreifen kann.
Oder es ist der Gegensatz als Eigenheit mir nur als mentales Erkenntnisobjekt gegeben, so dass ich dieses mentale Erkenntnisobjekt nur durch meinen persönlichen Geist– somit nur subjektiv gültig erkennen respektive nur mental/nur geistig begreifen/erfassen/erkennen kann.
Beziehungsweise kann ich in einem derartigen Fall das mentale Erkenntnisobjekt bzw. den Begriff der Idee nur durch die systematische Einheit der Idee geistig begreifen/geistig erfassen/geistig abschätzen/geistig bestimmen, falls ich die Merkmale der Idee durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vgl. mit Kant Zitat 7 aus der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant)
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Man muss also unterscheiden ob der Gegensatz auf der „Ebene der Objekte“ tatsächlich objektiv gültig bestimmbar ist.
Oder ob der Gegensatz nur auf der „Ebene der Ideen“ durch das subjektive Erkennen nur subjektiv gültig erkannt bwz. nur subjektiv gültig vom denkenden Subjekt durch die systematische Einheit der Idee erkannt/geistig begriffen/erfasst werden kann.
Beziehungsweise ist in einem derartigen Fall der Gegensatz beim Erkenntnisobjekt durch das Gegenteil bestimmt bzw. durch die gegenteilige Ausrichtung respektive durch den (gegenteiligen) Widerspruch definiert.
Beziehungsweise entsteht der (gegenteilige) Widerspruch bzw. das Gegenteilige des Erkenntnisobjekts in einem derartigen Fall durch die gegenteilige (geistige/mentale) Definition.
Respektive sind in einem derartigen Fall die Gegensätze des Erkenntnisobjekts durch die Widersprüche zu einander gegenteilig ausgerichtet bzw. zu einander gegenteilig definiert.
Und es kann der jeweilige Sachverhalt nur durch das begriffliche Denken von der in Begriffen denkenden Person in einer menschlichen Sprache durch die entgegengesetzten Worte erkannt werden.
Beziehungsweise kann man als in Begriffen denkender Mensch – falls man auf der Grundlage der Begriffe einer menschlichen Sprache den Sachverhalt bedenkt durch die gegenteiligen Argumente die eigenen Sichtweise begründen, falls man eine andere Sichtweise in Bezug auf den gegenständlichen Sachverhalt durch die entgegengesetzte Argumentation vertreten.
Das bedeutet, dass die Gegensätze im konkreten Fall bzw. im konkreten Sachverhalt sich entweder widersprechen oder dass sie zu einander gegenteilig ausgerichtet sind.
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In Bezug auf den Indifferenzpunkt stehen die Gegensätze einander gegenüber, weil der Indifferenzpunkt genau in der Mitte zwischen den Gegensätzen gelegen ist.
Dabei muss man bezüglich Erkenntnisobjekten unterscheiden, ob es sich dabei um ein Erkenntnisobjekt handelt, das uns als Gegenstand schlechthin gegeben ist.
Oder ob das Erkenntnisobjekt uns nur als Gegenstand in der Idee gegeben ist.
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In diesem Sinn muss ich unterscheiden, ob das Erkenntnisobjekt mir tatsächlich als Objekt gegeben ist, oder nur als Idee, weil es einen großen Unterschied gibt, ob etwas meiner Vernunft, als ein Gegenstand schlechthin, oder nur als Gegenstand in der Idee gegeben wird.
In dem ersteren Falle gehen meine Begriffe dahin, den Gegenstand zu bestimmen; im zweiten ist es wirklich nur ein Schema, dem direkt kein Gegenstand auch nicht einmal hypothetisch zugegeben wird, sondern welches nur dazu dient, um andere Gegenstände, vermittelst der Beziehung auf diese Idee, nach ihrer systematischen Einheit, mithin indirekt uns vorzustellen.“ (vgl. mit Kant Zitat 7).
Ich muss also unterscheiden, ob das Erkenntnisobjekt mir als Objekt tatsächlich gegeben ist und ich deswegen dieses Erkenntnisobjekt durch Tatsachen begründet bestimmen kann,
Oder ob das Erkenntnisobjekt nur als Begriff der Idee bzw, nur als die systematische Einheit der Idee gegeben ist, die als Gegenstand in der Idee in meinem Bewusstsein erscheint, falls ich als denkende Person das Erkenntnisobjekt bzw., den Sachverhalt durch das Schema der Idee geistig auffasse. (vgl. mit Kant Zitat 7)
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In diesem Sinn muss man zwischen einem tatsächlich gegebenen Erkenntnisobjekt bzw. einem tatsächlich gegebenen Objekt – das mir als faktische Einheit gegeben ist und einer nur durch die systematische Einheit der Idee gegebenes Erkenntnisobjekt unterscheiden.
Die faktische Einheit bzw. das tatsächlich gegebene Objekt kann physisch begründet und damit objektiv gültig begründet erkannt und bestimmt werden.
Im Gegensatz dazu kann das mentale Erkenntnisobjekt bzw. die systematische Einheit der Idee nur geistig begründet bzw. nur mental begründet durch das Schema der Idee bzw. nur durch die systematische Einheit der Idee erkannt werden.
Deswegen kann man ein derartiges Erkenntnisobjekt nur meta-physisch respektive nur subjektiv gültig erkennen bzw. nur subjektiv gültig bestimmen. (vgl. mit Kant Zitat 7)
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(letzte Änderung 30.11.2025, abgelegt unter: Abstraktion, Begriff, Definition, Dialektik, denken, Einheit, Erkennen, Erkenntnis, Geist, Philosophie, Wissen, Wissenschaft
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