Der Gedankengang ist der Gang der Gedanken der im Bewusstsein der denkenden Person in einer bestimmten Sequenz erscheint.
Es ist dies also der Vorgang der Entwicklung der einzelnen Gedanken, die im Bewusstsein der denkenden Person in dieser Gedankenfolge erscheinen bzw. die im Bewusstsein der denkenden Person in dieser Gedankensequenz erscheinen.
Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, kann man sagen, dass dies diese Gedankensequenz die Abfolge der Vorstellungen ist, die im Bewusstsein der Person in dieser Vorstellungsfolge erscheinen.
Dies ist also der Vorgang bzw. die Sequenz der Gedanken, so wie diese im Bewusstsein der denkenden Person als einzelne Vorstellungen in einer gewissen Abfolge erscheinen.
Man kann auch sagen, dass diese Sequenz der Gedanken bzw. dass diese Abfolge der Vorstellungen als Folge des mentalen Prozesses im Bewusstsein der denkenden Person erscheint.
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Dabei kann dieser mentale Prozess sich spontan entwickeln.
Oder es kann diese Entwicklung der Gedanken bzw. der Vorstellungen durch die persönliche Absicht geleitet sein.
Das heißt die persönliche Absicht bzw. der persönliche Wille kann die Gedankenentwicklung wesentlich bestimmen.
persönlichen Willen bzw. durch die persönliche Absicht beeinflusst, im Bewusstsein erscheinen.
Demgemäß entwickeln sich die einzelnen Gedanken bzw. die einzelnen Vorstellungen – oder man kann auch sagen die einzelnen Ideen – entweder – mehr oder weniger – spontan im Bewusstsein der denkenden Person.
Oder es entwickeln sich die einzelnen Gedanken bzw. die einzelnen Vorstellungen – mehr oder weniger durch die persönliche Absicht bzw. durch den persönlichen Willen geleitet bzw. bedingt im Bewusstsein der denkenden Person auf ganz individuelle Art und Weise.
Und demgemäß kann man sagen, dass diese individuelle Gedankenentwicklung bzw. die individuelle Entwicklung der Vorstellungen/der Ideen wesentlich von der Individualität des Individuums abhängt.
Es spielt für den individuellen Gedankengang also die Vorgeschichte des Individuums eine wesentliche Rolle.
Beziehungsweise kann man sagen, dass viele Faktoren – wie sie durch die Individualität bestimmt sind für die Gedankenentwicklung von Bedeutung sind bzw. eine wesentliche Rolle spielen.
Letztlich ist die Lebensgeschichte der Person, ihre persönliche Anlage und ihre persönliche Entwicklung diesbezüglich von Bedeutung, weil das vorangehende Leben bzw. das persönliche Erleben all dies die persönliche Entwicklung bei diesem Lebewesen mehr oder weniger geprägt bzw. mehr oder weniger starkt beeinflusst hat.
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Neuro-biologisch betrachtet hängt der Gedankengang vom Ablauf der neuronalen Muster ab.
Das heißt der Ablauf der neuronalen Muster im Nervensystem, und hier vor allem der Ablauf der neuronalen Muster im Kortex des Gehirns entscheidet was für Gedanken/Vorstellungen/ Ideen im Bewusstsein der Person in einer gewissen Abfolge bzw. in einer gewissen Sequenz erscheinen.
Demgemäß bestimmt also die vorangehende Lebensgeschichte bzw. die vorangehende individuelle Entwicklung und selbstverständlich auch die aktuelle Situation wesentlich den Ablauf bzw. die Sequenz der neuronalen Muster.
Beziehungsweise bestimmen diese neuronalen Muster in ihrer Sequenz die gegenwärtige neuronale Aktivität – oder man kann auch sagen – sie bestimmen die gegenwärtige neuronale Funktion, die unter anderem den gegenwärtigen Gedankengang erzeugt und die ebenso die sonstige Funktion des Lebewesen bedingt bwz. bewirkt.
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Nachfolgend wird der Gedankengang einer Person unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet:
Gedankengang bei einer Person im Vergleich zum Gedankenstrom:
Der Begriff Gedankengang bei einer Person bezeichnet im Vergleich zum Begriff Gedankenstrom , der in der Regel ein spontan ablaufendes Geschehen bezeichnet ein psychisches bzw. ein geistiges Geschehen das in vielen Fällen durch eine Absicht bzw. durch den Willen geleitet ist.
In diesem Sinn handelt es sich beim Gedankengang um ein Phänomen das in vielen Fällen durch eine Absicht bzw. durch den Willen wesentlich bedingt ist.
Deswegen kann man auch sagen, dass der Gedankengang in vielen Fällen als geistiges Phänomen durch eine Absicht bzw. durch den Willen geleitet entsteht.
Im Gegensatz dazu bezeichnet der Begriff Gedankenstrom in der Regel ein psychisches Geschehen bei dem die einzelnen Gedanken – im wachen Zustand vorwiegend durch die gegenwärtige Situation bedingt sind oder es sind die einzelnen Gedanken im entspannten Zustand z. B. im Tagtraum/im Halbschlaf oder im Schlaf vorwiegend durch das Unterbewusste / Unbewusste geleitet entstehen und deswegen kann man sagen, dass dieses psychische Phänomen bzw. dieses geistige Phänomen spontan respektive ohne willentliche Absicht im Bewusstsein der Person entsteht.
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Gedankengang – geistige Ordnung:
Falls die denkende Person – im wachen Zustand – und deswegen auch im Schlaf – um die geistige Ordnung bemüht ist.
Die Person also bestrebt ist die Übereinstimmung in den eigenen Gedanken zu erlangen, dann führt dies dazu, dass nicht nur im bewussten Zustand, sie also im wachen Zustand um die geistige Ordnung bemüht ist.
Und dies ist der tiefer liegende Grund bzw. ist dies die tiefer liegende Ursache warum am Morgen früh – oder bei sonstiger Gelegenheit – ein gewisser Einfall im eigenen Bewusstsein erscheint, falls man mit einer gewissen Fragestellung zuvor befasst war.
Demgemäß kann man sagen, dass das Unbewusste auch im Schlaf weiterhin mit dieser Fragestellung befasst war, und dann eben zu einem späteren Zeitpunkt der diesbezügliche Einfall im Bewusstsein erschienen ist – der möglicherweise tatsächlich die zuvor im Raum stehende Frage beantwortet.
Dieser Sachverhalt erklärt auch warm die Aussage berechtigt ist, wenn man sagt, dass die Ordnung in den eigenen Gedanken ein gutes Ruhekissen ist bzw. gilt deswegen der Spruch:
„Ein gutes Gewissen ist ein gutes Ruhekissen“, eben, weil dann auf der Ebene der Gedanken keine Widersprüche bestehen bzw. in Bezug auf das Denken und auf das Handeln der Person keine Widersprüche im Gedankengang in Erscheinung treten.
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(letzte Änderung 18.05.2025, abgelegt unter: Begriff, Biologie, Definition, Geist, Nervensystem, Philosophie, Psyche)
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