biologisches Denken

Das biologische Denken ist ein Denken im Einklang mit der Biologie steht.

Es ist das biologische Denken also ein naturgemäßes Denken.

Demgemäß kann man auch sagen, dass das biologische Denken ein dynamisches Denken ist das die sich ändernden Größen und Kontinuen beachtet, wie sie in der Biologie bzw. in der Natur zur Beobachtung gelangen.

Man kann auch sagen: das biologische Denken ist ein Denken das den biologischen Zusammenhang gemäß der Natur beachtet und berücksichtigt.

Und sinnigerweise sollte dieser Sachverhalt in der Wissenschaft insbesondere in der Naturwissenschaft beachtet und berücksichtigt werden.

In diesem Sinn soll etwa ein in der Medizin tätiger Arzt biologisch denken und gemäß der Natur handeln, das heißt er soll in der Therapie durch biologisches und nicht durch technokratisches Denken geleitet sein.

Man erkennt damit, dass ein tiefes Verständnis der Natur und der natürlichen Vorgänge für die Heilkunde wesentlich ist – und es kann letztlich nur derjenige ein guter Arzt sein der im Einklang mit der Natur denkt und handelt.

Ebenso kann man sagen: biologisches Denken ist ein systemisches Denken das die Veränderung der einzelnen Faktoren/Parameter/ Ursachen/Umstände/Phänomene der belebten Natur flexibel beachtet und berücksichtigt, weil die Dinge hier im Fluss sind und sich infolge des Lebens fortlaufend ändern.

Das biologische Denken erfasst also das Geschehen einer dynamische Einheit bzw. das einer flexiblen Einheit die fortlaufend einer Veränderung und Entwicklung unterliegt.

Es ist das biologische Denken also ein Denken das den Veränderungen im betrachteten biologischen System gerecht wird.

Biologisches Denken ist in der Biologie grundsätzlich erfordert. Und es ist biologisches Denken – wie bereits ausgeführt in der Medizin – und auch in der Psychiatrie essentiell. Auch in der Psychologie soll ein Psychologe gemäß der Biologie denken und handeln, wenn man zum Beispiel an die Entstehung der psychischen Phänomene als Folge der neuronalen Aktivität bzw. als Folge der neuronalen Funktion des Gehirns und überhaupt als Leistung des Nervensystems bzw. des Organismus als Ganzes versteht.

In diesem Sinn ist etwa ein biologisches Denken neben dem psychologischen Denken und psychiatrischen Denken in der Psychiatrie, besonders in der Biologischen Psychiatrie in gewisser Hinsicht auch für das Verständnis der psychischen Phänomene in der Psychologie erfordert.

Damit wird deutlich, dass das biologische Denken auch in den Neurowissenschaften und hier insbesondere in den Systemischen Neurowissenschaften wesentlich ist, um die Zusammenhänge zu verstehen und diese angemessen erklären zu können.

In gleicher Weise sollte man auch in vielen anderen Bereichen, etwa in der Landwirtschaft, in der Forstwirtschaft, im Fischereiwesen (Fischereiwissenschaft) usf. biologisch-dynamisch denken um hier den Zusammenhang der Erscheinungen und der Dinge angemessen geistig aufzufassen, zu interpretieren und in weiterer Folge durch das Vorausdenken angemessen im Hinblick auf die zu erwartenden Entwicklungen zu berücksichtigen.

Man kann den sich verändernden Gegebenheiten in biologischen Systemen, wie etwa in einem Organismus nur gerecht werden, wenn man den Sachverhalt durch ein flexibles Denken betrachtet und die sie sich im Lauf der Zeit verändernden Gegebenheiten berücksichtigt.

Das bedeutet man kann diesen Sachverhalt nicht durch starre Strukturen und daher nicht durch faktische Einheiten hinreichend erfassen.

Man täuscht sich daher zum Beispiel in der Medizin und in der Psychiatrie, wenn man glaubt, dass man durch gewisse einmal gewonnene Parameter den Sachverhalt hinreichend erfassen und beurteilen kann. Es sind derartige Erkenntnisse nur momentane Querschnitte.

Vielmehr ist der Untersucher als Betrachter eines biologisch dynamischen Systems gefordert hier sein Denken den sich verändernden und sich entwickelnden Strukturen und Prozessen anzupassen und kann man nur so dem Sachverhalt bestmöglich gerecht werden, insbesondere wenn es im konkreten Fall um eine Person bzw. um ein Individuum geht.

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(letzte Änderung 04.01.2021, abgelegt unter: Biologie, Definition, Diagnostik, denken, Medizin, Nervensystem, Psychiatrie, Psychologie, Wissenschaft)

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