Das Bewusstseinsfeld ist das Feld des Bewusstseins.
Es ist dies also das Feld bzw. der Bereich der vom Bewusstsein im Sinn der Wahrnehmung erfasst wird.
Was im Bewusstsein wahr genommen wird kann in Bezug auf eine anstehende Aktion oder Reaktion berücksichtigt werden, was hingegen nicht bzw. außerhalb des Bewusstseinsfeld gelegen ist bzw. außerhalb der Wahrnehmung gelegen ist, kann keine Berücksichtigung finden.
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Eigenheiten des momentanen Bewusstseinsfeldes:
Das momentane Bewusstseinsfeld kann unterschiedliche Eigenheiten aufweisen: es von Moment zu Moment größer oder kleiner werden. Seine Ausdehnung kann also weiter oder enger sein.
Zum Beispiel kann in einem bestimmten Moment ein bestimmter Bewusstseinsinhalt ins Zentrum des Bewusstseins rücken.
Die optische oder die akustische Wahrnehmung kann sich auf diesen Bewusstseinsinhalt konzentrieren.
Dies kann etwas im äußeren Wahrnehmungsfeld sein oder im inneren. So kann zum Beispiel eine bestimmte körperliche Empfindung im Mittelpunkt der Wahrnehmung stehen – etwa ein Bereich des Körpers in dem ein gewisser Schmerz aufgetreten ist.
Oder die innere Wahrnehmung kann auf einen sonstigen Bewusstseinsinhalt gerichtet sein, weil etwa ein Einfall aus dem Unbewussten im Bewusstsein erschienen ist bzw. der Person ein gewisser Sachverhalt plötzlich bewusst geworden ist.
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Bewusstseinsfeld – ein psychisches Phänomen:
Im Hinblick auf das Erleben betrachtet beschreibt der Begriff Bewusstseinsfeld ein Phänomen der Psyche.
Deswegen kann man sagen, dass das Bewusstseinsfeld ein variables psychisches Phänomen ist, das sich in Abhängigkeit vom Erleben und infolge von sonstigen Ursachen ändert.
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Bewusstseinsfeld – beim Menschen – ein Phänomen das den Körper, die Psyche und den Geist betrifft:
Das Bewusstsein und damit das Bewusstseinsfeld hängt vom gegenwärtigen Erleben und teils auch von sonstigen Ursachen.
Der Inhalt des in den Fokus des Bewusstseins gerät bzw. der im Bewusstseinsfeld ins Zentrum gerät kann sich also situationsabhängig ändern.
Es kann ein Reiz im Körper oder ein Reiz der von außen auf den Körper einwirken der den Zustand des Bewusstsein und damit auch das Bewusstseinsfeld ändert.
Dies ist der Fall wenn ein Mensch plötzlich einen körperlichen Schmerz erlebt bzw. diesen plötzlich bewusst wahrnimmt.
In einem anderen Fall kann z. B. ein aufkommendes Gefühl oder sonst ein psychisches Phänomen das Bewusstsein ändern und damit auch eine Änderung des Bewusstseinsfeldes hervorrufen.
In wieder einem anderen Fall kann eine Einfall, etwa ein gewisser Gedanke das Bewusstsein und damit auch das Bewusstseinsfeldes verändern. In diesem Fall kann man sagen, dass ein geistiges Phänomen das Bewusstsein und damit auch das Bewusstseinsfeld beeinflusst hat.
Weil je nach Fall und Sachverhalt mehr der Körper oder mehr die Psyche oder unter Umständen auch der Geist der Person für die Änderung des Bewusstseinsfeldes ausschlaggebend ist – kann man sagen, dass der Mensch dabei immer als Ganzes betroffen ist.
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Auch das Bewusstseinsfeld bzw. das Wahrnehmungsfeld bei einem Tier ändert sich:
Ähnlich verhält es sich auch bei einem Tier wenn es Reize von außen oder von innen wahrnimmt – und kommt es auch bei diesem Lebewesen dadurch zu einer Änderung im bewussten Erleben bzw. zu einer entsprechenden Änderung im Bewusstseinsfeld.
(Ein Beispiel dazu: Ein Reh auf der Wiese am Waldrand wittert einen gewissen Geruch blickt in diese Richtung und flüchtet)
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(letzte Änderung 17.11.2024, abgelegt unter: Begriff, Bewusstsein, Definition, Erleben)
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